AT227599B - Ventilsack oder Beutel aus Kunststoff und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Ventilsack oder Beutel aus Kunststoff und Verfahren zu seiner Herstellung

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AT227599B
AT227599B AT422561A AT422561A AT227599B AT 227599 B AT227599 B AT 227599B AT 422561 A AT422561 A AT 422561A AT 422561 A AT422561 A AT 422561A AT 227599 B AT227599 B AT 227599B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags

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Description


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  Ventilsack oder Beutel aus Kunststoff und
Verfahren zu seiner Herstellung 
Die Erfindung betrifft einen Ventilsack oder Beutel aus Kunststoff, insbesonders für die maschinelle Abfüllung von körnigem und gemahlenem Material, und ein Verfahren zu seiner Herstellung. 



   Die zur Zeit bekannten Ventilsäcke aus plastischem Material werden gewöhnlich so hergestellt, dass die zwei oberen und unteren geraden Kanten eines Schlauchstückes, das durch Zuschneiden eines   kontinu-   ierlichen Schlauches in Querrichtung erhalten wurde, hitzegesiegelt oder verklebt werden und in einer der Ecken durch Faltung ein Ventil zur maschinellen Abfüllung gebildet und der Sack verschlossen wird, wobei die zu faltende Ecke vorher zu diesem Zweck erweitert wird. 



   Solche bekannte Säcke können infolge ihrer Kissenform, die sie nach der Füllung haben, nicht in grosser Anzahl gestapelt werden, und dies ist ein grosser Nachteil. Ferner sind diese bekannten Ventilsäcke 
 EMI1.1 
    Lagewa 1m   Bereich des Ventils und entlang der Endkanten, nicht   verstarkt   und diese   Stellen können-wenn   sie nicht entsprechend verstärkt werden-sich leicht abnutzen und platzen. 



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung eines Ventilsackes oder Beutels aus Kunststoff, welcher die oben genannten Mängel der üblichen Plastiksäcke vollständig beseitigt. 



   Der Ventilsack, gemäss der Erfindung, ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einem endlosen Kunststoffschlauch geschnittener Bahnteil entsprechend der Höhe des fertiggestellten Sakkes oder Beutels sowie der zur Bildung der beiden Endteile benötigten Breite in bekannter Weise durch einen oberen und unteren Kreuzboden verschlossen ist und die die Kreuzböden bildenden Eckeinschläge und Bodenklappen so miteinander verschweisst sind, dass die Bodenkanten bildende Schweissnähte entstehen. Nach der Füllung nimmt er eine parallelepipede Form oder Viereckform. an, welche eine sichere und richtige Stapelung einer grossen Anzahl von Säcken ermöglicht und ferner den Säcken ein grösseres Fassungsvermögen bei gleicher Fläche des verwendeten Materials verleiht. 



     Ein weiteres Merkmaldes Ventilsackes oder Beutels,   bei dem an wenigstens einem Eckeinschlag durch Auslassen der Befestigung an mindestens einer Stelle eine ventilartige   Öffnung   gebildet ist, besteht nach der Erfindung darin, dass die Seitenkanten der Eckeinschläge über die Faltlinie der Bodenklappen reichen. 



  Ein Kennzeichen des Ventilsackes oder Beutels gemäss der vorliegenden Erfindung besteht ferner darin, dass der obere und/oder der untere Kreuzboden durch mehrere Lagen Kunststoff verstärkt ist. 



   Der einlagige Ventilsack aus plastischem Material kann auch mit zwei Ventilen für die automatische Füllung versehen sein, wobei beide Ventile an dem oberen Ende oder eines am oberen und das andere am unteren Ende angeordnet sein können. Der Grund für die Anordnung von zwei Ventilen liegt darin, das gleichzeitige Füllen des Sackes mit zwei   Füllrohren   (Düsen) zu gestatten, um die   AbfUllzeit   für den Sack herabzusetzen. 



   Gemäss der Erfindung   können   ferner die übereinandergelegten und sich überlappenden Eckeinschläge   und/oder Bodenklappensowie zwecks   Wahrung einer parallelepipeden Form des Ventilsackes oder -beutels die den Eckeinschlägen und/oder Bodenklappen gegenüberliegenden Kanten (des Ventilsackes   oder-beu-   tels) durch Verkleben, Verschweissen und/oder Versiegeln in Form von Nähten festgelegt werden. Zu die- 

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   sem   Zweck können mehrere parallel verlaufende, festlegende Nähte vorhanden sein. 



