AT220519B - Panzerturmlagerung für Rundumfeuer an Betonbunkern - Google Patents

Panzerturmlagerung für Rundumfeuer an Betonbunkern

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AT220519B
AT220519B AT836260A AT836260A AT220519B AT 220519 B AT220519 B AT 220519B AT 836260 A AT836260 A AT 836260A AT 836260 A AT836260 A AT 836260A AT 220519 B AT220519 B AT 220519B
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AT
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AT836260A
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Franz Dipl Ing Sablatschan
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Franz Dipl Ing Sablatschan
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Description


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  Panzerturmlagerung für Rundumfeuer an Betonbunkern 
Die Erfindung betrifft eine Panzerturmlagerung für Rundumfeuer an Betonbunkern. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zu Zwecken der Verteidigung üblicherweise auf Fahrzeu- gen angeordnete Panzertürme mit eingebauten Geschützen an Betonbunkern zu lagern. 



   Hiebei ergibt sich die Schwierigkeit, dass die üblichen Doppelbremssysteme nicht für Rundumfeuer geeignet sind. Ausserdem fällt bei einer Lagerung von Panzertürmen an Betonbunkern die sonst durch das
Fahrzeug gegebene elastische Unterlage weg. 



   Es ist zwar bekanntgeworden,   Panzerturmkupjeln   derart gefedert zu lagern, dass die Federung die beim Auftreffen eines Geschosses auf die Kuppel auftretenden Schubkräfte aufnehmen kann. Derartige bekannte Kuppeln können jedoch nur Vertikalbewegungen ausführen. Das vorhandene horizontale Spiel ist nur gross genug, um eine Drehbewegung der Kuppel zu ermöglichen. Eine Rückbewegung der Kuppeln zur Aufnahme der bei abgegebenen Schüssen auftretenden Schubkräfte und deren Bremsung (Lafettenbremsung) ist nicht vorgesehen. Es sind ferner auch schon Zugelemente verwendet worden, um die Ausschlagbewe- gung von Spiralfedern zu begrenzen. Ebenso ist es grundsätzlich bekannt, Federn für Pufferungszwecke vorzusehen. 



   Zur Überwindung der oben erwähnten Schwierigkeiten wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, zur Bremsung der Vor- und Rücklaufbewegung des Turmes (Lafettenbremse) den Turm reibungsschlüssig auf einem Bunker zu lagern, wobei der Normaldruck für die Reibung durch das Eigengewicht des Turmes, des Geschützes und der Lagerplatte sowie durch einen beliebig einstellbaren Anpressdruck gegeben ist und zur Begrenzung der Rückbewegung und für die Vorholbewegung des Turmes zur Schwenkachse des Turmes zentrisch symmetrisch angeordnete, zu an sich bekanntem Zwecke vorgesehene Federn Verwendung finden. Vorteilhafterweise ist zwischen Turm und Bunker eine senkrecht zur Schwenkachse bewegliche Lagerplatte vorgesehen, wobei die Federn im Bunker gelagert sind und mit der Platte in Eingriff stehen. Dabei können zwischen der Lagerplatte und dem Bunker Bremsbeläge vorgesehen sein.

   Erfindungsgemäss sind die Bremsbeläge mit ihren Reibflächen sowohl zur Schwenkachse des Turmes als auch zu jeder durch diese Schwenkachse gelegten Kraftwirkungslinie symmetrisch angeordnet. Zweckmässigerweise sind die Schwerpunkte der Reibflächen der Bremsbeläge in den Achsen der Federn vorgesehen. 



   Gemäss der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass zum Einstellen des veränderbaren Anpressdruckes an sich bekannte Zugelemente einerseits an der Lagerplatte und anderseits im Bunker verankert sind. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. Darin zeigt Fig. 1 schematisch einen Bunker mit einem aufgesetzten Panzerturm, eingebauter Kanone und Federelementen. Fig. 2 ist der Grundriss der Fig. 1. Fig. 3 stellt vergrössert im Schnitt ein als Federstab ausgebildetes Zugelement dar. Die Fig.   4 - 6   lassen weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung erkennen. 



