AT226633B - Automatisch arbeitende Waschanlage - Google Patents

Automatisch arbeitende Waschanlage

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AT226633B
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Austria
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E F Textilien & App Bau & Vert
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    • D06F37/02Rotary receptacles, e.g. drums
    • D06F37/04Rotary receptacles, e.g. drums adapted for rotation or oscillation about a horizontal or inclined axis
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    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06F37/30Driving arrangements 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description


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  Automatisch arbeitende Waschanlage 
Die Erfindung betrifft eine automatisch arbeitende Waschanlage mit einer Anzahl von aus durch Lei- tungen verbundenen Aussenbehältern und in diesen um eine horizontale Achse drehbar angeordneten, wä- schebewegenden Vorrichtungen bestehenden Waschmaschinen sowie Einrichtungen zum   Überführen   des
Waschgutes von einer Maschine zur nächsten. 



   Bei einer bekannten Waschanlage dieser Art werden die in einer Reihe aufgestellten Waschmaschi- nen vom Waschgut im Gegenstrom   zuder   durch die. Maschinenreihe strömenden Waschflüssigkeit durch- laufen, wobei in bestimmten Maschinen nach Bedarf Waschmittel, Dampf usw. zugeführt und dem Wasch- gut in jederMaschine während eines bestimmten Zeitraumes eine Waschbewegung erteilt wird. Die in den kommunizierenden Aussenbehältern angeordneten wäschebewegenden Vorrichtungen sind als perforierte, im wesentlichen zylinderförmige, an einer Seite offene Behälter ausgebildet, die. in die Aussenbehälter während des Betriebes eingesetzt und aus diesen herausgehoben werden.

   Jeder dieser Innenbehälter ist mit einerKupplungsvorrichtung versehen, mittels welcher er beim Einsetzen in einen Aussenbehälter automa- tisch mit einer an diesem vorgesehenen Antriebsvorrichtung gekuppelt wird. Nach Ablauf einer vorbe- stimmten Waschzeit werden sämtliche Innenbehälter angehoben in den nächstfolgenden Aussenbehälter überführt, wobei jeweils in den ersten Aussenbehälter der Reihe ein mit schmutzigem Waschgut beladener
Innenbehälter eingeführt und der aus dem Aussenbehälter der letzten Maschine der Reihe entnommene, das fertig gewaschene Waschgut enthaltende Innenbehälter einer Entladestation zugeführt wird. Die entleerten Behälter werden über eine Fördervorrichtung dem Beladeende der Maschine wieder zugeführt. 



   Diese bekannten Maschinen sind kompliziert aufgebaut und daher störanfällig. Ferner werden zum Überführen der Innenbehälter und zum Rückführen der entladenen Behälter zur Beladestation jedesmal grosse Antriebskräfte benötigt und ein Verlust von Waschflüssigkeit beim   Überführen   der perforierten Behälter ist nicht zu vermeiden. 



   Erwähnt sei noch, dass zur leichteren Beschickung mehrere Trockenschleudern verschwenk- und kippbar angeordnete, rinnenartige Überführungsbehälter und ferner zum Überführen von Wäsche aus einem Behälter in einen andern zwischen diesen Behältern liegende   Ablauf-und Ablegeflächen   bekannt sind, auf welche die dem einen der Behälter von Hand entnommene Wäsche gestapelt und in den   andem   Behälter geschoben wird. 



   Zur Verbesserung der   vorerwähnten, mit automatischer   Wäscheüberführung arbeitenden älteren Anlage wird   erfindungsgemäss   vorgeschlagen als wäschebewegende Vorrichtungen Behälter, die mit sich von der Nabe nach aussen erstreckenden Radialwänden versehen sind, zu verwenden und zur Überführung des Waschgutes von einer Maschine zu den nächsten   Überführungseinrichtungen, die   als   schaufeiförmige Behäl-   ter ausgebildet sind, vorzusehen, die zur Übernahme des Waschgutes in die ihnen vorgeordnete Maschine soweit eingeführt werden können, dass sie innerhalb der Bewegungsbahn der Radialwände der wäschebewegenden Vorrichtung liegen, und zur Übergabe des Waschgutes an die nachgeordnete Maschine so bewegt werden können,

   dass das aufgenommene Waschgut von oben in die nachgeordnete Maschine gelangen kann. 