   Das Verfahren zur Herstellung eines Ventilsackes oder-beutels nach der Erfindung besteht im Wesen darin, dass aus einem endlosen Kunststoffschlauch ein Bahnteil entlang gerader Schnittkanten entsprechend der Höhe des fertiggestellten Sackes oder Beutels sowie der zur Bildung der beiden Endteile (oberer und unterer Verschluss) benötigten Breite abgeschnitten wird, dass man durch Einschlagen von Eckeinschlägen   und Darüberklappen vonbodenklappen   in bekannter Weise einen Kreuzboden bildet und die eingeschlage- 
 EMI2.1 
 
Nach einem weiteren Verfahrensmerkmal gemäss der Erfindung wird in der Weise vorgegangen, dass man die zur Bildung der Kreuzböden dienenden Endteile seitlich mit Längsschlitzen versieht, die dadurch entstehenden Ecklaschen nach innen faltet, die gebildeten Mittellaschen darüberlegt und die überlappen- den Lagen z.

   B. durch Verkleben festlegt. Die Festlegung der eingeschlagenen Eckteile kann während oder nach der Kreuzbodenbildung erfolgen. Es können nach der Erfindung auch die Eckeinschläge   bzw. -la-   schen und/oder die Bodenklappen bzw. Mittellaschen mi : den gegenüberliegenden Kanten festgelegt wer- den. 



   Es ist klar, dass, falls der Sack aus einer kontinuierlichen Bahn an Stelle aus einem Schlauchstück ge- formt wird, diese Bahn entsprechend vorgefaltet und längs den zwei Rändern in ihrer ganzen Länge ver- schlossen wird, um den Sackschlauch zu bilden. 



   Der Verschluss der   Längs- und   Querverbindung kann vorteilhaft unter Ausnützung der Eigenschaften des plastischen Materials selbst erfolgen, z. B. durch Zusammenschweissen der überlappten Ränder. Der
Verschluss der verschiedenen überlappten Lagen kann auch durch Verkleben oder durch eine besondere
Vorrichtung erfolgen, durch die letztere beschränkt sich die Lagen-Verbindung des plastischen Materials nur auf die in Frage kommenden Lagen. Der Verschluss der verschiedenen Lappen zur Legung der zwei Böden und des Ventils oder der Ventile, für die automatische Abfüllung kann auch mit dem Sackelement in liegender Stellung (flach) vor Falten der Lappen durchgeführt werden. 



     Die letzte Faltung der Kanten entfällt, wenn   der Sack aus einem kontinuierlichen Schlauch mit eckigem Querschnitt   (die Längskanten   desselben haben Seitenfalten) gebildet wird, wobei die Längskanten des Schlauches eine Breite entsprechend den Abmessungen des Ventils haben ; in diesem Fall wird das Ventil entlang der erzeugenden Linien des Sackelements angeordnet. 



   Die Profilierung des Sackelements und der Endteile zur Herstellung des Bodens kann durch Perforierung des kontinuierlichen Schlauches oder der Bahn entlang durch vorgesehene Linien und nachfolgendes Abreissen längs den perforierten Linien erreicht werden. 



   Weitere Kennzeichen und Vorteile des einlagigen Ventilsackes aus Kunststoff gemäss der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den Ansprüchen. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben ; dies nur zur Vereinfachung und nicht   Beschränkung - einer   bevorzugten Fabrikationsform, mit verschiedentlichenHer-   stellungs-Varianten   des in Frage stehenden Sackes. 



   Die Zeichnungen : Fig. 1 zeigt das aus einem kontinuierlichen Schlauch geschnittene Sackelement in entwickelter Darstellung, Fig. 2 zeigt das Sackelement mit den profilierten Endteilen, Fig. 3 zeigt das Sackelement in einer Zwischenphase der Bodenfalte, Fig. 4 zeigt einen fertigen Sack (leer), Fig. 5 zeigt einen fertigen Sack (gefüllt), Fig. 6 zeigt ein Sackelement mit der Isolierplatte für den   End Verschluss   des oberen Bodens und den unteren Boden mit den   zusammengefaltenen   Ecklappen, Fig. 7a die Anordnung der Isolierplatte zur Durchführung des Endverschlusses am unteren Boden (für den Fall, dass der Sack nur mit einem Ventil im oberen Boden versehen wird),   Fig.

