AT226800B - Anordnung zur fehlergeschützten Übertragung, Verstärkung und Überwachung von Binärsignalen mittels ruhender Schaltelemente - Google Patents

Anordnung zur fehlergeschützten Übertragung, Verstärkung und Überwachung von Binärsignalen mittels ruhender Schaltelemente

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AT226800B
AT226800B AT407961A AT407961A AT226800B AT 226800 B AT226800 B AT 226800B AT 407961 A AT407961 A AT 407961A AT 407961 A AT407961 A AT 407961A AT 226800 B AT226800 B AT 226800B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur fehlergeschützten Übertragung, Verstärkung 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   und 16, die in entgegengesetzter Durchlassrichtung geschaltet sind, an die Ausgangsklemmen 17 und 18 geführt, an die über die Klemmen 19 und 20 das erwähnte Empfangsrelais 4 angeschlossen ist. Durch die Polung der Gleichrichter 15 und 16 wird erreicht, dass im Ausgangskreis nur dann ein Strom fliessen kann, wenn sich der Transistor 9 im gesperrten Zustand befindet. Diesem Zustand entspricht an der Eingangsklemme 6 die Signalspannung L und an der Eingangsklemme 7 die Signalspannung Null. Nur bei dieser Spannungsverteilung kann, wenn keine Störungen auftreten, im Ausgangskreis ein Strom fliessen. Bei einer andern Spannungsverteilung an den Eingangsklemmen muss der Ausgangskreis stromlos bleiben. 



  Das Empfangsrelais 4 kann auch durch einen weiteren Verstärker od. dgl. ersetzt werden. Im folgenden werden daher das Empfangsrelais 4 und die Klemmen 19 und 20 als. "Empfangsorgan" bezeichnet. Besitzt ein als Empfangsorgan angeschlossener Verstärker einen potential gebundenen Eingang, so muss dessen Stromversorgung unabhängig von derjenigen der vorhergehenden Verstärkerstufe sein. Falls eine getrennte Stromversorgung unerwünscht ist, kann man ihn über potential trennende Glieder anschliessen.

   Um zu verhindern, dass Fehlschaltungen auftreten, wenn ein Kurzschluss zwischen dem Ausgang 17 und dem positiven Pol der Spannungsquelle auftritt, ist eine zusätzliche Überwachungseinrichtung vorgesehen, die über einen Schalter 21, einen oder mehrere Gleichrichter 22, einen Widerstand 24, den Verstärker 25 dann mit einer Steuerspannung versorgt, wenn an der Klemme 17 eine positive Spannung auftritt. Die dabei auftretende Aussteuerung des Verstärkers bewirkt ein Ansprechen eines Schutzschaltorganes 26, das zu einer Abschaltung der Speisespannung führt. Will man kontrollieren, ob das Schutzschaltorgan betriebsbereit ist, so kann man durch Betätigung des Schalters 21 den Verstärker 25 an die Klemme 27 legen, die an den positiven Pol der Speisespannung geführt ist.

   Die Betriebsbereitschaft der Gleichrichter 15 und 16 lässt sich durch Betätigung der Schalter 28 und 29 feststellen. Dadurch werden die Gleichrichter mit einer der Spannungsquellen 300der31 verbunden. Ist die Sperrwirkung der Gleichrichter nicht mehr vorhanden, so zeigen die Messinstrumente 32 bzw. 33 einen entsprechenden Strom an. 



  Durch die Verwendung von zwei antivalent gesteuerten Verstärkern, die über Gleichrichter entgegengesetzter Durchlassrichtung auf das Empfangsorgan wirken, wird erreicht, dass bei Auftreten von Störungen keine Fehlschaltungen auftreten. Die verschiedenen Fehlermöglichkeiten und ihre Auswirkungen sind nachfolgend zusammengestellt. Dabei ist die Spannung in der Eingangs klemme 6 mit E und die Spannung in der Eingangsklemme 7 mit E bezeichnet. Ist El = L und E2 = 0 so soll das Empfangsorgan eingeschaltet sein. Bei El = 0 und E = L ist es ausgeschaltet. Entsprechend sind die Spannungen an der Ausgangsklemme 17 mit Ul und an der Ausgangsklemme 18 mit U, bezeichnet. Im ungestörten Fall ist, wenn der Einschaltbefehl gegeben ist, Ut = 0 und U = L. Es fliesst dann im Ausgangsstromkreis der Strom IA = 1. Im ausgeschalteten Fall ist Ul = L, U2 = 0 und IÄ = 0. 



