AT222065B - Vorrichtung zum Rundwirken von Teigstücken - Google Patents

Vorrichtung zum Rundwirken von Teigstücken

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  Vorrichtung zum Rundwirken von Teigstücken 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rundwirken von Teigstücken, die im wesentlichen aus zwei um eine gemeinsame Achse drehbaren, konzentrisch ineinandergesetzten Trommeln besteht, von denen die äussere die Wirkzellen enthält und die innere mit ihrer Mantelfläche den   Te1gstUckenin den   Wirkzellen der äusseren Trommel die Rundwirkbewegungen vermittelt, indem sie (die innere Trommel) relativ zur äusseren Trommel (deren Wirkzellen als Durchbrüche ihres der erforderlichen Wirkzellenhöhe entsprechend dickwandig bemessenen Trommelmantels gegeben sind und im Bereich eines gewissen unteren Trommelumfangabschnittes durch ein mit der Trommel gleichlaufendes Band nach aussen abgeschlossen gehalten werden) in sowohl axiale als auch zirkumferentiale Hin- und Herbewegung versetzt wird. 



   Teigrundwirkvorrichtungen der oben dargelegten Art sind bekannt, doch mit Wirk-bzw. Innentrommeln bisheriger Ausführung keineswegs vollkommen befriedigend. 



   Soweit bekannt, gibt es zweierlei Ausführungen von   Wirk- bzw.   Innentrommeln, auf deren Oberfläche den Teilstücken ein gewisser Halt geboten sein muss, um ihnen die Rundwirkbewegungen in den Zellen der äusseren Trommel überhaupt vermitteln zu können. Bezeichnend ist für die eine der beiden vorbekannten Ausführungen die Besetzung des Wirktrommelmantels mit Stiften. Hingegen ist es für die andere Ausführung bezeichnend, dass der Wirktrommelmantel eine in ihrer Gesamtheit rauh gestaltete, zumeist   längs- und quergeriefelte,   oder mit einem Riefelblech ummantelte Fläche ist. 



   Die Ausführung mit Stiften hat wohl den Vorteil, dass den Teigstücken in den Zellen der äusseren Trommel die Wirkbewegung zuverlässig vermittelt wird, doch auch den grossen Nachteil, dass der Abgang der rundgewirkten Teigstücke aus den Zellen der äusseren Trommel dadurch ungewiss ist, da die Teigstücke in den Zellen der äusseren Trommel auf den Stiften der   Wirk- bzw.   Innentrommel aufgespiesst sind. Praktisch haben mit Wirkstiften besetzte Trommeln so gut wie gar keine Bedeutung erlangt. 
 EMI1.1 
 



     Innentrommellängs- und   quergeriefelt oder mit Riefelblech ummantelt ist. Diese Ausführung mag wohl eine fabrikatorisch einfache, bequeme und billige sein, doch ist sie hinsichtlich ihres Gebrauchszweckes,   d. h.   hinsichtlich ihres Effektes auf die rundzuwirkenden Teigstücke unvorteilhaft bzw. unzweckmässig, da sie erfahrungsgemäss nicht zum erwünschten   guten "Schluss" der   Teigstücke verhilft. 



   Dem Vorbekannten gegenüber kennzeichnet sich die Teigrundwirkvorrichtung eingangs dargelegter Art in ihrer erfindungsgemässen, den Gebrauchszweck fördernden, den Teigstücken beim Rundwirken zu einem guten, wirklich   einwandfreien "Schluss" verhelfenden   Ausführung nun insbesondere dadurch, dass die Mantelfläche der inneren Trommel an den den Teigstücken die Wirkbewegungen in den Wirkzellen der äusseren Trommel vermittelnden Oberflächenstellen mit an sich von andern Rundwirkvorrichtungen her bekannten muldenförmigen Ausnehmungen versehen ist, insbesondere mit solchen aus mehreren unter sich konzentrischen und gegeneinander treppenartig abgesetzten bzw. abgestuften Ringflächen.

   Zahlreiche Versuche haben einwandfrei ergeben, dass bei Wirkvorrichtungen der erfindungsgemässen Bauart die Ausstattung mit   Wirk- bzw.   Innentrommeln in der vorliegenden Neugestaltung,   d. h.   in der Ausführung mit auf ihrem Mantel nur in den Wirkbereichen unter den einzelnen Wirkzellen der äusseren Trommel vorgesehenen Wirkstellenvertiefungen aus gegeneinander abgesetzten bzw. abgestuften konzentrischen Vertiefungen, tatsächlich eine ganz erhebliche Förderung des Gebrauchszweckes bringt. Die Teigstücke werden nunmehr exakt rundgewirkt erhalten, genau wie auf den bekannten und sogenannten Messerstern- 

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   Teigteil- und   Wirkmaschinen, auch stets mit einem   guten"Schluss"und   demzufolge auch stets mit guter Oberflächenspannung.

   Was guter Schluss und gute Oberflächenspannung der gewirkten Teigstücke bedeuten, kann als bekannt unterstellt werden, bedarf also keiner näheren Erläuterung. 



   Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Wirkstellenvertiefungen V auf der Umfläche der relativ zur drehbaren äusseren Trommel 1 in bekannter Weise sowohl axial als auch zirkumferential hin-und herbeweglichen Wirk- bzw. Innentrommel 2 direkt in die Trommelumfläche eingearbeitet, eingeformt, eingedreht oder eingefräst. Eine noch weitere bzw. zusätzliche Vorteile fabrikatorischer Natur bringende Möglichkeit der erfindungsgemässen   Ausführung   ist durch einen auf der Innentrommel 2 fest aufgezogenen, z. B. aus Kunststoff bestehenden Mantel gekennzeichnet, in welchem die muldenförmigen Ausnehmungen V bzw. die unter sich konzentrischen und gegeneinander treppenförmig abgesetzten bzw. abgestuften Ringflächen eingearbeitet sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Rundwirken von Teigstücken, bestehend im wesentlichen aus zwei um eine gemeinsame waagrechte Achse drehbaren, konzentrisch ineinandergesetzten Trommeln, von denen die äussere die Wirkzellen enthält und die innere mit ihrer Mantelfläche den Teigstücken in den Wirkzellen der äusseren Trommel die Rundwirkbewegungen vermittelt, indem sie relativ zur äusseren Trommel in sowohl axiale als auch zirkumferentiale Hin- und Herbewegungen versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche der inneren Trommel (2) an den den Teigstücken die Wirkbewegungen in den Wirkzellen der äusseren Trommel   (1)   vermittelnden Oberflächenstellen mit an sich von andern Rundwirkvorrichtungen her bekannten muldenförmigen Ausnehmungen (V) versehen ist,

   insbesondere mit solchen aus mehreren unter sich konzentrischen und gegeneinander treppenartig abgesetzten bzw. abgestuften Ringflächen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf der Innentrommel (2) fest aufgezogenen, z. B. aus Kunstharz bestehenden Mantel, in welchem die muldenförmigen Ausnehmungen (V) bzw. die unter sich konzentrischen und gegeneinander treppenförmig abgesetzten bzw. abgestuften Ring- flächen eingearbeitet sind.
AT305460A 1959-05-15 1960-04-22 Vorrichtung zum Rundwirken von Teigstücken AT222065B (de)

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