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Bauelement zur Herstellung von Wälzlagern
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eine vorteilhafte Weiterentwicklung der die Kugeln oder Rollen aufnehmenden Stütz- oder Führungs- streifen dahingehend, dass die Herstellung dieses Bauelementes nicht nur allein durch die Verwendung eines giess-oder spritzfähigen Werkstoffes noch wohlfeiler wird, sondern auch in bezug auf die gesamte bauliche Gestaltung, speziell im Hinblick auf die Lagerung der Wälzkörper, entscheidende Vorteile mit sich bringt.
Es ist an sich nicht grundsätzlich neu, zwei Wälzlagerbauteile abstandslos, d. h. bis zur gegenseiti- gen Auflage, aufeinander zu setzen und sie miteinander zu verbinden. Bei einem Teil dieser bekannten
Einrichtungen handelt es sich um die zwei Laufringe eines ringförmigen Axiallagers. Dort sind die Ringe jedoch nicht glatt und mit ebenen Oberflächen versehen, sondern auf der einen Seite mit vorspringenden Nietzapfen und. auf der gegenüberliegenden Seite mit Löchern ausgerüstet. Solche Ringe mit einseitigen Nietzapfen lassen sich zwar aus Kunststoff erzeugen. Die im Verhältnis dünnen Nietzapfen bleiben aber wegen ihrer geringen Abmessungen leicht in der Form hängen oder reissen sogar ab.
Ausserdem bedingt die Anordnung von Nietzapfen im einen und von Nietlöchern im andern Ring bei der Herstellung grösste Sorgfalt, da sonst die Zapfen nicht in die Löcher eintreten. Dies ist erfindungsgemäss vermieden.
Daneben gibt es auch streifenförmige Bauelemente, deren Stützstreifen abstandslos aufeinandergesetzt sind. Hiebei sincfin den Blechführungsstreifen Stanzungen vorgesehen, deren Kanten zur Bildung von Wälzkörperaufnahmeri verformt werden müssen. Abgesehen von der hiemit verbundenen Mehrarbeit führt das Verformen der Blechstreifen leicht zu Klemmungen in den Aufnahmen für die Wälzkörper, die sich dann nicht frei abwälzen können.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispieles wiedergegeben, u. zw. zeigen :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Bauelement der Erfindung zur Herstellung von Kugellagern, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein solches Bauelement und Fig. 3 eine Längsschnittdarstellung durch ein Rollenlager im Schaubild.
Bei dem in der Zeichnung wiedergegebenen Bauelement zur Herstellung von Wälzlagern sind mit 10 und 11 Stütz- oder Führungsstreifen bezeichnet, die abstandslos, d. h. bis zur ganzflächigen An- oder Auflage aufeinandergesetzt und durch einen Klebeverbinder miteinander verbunden sind. Diese Streifen 10,11 können gespritzte oder gegossene Profilstreifen sein und z. B. aus Kunststoff od. dgl. bestehen.
Zur Aufnahme der Kugeln 14 oder Rollen 14'sind in den Profilstreifen 10, 11 Durchbrüche 21 vorgesehen, die sich nach einer Seite hin, nämlich zur Durchtrittsseite hin, keilförmig bzw. kegelig verjüngen, so dass beim Aufeinandersetzen der Streifen 10,11 gemäss der Fig. 1 Wälzkörperaufnahmen 22 von doppel-
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nahmen 23 etwa doppelhohltrapezförmige Gestalt besitzen.
Wie diese Profilstreifen 10,11 in Reihe axial hintereinandergesetzt werden können, ist ebenfalls der Fig. 3 zu entnehmen, u. zw. lässt man die Enden 24 des einen Streifenpaares, die Enden 25 des anzureihenden Streifenpaares unter-bzw. übergreifen und bildet somit eine haltbare Überlappung. Auch diese Verbindung kann mittels eines Klebers hergestellt werden.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur ein Beispiel für die Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Dies bezieht sich insbesondere auf die Ausbildung und Gestaltung der Profilstreifen 10,11, die auch abweichend von der Darstellung ausgeführt sein könnten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bauelement zur Herstellung von Wälzlagern, vornehmlich von Kugel- oder Rollenlagern für Axialoder Radialbewegungen, bestehend aus zwei zwischen den Wälzkörpern miteinander verbundenen Stützoder Führungsstreifen mit dazwischen eingefüllten Kugeln oder Rollen, wobei die Stützstreifenpaare mit glatten Löchern versehen und die die Streifen verbindenden Mittel jeweils zwischen Gruppen von Wälzkörpern angeordnet sind. und wobei die Streifenpaare, die in Achsrichtung des Lagers verlaufen, mit parallelen Längskanten unmittelbar aneinandergesetzt sind, nach Patent Nr.
218311, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz-oder Führungsstreifen (10, 11) aus mit glatten Durchbrüchen (21) zum Durchtritt der Wälzkörper (14,14') versehenen, plattenförmigen, beiderseits ebenen Profilstreifen gebildet und in bekann - ter Weise abstandslos, d. h. bis zur ganzflächigen Auflage, aufeinandergesetzt sind.