   7b   die Anordnung der Isolierplatte zur Durchführung derQuerverschliessung am unteren Boden (für den Fall, dass der Sack nur mit einem Ventil im oberen Boden versehen wird), Fig. 8 das Sackelement mit den Endteilen ähnlich der Fig. 2, jedoch mit dem Unter-   schied, dass die Längsschlitze im wesentlichen   mit der Breite des Bodens gleich sind, Fig. 9 zeigt das Sackelement gemäss Fig. 8 in einer Zwischenphase des   Faltens, Fig.10   eine andere Ausführungsform des Sackelements mit den Endteilen, Fig. 11 das Sackelement gemäss Fig. 10 in einer Zwischenphase der Bodenlegung, Fig. 12 eine weitere   Ausführungsform   des Sackelements mit den Endteilen gemäss der Erfindung, Fig. 13 das Sackelement gemäss Fig. 12 in einer Zwischenphase der Bodenlegung, Fig.

   14 eine dritte Ausführungsform des Sackes gemäss der Erfindung, u. zw. das aus einem kontinuierlichen Schlauch geschnittene Sackelement in entwickelter Darstellung, Fig.   15 zeigt das Schlauchstück gemäss Fig. 14 profiliert für   
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    16aus einem kontinuierlichen Schlauch   geschnitten ist, was das Hauptelement der Sackbildung darstellt, so-   wiedemlängseinemdererzeugendenLinien   angeordneten Ventil, Fig. 18 das   Sacke1emeut   gemäss   Fig. 17,   jedoch während des Verschlusses, und Fig. 19 den fertigen Sack gemäss Fig. 17 und 18 (gefüllt), in Form 

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 einer gefüllten Matratze. 



   Bezugnehmend auf die oben genannten Figuren und insbesondere auf die Fig.   l - 7b   ist mit 1, 2,3, 4 die Umrisslinie um die erzeugende Linie 5, 6 des in Fig. 2 gezeigten Schlauchstückes bezeichnet, wobei diese Umrisslinie durch Schneiden der zwei, den zwei Endteilen entsprechenden äusseren Enden entsteht. 



  Das Schlauchstück ist mit zwei in dem oberen und unteren Teil angeordneten Schlitzen a und b versehen, welche bezüglich des Schlauchstückes in Längsrichtung verlaufen und etwas unter der Breite 1 des herzustellenden Bodens sind, und zur Bildung der oberen Ecklappen c und c'und der mittleren Seitenlappen e 
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 und b haben voneinander einen solchen Abstand, dass die oberen Ecklappen c, c'und die unteren Ecklappen d, d'breiter als die Breite 1 der Böden sind, wobei r die Breitezunahme für jeden Rand der Ecklappen bezeichnet. 



   Um die Böden zu bilden, ist erforderlich, dass die Ecklappen c und c'und d, d'nach innen längs den Linien 7,   T und   8,   8' für   den oberen   Boden-und 9, 9'und 10, 10' für   den unteren Boden und die zentralen Lappen   e, e' und f, f'nach   aussen hin längs den Linien   7 - 8   für den oberen Boden und   9-10 für   den unteren Boden, nach der dargestellten Lage in Fig. 3, gefalten werden. Durch die besondere Gestaltung des Sackelements 11 werden die nach innen zu faltenden Ecklappen mit den Seitenbereichen r versehen, welche über die Breite 1 des Bodens hinaus vorspringen. 



