<Desc/Clms Page number 1>
Zahnbürste.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnbürste.
Manche Zahnbürsten unterliegen im Laufe der Zeit natürlichen Abnutzungserscheinungen, ohne dass der Benutzer diese Veränderung erkennt.
Beispielsweise gibt es Zahnbürsten, deren Borsten mit einem Desinfektionsmittel überzogen sind, wodurch der Benutzer die Sicherheit hat, dass die Mundhöhle und die Zähne beim Behandeln mit der Bürste desinfiziert werden. Im Laufe der Zeit lässt die Wirkung dieses Desinfektionsmittels durch die Benutzung der Bürste nach. Hiebei sind natürlich auch andere Einflüsse mit wirksam, wie Verdunstung u. dgl. Dieses Schwinden des Desinfektionsmittels geht vor sich, ohne dass der Benutzer sie mit seinen Sinnen wahrnimmt. Der Benutzer glaubt also, dass er seine Zähne mit einer desinfizierten Zahnbürste putzt, ohne zu wissen, dass das Desinfektionsmittel längst aufgebraucht oder verflogen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden.
Gemäss der Erfindung sind alle oder ein Teil der Borsten der Zahnbürste ganz oder teilweise mit einer Einfärbung versehen. deren erkennbare Abnutzung im gleichen Zeitraum wie eine nicht mit den Sinnen wahrnehmbare Abnutzung der Borsten vor sich geht.
Bei dem oben bereits angeführten Ausführungsbeispiel, nämlich bei einer Zahnbürste, bei der die Borsten mit einem bakterientötenden Mittel imprägniert sind, können nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ein oder mehrere Borstenbüschel mit einer Farbe eingefärbt sein, die solange hält wie das bakterientötende Mittel.
Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel die Wirkung des Desinfektionsmittels nachlässt, wird sich gleichzeitig die Einfärbung des oder der Borstenbüschel abnutzen, u. zw. derart, dass die die Borsten umgebende Desinfektionshülle im gleichen Zeitraum verschwindet wie die Einfärbung der Borstenbüschel. Der Benutzer kann also auf Grund der Erfindung durch blossen Augenschein nunmehr feststellen, dass die Borsten seiner Zahnbürste keine desinfizierende Hülle mehr besitzen, obwohl er die Abnutzung des Desinfektionsmittels nicht mit den Augen wahrnehmen kann. Er erhält auf Grund des Schwindens der Einfärbung ein Signal dafür, dass er eine neue Zahnbürste kaufen muss, wenn er auf die desinfizierende Ausführung der Borsten Wert legt.
Es ist zwar bekannt, die Borsten von Zahnbürsten mit einer Einfärbung zu versehen. Diese Einfärbung hat aber den Zweck, den Borsten ein gutes Aussehen zu geben. Deshalb wird für eine derartige Einfärbung eine weisse Farbe verwendet, so dass die Borsten hygienisch und sauber wirken. Die Farbe wird bei der bekannten Zahnbürste, die ebenfalls eine Imprägnierung der Borsten mit einem Desinfektionsmittel aufweist, dieser desinfizierenden Lösung zugesetzt, so dass es sich hiebei also nur um ein gefärbtes, desinfizierendes Mittel handelt. Hiebei ist aber der Farbzusatz nicht so gewählt, dass er genau in der gleichen Zeit schwindet wie das Desinfektionsmittel. Ausserdem ist der weisse Farbzusatz nicht als Farbe im Sinne einer Markierung anzusehen, wie ihn die Erfindung enthält.
Weiss ist keine Farbe, die man als ein Signal betrachten kann und die dem Betrachter besonders ins Auge fällt. Der Farbzusatz soll eben die Borsten hell und sauber erscheinen lassen.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Einfärbung der Borsten so durchgeführt, dass ein Name entsteht, u. zw. zu Werbezwecken. Sie kann auch derart durchgeführt werden, dass ein Warenzeichen, ein Werbeschlagwort oder etwas ähnliches entsteht.
<Desc/Clms Page number 2>
In der Zeichnung ist eine Zahnbürste dargestellt, deren Borsten mit einer desinfizierenden Imprägnierung versehen sind und bei der einige Borstenbüschel mit einem Farbstoff, z. B. Azulen, eingefärbt sind, u. zw. derart, dass zu Werbezwecken ein Name entsteht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zahnbürste, dadurch gekennzeichnet, dass alle oder ein Teil der Borsten ganz oder teilweise mit einer Einfärbung versehen sind, deren erkennbare Abnutzung im gleichen Zeitraum wie eine nicht mit den Sinnen wahrnehmbare Abnutzung der Borsten vor sich geht.