   EinAusführungsbeispiel einer gemäss der Erfindung ausgebildeten Waschanlage ist im folgenden Teil der Beschreibung an Hand von schematischen Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen ist Fig. l eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, mehrerer nebeneinander angeordneter Waschmaschinen einschliesslich der ersten und letzten Maschine der Anlage, Fig.   2 - 4   sind Seitenansichten einer einzelnen 

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 findliche leere Kammer der Waschtrommel der nächsten Waschmaschine fällt. In Fig. 4 Ist links eine
Zwischenstellung des Behälters 27 und rechts dessen Endstellung gezeigt. Es versteht sich, dass bei jedem Überführungsvorgang neues Waschgut in die zu beladende Maschine eingeführt wird. Hiefür kann der in
Fig. 1 am weitesten rechts liegende Behälter 27 verwendet werden.

   Das neue Waschgut kann aber auch direkt in die obere Kammer der Waschtrommel der zu beladenden Maschine eingebracht werden. Das bei jedem Überführungsvorgang der zu entladenden Maschine entnommene fertige Waschgut wird von dem in
Fig. 1 am weitesten links liegenden Behälter 27 auf einen nicht gezeigten Tisch oder auf ein Förderband abgelegt. 



   Bei der neuen Waschanlage bewegt sich Waschflüssigkeit entgegen der Waschgutbewegung von der zu entladendenKlarspülmaschine 11 zur Einweichmaschine 10, in welche das   schmutzige Waschguteingefühlt   wird, durch alle zwischen diesen beiden Maschinen gelegenen Waschmaschinen hindurch. Dabei wird der zu entladenden Maschine 11 zum Klarspülen bestimmtes Waschwasser und ein Säuerungsmittel durch die
Zuleitungen 31 und 32 zugeführt. Weitere Waschzusätze z. B. Wasch-, Bleich- und Einweichmittel sowie
Heizdampf werden in weiteren Maschinen zugesetzt. Die hiefür dienenden, in Fig. 5 schematisch ange- deuteten Zuleitungen sind mit 33 bezeichnet. 



   Zwischen benachbarten Waschmaschinen sind Überlaufkästen 34   angeordnet, welche sich im wesentli-   chen gleichen. Die Kästen 34 sind mit einem Einlassrohr 36 für von der in Strömungsrichtung vorgeschal- teten Waschmaschine zulaufenden Waschflüssigkeit, einem mittleren, einstellbaren Überlauf 37 und einem zu der nachgeschalteten Waschmaschine führenden Auslassrohr 38 versehen. 



   Vorzugsweise weisen alle Überlaufkästen 34 die mit Absperrventilen versehenen Ablaufrohre 39 auf, die gegebenenfalls an zur Kanalisation führende Rohre 40 angeschlossen sein können. 



   In einem der stromabwärts von der mit der Waschmittelzuleitung versehenen Waschmaschine angeordneten Überlaufkästen, welcher mit 35 bezeichnet ist, ist eine auf die Höhe des in diesem Kasten vorhandenen Schaums ansprechende Einrichtung vorgesehen, die zur Regelung der Waschmittelzufuhr dient. 



  Diese Einrichtung besteht aus einer an einer Seite des Kastens angeordneten Lichtquelle 41 und einer an der gegenüberliegenden Seite des Kastens befindlichen photoelektrischen Zelle 42, die von der Lichtquelle angestrahlt wird. Wird durch eine erhöhte Schaumbildung im Umlaufkasten der auf die Zelle 42 auftreffende Lichtstrahl unterbrochen, so wird durch die Zelle eine Drosselbewegung des die   Waschmittelzufuhr   steuernden Ventils eingeleitet. 



   Die Rohre 36 und 38 für die Zu-und Abführung der Waschflüssigkeit sind vorzugsweise an entgegengesetzten Seiten jeder Waschmaschine angeschlossen, so dass die zwischen den Maschinen liegenden Überlaufkästen abwechselnd an einer Seite und an der entgegengesetzten Seite der Maschinenreihe angeordnet sind. Hiedurch wird verhindert, dass die einer Waschmaschine zulaufende Waschflüssigkeit unmittelbar in den Auslass dieser Maschine gelangen kann. 



   Der einfacheren Darstellung halber sind in den Zeichnungen die Anschlussstellen der Rohre 36 und 38 an die Maschine in gleicher Höhe eingezeichnet, doch können sie auch in unterschiedlicher Höhe angeordnet sein. 



   Das Waschgut wird durch die Bedienungsperson oder vorzugsweise durch eine automatische Fördervorrichtung, deren Bewegung mit der taktweisen Vorwärtsbewegung des Waschgutes koordiniert ist, In die erste Waschmaschine 10 eingebracht, wobei es entweder in einen Behälter 27 oder direkt in die oben liegende Kammer der Waschtrommel 18 eingeführt wird. 



