AT219653B - Gegentaktumformerschaltung - Google Patents

Gegentaktumformerschaltung

Info

Publication number
AT219653B
AT219653B AT489760A AT489760A AT219653B AT 219653 B AT219653 B AT 219653B AT 489760 A AT489760 A AT 489760A AT 489760 A AT489760 A AT 489760A AT 219653 B AT219653 B AT 219653B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
transistor
circuit
base
transistors
push
Prior art date
Application number
AT489760A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT219653B publication Critical patent/AT219653B/de

Links

Landscapes

  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gegentaktumformerschaltung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gegentaktumformerschaltung oder Rechteckspannungsgenerator- schaltung mit Transistoren. 



   In den bekannten   Gegentaktumformern   mit Transistoren erfährt man die Schwierigkeit, die Zeit- punkte zu bestimmen, in denen die Umschaltungen von einem Transistor auf den andern erfolgen. In den üblichen Schaltungen, welche häufig einen gesättigten Kern verwenden, ist der leitende Transistor im gesättigten ("gebottomden") Zustand und seine Basis wird fortwährend ausgesteuert, bis sein Kollektor- strom den höchstverfügbaren Wert erreicht, d. h. der Kollektorstrom Ic erreicht den Wert Ic =   fx'Ib (wor-   in Ib den Basisstrom darstellt). Da der Kollektorstrom nicht weiter zunehmen kann, wird der Transistor aus seinem gesättigten ("gebottomden") Zustand gezogen und dies leitet die Umschaltung ein.

   Unter dem gesättigten ("gebottomden") Zustand eines Transistors wird derjenige Zustand verstanden, in welchem, bei ausreichender Belastungsimpedanz und/oder Basisvorwärtssteuerung, praktisch die gesamte Emitter-
Kollektor-Speisespannung über der Belastung liegt (s. auch die   brit. Patentschrift Nr. 806, 796).   



   Diese Verfahren haben eine Anzahl von bekannten Nachteilen. Der Hauptnachteil ist, dass bei Berücksichtigung der Streuungen in den Transistorcharakteristiken   (z. B. < c') infolge   des unvermeidlichen Mangels an Gleichmässigkeit in der Herstellung von Transistoren der mit den besten Transistoren höchst verfügbare Kollektorstrom mehrere Male grösser sein kann als der nützliche   Kollektorstrorr, derder   Belastung zugeführt wird. Dies bedeutet, dass es nur möglich ist, einen Bruchteil der verfügbaren Transistorleistung zu verwenden. 



   Der Zweck der Erfindung ist, einen verbesserten Umformer zu schaffen, durch welchen die obigen Nachteile verhütet werden können. 



   Bei einer Gegentaktumformerschaltung oder einer Rechteckspannungsgeneratorschaltung, enthaltend die Kombination eines Transistorenpaares, eines Transformators mit einem Kern, einem Paar Kollektorwicklungen, die in die Kollektorkreise genannter Transistoren geschaltet sind, und einer Rückkopplungswicklung auf genanntem Kern, wobei diese Rückkopplungswicklung mit den Basiselektroden beider Transistoren über eine Rückkopplungsschleife verbunden ist, in der die beiden Basiselektroden aufgenommen sind und welche zeitbestimmende Elemente enthält, bestehend aus der Reihenschaltung einer Kapazität und einer Induktivität, welche zur Steuerung der Arbeitszeitpunkte der Schaltung zwischen den Basiselektroden geschaltet sind, ist erfindungsgemäss die Schaltung derart ausgebildet,

   dass genannter Kern des Transformators im Betrieb ungesättigt bleibt und dass die Emitter-Basisstrecke jedes Transistors durch eine in umgekehrter Leitungsrichtung geschaltete Diode überbrückt ist, so dass die Rückkopplungsschleife abwechselnd durch die eine und durch die andere dieser Dioden niederohmig geschlossen ist. 



