AT222154B - Decken- und Wandkonstruktion für Industrieöfen, insbesondere Siemens-Martin-Öfen - Google Patents

Decken- und Wandkonstruktion für Industrieöfen, insbesondere Siemens-Martin-Öfen

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AT222154B
AT222154B AT791159A AT791159A AT222154B AT 222154 B AT222154 B AT 222154B AT 791159 A AT791159 A AT 791159A AT 791159 A AT791159 A AT 791159A AT 222154 B AT222154 B AT 222154B
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AT
Austria
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ceiling
furnaces
siemens
pipes
martin
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Application number
AT791159A
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English (en)
Inventor
Istvan Ing Balsay
Arisztid Ing Czeke
Gyula Ing Molnar
Zoltan Ing Vadas
Original Assignee
Nikex Nehezipari Kulkere
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  Decken- und Wandkonstruktion für Industrieöfen, insbesondere   Siemens-Martin-Öfen   
Die Wände und insbesondere die Gewölbe von thermisch stark in Anspruch   genommenenlndustrieöfen,   insbesondere der Siemens-Martin-Öfen, haben-wie bekannt-nur eine kurze Lebensdauer. Ein Grund hiefür ist das Abschmelzen infolge der-hohen Temperatur, was durch den sich im Ofen bildenden oder dorthin   beförderten Staub   begünstigt wird, da dieser Staub den Schmelzpunkt des feuerbeständigen Stoffes erniedrigt ; ferner wird das Abschmelzen auch infolge der Risse verstärkt, die infolge der Temperatur- schwankungen hervorgerufen werden und ein schichtenweises Absplittern verursachen. Neuerdings werden
Gewölbe mit grosser Wärmebelastung aus basischen Steinen,   z.

   B.   aus Chrommagnesit hergestellt, bei welchen kein Abschmelzen vorkommt, doch ist auch bei   diesem Material dasSpalling   der   äusserenSchich-   ten unvermeidlich. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, im Inneren der feuerbeständigen Wand- oder Deckenkonstruktion ein aus Rohren gebildetes Fachwerk einzubetten, in welchem ein gasförmiges oder flüssiges Kühlmittel strömt. Das Rohrfachwerk ist also einerseits ein Träger, welcher die Wand oder die Decke verstärkt bzw. versteift, anderseits ermöglicht dasselbe eine sehr vorteilhafte Kühlung, indem die Wärme des in den Rohren unter Druck zirkulierenden   Kühlmediums   zur Heizung oder zur Stromerzeugung benützt werden kann. 



   Mit Hilfe dieses Kühlfachwerkes können Deckenkonstruktionen oder Wände oder aber gewölbt ausgebildete Decken hergestellt werden, die infolge ihrer bogenförmigen Ausbildung an den Kanten in die Wandkonstruktion übergehen. Als feuerbeständiges Material   können - der   Temperatur des Feuerraumes entsprechend   gewählte - feuerbeständige   Steine oder ein durch ein saueres, basisches oder neutrales Bindemittel zusammengehaltenes Metalloxyd oder die Mischung solcher Oxyde angewendet werden, ferner sind Karbide und Mischungen dieser Stoffe hiezu geeignet. 



   Bei den bekannten Konstruktionen ist aber der Wärmeübergang zwischen den Steinen und den Rohren sehr unvollkommen, da die Steine auf den Rohren schlecht aufliegen, die theoretisch sehr wichtigen Vorteile der Anordnung konnten also bisher in der Praxis nicht verwirklicht werden. 



   Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass zwischen den Rohren und den feuerbeständigen Steinen eine zunächst plastische und sodann erhärtende Masse angeordnet ist, wodurch bei der aus feuerfesten Steinen und aus einem Rohrsystem bestehenden Kombination der gehörige   Wärmeübergang   gesichert ist. 



   In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt. Die Fig. 1 dieser Zeichnung veranschaulicht einen Siemens-Martin-Ofen in senkrechtem Längsschnitt und Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie   II-n.   



   Die Decke 1 geht in die Rückwand 2 des Ofens über und sind diese Teile mit einer Kühlvorrichtung versehen. Die Decke ist sattelförmig und weist zwei, gegen die Mitte sich erhöhende Teile la und   Ib   auf, wogegen die Wandkonstruktion 2 zylindrisch ausgebildet ist. Das Kühlfachwerk 3 ist in die Decke 1 und in die Wand eingebaut und zur Leitung eines Kühlmittels geeignet. Das erwärmte Kühlmittel bewegt sich in denRohren 3 infolge des Unterschiedes im spezifischen Gewicht, die warme Flüssigkeit strömt also 

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 nach oben in die Trommel 4. Bei dieser Ausführungsform bildet das Kühlfachwerk 3 einen Teil eines mit Naturumlauf arbeitenden Kühlsystems und enthält die Kühlflächen dieses Systems. Die Trommel 4 dient zur Absonderung des Wassers vom in den Rohren 3 gebildeten Dampf-Wassergemisch.

   Nach der Absonderung fliesst das Wasser durch das Fallrohr 5 und durch die Verteilungskammer 6 in das Fachwerk 3   zurück,   während der Dampf aus der Trommel 4 durch eine Leitung 7 entfernt wird. Zur Kompensierung des Wasserverbrauches wird mit Hilfe eines Rohres 8 Speisewasser eingepumpt. 



   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Wand oder die Decke aus Steinen mit Hilfe eines an Ort und Stelle   erhärtenden Bindemittelsheigestelltwurde.   Oberhalb der Rohre und zwischen den Rohren (in den sogenannten Gängen) sind aneinander und an den Rohren fest aufliegende Formsteine 9 angewendet, doch sind diese Steine in Fig. 2 einzeln nicht dargestellt. Der Verband der Steine kann ein beliebiger   seid   und diese Steine sollen selbstverständlich der äusseren Fläche der Rohre entsprechen. Die zwischen den Steinen 9 und unterhalb der Rohre 3 sich befindenden Zwischenräume werden mit einem   feuerbeständigenzwischen   den Rohren und den Formsteinen erhärtenden Material 10 angefüllt, wodurch zwischen den Rohren und den Steinen ein guter Wärmeübergang gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Decken- oder Wandkonstruktion für Industrieöfen, insbesondere Siemens-Martin-Öfen, bei welcher im feuerbeständigen Stoff der Decke oder der Wand ein aus einem Rohrfachwerk bestehendes Trägersystem eingebettet ist und der Innenraum der Rohre mit einer Kühlvorrichtung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrfachwerk in, die Rohre umfassenden, feuerfesten Formsteinen und/oder in, zwischen denRohren und den Formsteinen erhärtetem feuerfestem Material eingebettet ist.
AT791159A 1959-03-18 1959-11-02 Decken- und Wandkonstruktion für Industrieöfen, insbesondere Siemens-Martin-Öfen AT222154B (de)

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