   Der Verschluss der Ecklappen an der Innenseite der Oberfläche der Seitenlappen wird bei offenem Boden längs dem Bereiche s (durch punktierte Linien in den Zeichnungen dargestellt) der Linien 12, 13 und 12',   13'für   den oberen Boden und der Linien 14, 15 und   14', 15' für   den unteren Boden durchgeführt und gleichzeitig oder darauffolgend werden die Markierungslinien längs dem Bereiche y (durch strichpunktier- 
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 lappen c,   c'und d, d'zu überlappen.   Die Seitenlappen e,   e' und f, f'werden   längs ihrer Faltlinie gefaltet und der Verschluss wird dann mittels Verkleben oder ähnlichem System längs der Längskanten g und h und der   St :

   itenlappen i, i', i"durchgeführt (Fig. 4),   wobei auf diese Weise der Ecklappen c'mit den Seitenlappen e,   e'für   den oberen Boden und die Ecklappen d, d'mit den Seitenlappen f,   f'für   den unteren Boden untereinander vereinigt werden. Der Ecklappen c bleibt frei und bildet den Kanal oder Verlängerung für das Ventil zum automatischen Sackabfullen. Wenn mehr Ventile gewünscht werden, genügt das Weglassen einer oder mehrerer der Querverschlüsse   i, i', i".   



   Der Endverschluss wird durch Verschweissen der übereinanderliegenden Lagen vorgenommen, im obigen Falle eines Sackes mit nur einem Ventil an dem oberen Boden wird eine Platte 16, wie in Fig. 6 gezeigt, eingelegt an der Oberfläche des Ecklappens c und unter dem   Ecklappen c' ;   die Seitenlappen e, e' werden nach innen gefaltet, um die Platte 16 und den Ecklappen c'zu überlappen, sodann folgt der Verschluss längs der Längskante g und der Querkante. i. Die Platte 16 dient zur Isolierung der Seitenlappen e, e'und des Ecklappens c'vonden darunterliegenden Lagen, um die Verschweissung nur auf die gewünschten Teile zu begrenzen. Auf diese Weise ist es möglich, den Verschluss in ebener Stellung durchzuführen, obwohl sich der Sack in liegender Position befindet. 



   Wenn der untere Boden mit keinem Ventil versehen ist, wird die Längsverschweissung dieses unteren Bodens unter Anordnung der Platte 16 wie in Fig. 7a dargestellt   durchgeführt,   nämlich oberhalb der beiden Ecklappen d, d', so dass die Längsschweissnaht h (Fig. 4) nach dem Falten der Seitenlappen f, f'erfolgen kann. Zur Herstellung des Querverschlusses i'und i"ist es notwendig-bei offenem   B) den   vor Verschluss der Ecklappen   d, d'längs   des unteren Bodens der Linien 14, 15 und   14',     15' - diese Ecklappen d. d'zu-     sammenzufalten,   wie in Fig. 6 gezeigt wird. Die Querverschweissung i', wird dann unter Verwendung der Platte 16, wie in Fig. 7b dargestellt durchgeführt. 



   Wenn die Schliessung durch Hitze erfolgt, wird als Platte 16 eine Wärmeisolierplatte verwendet ; bei   Hochfrequenzschweissung hingegen wird die Platte   16   durch günstige Verbindung   mit der darunterliegenden   Hauptarmaturgeerdet. Die   Erdung der Platte 16 mit der Hauptarmatur verhindert Erhitzung und ein nachfolgendes Verschweissen der nahe unter der Platte liegenden Schichten. 



   Wenn Verschweissung durch Hitze erfolgt, können zur thermischen Isolierung der verschiedenen Lagen auch geeignete Pulver, wie Talk, Asbest oder andere ähnliche Pulver, verwendet werden. 



   Nach erfolgtem Verschluss zeigt der untere Boden zwei seitliche Taschen, günstiger Griff, um leichter den Sack fassen zu können. 



   Aus dem Obigen geht hervor, dass der entstandene Bereich r   (Fig. 3)   durch Falten der Seitenlappen e,   e'und f. f'längs   den Linien   12. 13. 12', 13'   und 14, 15, 14', 15'einen doppelt verstärkten Rand längs der 

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 meistbeanspruchten Teile bildet und dass die Beibehaltung der parallelepipeden Form des Sackes nach der
Füllung durch die Verschweissung und die vorher entlang der Faltlinien der Seitenlappen vorgesehenen
Markierungslinien gewährleistet wird. 



