AT224208B - Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen - Google Patents

Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen

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AT224208B
AT224208B AT921861A AT921861A AT224208B AT 224208 B AT224208 B AT 224208B AT 921861 A AT921861 A AT 921861A AT 921861 A AT921861 A AT 921861A AT 224208 B AT224208 B AT 224208B
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electrode
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Rolle kann auch dadurch hergestellt werden, dass die Rolle ausser der axialen Durchbohrung für die Stromzuführung noch weitere Durchbohrungen aufweist oder mit Schlitzen bzw. Einkerbungen und Durchbohrungen versehen ist. 



   Aus Stabilitätsgründen und aus   Gründen   der Wärmeableitung kann man die Anzahl der Bohrungen nicht beliebig erhöhen. So ist es im allgemeinen unzweckmässig, mehr als 8 Bohrungen oder Schlitze vorzusehen ; vorzugsweise wird die Rolle mit 4 Schlitzen oder Bohrungen versehen. Die Schlitze sollen möglichst nicht tiefer sein als der halben Rollenwandung entspricht und die Breite der Schlitze soll tunlichst nicht mehr als 1/20 des Rollendurchmessers betragen. 



   Die Rolle selbst soll länger als das 4fache, vorzugsweise das   8-12fache   des Durchmessers der stabförmigen Elektrodenzuleitung sein. Statt einer längeren Rolle können auch zwei oder mehrere kürzere Rollen in der Ausführung nach der Erfindung verwendet werden, um den Pumpwiderstand herabzusetzen, wobei der Abstand der Rollen grösser als das 4fache, vorzugsweise das 8-12fache des Durchmessers des Elektrodenstabes sein soll. 



   Durch die besondere Ausbildung der Druckentlastungsrolle nach der Erfindung ist es auch möglich, den Pumpstengel, statt wie bisher am   Lampenkolben, jetzt   hinter der Rolle am Elektrodenfuss selbst anzubringen und so die Lampe über den Fuss und die Rolle zu evakuieren und zu füllen. 



   In den Fig. la-ld,   2a und 2b und 3a-3e   sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Elektrodeneinschmelzung nach der Erfindung teilweise in schematischer Darstellung wiedergegeben. 



   Die Fig.   la-ld   zeigen Lampenfüsse mit Einschmelzung, die Fig. 2a und 2b Lampenfüsse mit Folien- einquetschung. In den Fig. 3a-3e sind verschiedene Rollenausführungen dargestellt. Gleiche Teile der Fi- guren sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. 



   Fig. la zeigt einen Längsschnitt durch eine Elektrodeneinschmelzung. Die Stromzuführung 1 aus
Wolfram, deren entladungsseitiges Ende die Elektrode 2 trägt, ist an ihrer der Entladung abgewendeten
Seite in bekannter Weise mit der Einschmelzung 3 versehen. Die Einschmelzung besteht üblicherweise aus dem Überzug 4 aus Glas, das den gleichen Ausdehnungskoeffizienten wie Wolfram hat, den Über- gangsgläsern 5 und dem an   die Stromzuführung l   herangeführten, mit den Übergangsgläsern verschmol- zenen Quarzglasrohr 6.

   Bevor die Elektrode 2 auf die Stromzuführung 1 aufgesetzt wird, wird die zen-   trisch   durchbohrte Rolle 7 aus Quarzglas, die mit Schlitzen 8 versehen ist, auf die   Stromzuführung l   aufgeschoben. Über die Elektrodeneinschmelzung nach Fig. la ist der Kolben 9 aus Quarzglas geschoben wie Fig.   Ib,   in der eine vollständige Elektrodeneinschmelzung gemäss der Erfindung dargestellt ist, zeigt. 



   Das Ende 10 des Kolbens 9 wird mit dem Quarzglasrohr 6 verschmolzen. Danach wird der Lampenkol- ben 9 evakuiert und in Höhe der Rolle 7 über seinen Umfang bis zur Erweichung erwärmt, so dass er bei 11 einfällt und mit der Rollenmantelfläche verschmilzt. Die Fig.   lc   zeigt eine andere Form der
Elektrodeneinschmelzung : Dabei wird über die Einschmelzung 3 des Elektrodenfusses, der noch nicht mit der Elektrode 2 versehen ist, ein Quarzglasrohr 12 geschoben, das zunächst über die die Rolle 7 tragende Stromzuführung 1 hinausragt. Das Ende 13 des   Quarzglasrohres   12 wird mit dem Quarzglasrohr 6 verschmolzen. Das Quarzglasrohr 12 wird nach Evakuieren an der Stelle 11 mit der Rolle 7 - wie zu Fig.   Ib   beschrieben-verschmolzen und am Rollenende abgetrennt.

   Danach wird die Elektrode 2 auf die Stromzuführung 1 aufgesetzt. Anschliessend wird der Kolben 9 über die Stelle 11 geschoben, mit seinem Kolbenhaisende 10 mit dem Quarzglasrohr 12 verschmolzen und nach Evakuieren - in der zu Fig.   1b   beschriebenen Weise - mit dem Quarzglasrohr 12 und der Rolle 7 an der Stelle 11 verschmolzen. 



   In der Fig. Id ist eine einfachere, für Lampen   mittlerenDruckesgeeigneteAusführungderìnschmel-   zung 3 gezeigt. 



   In den Fig. 2a und 2b bedeuten die mit 14 und 15 bezeichneten Figurenteile verschiedene Ausführungsformen von Folieneinquetschungen, wobei die Folie 16 aus Molybdän besteht. 