  In der folgenden Übersicht sind nun die verschiedenen Fehler angegeben.   
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Störungsursache <SEP> Eingänge <SEP> Eingänge
<tb> E1=L, <SEP> E2 <SEP> = <SEP> O <SEP> E1=O, <SEP> E2 <SEP> = <SEP> L
<tb> "Ein""Aus"
<tb> Ausgänge <SEP> Ausgänge <SEP> 
<tb> U1 <SEP> U2 <SEP> IA <SEP> U1 <SEP> U2 <SEP> IA
<tb> Antivalenz <SEP> des <SEP> Eingangssignals <SEP> gestört, <SEP> L <SEP> L <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> O
<tb> E1 <SEP> 
<tb> falschAntivalenz <SEP> des <SEP> Eingangssignals <SEP> gestört,

   <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0
<tb> falsch
<tb> Drahtbruch <SEP> Zuleitung <SEP> Klemme <SEP> 6 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Drahtbruch <SEP> Zuleitung <SEP> Klemme <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> L <SEP> 0
<tb> Drahtbruch <SEP> Zuleitung <SEP> Klemme <SEP> 17 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Drahtbruch <SEP> Zuleitung <SEP> Klemme <SEP> 18 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Drahtbruch <SEP> Zuleitung <SEP> Klemme <SEP> 12 <SEP> O'0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Drahtbruch <SEP> Zuleitung <SEP> Klemme <SEP> 10 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> I <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Drahtbruch <SEP> Zuleitung <SEP> Klemme <SEP> 11 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Störungsursache <SEP> 

  Eingänge <SEP> Eingänge
<tb> E1=L, <SEP> E2=O <SEP> E1=O, <SEP> E2=L
<tb> "Ein" <SEP> "Aus"
<tb> Ausgänge <SEP> Ausgänge
<tb> U1 <SEP> 
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 6, <SEP> 12 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 6, <SEP> 10 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 6, <SEP> 11 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 6,17 <SEP> O <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> O <SEP> O
<tb> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 6, <SEP> 18 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 7.

   <SEP> 12 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 7,10 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> L <SEP> 0
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 7, <SEP> 11 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> L <SEP> 0
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 7, <SEP> 17 <SEP> 0 <SEP> LJ <SEP> L <SEP> O <SEP> O
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 7,18 <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> O
<tb> L <SEP> 
<tb> I <SEP> L <SEP> OKurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 12,71 <SEP> L <SEP> L <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> O
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 10,17 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 11,

  17 <SEP> +12V <SEP> O <SEP> O <SEP> +12V <SEP> O <SEP> O
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 17, <SEP> 18 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 18, <SEP> 12 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> L <SEP> 0
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 18,10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Kurzschluss <SEP> zwischen <SEP> Klemmen <SEP> 18,

   <SEP> 11 <SEP> 0 <SEP> 12V <SEP> 0 <SEP> L <SEP> +12V <SEP> 0
<tb> 8 <SEP> ständig <SEP> leitend <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> O <SEP> O <SEP> O
<tb> 9 <SEP> ständig <SEP> leitend <SEP> O <SEP> O <SEP> O <SEP> L <SEP> O <SEP> O
<tb> 8 <SEP> ständig <SEP> gesperrt <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> 9 <SEP> ständig <SEP> gesperrt <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> L <SEP> 0
<tb> 15 <SEP> ständig <SEP> leitend <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> 16 <SEP> ständig <SEP> leitend <SEP> 0 <SEP> L <SEP> I <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> 15 <SEP> ständig <SEP> gesperrt <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> 16 <SEP> ständig <SEP> gesperrt <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> 
 Diese Zusammenstellung lässt erkennen, dass Fehlschaltungen nicht auftreten können. 



   Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Erfindungsgedanke für Glieder zur elektronischen Verknüpfung von Eingangssignalen verwendet wird. In vielen Anwendungsfällen in Industrie- und Energieversorgungsanlagen werden Steuerungen benötigt, die Schalthandlungen in Abhängigkeit von Auslösebefehlen bewirken, wobei gleichzeitig bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen. Diese Bedingungen hängen von einer Reihe von Eingangsgrössen xi, i = 1,2,   3.....   ab. In logischen   Verknüpfungsgliedem   werden die Eingangsgrössen entsprechend den vorliegenden Bedingungen verbunden.

   Es liegt dann die Aufgabe vor, auch die Verknüpfungsglieder so zu sichern, dass keine Fehlschaltungen auftreten können. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6> das über ein Schutzschaltorgan bei Auftreten der verbotenen Spannung die Stromversorgung abgeschaltet wird.
    9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Einschaltung von Prüfspannungen zur Überwachung der Betriebsbereitschaft der Gleichrichter und des Schutzschaltorgans.
AT407961A 1961-05-25 1961-05-25 Anordnung zur fehlergeschützten Übertragung, Verstärkung und Überwachung von Binärsignalen mittels ruhender Schaltelemente AT226800B (de)

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