AT230447B - Vorrichtung an Flammendetektoren für Ölfeuerungen - Google Patents

Vorrichtung an Flammendetektoren für Ölfeuerungen

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AT230447B
AT230447B AT55862A AT55862A AT230447B AT 230447 B AT230447 B AT 230447B AT 55862 A AT55862 A AT 55862A AT 55862 A AT55862 A AT 55862A AT 230447 B AT230447 B AT 230447B
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AT
Austria
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flame
filter
light attenuation
radiation
attenuation filter
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Application number
AT55862A
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English (en)
Inventor
Max Ing Weber
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • G08B17/12Actuation by presence of radiation or particles, e.g. of infrared radiation or of ions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements
    • F23N5/082Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements using electronic means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2229/00Flame sensors

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung an Flammendetektoren für Ölfeuerungen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Flammendetektoren für Ölfeuerungen, mit photoelektrischem   Flammenfühler   zum Einstellen des Bereiches der Ansprechempfindlichkeit, wobei der Fühler im Feuerungsraum sowohl der Flammenstrahlung als auch derjenigen glühender Festkörper ausgesetzt ist. 



   In Ölfeuerungen ist der photoelektrische Flammenfühler des Flammendetektors einerseits der Flammenstrahlung und anderseits der Strahlung glühende Körper im Feuerungsraum,   z. B.   der Strahlung der   glühenden   Ofenausmauerung, ausgesetzt. Bei erstmaliger Inbetriebnahme von Ölfeuerungsanlagen muss die Empfindlichkeit des Flammendetektors so eingestellt werden, dass nur die Flam menstrahlung, in keinem Fall aber diejenige der im Feuerungsraum befindlichen glühenden Körper eine das Vorhandensein einer Flamme anzeigende Schalthandlung des Flammendetektors auslösen kann. 



   Bei Inbetriebnahme von Feuerungsanlagen ist jeweils nur die   Intensität   S der   Flal11l1Jenstrahlul1g   direkt feststellbar ; die jeweils mögliche   höchste Strahlungsintensität I   einer nach dem   Verlöschen   der Flamme nachleuchtenden Ofenausmauerung ist zu bestimmten Werten von S aus zahlreichen experimentellen Untersuchungen bekannt, so dass sich zu jedem Wert von S ein Wert I = A.

   S angeben lässt, wobei die empirische Verhältniszahl A durch die verschiedenen Parameter des gesamten Systems   Brenner-Ofen-Flam-   menfühler bestimmt ist ; der Flammendetektor darf bei der Intensität I noch nicht ansprechen und man wählt daher als (untere) Ansprechgrenze einen Wert So = I+B, wobei B   eine : ; sogenannten Sicherheitsab-   stand bedeutet, d. h. einen gewissen Betrag an Strahlungsintensität, um den die zum Ansprechen des Flammendetektors ausreichende Intensität So die ermittelte Intensität I übersteigen muss, damit der Flammendetektor auf die Strahlung der glühenden Ofenausmauerung sicher nicht ansprechen kann. 



   Bei den bisher bekannten Flammendetektoren wird nun der richtige Empfindlichkeitsbereich derart bestimmt, dass die Intensität S der Flammenstrahlung entweder direkt mit einem Strahlungsmesser gemessen oder aus elektrischen Messungen in der Schaltung des Flammendetektors während des Betriebes ermittelt wird, sodann aus dem erhaltenen Wert sowie den aus den Kurven und Tabellen abzulesen oder im Montageauftrag angegebenen Grössen A und B die Ansprechintensität So nach den obigen Gleichungen bestimmt und schliesslich an Hand einer weiteren Tabelle die dem gefundenen Wert So entsprechende, im Flammendetektor durch Umklemmen von internen elektrischen Verbindungen   wählbareEmpfindlichkeits-   
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 ;

  schiedlich schaltungstechnische Aufbau, so dass dieses bisherige Verfahren zur Bestimmung ihres Empfindlichkeitsbereiches umständlich und zeitraubend ist und auch mannigfache Fehlerquellen einschliesst. 