   Wie man aus den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ersieht, ist auf einem Betonbunker 10 ein Panzerturm 2 mit eingebautem Geschütz 3 gelagert. Zwischen dem Bunker 10 und dem Turm 2 befindet sich eine Lagerplatte   11 ;   diese trägt einen Drehkranz 32, durch den über eine nicht dargestellte Kugellagerung der Turm axial fest, aber schwenkbar mit der Lagerplatte verbunden ist. Die sich bei Abgabe eines Schusses in der dargestellten Stellung ergebende Vor- und Rücklaufbewegung ist durch den Doppelpfeil l angedeutet. Zur Begrenzung der Rückbewegung und für die Vorholbewegung des Turmes 2 sind Federn 5,6, 7 vorgesehen.

   Die Federn sind in Gehäusen 19 gelagert, die in den Bunkerwänden angeordnet sind. 

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 konzentrisch ein Federstab-Zugelement 5 und nimmt nicht nur einen Teil der auf den Federstab wirkenden Querkräfte auf, sondern dient auch zum sekundären Ausgleich der die Reibung beeinflussenden Längskräfte. Ausserdem ist durch den Hohlzylinder 6 der Lagerraum 22 für das Federstab-Zugelement 5 gegen Verschmutzung durch den Abrieb des Bremsbelages 12   u. dgl.   sowie auch gegen Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. 



   Um zu verhindern, dass trotz der Energievernichtung durch die Reibung und durch die erfindungsgemäss vorgesehene Federung die Federstab-Zugelemente 5zu heftig gegen die Wand des Gehäuses 19 stossen, und um anderseits eine elastische Begrenzung des Weges der Elemente 5 vorzusehen, sind an der Innenseite der Erweiterung 21 des Gehäuses 19 elastische Puffer 23 vorgesehen, die mit dem Hohlzylinder 6 zusammenwirken. Die Puffer 23 haben zweckmässigerweise die Form eines der Erweiterung 21 des Gehäuses 19 angepassten Hohlzylinders. 



   Wie bereits erwähnt, erfolgt die Einstellung des Anpressdruckes mittels der Schraubenmuttern 37. Hiezu sind im Bunker 10 von innen ber zugängliche Ausnehmungen 40 vorgesehen. Durch diese Ausnehmungen können die Schraubenmuttern 37 mittels eines geeichten Drehmoment-Schraubenschlüssels angezogen oder gelockert werden. 



   Für eine passende Federung müssen die Federstab-Zugelemente verhältnismässig lang ausgebildet sein. Bei mittleren Geschützen entspricht ihre Länge etwa der halben Bunkerhöhe. Zur Verringerung die- ser Bauhöhe und zur Erleichterung der Einstellung der Federspannung findet gemäss einem weiteren Aus- führungsbeispiel zur Vergrösserung des Normaldruckes ein Zugelement Verwendung, das gegen Querkräfte nachgiebig ausgebildet   ist. Bei dieser Ausführungsform, die   in Fig. 4 dargestellt ist, kann auch als Zugele- ment beispielsweise in an sich bekannter Weise ein Seil 15 Verwendung finden. Bei Anwendung eines sol- chen Seiles kann die gesamte Vorrichtung wesentlich kürzer ausgebildet werden.

   Es müssen jedoch im Ge- häuse 19 Führungen 28 und an der Lagerplatte 11 Führungen 24 für die Zugelemente 15 vorgesehen sein, um ein Abscheren der Zugelemente bei der Rückbewegung der Platte zu verhindern. Die Führungen 24, 28 dienen gleichzeitig zum Festhalten der Zugelemente 15 gegen Querkräfte im Bereiche ihrer Enden bei
26. Die Führungen 24, 28 müssen einen der zulässigen Biegespannung entsprechenden Krümmungsradius R aufweisen (Fig. 4). Zur Einstellung des Anpressdruckes ist eine mit dem Zugelement zusammenwirkende
Feder 39 vorgesehen, wobei das obere Ende 27 des Zugelementes 15 in der oberen Führung 24 verstellbar festgehalten ist. 



