AT226533B - Membrane für Membranpumpen - Google Patents

Membrane für Membranpumpen

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  Membrane für Membranpumpen Üblicherweise werden Membrane für Membranpumpen mit Gewebeeinlagen aus natürlichen Faser- stoffen, wie Baumwolle, Hanf oder Leinen, hergestellt. Diese Gewebeeinlagen sind beiseitig mit Gummi- platten aus Natur- oder synthetischem Kautschuk oder mit Kunststoff-Folien belegt. 



   Es ist auch eine Membrane bekannt, bei der eine Gewebeeinlage aus Nylon mit Elastomeren, vor- zugsweise mit synthetischem Gummi, belegt ist. Für besondere Membranen für Membranventile ist weiters eine Membrane bekannt, die aus mit Gewebeeinlagen verstärktem Gummi oder Gummi-ähnlichem
Material besteht. An Stelle von Gewebeeinlagen sind zur Verstärkung von Membranen auch schon einzelne, in bestimmter Weise angeordnete Fäden aus Rayon, Nylon, Baumwolle oder Metall vorgeschlagen worder. 



   Bei der Verwendung derartiger Membranen zum Pumpen von aggressiven Flüssigkeiten gelangen durch Beschädigung der Beläge oder der Folien diese aggressiven Flüssigkeiten, wie z. B. Säuren oder Salzsolen, an die Gewebeeinlage und bewirken in   verhältnismässig   kurzer Zeit eine Zerstörung der Einlage. Dadurch werden die Membranen nach verhältnismässig kurzer Betriebszeit unbrauchbar, so dass sie ersetzt werden müssen. 



   Die erfindungsgemässe Membrane für Membranpumpen besteht aus mindestens einer zur Verstärkung dienenden Gewebeeinlage, die beidseitig mit Belägen oder Folien aus Naturkautschuk oder synthetischem Kautschuk oder aus Kunststoffen versehen ist, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebeeinlage aus Faden und/oder Fasergamen aus linearen aromatischen Polyestern, insbesondere Polyathylemerephthalat, gebildet ist. 



   Als Kunststoffe kommen z. B. in Frage : Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Polyacrysäureester und Polyurethane. Die Gewebeeinlage kann verschiedenartig aufgebaut sein. Beispielsweise   können sich ein   Polyesterfasergam im Schuss und Polyesterfäden in der Kette befinden, oder die Gewebeeinlage enthält ein Polyesterfasergarn in der Kette und Polyesterfäden im Schuss. 



   Geeignet sind auch Gewebeeinlagen, bei denen Kette und Schuss ganz aus Polyesterfäden oder ganz aus Polyesterfasergarnen bestehen. 



   Soll die Membrane grosse Abmessungen haben oder muss sie einen hohen Förderdruck aushalten, so verwendet man zweckmässig zwei oder mehr Gewebeeinlagen, die miteinander durch klebende Schichten verbunden sind. 



   Die Beläge können entweder aus vorgefertigten Platten bestehen, oder sie können durch Tauchen, Aufspritzen und Streichen auf den Gewebeeinlagen erzeugt werden. 



   Die erfindungsgemässe Membrane hat erhebliche Vorteile, insbesondere zeichnet sie sich durch eine sehr gute Beständigkeit gegenüber aggressiven umzupumpenden Flüssigkeiten aus. 



   Die Zeichnung soll die erfindungsgemässe Membrane   erläutern.   Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Membrane mit den Belägen 2 und der Gewebeeinlage 1. 



   Fig. 2 zeigt einen Teil einer Membrane für Membranpumpen mit mehreren Gewebeeinlagen, wobei die Gewebeeinlagen 1 durch eine klebende Schicht 3 verbunden sind. Die Gewebeeinlagen sind beidseitig mit Belägen 2 versehen. Als Klebestoffe zum Verbinden mehrerer Gewebeeinlagen eignen sich z. B. 



  Neoprene, Polyester und Polyiosocyanate.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Membrane für Membranpumpen, bestehend aus mindestens einer zur Verstärkung dienenden Gewebeeinlage, die beidseitig mit Belägen oder Folien aus Naturkautschuk oder synthetischem Kautschuk oder aus Kunststoffen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebeeinlage aus Fäden und/oder Fasergarnen aus linearen aromatischen Polyestern, insbesondere Polyäthylenterephthalat, besteht.
    2. Membrane nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Gewebeeinlagen, die durch klebende Schichten miteinander verbunden sind, enthält.
AT292461A 1960-04-14 1961-04-12 Membrane für Membranpumpen AT226533B (de)

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