   Nach der Erfindung werden nun bei Vorrichtungen anFlammendetektoren der eingangs beschriebene., Art diese Nachteile dadurch behoben, dass sie aus einem Lichtdämpfungsfilter mit solchem Durchlässigkeitsgrad bestehen, dass die Intensität S der zu beobachtendenFlammenstrahlung auf einen Wert So=A.   8 + B   erniedrigt wird, der grösser ist als die im Feuerungsraum an glühenden Festkörpern maximal auftretende   Strahlungsintensität I (I < S .   < S), und dass dieses Filter nur während der Einstellung desAnsprechempfindlichkeits-Bereiches des Flammendetektors zwischen Strahlungsquellen und   FlammenfChlsr   angeordnet ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen photoelektrischen   Flammenfühler ; Fig. 2   und 3 verschiedene Lichtdämpfungsfilter ; Fig. 4 einen   Flammenfühler   mit aufgesetztem Lichtdämpfungsfilter. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Fig. 1 bedeutet 1 einen Flammenfühler, bestehend aus einer Photozelle 2, einer Fassung 3 und einer Schutzhaube 4 mit einem Lichteintrittsfenster 5. Die Fassung 3 des Flammenfühlers 1 ist einerseits mit Steckkontakten für die Photozelle 2 versehen und dient anderseits zur Befestigung des Flammenfühlers 1 an Teilen des Brenners oder des Ofens einer Feuerungsanlage. 



   Ein Lichtdämpfungsfilter kann entweder gemäss der Fig. 2 aus einer Hülse 6 mit einer Perforation 7, wobei für die Perforation ein möglichst enger Raster gewählt ist, oder nach der Fig. 3 aus einem ebenso perforierten Band 8 bestehen, das teilweise mit einer selbstklebenden Schicht 9,10 versehen ist. Die Licht- 
 EMI2.1 
 ;können aber auch vorteilhaft aus nicht perforiertem homogen durchscheinendem Papier oder Kunststoff mit definiertem Transmissionsgrad   bestehen, Die Anwendung   eines homogen durchscheinenden Werkstoffes mit einer zusätzlichen Perforation ist ebenfalls sinnvoll. 



   Fig. 4 zeigt den   Flammenfühler   1, über dessen Schutzhaube 4 ein als Hülse ausgebildetes Licht- dämpfungsfilter gesteckt ist, so dass nur der durch die Perforation   hiidurcbrretende   Teil einer auf den Flammenfühler auftreffenden Strahlung 11 auf die Photozelle 2 gelangt. Infolge seiner unvermeidlichen
Deformation (Abweichungen des Querschnittes von der Kreisform) findet   das hülsenförmigeLichtdämpfungs-   filter auf der Schutzhaube 4 ausreichenden Halt, es ist jedoch möglich, das Filter, welches etwas länger ist als die Schutzhaube 4, an den überstehenden Rändern   umzuknicken   und es so gegen axiale Verschiebung zu sichern. Ein Lichtdämpfungsfilter gemäss Fig. 3 wird auf die Schutzhaube 4 des Flammenfühlers 1 (vgl.

   Fig. 1) so aufgeklebt, dass die Filterfläche vor das Lichtdurchtrittsfenster 5 zu liegen kommt. 



   Zur Einstellung der Ansprechempfindlichkeit eines Flammendetektors wird das Lichtdämpfungsfilter einfach vor das Lichtdurchtrittsfenster 5 des Flammenfühlers 1 gebracht und bei   voller Strahlungsintensi-   tät der normalen Flamme diejenige Empfindlichkeitsstufe des Flammendetektors gewählt, bei welcher der Flammendetektor mit aufgesetztem Lichtdämpfungsfilter gerade noch das Vorhandensein einer Flamme meldet. Anschliessend wird das Lichtdämpfungsfilter abgenommen und eventuell seines geringen Materialwertes wegen einfach weggeworfen. Da das Lichtdämpfungsfilter erfindungsgemäss die Verhältniszahl A und den Sicherheitsabstand B berücksichtigt, ist somit ohne Messung und ohne Rechnung am Montageort eine rasche und zuverlässige Einstellung eines Flammendetektors möglich. 



