AT228667B - Luftreifen - Google Patents

Luftreifen

Info

Publication number
AT228667B
AT228667B AT301162A AT301162A AT228667B AT 228667 B AT228667 B AT 228667B AT 301162 A AT301162 A AT 301162A AT 301162 A AT301162 A AT 301162A AT 228667 B AT228667 B AT 228667B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
carcass
rings
metallic
tire
profile
Prior art date
Application number
AT301162A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Pirelli
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pirelli filed Critical Pirelli
Application granted granted Critical
Publication of AT228667B publication Critical patent/AT228667B/de

Links

Landscapes

  • Tires In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luftreifen 
Das Stammpatent betrifft einen Luftreifen, bei dem die sich nach aussen verjüngenden und die
Karkassenenden enthaltenden Randzonen der Reifenhülle mit der Felge fest verbunden sind. Die beson- deren Merkmale eines Luftreifens nach dem Stammpatent bestehen darin, dass jede der beiden Randzonen an einem in Umfangsrichtung geschlossenen metallischen Profilring einer mehrteiligen, zerlegbaren Felge durch eine flächige Haftverbindung zwischen dem Reifenmaterial und dem betreffenden Profilring befestigt ist. Die flächige Haftverbindung zwischen den Randzonen des Reifens und den Profilringen wird dabei vor- zugsweise bei der Vulkanisation des Reifens bewirkt. 



     Die Randzonen derReifenhülle   können sich bis in den Bereich zwischen den   beiden Hälften   bzw. Pro- filringen der Felge erstrecken, so dass sie mittels Bolzen zwischen diesen Profilringen eingespannt werden können. 



   Im Stammpatent wird ferner vorgeschlagen, die Profilringe zur Verbesserung der Haftung der Rand- zonen der Reifenhülle im Bereich ihrer Verbindung mit diesen Randzonen zu verzahnen. Um ferner eine allmähliche Verminderung der Steifigkeit des Überganges von den Profilringen zu den Seitenwänden des Reifens zu erzielen, können nach dem Stammpatent die axial äusseren Zonen der Profilringe Verlängerungen mit einer im Vergleich zum restlichen Teil der Profilringe geringeren Steifigkeit aufweisen. 



   Schliesslich ist im Stammpatent noch vorgeschlagen worden, jede der beiden Hälften der Felge durch zwei oder mehr konzentrische Profilringe zu bilden und die verschiedenen Karkassenschichten der Randzonen in Gruppen zu unterteilen, von denen dann jede an einem Profilring befestigt oder zwischen zwei konzentrischen Profilringen eingefügt wird. Dadurch kann die Verbindungsfläche zwischen den Randzonen der Reifenhülle und der Felge vergrössert werden, falls dies für notwendig erachtet werden sollte. 



   Bei Luftreifen der beschriebenen Art bewirkt der Aufblasdruck, welcher die die Karkassenschichten bildenden Cordfäden unter Spannung setzt, im Bereich der Verbindungsflächen zwischen diesen Schichten und den Profilringen Schubbeanspruchungen im verbindenden Gummi. Die Grösse dieser Beanspruchungen hängt unter sonst gleichen Bedingungen vom Aufblasdruck und von der Grösse der Berührungbzw. Verbindungsflächen ab ; sie ist nämlich proportional dem Aufblasdruck und verkehrt proportional der Grösse der   Berührungsflächen.   



   Demgemäss ergibt sich ein Bedürfnis nach Vergrösserung der   Berührungsflächen   im allgemeinen dann, wenn ein Reifen für höheren Aufblasdruck entworfen werden soll und wenn anderseits die Scherbeanspruchungen im verbindenden Gummi innerhalb bestimmter Grenzwerte gehalten werden sollen. 