   Die Seitenlappen e,   e' des   oberen Bodens und die Seitenlappen f, f des unteren Bodens sind mit Lö- chern 17, 18 versehen. Zur besseren Ansicht sind diese Löcher 17, 18 in der Zeichnung vergrössert darge- stellt (Fig. 3 und 4) ; es ist aber klar, dass sie sehr klein sind, da es ihre Aufgabe ist, die im Sack befindliche Luft entweichen zu lassen, ohne das im Sack enthaltene Material durchzulassen.   Die Löcher 17, 18     werdenin   jedem Seitenlappen in zueinander versetzten Reihen ausgestanzt, so dass nach dem Überdecken der Seitenlappen die Reihen der Löcher ein Labyrinth bilden, welches einen Auslass für die Luft darstellt, aber das im Sack enthaltene Material nicht durchlässt. 



   Es ist selbstverständlich, dass Löcher für das Ausströmen der Luft auch an irgend einem andern Teil des Sackes angeordnet sein können, z. B. in den Seitenwänden. Da der Sack nur einlagig ist, muss, falls die Löcher in den   Seitenwänden   ausgestanzt werden, über den Löchern 21 (Fig. 4) ein Streifen 19 aus dem gleichen oder etwas anderem Material angeordnet werden, um das gewünschte Labyrinth zu erhalten. Der Streifen 19 ist mit einer oder mehreren Reihen von Löchern 20 versehen, die in bezug auf die Reihe der   Löcher,   die im Sack ausgestanzt sind, so angeordnet sind, dass sie ein Labyrinth bilden. 



   Die Fig. 8, 9 sind   ähnlich den Fig. 2, 3   und unterscheiden sich von diesen letzteren nur dadurch, dass die Längsschlitze a und b im wesentlichen mit der Breite 1 der Böden gleich sind, so dass die Ecklappen   c, c'   und   d, d'nach Falten (Fig. 9) keinenseitenverstärkten Bereich   r haben. In diesem Fall werden die Ecklappen nicht längs den Faltlinien der Seitenlappen gesiegelt, und das   Herstellungs-Verfahièi1   des Sackes unterscheidet sich vom vorher geschilderten Verfahren in einer Weise, dass die Ecklappen c, und d, d' nachdem sie nach innen geschlagen wurden, von den   restlichen zentralen Endlappen e, e' undf. f des   Schlauchstückes überlappt und sodann verschlossen werden. 



   Bei dieser Ausführungsform der Erfindung werden die durch Hitze gebildeten Markierungslinien vorteilhaft vor Faltung der Seitenlappen hergestellt. 



   Fig. 10 und 11 erläutert eine weitere Ausführungsform des Sackes, Gegenstand der vorstehenden Erfindung. Nach dieser Ausführungsform überlappen sich die beiden oberen und unteren Böden nur längs eines schmalen Randbereiches m ihrer Ränder. Die Breite des sich überlappenden Bereiches entspricht der Dikke der Verschlusslinie und der notwendigen Mindestdicke für die Ausstanzung der Labyrinthlöcher. Zur Verwirklichung dieser letzteren Ausführung wurde vorgesehen, die zwei Endteile des Sackelements entlang einer Linie, welche ein Dreistufenprofil darstellt, zu profilieren ; der obere Rand hat einen wechselnden Verlauf in bezug auf den unteren Rand, damit die mehr vorspringenden Teile für die Ventilbildung an der rechten Ecke des oberen Randes und an der linken Ecke des unteren Randes erscheinen oder in umgekehrter Weise.

   Bei einer solchen Profilierung des Sackelements, wie oben beschrieben wird, ist der Materialverlust gering, dies deshalb, weil sich das Profil vom unteren Sackrand mit dem oberen Rand des unmittelbar folgenden Sackelements beim kontinuierlichen Schlauch oder Bahn ergänzt. 



   DasHerstellungs-Verfahrendes in den Fig. 10 und 11 dargestellten Sackes ist mit dem oben beschriebenen identisch, nur mit dem einen Unterschied, dass die Längssiegelungen g, h nicht in die Mitte des   Bodens, sondernlängsderFaltlinien 12-13, 12'-13' und 14-15   der Seitenlappen verlaufen,   e-e'und f-f'.   



  Auch nach   Fig. 12, 13   ist   das Herstellungs-Verfahren   für den Sack mit dem oben beschriebenen sehr ähnlich, verschieden ist nur die Profilierung des sich ergebenden Sackelements wie in Fig. 12 gezeichnet. 