   Das Waschgut durchwandert die übrigen Waschmaschinen der Reihe, wobei es in jeder Maschine einem weiteren Behandlungsvorgang unterzogen wird, wie dies an sich bei Gegenstromwaschanlagen üblich ist. Das in der letzten Maschine 11 der Reihe   klargespülte   Waschgut wird dann auf eine weitere, nicht gezeigte Fördervorrichtung überführt, kann aber auch durch die Überführvorrichtung direkt in eine Schleudertrommel abgeworfen werden. 



   Es ist ersichtlich, dass die neue Waschanlage ohne Bedienungspersonal vollautomatisch unter voller Ausnutzung der Waschmittel arbeitet. 



   Die an Hand der Zeichnungen beschriebene Anlage ist nur ein Ausführungsbeispiel und kann in mannigfacher Hinsicht abgewandelt werden. So können die Waschmaschinen anstatt in einer Reihe auch in mehreren Reihen aufgestellt werden, wobei sich das Waschgut in entgegengesetzten Richtungen bewegt und die Übergabevorrichtung zwischen der letzten Maschine der ersten Reihe und der ersten Maschine der zweiten Reihe so ausgebildet ist, dass das Waschgut nach dem Herausheben aus der letzten Maschine der ersten Reihe seitlich bewegt wird. 



   Auch können an Stelle von wehrartigen Überlaufvorrichtungen einfache Verbindungsleitungen, mit oder ohne   den Durchfluss   und den Badstand regelnde Ventilvorrichtungen verwendet werden. Diese Verbin- 

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 dungsleitungen können mit als Fangvorrichtungen für Schmutz dienenden Vertiefungen versehen sein, die in   ähnlicher Weise   wie die dargestellten Überlaufkästen mit Ablaufrohren 39 versehen sind, durch welche angesammelter Schmutz, wenn erforderlich, abgelassen werden kann. 



   Die im vorstehenden beschriebene Trommelbauart mit teilweise ausgeschnittener Umfangswand lässt sich auch   vorteilhaft für Einzelwaschmaschinen für Haushallszwecke verwenden. In derneuen Waschanlage   können auch Waschmaschinen verwendet werden, deren Trommeln eine hin-und hergehende Bewegung ausführen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Automatisch arbeitende Waschanlage mit einer Anzahl von aus durch Leitungen verbundenen Aussen- behältern und in diesen um eine horizontale Achse drehbar angeordneten, wäschebewegenden Vorrichtun- gen bestehenden Waschmaschinen sowie Einrichtungen zum   Überführen   des Waschgutes von einer Maschine zur nächsten, dadurch gekennzeichnet, dass die wäschebewegenden Vorrichtungen durch sich von der Nabe nach aussen erstreckende Trennwände (21) unterteilte Behälter (18) sind und dass als Waschgut-Über-   führungseinrichtungen schaufelförmige   Behälter (27) vorgesehen sind, die zur Übernahme des Waschgutes in die ihnen vorgeordnete Maschine soweit eingeführt werden können,

   dass sie innerhalb der Bewegungsbahn derRadialwände der wäschebewegenden Vorrichtung liegen und zur Übergabe des Waschgutes an die nachgeordnete Maschine so bewegt werden können, dass das aufgenommene Waschgut von oben in die nachgeordnete Maschine gelangen kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein die Waschgutüberführungseinrichtungen aller Waschmaschinen verbindendes Gestänge (29) zum gleichzeitigen Antrieb aller Waschgutilberführungs- einrichtungen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (18) die Form von Zylindern haben, von welchen an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen je ein Segment abgeschnitten ist..' 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (21) sich im wesentlichen diagonal zwischen zwei sich diametral gegenüberliegenden Kanten der zylindrischen Seitenwände (19) des Behälters (18) erstreckt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der sich zwischen der einen Seitenwand (19) und dem die Trommelwelle (22) umgebenden Nabenteil erstreckende Teil der Trennwand (21) und der sich zwischen dem andern Umfangsteil und dem Nabenteil erstreckende Teil der andern Trennwand (21) in achsparallelen, im Abstand voneinander und zu beiden Seiten der Trommelachse angeordneten Ebenen liegen.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, gekennzeichnet durch an den Kanten der Seitenwände (19) angeordnete, nachgiebige Dichtungsleisten (24), die an der Innenseite der etwa halbzylindrischen Aussenwandung (16) des unteren Teiles des Aussenbehälters anliegen.
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