   Zur Abfederung sind bei Verwendung von Zugelementen 15 im erweiterten oberen Teil 21 des Ge- häuses 19 Federn 7 vorgesehen, die die an der Lagerplatte 11 angeordneten oberen Führungen 24 aufneh- men. Die Federn 7 sind aus einem gummiartigen Kunststoff mit einem grossen elastischen Formänderung- vermögen ausgebildet und umfassen vorzugsweise die oberen Führungen 24 als konzentrische massive Rin- ge. Zweckmässigerweise sind die oberen und unteren Flächen 29, 30 der Ringe (Hohlzylinder) im unbela- steten Zustande konkav ausgebildet. Im Zustande der grössten Druckbeanspruchung sind diese Flächen 29, 30 im Bereiche der Stelle des grössten Druckes im wesentlichen eben. In Fig. 5 ist die Grenzlage des Zugele- mentes und die Verformung der Feder 7 in dieser Grenzlage zu erkennen. Bei Verwendung von Federn 7 erübrigen sich besondere Puffer. 



   Wie die Darstellung gemäss Fig. 5 weiter erkennen lässt, können als Feder auch mehrere Hohlzylinder
7 konzentrisch ineinander vorgesehen sein, die durch dünnwandige Hohlzylinder 31 aus einem formbe- ständigeren Werkstoff voneinander getrennt sind. Die Federwirkung einer solchen mehrlagigen Feder ist gleichmässiger und durchgreifender. 



   Es kann auch zweckmässig sein, das Zugelement 15 mit einem Bündel schwächerer Federstäbe zu um- geben. Die Verankerung und Führung eines derartigen Zugelementes ist in der gleichen Weise vorgese- hen, wie dies in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Es kann ferner auch ein Federstabbündel konzentrisch von einem hohlen Zugelement umgeben sein. Bei Verwendung solcher Federstabbündel sind die einzelnen Fe- derstäbe nur einseitig eingespannt. 



   Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist, wird neben einem Zugelement ein Federstabbündel vorgesehen, bei dem etwa die Hälfte der Federstäbe des Bündels an ihrem oberen Ende und die übrigen Federstäbe an ihrem unteren Ende fest eingespannt sind. Im Bereiche des mittleren Teiles ist das ganze Bündel durch die elastische Hülse zusammengehalten. 



   Zur Verstärkung der notwendigen Reibung zwischen den Federstäben kann ausserdem noch in der Mitte des Bündels ein Klemmring oder eine vorgespannte Schraubenfeder vorgesehen sein. Die elastische Hülse kann beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoff angefertigt sein. Eine derartige Vorrichtung hat nicht nur die erforderliche Federwirkung, sondern wirkt auch in sich sehr stark dämpfend. 



   Um die federnde Verankerung mittels einer Feder 39 zu ersparen, können als Zugelemente auch solche aus einem elastischen Werkstoff vorgesehen sein. 

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   Zur Erleichterung der Einstellung der Vorspannungsolcher Zugelemente aus elastischem Werkstoff, die   z. B.   mit eingebauten, in der Zeichnung nicht dargestellten Winden durchführbar ist, können zwei oder mehrere Zugelemente 5 über Ausgleichselemente 41 miteinander verbunden sein. Eine solche Anordnung ist in Fig. 6 schematisch dargestellt. Als Ausgleichselemente sind dort Rollen vorgesehen. Es könnten na-   turlich   auch Hebel Verwendung finden. Auch könnten die unteren Rollen durch eine einzige, entsprechend grosse Umlenkrolle ersetzt sein. Die Umlenkrollen können auch durch eine Anzahl in einem entsprechenden Radius angeordneter Walzen geringen Durchmessers ersetzt sein. Zur Raumersparnis und Erleichterung der Montage können die Umlenkrollen 41 in den entsprechenden Teilen der Führungen 24, 28 gelagert sein. 



   Die gesamte Einrichtung wirkt dann am sichersten und besten, wenn der Anpressdruck zwischen Lagerplatte 11 und Betonbunker 10 bzw. dem darauf vorgesehenen Bremsbelag 12 während der gesamten Vor- 
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 bloss ein Zehntel der gesamten bei einer Doppelbremsung auftretenden Energie. Die Zugelemente und Federn können daher entsprechend kleiner dimensioniert werden. 