   Ein besonders hoher Aufblasdruck führt natürlich auch zu starken Zugbeanspruchungen in den Karkassenschichten. In solchen Fällen werden häufig Karkassenschichten angewendet, die Stahlcordfäden enthalten, welche eine weit höhere Zugfestigkeit haben als Textilcordfäden mit gleichem Querschnitt. Auf diese Weise können vor allem Luftreifen hergestellt werden, die sich besonders für Lastkraftwagen und Autobusse eignen und deren Karkasse aus einer geringen Anzahl von Schichten, beispielsweise nur zwei Schichten, besteht und dennoch unter sehr hohen Druck gesetzt werden kann. Wenn eine sogenannte "radiale" Karkasse verwendet wird, d. h. eine Karkasse mit im wesentlichen in Radialebenen verlaufenden 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Cordfäden, so braucht nur eine einzige Karkassenschicht verwendet zu werden. 



   Es ist nun ersichtlich, dass bei einem gemäss dem Stammpatent ausgebildeten Luftreifen, wenn er mit einer metallischen Karkasse (insbesondere einer Karkasse mit nur einer Schicht) ausgestattet und auf sehr hohen Druck aufgeblasen ist, die Scherbeanspruchungen im verbindenden Gummi sehr hoch sein kön- nen, zumal es bei der geringen Anzahl von Karkassenschichten nicht möglich ist, die schon erwähnte
Hilfsmassnahme der gruppenweise Aufteilung der verschiedenen Schichten auf eine grössere Anzahl von konzentrischen Profilringen anzuwenden. Es kann deshalb bei sehr hohem Aufblasdruck eine Ablösung der Randzonen der Reifenhülle von den Profilringen auftreten. 



   Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab, einen gemäss dem Stammpatent ausgebildeten Luftrei- fen, der mit einer nur eine einzige Schicht oder nur wenige Schichten aufweisenden Karkasse ausgestattet ist, so auszubilden, dass die Möglichkeit einer Ablösung oder Trennung der die Karkassenenden enthaltenden Randzonen der Reifenhülle von den Profilringen selbst bei Aufblasen des Reifens auf sehr hohen Druck ausgeschlossen wird. 



   Ein gemäss der Erfindung ausgebildeter Luftreifen nach dem Stammpatent, bei dem also die die Karkassenenden enthaltenden Randzonen der Reifenhülle durch   flächige Haftverbindungen   an metallischen Profilringen einer mehrteiligen, zerlegbaren Felge befestigt sind, ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung einer Karkasse, die gummierte Metallcordfäden enthält, die metallischen Cordfäden an einer Stelle oder an mehreren Stellen metallisch, d. h. ohne Zwischenschaltung von Gummi, mit den metallischen Profilringen verbunden sind. Zu diesem Zweck können beispielsweise die Enden der die Karkasse bildenden metallischen Cordfäden mit zwei metallischen Hilfsringen verbunden sein, die sodann mit Hilfe von Bolzen, durch Lötung oder sonstige Verbindungsmittel an den Profilringen befestigt werden. 



   Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die metallischen Cordfäden aber direkt durch Lötung mit den metallischen Profilringen verbunden. Es versteht sich, dass die metallischen Cordfäden im Bereich dieser Lötung nicht mit Gummi überzogen sein dürfen ; die Lötung kann nach einer beliebigen üblichen Methode durchgeführt werden. 



   Die Lötung kann in einem beliebigen Teil der Berührungsfläche zwischen den Karkassenschichten und den Profilringen erfolgen, vorzugsweise wird sie jedoch an den äussersten Rändern der Karkassenschichten vorgenommen. 



   Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung genauer erläutert werden, in der ein Ausfiihrungsbeispiel eines erfindungsgemässen Luftreifens im Querschnitt dargestellt ist. 