   Wegen der Verschiedenheit der GrössenA und B, abhängig von den jeweiligen Parametern einer Feuerungsanlage, sind naturgemäss Lichtdämpfungsfilter mit verschiedener optischer Durchlässigkeit erforderlich. Da aber die Parameter einer Feuerungsanlage bereits bei der Projektierung bekannt sind, kann dem zu liefernden Flammendetektor gleich das richtige   Lichtdämpfungsfilter   beigegeben werden. Ebenfalls ist es möglich, dem Monteur ein Sortiment aller in Frage kommenden Filter an die Hand zu geben, wobei dann jeder Filtersorte (d. h. jedem Transmissionsgrad) eine bestimmte Kennzahl, ein Kennbuchstabe oder eine Kennfarbe zugeordnet ist. Im Montageauftrag wird dann lediglich die Kennzeichnung des zu verwendenden Filters angegeben.

   Eine weitere Vereinfachung lässt sich bei Verwendung eines homogen durchschei-   nenden,   selbstklebenden Filterbandes, welches in Form einer Rolle, ähnlich einem Isolierband, vorliegt, dadurch erzielen, dass die verschiedenen   erforderlichen Transmissionsgrade   durch Übereinanderlegen mehrerer Schichten ein und desselben Filterbandes hergestellt werden. In diesem Falle ist nur eine einzige Sorte eines Filterbandes erforderlich, von welchem der Monteur stets eine Rolle mitführen kann. Im Montageauftrag ist dann lediglich z. B.   anzugeben :" Liehtdämpfungsfilter 1-fach"oder"Liehtdämpfungsfilter     2 -fach" usw.    



   Neben der wesentlichen und grundlegenden Vereinfachung der Einstellarbeitbei der Installation von photoelektrischen Flammendetektoren wird durch die Anwendung der Erfindung ein wertvoller Beitrag zur Erhöhung der Betriebssicherheit von Flammendetektoren dadurch geleistet, dass viele bisher gegebenen Möglichkeiten für persönliche Fehler bei der Wahl des Empfindlichkeitsbereiches vonFlammendetektoren gänzlich entfallen.   i.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung an Flammendetektoren für Ölfeuerungen, mit photoelektrischem Flammenfilhler zum Einstellen des Bereiches der Ansprechempfindlichkeit, wobei der Fühler im Feuerungsraum sowohl der Flammenstrahlung als auch derjenigen glühende Festkörper ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Lichtdämpfungsfilter mit solchem Durchlässigkeitsgrad besteht, dass die Intensität S der zu beobachtenden Flammenstrahlung auf einen Wert So =A.
    S+B erniedrigt wird, der grösser ist als die im Feuerungsraum an glühenden Festkörpern maximal auftretende Strahlungsintensität I (I < So < S), und dass dieses Filter nur während der Einstellung des Ansprechempfindlichkeits-Bereiches des Flammende- <Desc/Clms Page number 3> tektors zwischen Strahlungsquellen und Flammenfühler angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtdämpfungsfilter als Hülse (6) ausgebildet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtdämpfungsfilter als Streifen (8) ausgebildet und auf einer Seite mindestens teilweise mit einem selbstklebenden Belag (9-10) ver- sehen ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtdämpfungs- filter (6 bzw. 8) aus lichtundurchlässigem, allenfalls auch homogen durchscheinendem, Material- wie Metallfolie, Papier oder Kunststoff - besteht und mit einer Perforation (7) von vorzugsweise enger Teilung versehen ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lit htdälpfungs- filter aus homogen durchscheinendem, nicht perforiertem Papier oder Kunststoff besteht, 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis ! 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtdämpfungs- filter mit einer seinem Durchlässigkeitsgrad entsprechenden Kennung versehen ist.
AT55862A 1961-12-29 1962-01-23 Vorrichtung an Flammendetektoren für Ölfeuerungen AT230447B (de)

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