   Die Fig. 3a und 3b zeigen Ansichten von Mantelfläche und   Stirnfläche   der Rolle 7 mit den Schlitzen bzw. Einkerbungen 8.17 ist die zentrische Bohrung für die Stromzuführung 1. Die Fig. 3c-3e geben die Ansicht der Stirnfläche von Rollen, die mit Schlitzen und/oder Durchbohrungen 8, 18, 19 versehen sind. 



   Für die Rolle 7 seien zwei Bemessungsbeispiele gegeben : Bei einem Durchmesser der Stromzuführung 1 von 2, 4 mm beträgt der Durchmesser der Rolle z. B. 8 mm, die Rollenlänge 24 mm. Die Schlitze 8 haben dabei eine Tiefe von etwa 1, 3 mm und eine Breite von 0, 4 mm, die Bohrungen 19 einen Durchmesser von etwa 0, 8 mm. Bei einem Durchmesser der Stromzuführung 1 von 8 mm beträgt der Durchmesser der Rolle z. B. 20 mm, die Rollenlänge80 mm. Die Schlitze 8 haben dabei eine Tiefe von etwa 3 mm und eine Breite von 1 mm, die Bohrungen 19 einen Durchmesser von etwa 2 mm. 



   Die Elektrodeneinschmelzungen nach der Erfindung gewährleisten eine einfachere Fertigung bei grö- sserer Bruchsicherheit und konstanteren Arbeitsbedingungen der Lampe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen, insbesondere für Edelgashochdruckent- ladungslampen, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Kolbenhals zwischen der Elektrode und der va- kuumdichten Durchführung der Stromzuführung mindestens eine zylindrische Rolle (7) mit einem Ausdeh- nungskoeffizienten ähnlich dem des Kolbenmaterials befindet, die die stabförmige Stromzuführung (1) der Elektrode umgibt und mit ihrer Mantelfläche mit dem Kolbenhals verschmolzen ist und die derart ausgebildet ist, dass der Entladungsraum und der Raum um die Stromleiterdurchführung vakuummässig ver- bunden sind.
    2. Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Rolle (7) auf ihrem äusseren Zylindermantel die Stirnflächen der Rolle verbindende Einker- bungen bzw. Schlitze (8) hat.
    3. Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Rolle ausser der axialen Bohrung (17) noch weitere Durchbohrungen (19) aufweist.
    4. Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Rolle sowohl Einkerbungen bzw. Schlitze (8) als auch Durchbohrungen (19) aufweist.
    5. Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von nur einer Rolle (7) die Rollenlänge mehr als das 4fache, vorzugsweise das 8-12fache des Durchmessers der stabförmigen Elektrodenzuleitung (1) beträgt.
    6. Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung mehrerer Rollen (7) der Abstand zwischen den Rollen mehr als das 4fache, vorzugsweise das 8-12fache des Durchmessers der stabförmigen Elektrodenzuleitung (1) beträgt.
    7. Verfahren zur Herstellung der Elektrodeneinschmelzung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über den fertigen Elektrodenfuss - bestehend aus der stabförmigen Stromzuführung (1). der an dem einen Ende der Stromzuführung befindlichen Einschmelzung (3) oder Folieneinquetschung, der auf die Stromzuführung aufgeschobenen, zylindrischen, mit Schlitzen, Einkerbungen und/oder Durchbohrungen versehenen Rolle (7) und der Elektrode (2), die nach Aufschieben der Rolle auf das andere Ende der Stromzuführung aufgesetzt wird-der Lampenkolben (9) bzw.
    der Kolbenhals geschoben, an seinem Ende mit dem dem Entladungsraum abgewendeten Ende des Elektrodenfusses verschmolzen, nach Evakuie- ren in Höhe der Rolle über seinen Umfang bis zur Erweichung erwärmt und durch Einfallenlassen des Kolbenmanterials mit der Mantelfläche der Rolle verschmolzen wird.
    8. Verfahren zur Herstellung der Elektrodeneinschmelzung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über den Elektrodenfuss - bestehend aus der stabförmigen Stromzuführung (1), der an dem einen'Ende der Stromzuführung befindlichen Einschmelzung (3) oder Folieneinquetschung, der auf das andere Ende der Stromzuführung aufgeschobenen, zylindrischen, mit Schlitzen, Einkerbungen und/oder Durchbohrungen versehenen Rolle (7)-ein über die mit der Rolle versehene Stromzuführung hinausragendes Rohr aus Kolbenmaterial geschoben ist, das an seinem einen Ende mit dem dem Entladungsraum abgewendeten Ende des Elektrodenfusses verschmolzen, über das andere Ende evakuiert, in Höhe der Rolle über seinen Umfang bis zur Erweichung erwärmt,
    durch Einfallenlassen des Rohrmaterials mit der Mantelfläche der Rolle verschmolzen und an dem dem Entladungsraum zugewendeten Ende der Rolle abgetrennt wird, danach die Elektrode auf die Stromzuführung aufgesetzt wird und der so ausgebildete Elektrodenfuss in den Lampenkolben bzw. Kolbenhals soweit hineingeschoben wird, dass der Kolbenhals mindestens teilweise die Rolle überdeckt, das Kolbenhalsende mit dem die Rolle umgebenden Rohr verschmolzen, der Kolbenhals nach Evakuieren des Kolbens in Höhe der Rolle über seinen Umfang bis zur Erweichung erwärmt und durch Einfallenlassen des Kolbenmaterial mit dem Rohr und der Rolle verschmolzen wird (Fig. 1c).
AT921861A 1961-01-16 1961-12-05 Elektrodeneinschmelzung für Hochdruckentladungslampen AT224208B (de)

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