AT224050B - Hydraulischer Stempel, insbesondere Grubenstempel - Google Patents

Hydraulischer Stempel, insbesondere Grubenstempel

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AT224050B
AT224050B AT712758A AT712758A AT224050B AT 224050 B AT224050 B AT 224050B AT 712758 A AT712758 A AT 712758A AT 712758 A AT712758 A AT 712758A AT 224050 B AT224050 B AT 224050B
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coupling ring
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sealing flange
protective cap
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Bochumer Ges Fuer Grubenausbau
Phoenix Gummiwerke Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulischer Stempel, insbesondere Grubenstempel 
Das Stammpatent betrifft einen hydraulischen Stempel bzw. Stütze od. dgl., bei welchem in einem den Druckraum bildenden Aussenstempel der Innenstempel unter Zwischenschaltung von Dichtungsmitteln axial verschieblich geführt ist und kennzeichnet sich dadurch, dass der Innenstempel und der diesen um- schliessende Aussenstempel durch einen stulpenförmig geführten, bei der Relativbewegung der Stempelteile eine Abwälzbewegung am Innen- und Aussenstempel ausführenden, flüssigkeitsdichten Balg aus flexiblem, insbesondere elastisch verformbarem Werkstoff miteinander verbunden sind. Hiedurch sind ein- ander berührende Dichtflächen vermieden, die eine besondere Bearbeitung erforderlich machen würden.
Ein Undichtwerden des Stempels durch Korrosion der Dichtflächen ist ausgeschlossen.

   Der die Abdichtung übernehmende, an den Enden fest eingespannte Rollbalg wälzt sich an den einander zugekehrten Mantel-   flächen   vom inneren und äusseren Ausbauteil ab und verursacht dabei einen kaum nennenswerten Wider- stand, so dass Innen- und Aussenstempel auch nach längerer Betriebszeit leicht gegeneinander verschoben werden können. 



   Der flüssigkeitsdichte Rollbalg wird zweckmässig aus einem geeigneten, mit Gewebeeinlagen ver- sehenen elastischen Material, insbesondere Gummi, hergestellt. Das Mass der bei der Abwälzbewegung erforderlich werdenden Durchmesserveränderung des im wesentlichen zugfesten Rollbalges wird zweck- mässig gering gehalten. 



   Nach einem weiteren Merkmal des Stammpatentes ist ein dem inneren Ende des Innenstempels zuge- wendeter Abschnitt dieses Innenstempels mit einer in wesentlichem Abstand vom inneren Ende des Aussen- stempels liegenden Einspannstelle durch den Balg verbunden, die an der Wandung des Aussenstempels vor- gesehen ist. Dabei kann das dem Aussenstempel zugewendete Ende des Balges zwischen zwei muffenartig gekuppelten Zylinderabschnitten des Aussenstempels eingespannt sein. 



   Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Vorschlages nach dem Stammpatent und kennzeichnet sich dadurch, dass die beiden nach einer etwa quer zur Stempelachse verlaufenden Ebene geteilten Zy- linderabschnitte durch einen deren Enden aussen und/oder innen muffenartig überdeckenden Kupplungs- ring lösbar miteinander gekuppelt sind. Hiedurch ergibt sich die Möglichkeit, für den Aussenstempel Zy- linderabschnitte zu verwenden, die an den einander zugewendeten Enden jeweils den gleichen Durchmes- ser aufweisen. Es können also handelsübliche Rohrabschnitte verwendet werden, ohne dass z. B. ein Ende der
Zylinderabschnitte zum Einstecken oder Einschrauben des andern Zylinderabschnittes erweitert und/oder bearbeitet werden muss.

   Dadurch werden gleichzeitig   eine Wandstärkenverminderung   und eine Verände- rung der Festigkeitseigenschaften gegenüber dem unbearbeiteten Längenbereich des Zylinderabschnittes vermieden. Die Verwendung üblicher Zylinder- oder Rohrabschnitte verringert ausserdem die Anschaf- fungs-und die Herstellungskosten, ohne dass die Betriebssicherheit des Stempels beeinträchtigt wird. Fer- ner bietet die Verwendung des Kupplungsringes wesentliche Vorteile für die weitere konstruktive Ausge- staltung des Stempels. 



   Zu diesem Zweck besitzt der Kupplungsring erfindungsgemäss einen etwa radial nach innen vorsprin- genden Dichtungsflansch, gegen den die einander zugekehrten Stirnseiten der beiden Zylinderabschnitte   *   1.   Zosatzpatent Nr 224049.   

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 <Desc/Clms Page number 3> 

 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> Innenumfang der Zylinderabschnitteteilten Zylinderabschnitte (2a, 2b) durch einen deren Enden aussen und/oder innen muffenartig überdek- kenden Kupplungsring (4) lösbar miteinander gekuppelt sind.
    2. Stempel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsring (4) einen etwa radial nach innen vorspringenden Dichtungsflansch (4a) besitzt, gegen den die einander zugekehrten Stirnseiten der beiden Zylinderabschnitte (2a, 2b) abgedichtet sind.
    3. Stempel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem nach innen vorspringenden Dich- tungsflansch (4a) sämtliche dem Druckraum des Stempels zugeordneten Ventile (9,10) angeordnet sind.
    4. Stempel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventile (9,10) in der gleichen Quer- schnittsebene des Dichtungsflansches (4a) in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet und mit ihren Längsachsen radial zur Stempelachse gerichtet sind.
    5. Stempel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschluss der nach aussen ge- richtetenAnschlussöffnungen (9b, 10b) der Ventile (9, 10) eine oder mehrere auf dem Kupplungsring (4) be- weglich angeordnete Schutzkappe vorgesehen sind.
    6. Stempel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Kupplungsring (4) eine mit den Ventilöffnungen (9b, 10b) nach Lage und Durchmesser entsprechenden Ausnehmungen (lla, llb) versehene Schutzkappe (11) gelagert ist, welche gegenüber dem Kupplungsring (4) im Sinne eines Freigeben oder Schliessens der Ventilöffnungen (9b, 10b) bewegbar ist.
    7. Stempel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) auf dem Kupplungsring (4) ausschliesslich drehbar gelagert ist.
    8. Stempel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) auf dem Kupplungring (4) in Längsrichtung des Stempels verschiebbar geführt ist.
    9. Stempel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) mit dem Kupplungsring (4) durch ein in Längsrichtung des Stempels steigendes Gewinde drehbar gekuppelt ist.
    10. Stempel nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) einen Ansatz (12) aufweist, der als Widerlager für einen abnehmbaren Hebel (13) zum Öffnen des Druckentlastungsventiles (10) vorgesehen ist.
    11. Stempel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz zwischen dem Innendurchmesser des Dichtungsflansches (4a) des Kupplungsringes (4) und dem Aussendurchmesser des Innenstempels (1) kleiner ist als die Differenz zwischen dem Innendurchmesser des Dichtungsflansches (4a) und dem Innendurchmesser des Aussenstempels (2).
    12. Stempel nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenrand des Rollbalges (3) zwischen dem Dichtungsflansch (4a) des Kupplungsringes (4) und dem diesem zugekehrten Stirnende des inneren Zylinderabschnittes (2a) des Aussenstempels (2) eingespannt ist.
AT712758A 1958-10-11 1958-10-11 Hydraulischer Stempel, insbesondere Grubenstempel AT224050B (de)

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