   Bei einer solchen Schaltung erfolgt die Zeitpunktbestimmung in den Basiskreisen der Transistoren und es ist daher nicht erforderlich, Strom bei hohen Spitzenpegel durchzulassen, wenn die Belastung klein ist. Dieses Prinzip ist an sich bekannt, aber es wird in der vorliegenden Erfindung auf besonders wirkungsvolle und geeignete Weise angewendet. 



   Da eine Schaltung nach der Erfindung eine Rechteckspannung liefert, ist die Schaltung zur Verwendung als Teil eines Gleichstromumformers geeignet, in dem ein rechteckiges Ausgangssignal gleicherichtet wird, um Gleichstrom zu liefern. 



   Die zeitbestimmende Induktivität und Kapazität haben vorzugsweise einen solchen Wert, dass sie als 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein abgestimmter Reihenkreis wirken. Diese Bemessung macht eine ganz genaue Regelung der Betriebs- frequenz möglich und ist besonders gut verwendbar bei Anwendungen, in denen die Betriebsfrequenz von
Bedeutung ist, z. B. wenn die Umformerschaltung einen Teil eines Gleichstromumformers bildet, der zum
Speisen von Geräten verwendet wird, die mit einer vorbestimmten Frequenz betrieben werden, derart,   ! dass   sie auf Störungen durch Frequenzen, die im Umformer erzeugt werden, empfindlich sind. Die Steue- rung der Umformerfrequenz wird durch den abgestimmten Kreis trotz Änderungen der zugeführten Span- nung und des Belastungswertes aufrechterhalten. 



   Die Erfindung wird jetzt an Hand der schematischen Zeichnung, die sich   aúf p-n-p   Schichttransisto- ren   bezieht. näher erläutert.   



  Die Zeichnung zeigt eine Schaltung, in der die zeitbestimmenden Elemente aus einer Induktivität L2 und einer Kapazität C2 bestehen, die einen abgestimmten Reihenkreis bilden. 



   Die Schaltung verwendet ein Transistorenpaar T1-T2 und einen Transformator mit Kollektorwicklun- gen   l,   2, die mit einer   Speisequelle-Vcc   verbunden sind, und mit einer in einer Basisrückkopplungs- schleife aufgenommenen Rückkopplungswicklung 3. Ausserdem gibt es eine Transformatorausgangswick- lung 4 für das rechteckige Ausgangssignal, das gewünschtenfalls gleichgerichtet werden kann, um eine   Gleichstromumformerwirkung   zu erhalten. 



   Dioden D1 und D2 bilden den Rückweg für die Basisströme von T2 bzw.   Tl,   so dass immer ein Weg niedriger Impedanz zwischen Emitter und Basis vorhanden ist, sogar wenn ein Transistor gesperrt ist. Die
Umschaltung erfolgt, wenn der Kondensator genügend aufgeladen ist, um den Basisstrom auf   Ic/K'her-   abzusetzen. In diesem Moment kommt der Transistor aus seinem gesättigten   ("gebottomden")   Zustand und tritt eine regenerative Umschaltung auf. 



   Vorzugsweise werden die Dioden   D1-D2   anstatt Widerstände verwendet, um dem abgestimmten Kreis einen   höheren"Q"-Wert geben zu können. Die Rückkopplungswicklung des Transformators hat sehr wenig Ein-   fluss auf die Frequenz, da sie als ein Spannungsgenerator betrachtet werden kann. In der Praxis wird natur- lich eine kleine Ableitinduktivität bestehen, aber bei einem richtig ausgebildeten Transformator sollte diese vernachlässigbar sein müssen, verglichen mit der Abstimminduktivität L2. 



   Die Wirkungsweise wird   untenstehend   näher erläutert. 