   In der Zeichnung ist mit 1 der Luftreifen bezeichnet, dessen Randzonen 2, welche die Enden der Karkasse 3 enthalten, zwischen zwei metallischen Profilringen 4 eingespannt sind. Die Karkasse 3 besteht aus gummierten metallischenCordfäden bzw. enthält solche Fäden. Die axial äusseren Teile 5 der Profilringe 4 sind mit Verlängerungen oder Ansätzen 6 versehen, die geringere Steifigkeit haben als die restlichen Teile der Profilringe und aus einer Gummimasse bestehen, die grössere Härte hat als die für die Karkasse verwendete Gummimasse. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung sind die metallischen Cordfäden der Karkasse 3 an den metallschen Profilringen 4   durch Lötung   verbunden. Beim dargestellten Beispiel sind die Lötstellen mit 7 bezeichnet. Sie liegen an den äussersten Rändern der Karkasse . und erstrecken sich über den gesamten Umfang dieser Ränder. Es versteht sich aber, dass die angegebene Ausführungsform der Erfindung nur als Beispiel gelten soll und dass die Erfindung auch andere Ausführungen zulässt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Luftreifen, bei dem die sich nach aussen verjüngenden und die Karkassenenden enthaltenden Randzonen der Reifenhülle mit der Felge fest verbunden sind, nach Patent Nr. 215314, wobei die Karkasse gummierte Metallcordfäden aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Cordfäden der Karkasse an einer Stelle oder an mehreren Stellen metallisch,   d. h.   ohne Zwischenschaltung von Gummi, mit den metallischen Profilringen verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Cordfäden der Karkasse an den äussersten Rändern der Karkasse über den gesamten Umfang derselben unmittelbar mit den beiden Profilringen der zerlegbaren Felge verbunden, vorzugsweise verlötet sind. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Luftreifen nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Karkasse mit zwei Hilfsringen verlötet sind, die ihrerseits mit den metallischen Profilringen verbunden sind.
AT301162A 1961-05-06 1962-04-11 Luftreifen AT228667B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT215314D
IT228667X 1961-05-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT228667B true AT228667B (de) 1963-07-25

Family

ID=25607918

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT301162A AT228667B (de) 1961-05-06 1962-04-11 Luftreifen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT228667B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69608768T2 (de) Radialer LKW-Reifen mit einer mehrteiligen Gürtelschicht
DE2508597C2 (de) Fahrzeugluftreifen, insbesondere für Lastkraftwagen, mit Radialkarkasse und verstärktem Wulstbereich
DE1680461A1 (de) Verstaerkungsgebilde in Luftreifen fuer Fahrzeugraeder
DE69906103T2 (de) Scheitelbewehrung für Radialreifen
DE3126571A1 (de) Luftreifen in radialbauart
DE856517C (de) Verfahren zur Herstellung von Fahrzeugluftreifen nach dem Flachbandverfahren
DE1810062A1 (de) Luftreifen grosser Abmessungen,insbesondere fuer Lastkraftwagen und andere schwere Fahrzeuge
DE19542807A1 (de) Pneumatischer Sicherheitsreifen mit Verbundstoffrippen
DE1181575B (de) Luftreifen fuer Fahrzeugraeder
DE69006891T2 (de) Radialluftreifen.
EP0156009B1 (de) Fahrzeugrad
DE2236227A1 (de) Guertelreifen
DE2556930A1 (de) Runderneuerter fahrzeugluftreifen
DE2444860A1 (de) Luftreifen
DE2610381A1 (de) Gegossener fahrzeugreifen aus kunststoff-, insbesondere polyurethan- elastomeren
DE3335899A1 (de) Vollreifen aus gummi oder einem analogen material, mit abnehmbarem laufband
DE3215873C2 (de)
DE102017209677A1 (de) Verfahren zur Ermittlung von Spannungsänderungen in einer Gürtellage von Fahrzeugreifen und Nutzfahrzeugreifen als Solcher
AT228667B (de) Luftreifen
DE3043726A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE2909391C2 (de)
DE3026871A1 (de) Schlauchloser reifen fuer lastkraftwagen und busse
DE2442401C3 (de) Gummilaufstreifen zum Erneuern des Laufstreifens eines gebrauchten Reifens
DE10119056A1 (de) Gürtelreifen mit Seitenwandverstärkung
DE2537503A1 (de) Reifen