   Feiner kann es zweckmässig sein, zur Steuerung des Anpressdruckes entsprechende Dauermagnete zusätzlich oder auch an Stelle der Zugelemente zu verwenden. Die für die Magnete notwendige Stromenergie kann von Stromerzeugern abgeleitet werden, die im Bereiche der Rohrrücklaufbremse angeordnet sind und durch den Rohrrücklauf betätigt werden. 



   Eine weitere praktische Lösung des Problems kann in der Form vorgesehen sein, dass als elastische Fe- 
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 druckes können besondere Zugelemente oder Magnete Verwendung finden. Wenn genügend Raum zur Verfügung steht. können die Federn auch durch eine Anzahl radial von der Lagerplatte vorgesehener Spannelemente ersetzt sein. Diese Spannelemente müssen ebenfalls sowohl zur Schwenkachse des Turmes als auch zu jeder durch diese Schwenkachse gelegten Kraftwirkungslinie symmetrisch sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Panzerturmlagerung für Rundumfeuer an   Betonbunkern, dadurch gekennzeichnet, dass   zur Bremsung der Vor-und Rücklaufbewegung (Pfeil   1)   des Turmes   (2) (Lafettenbremse)   der Turm (2) reibungsschlüssig auf einem Bunker (10) gelagert ist, wobei der Normaldruck für die Reibung durch das Eigengewicht des Turmes (2), des Geschützes (3) und der Lagerplatte (11) sowie durch einen beliebig einstellbaren Anpressdruck (Pfeil 4) gegeben ist und zur Begrenzung der   Rückbewegung und für   die Vorholbewegung des Turmes (2) zur-Schwenkachse (8) des Turmes   (2) zentrisch symmetrisch angeordnete.   zu an sich bekanntem Zwekke vorgesehene Federn (5, 6, 7) Verwendung finden.

Claims (1)