   Es wird angenommen, dass der Transistor 2 in   den"gebottomden"Zustand   übergeht. Unter diesen
Umständen wird im wesentlichen die ganze Speisegleichspannung Vcc plötzlich an die Kollektorwicklung
2 angelegt. Zugleich wird in der Wicklung 3 eine kleinere Spannung V3 induziert. Diese Rückkopplungs- spannung V3 wird über die Selbstinduktivität L2 und die Kapazität C2 an den Basis-Emitterteil des Tran- sistors T2 angelegt, mit einer solchen Polarität, dass ein   vorwärtsgerichteiec Vorstrom im   Transistor T2 entsteht (durch welchen der Transistor T2 noch stärker leitend wird), während eine kleine positive Span- nung an die Diode D1 angelegt wird, um einen rückwärtsgerichteten Vorstrom dem Transistor Tl zu lie- fern.

   Auf diese Weise wird das Einschalten des Transistors T2 kumulativ verursacht, während der Transi- stor T1 gesperrt wird. 



   Wenn der Transistor T2 einmal seinen gesättigten ("gebottomden") Zustand erreicht hat, hat sein
Basisstrom Ib2 einen Anfangswert, der dann infolge der Anwesenheit der Kapazität C2 abnimmt. In einem bestimmten Punkt beginnt diese Abnahme den Transistor T2 aus seinem gesättigten ("gebottomden") Zu- stand zu ziehen. Infolgedessen nimmt die Spannung über der Wicklung 2 ab und folglich auch die Span- nung V3 über der Wicklung 3. Dies hat wieder zur Folge, dass der Basisstrom Ib2 des Transistors T2 schnel- ler herabgesetzt wird, und dies führt dazu, dass der Transistor T2 kumulativ gesperrt wird. 



   In diesem Punkt wird der Transistor T1 leitend, weil die Rückkopplungsspannung V3 nach Null abgenommen hat und auf diese Weise die Ladung, die sich vorher in der Kapazität C2 angehäuft hat, freigibt. 



  Die Kapazität beginnt sich zu entladen und liefert also einen zunehmenden vorwärtsgerichteten Vorstrom
Ibl für den Transistor   Tl.   (In diesem Stadium wird die Diode D1   gesperrt. während   die Diode D2 leitend   wird.). Dies   macht es wieder   möglich ; dass   der Transistor Tl infolge einer kumulativen Wirkung eingeschaltet wird, wie oben in bezug auf den Transistor T2 beschrieben. 



   Ein Satz geeigneter Werte und Elemente, die in der Schaltung nach der Zeichnung verwendet wurden, wird jetzt beispielsweise angegeben. 



   Tabelle   Transformatorkem : zwei"E"-förmige Ferritkerne (Mullardtyp   FX1819) ohne Luftspalt zusammengefügt. 



   Kollektorwicklungen   (1   und   2) : bifilarzusammengewickeltmit je 100 Windungen   von 22 SWG-Draht. 



   Rückkopplungswicklung 3 : 10 Windungen von 33 SWG-Draht. 



    Transistoren : Hochfrequenz-Krafttransistoren Mullardtype OC23.    

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Dioden : Mullardtyp OA10. 



   Kollektorspeisespannung-Vcc = 12 Volt. 



   Kondensator C2 = 211 F. 



   Induktivität L2 = 80 Windungen gewickelt auf einem Kern aus   zwei"E"-fönnlgen   Ferritkernen (Mullardtyp   FX1238), zusammengefügt   mit 0, 25 mm Spalten zwischen den Paaren entsprechender Schenkel. 



   Bei Abwesenheit von Hilfsstartmitteln sind die Schaltungen nach der Zeichnung (wie die meisten Umformerschaltungen) nicht für   Selbstanlauf unter   Belastung geeignet, da keine vorwärtsgerichtete Vorspannung vorhanden ist, bevor die Schwingungen angefangen haben. Diesem Umstand kann leicht abgeholfen werden durch Einschaltung eines Widerstandes zwischen jeder Basis und der   Kollektorzuführungsleitung, um   ein gewisses Mass von abhängigem vorwärtsgerichtetem Vorstrom zu liefern. Bei Annahme, dass die Werte der Tabelle verwendet werden, kann jeder der genannten Widerstände einen Wert von 4, 7 k   Q   haben. 