   In den Fig. 14, 15, 16 ist eine andere   Ausfilhrungsform dargestellt,   welche sich von den vorhergehen-   den hauptsächlich dadurch   unterscheidet, dass der Verschluss der oberen und unteren Ränder für die Bodenlegung an dem Sackelement vor dem Falten der Lappen durchgeführt wird. In diesem Fall ist es möglich, den Verschluss der Ränder ohne Verwendung irgendwelcher Mittel zur Begrenzung der Verschweissung auf die zu schliessenden Schichten vorzunehmen. Diese   Ausführungsform kann   vorteilhaft dann angewendet werden, wenn das plastische Material keine vorhergehende Markierung durch Hitze für die Faltung notwendig macht. 



   Mit besonderem Hinweis auf die gesagten   Fig. 14, 15, 16   sind mit   1, 2. 3. 4   die Umrisslinien um die erzeugende Linie 5, 6 des in Fig. 15 dargestellten Schlauchstückes bezeichnet ; diese Umrisslinie wird durch geraden Schnitt an den beiden Enden eines kontinuierlichen Schlauches in Querrichtung, um ein Sackelement zu bilden, erreicht. Der obere Endteil des Schlauchstückes ist mit zwei Schlitzen a versehen, die in   Längsrichtung des Schlauchstückes laufen   und eine Länge, gleich der Hälfte der Bodenbreite haben, wobei der obere Ecklappen b zur Herstellung des Ventils für die automatische Füllung gebildet wird. 



   Eine Verlängerung c kann vorteilhaft mit den Ecklappen b für eine grössere   Ventildiciltung   angebracht werden. 

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   Die Faltlinien werden mittels durch Wärme hergestellter Markierungslinien, Einschnitte   od. dgl.   entlang der Linien 7, 8 und 9, 10 für jeden Boden und der Diagonallinien d und e für jede Ecke mit Ausnahme der Ventil-Ecke vorbereitet. 



   Die Ecke, an der das Ventil angeordnet wird, wird nach innen gefaltet und der Verschluss durch Verschweissen in ebener Stellung der zwei oberen Ränder 1 (2), 5 und unteren Ränder 4 (3), 6 durchgeführt, die Verschweissung der oberen Ränder ist beim Einschnitt a unterbrochen. Zur Bodenlegung werden die zwei Endteile entlang den vorher an dem Sackelement vorgesehenen Faltlinien gefaltet. Der Sack wird daher das in   Fig. le   dargestellte Profil annehmen, die Elemente f, die von den drei freien Ecken heraustreten, können als Griffe zur besseren Handhabung des Sackes verwendet werden, aber sie können auch, wenn gewünscht, durch weitere Verschweissung entlang der Linien g und durch Abschneiden derselben beseitigt werden. 



   Bezugnehmend auf die   Fig. 17, 18, 19 ist mit l, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 der Umriss des Schlauchstückes,   von einem kontinuierlichen Plastikschlauch abgeschnitten, angegeben ; die Länge des Schlauchstückes entspricht   der gewünschten   Grösse des fertigen Sackes, von dem die Ecken abgeschnitten sind und durch die schrägen Linien 1, 2 bzw.   5, 6   bzw. 7, 8 profiliert, während die Ecke, in welcher das Ventil angeordnet wird, mit 
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 gekantet, wie in Fig. 18 dargestellt, und längs des Randes 4, 5 wird das Ventil für die automatische Füllung des Sackes gebildet. Die Ansatzteile 3, 4 und 3, 4' des Ventils werden, nachdem der Sack abgefüllt ist, zum festen Verschliessen des Sackes innen geschlagen. 



   Zur Herstellung des Sackes wird   de. Verschluss   der oberen und unteren Querkanten - vorteilhaft mittels   Verschweissens - durch   Offenhalten der Falten, wie in Fig. 18 gezeigt, durchgeführt und durch Zwischenlegen der Platte 9 zwischen den Sackwänden und den gefalteten Teilen zur Beschränkung der Verklebung nur auf jene Teile, welche dafür vorgesehen sind, und möglichst für einen Verschluss des in ebener Stellung liegenden Sackes. 