  1. 2. Panzerturmlagerung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Turm (2) und Bunker (10) eine senkrecht zur Schwenkachse bewegliche Lagerplatte (11) vorgesehen ist, wobei die Federn (5, 6, 7) im Bunker (10) gelagert sind und mit der Platte (11) in Eingriff stehen.
    3. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Lagerplatte (11) und Bunker (10) Bremsbeläge (12) vorgesehen sind.
    4. Panzerturmlagerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbeläge (12) mit ihren Reibflächen sowohl zur Schwenkachse (8) des Turmes (2) als auch zu jeder durch diese Schwenkachse (8) gelegten Kraftwirkungslinie (9) symmetrisch angeordnet sind.
    5. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 3 und 4. dadurch gekennzeichnet. dass die Schwerpunkte (13) der Reibflächen der Bremsbeläge (12) in den Achsen (14) der Federn (5, 6, 7) vorgesehen sind.
    6. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einstellen des <Desc/Clms Page number 5> veränderbaren Anpressdruckes (Pfeil 4) an sich bekannte Zugelemente (5, 15) einerseits an der Lagerplatte (11) und anderseits im Bunker (10) verankert sind.
    7. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Verankerung der Zugelemente (5, 15) axial in beiden Richtungen in bekannter Weise federnd ausgebildet . ist.
    8. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugelemente als Federstäbe (5) vorgesehen sind.
    9. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Feder- stab (5) vorgesehen ist, der mit Bezug auf die auftretenden Längs- und Querkräfte jeweils an mindestens einer Stelle (16, 17. 18) eingespannt ist.
    10. Panzerturmlagerung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (5) an der oder an den Stellen (17, 18), an denen er gegen Querkräfte eingespannt ist, längsverschieblich ist.
    11. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugelemen- te bzw. Federn (5, 6, 7, 15) in einem rohrförmigen Gehäuse (19) im Bunker (10) gelagert sind, wodurch der Bunker (10) auch gegen Schubkräfte (Pfeil 20) verstärkt ist.
    12. Panzerturmlagerung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (19) an seinem oberen (turmseitigen) Ende (21) erweitert ist.
    13. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Erwei- terung (21) des Gehäuses (19) ein Hohlzylinder (6) aus einem stark elastischen Werkstoff vorgesehen ist.
    14. Panzerturmlagerung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder (6) zur Aufnahme eines Teiles der auf den Federstab wirkenden Querkräfte und zum Ausgleich der die Reibung be- einflussenden Längskräfte vorgesehen ist.
    15. Panzerturmlagerung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Hohlzylinder (6) der Lagerraum (22) für den Federstab (5) gegen Verschmutzung durch den Abrieb u. dgl. geschützt ist.
    16. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innen- seite der Erweiterung (21) des Gehäuses (19) ein Puffer (23) vorgesehen ist, der mit dem Hohlzylinder (6) zusammenwirkt.
    17. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 7 und 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Vergrösserung des Normaldruckes vorgesehenen Zugelemente gegen die Querkräfte nachgiebig, z. B. in an sich bekannter Weise als Seile (15), ausgebildet sind.
    18. Panzerturmlagerung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (19) und an der Lagerplatte (11) für die Zugelemente (15) Führungen (24, 28) vorgesehen sind, die einen der zulässigen Biegespannung entsprechenden Krümmungsradius (R) aufweisen (Fig. 5) und zum Festhalten der Zugelemente (15) gegen Querkräfte im Bereiche ihrer Enden (bei 26) ausgebildet sind.
    19. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (27) des Zugelementes (15) in der oberen Führung (24) verstellbar festgehalten ist.
    20. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass in dem erwei- terten oberen Teil (21) des Gehäuses (19) eine Feder (7) vorgesehen ist, die die an der Lagerplatte (11) angeordnete obere Führung (24) aufnimmt.
    21. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (7) aus einem gummiartigen Kunststoff mit einem grossen elastischen Formänderungsvermögen ausgebildet sind.
    22. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (7) als die oberen Führungen (24) konzentrisch umfassende massive Ringe vorgesehen sind.
    23. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen und unteren Flächen (29,30) der Hohlzylinder (7) konkav ausgebildet und im Zustand der grössten E) ruckbean- spruchung im Bereiche der grössten Zusammendrückung eben sind.
    24. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Hohl- zylinder (7) konzentrisch ineinander vorgesehen sind und durch dünnwandige Hohlzylinder (31) aus formbeständigerem Werkstoff voneinander getrennt sind.
    25. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (15) von einem Bündel von Federstäben bzw. ein Federstabbündel von einem hohlen Zugelement konzentrisch umgeben ist, wobei die Federstäbe nur einseitig eingespannt sind.
    26. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass neben einem Zugelement ein Federstabbündel vorgesehen ist, wobei etwa die Hälfte der Federstäbe des Bündels an ihrem oberen Ende und die andere Hälfte an ihrem unteren Ende fest eingespannt und das ganze Bündel im Bereich seines mittleren Teiles durch eine elastische Hülse zusammengehalten ist. <Desc/Clms Page number 6>
    27. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle einer federnden Verankerung der Zugelemente (5, 15) diese aus einem elastischen Werkstoff vorgesehen sind.
    28. Panzerturmlagerung nach Anspruch 27. dadurch gekennzeichnet. dass zwei oder mehrere Zugelemente (5, IS) über Ausgleichselemente (41) miteinander verbunden sind.
    29. Panzerturmlagerung nach den Ansprüchen 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass zur Konstanthaltung des Anpressdruckes zwischen Lagerplatte (11) und Betonbunker (10) bzw. Bremsbelag (12) während der Rück- und Vorbewegung der Lagerplatte (11) die Vorspannung der Zugelemente (5, 15) durch Schraubenmuttern (27. 37) od. dgl. verstellbar ist.
    30. Panzerturmlagerung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die durch eine horizontale Verschiebung (f) der Lagerplatte (11) bedingte Zunahme der Zugkraft in vorgespannten Zugelementen (5, 15) der durch die Zunahme des Neigungswinkels (cx) der Zugelemente bedingten Abnahme des Normaldruckes gleich ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5105715A (en) * 1989-09-11 1992-04-21 Rheinmetall Gmbh Tank turret with increased recoil mass

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