AT227044B - Wellendurchführung - Google Patents

Wellendurchführung

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AT227044B
AT227044B AT24162A AT24162A AT227044B AT 227044 B AT227044 B AT 227044B AT 24162 A AT24162 A AT 24162A AT 24162 A AT24162 A AT 24162A AT 227044 B AT227044 B AT 227044B
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Austria
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shaft
container
drive wheel
sealing ring
flange
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AT24162A
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English (en)
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Pintsch Bamag Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wellendurchführung 
Zum Antrieb von in Behältern angeordneten Organen wie Ventilatoren, Rührern   u. dgl.   von aussen her sind häufig Wellendurchführungen erforderlich, die auch bei Druckunterschieden Dichtigkeit gewähr- 
 EMI1.1 
 Luftumwälzung vorgesehen, um das eingesetzte Trockengut schneller auf Temperatur zu bringen. Nach genügender Erwärmung werden die Ventilatorflügel stillgesetzt und der Schrank beispielsweise unter Vakuum gesetzt. 



   Insbesondere für derartige Fälle mit zeitweiliger Stillsetzung der Antriebswellen während des Betriebes und/oder Unterdrucksetzens des Behälters sieht die Erfindung vor, dass das aussen auf der Welle sitzende Antriebsrad bei Stillstand der Welle deckelartig um die Wellendurchführung herum an den Behälter anpressbar ist. Dabei ist vorzugsweise zwischen Antriebsrad und Behälter ein Dichtungsring vorgesehen und das Antriebsrad so ausgebildet, dass es innerhalb des Dichtungsringes keine Durchbrüche besitzt und auch die Wellenbohrung in der Radnabe an der Aussenseite abgeschlossen ist. Die   Anpressvorrichtung für   das Rad weist ein selbsthemmendes oder verriegelbares Verstellorgan, z. B. eine gleichachsig zur Welle angeordnete Schraube mit einem spitzen Ende, und eine Rückfederung auf, z.

   B. in Form von Tellerfedern, die zwischen dem Wellenstumpf und dem verschlossenen Nabenende eingelegt sind. 



   Mit Hilfe der Anordnung nach der Erfindung ist es möglich, im Stillstand eine Abdichtung der Wellendurchführung zu erzielen, die beliebig grossen   Über- oder   Unterdrücken gewachsen ist, während der Antrieb im Lauf durch die der Abdichtung dienenden Mittel nicht behindert wird. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. 



   In einem Behälterflansch 1 ist mittels eines Kugellagers 2 eine Welle 3 gelagert, die innerhalb des Behälters einen Ventilator (nicht dargestellt) und ausserhalb des Behälters ein Antriebsrad in Form einer Keilriemenscheibe 4 trägt. Die Radnabe ist an der Aussenseite geschlossen und enthält mehrere Tellerfedern 5, unter deren Wirkung sie sich mittels eines Spurlagers 6 an einem Bügel 7 abstützt, der am   Behäl-   ter bzw.   Behälterflansch   befestigt ist. 



   In dem Bügel sitzt eine ein spitzes Ende besitzende Schraube 8, die am Stirnende der Nabe angreift und diese weiter auf das Wellenende zu schieben gestattet. Am Kranz des Rades 4 ist ein Dichtungsring 9 befestigt, der sich bei der erwähnten Verschiebung des Rades an den Flansch 1 presst. Zum Druckausgleich ist im Flansch eine Bohrung 10 vorgesehen. 



   Ist z. B. im Falle eines Trockenschrankes die Luftumwälzung durch den vom Rad 4 über die Welle 3 angetriebenen Ventilator beendet und der Antrieb abgeschaltet, so wird durch Eindrehen der Schraube 8 das Rad 4 auf der Welle nach rechts verschoben und der Dichtungsring 9 gegen den Flansch 1 gepresst. 



  Nachdem so die Wellendurchführung abgedichtet ist, kann der Schrank für die Trocknung unter Vakuum gesetzt werden. Nach dem Trockenprozess wird der Schrank wieder belüftet und die Schraube zurückge-' dreht. Die Federn 5 halten dann den Dichtungsring vom Flansch frei, so dass die Dichtung beim Wiederingangsetzen des Ventilators durch die Drehbewegung nicht abgenützt wird. 



   Ein Endschalter 11 ist so in die Steuerung des Antriebsmotors oder einer Kupplung einbezogen, dass ein 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Wellendurchhihrung für in einem Behälter drehbare und von aussen angetriebene Organe, dadurch gekennzeichnet, dass das aussen auf der Welle sitzende Antriebsrad bei Stillstand der Welle deckelartig um die Wellendurchführung herum an den Behälter anpressbar ist.
    2. Durchfühlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Antriebsrad oder Behälterflansch ein Dichtungsring vorgesehen ist und das Antriebsrad innerhalb des Dichtungsringes frei von Durchbrüchen und seine Nabenbohrung an der Aussenseite abgeschlossen ist.
    3. Durchführung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Antriebsrad von dem Behälter oder Flansch abziehende Feder vorgesehen ist, die vorzugsweise an der Welle und an der Radnabe angreift.
    4. Durchführung nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Anpressvorrichtung für das Antriebsrad eine mit der Welle gleichachsige Schraube mit spitzem Ende dient.
    5. Durchführung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter oder Behälterflansch innerhalb des Dichtungsringes eine Druckausgleichsöffnung aufweist. EMI2.1
AT24162A 1961-02-08 1962-01-12 Wellendurchführung AT227044B (de)

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