     Die Versch weissungslinien sind in der   Zeichnung durch punktierte Linien dargestellt, welche dem Profil des Sackes entlang den Querkanten 2, 3 und 6, 7 und entlang der Ecklappen 1, 2 bzw. l', 2 bzw. 7, 8 bzw.   7,8' bzw. 5,6bzw. 5:6   folgen, während die Seitenlappen   3, 4 u. 1d 3, 4' offen bleiben,   um die Öffnung für das Füllventil zu bilden. 



   Das Füllventil kann auch vorteilhaft mit einem Muffen 10, welcher in der Zeichnung mit punktierten Linien dargestellt ist, versehen sein. 



   Der Sack nimmt nach Ablullen die in   Fig. lü gezeigte Form an   und wird wahrend der   Abfüllung   durch   den Füllstutzen längs der Ka : ite 4, 5 gestützt. u. zw.   an der Stelle, an der der grösste Widerstand des Schlauches ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Ventilsack oder Beutelaus Kunststoff,   dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einem endlosen Kunststoffschlauch geschnittener Bahnteil entsprechend der Höhe des fertiggestellten Sackes oder Beutels sowie der zur Bildung der beiden Endteile benötigten Breite in bekannter Weise durch einen oberen und unteren Kreuzboden verschlossen ist und die die Kreuzböden bildenden Eckeinschläge und Bodenklappen so miteinander verschweisst sind, dass die Bodenkanten bildende Schweissnähte entstehen.

Claims (1)

  1. 2. Ventilsack oder Beutel nach Anspruch 1, bei dem an wenigstens einem Eckeinschlag durch Auslassen der Befestigung an mindestens einer Stelle eine ventilartige Öffnung gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten der Eckeinschläge über die Faltlinie der Bodenklappen reichen.
    3. Ventilsack oder Beutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere und/oder untere Kreuzboden durch mehrere Lagen Kunststoff verstärkt ist.
    4. Ventilsack oder Beutel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch Verkleben, Verschweissen und/oder Versiegeln in Form von Nähten die übereinandergelegten und sich überlap- penden Eckeinschläge und/oder Bodenklappen sowie zwecks Wahrung einer parallelepipeden Form des Ventilsackes oder Beutels die den Eckeinschlägen und/oder Bodenklappen gegenüberliegenden Kanten (des Ventilsackes oder -beutels) festgelegt sind.
    5. Ventilsack oder -beutel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere parallel verlaufende, festlegende Nähte vorhanden sind.
    6. Verfahren zur Herstellung eines Ventilsackes oder -beutels nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem endlosen Kunststoffschlauch ein Bahnteil entlang gerader Schnittkanten satsprechend der Höhe des fertiggestellten Sackes oder Beutels sowie der zur Bildung der beiden Endteile <Desc/Clms Page number 6> (oberer und unterer Verschluss) benötigten Breite abgeschnitten wird, dass man durch Einschlagen von Eckeinschlägen und Darüberklappen von Bodenklappen in bekannter Weise einen Kreuzboden bildet und die eingeschlagenen und überlappenden Teile unter Auslassung wenigstens einer ventilartigen Öffnung festlegt.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die zur Bildung der Kreuzböden dienenden Endteile seitlich mit Längsschlitzen versieht, die dadurch entstehenden Ecklaschen nach innen faltet, die gebildeten Mittellaschen daruberlegt und die überlappenden Lagen, z. B. durch Verschweissen, festlegt.
    8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung der einge- schlagenen Teile während oder nach der Kreuzbodenbildung erfolgt.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckeinschläge bzw.
    - laschen und/oder die Bodenklappen bzw. Mittellaschen mit den gegenüberliegenden Kanten festgelegt werden.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die gewünschte Grösse des Bahnteiles durch Perforationen am endlosen Kunststoffschlauch vorherbestimmt wird und dass man den Bahnteil durch Abreissen entlang der Perforierung erhält.
AT422561A 1960-05-30 1961-05-30 Ventilsack oder Beutel aus Kunststoff und Verfahren zu seiner Herstellung AT227599B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3785547A (en) * 1970-06-17 1974-01-15 Wavin Bv Plastic block bag with a valve

Cited By (1)

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US3785547A (en) * 1970-06-17 1974-01-15 Wavin Bv Plastic block bag with a valve

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