    PATENTANSPRÜCHE :      l.     Gegentaktumformerschaltung   oder Rechteckspannungsgeneratorschaltung, enthaltend die Kombination eines Transistorenpaares, eines Transformators mit einem Kern, einem Paar Kollektorwicklungen, die in die Kollektorkreise genannter Transistoren geschaltet sind, und einer Rückkopplungswicklung auf genanntem Kern, wobei diese Rückkopplungswicklung mit den Basiselektroden beider Transistoren über eine Rückkopplungsschleife verbunden ist, in der die beiden Basiselektroden aufgenommen sind und welche zeitbestimmende Elemente enthält, bestehend aus der Reihenschaltung einer Kapazität und einer Induktivität, welche zur Steuerung der Arbeitszeitpunkte der Schaltung zwischen den Basiselektroden geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung derart ausgebildet ist,

   dass der Kern des Transformators im Betrieb ungesättigt bleibt, und dass die Emitter-Basisstrecke jedes Transistors durch eine in umgekehrter Leitungsrichtung geschaltete Diode überbrückt ist, so dass die Rückkopplungsschleife abwechselnd durch die eine und durch die andere dieser Dioden niederohmig geschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitbestimmende Induktivität und Kapazität einen solchen Wert haben, dass sie als ein abgestimmter Reihenkreis wirken.
AT489760A 1959-06-29 1960-06-27 Gegentaktumformerschaltung AT219653B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB219653X 1959-06-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT219653B true AT219653B (de) 1962-02-12

Family

ID=10171736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT489760A AT219653B (de) 1959-06-29 1960-06-27 Gegentaktumformerschaltung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT219653B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US3525035A (en) Closed loop ferroresonant voltage regulator which simulates core saturation
DE1053591B (de) Schutzschaltung zur Vermeidung der UEberlastung eines Oszillators, dessen Schwingungen hochtransformiert und danach gleichgerichtet werden
DE2232625A1 (de) Gleichstrom/gleichstrom-umformerschaltung
DE3417940C2 (de) Schaltregler
DE2656603A1 (de) Schaltungsgeregelte stromversorgung
CH418440A (de) Schutzrelaisanordnung insbesondere Überstromrelaisanordnung
DE2650002A1 (de) Wechselrichter
DE69923731T2 (de) Selbsterregter Gleichspannungswandler
USRE27916E (en) Closed loop ferroresonant voltage regulator which simulates core saturation
DE2555168C2 (de) Schaltungsanordnung für einen Schalttransistor
AT219653B (de) Gegentaktumformerschaltung
DE3009506A1 (de) Gleichspannungswandler
DE2352164A1 (de) Vorrichtung zum aufladen eines speicherorgans fuer elektrische energie auf eine vorbestimmte spannung
DE2360025B2 (de) Schaltungsanordnung mit einer von einem sägezahnförmigen Strom durchflossenen Spule
DE1154508B (de) Selbstschwingender Gegentaktsperrschwinger
DE2531558A1 (de) Regleranordnung
AT231009B (de) Gleichumrichter
AT221582B (de) Gegentaktumformerschaltung oder Rechteckspannungsgeneratorschaltung
DE3411912C2 (de)
DE2427402A1 (de) Stromversorgungsanordnung
DE1803486A1 (de) Schaltungsanordnung zum Betrieb eines selbstgesteuerten Transistorwechselrichters
DE2545919A1 (de) Zweipoliges, beruehrungslos wirkendes wechselspannungsschaltgeraet
DE2852942A1 (de) Bildwiedergabeanordnung, enthaltend eine geschaltete speisespannungsschaltung
AT226830B (de) Selbstschwingender Thyristor-Wandler
DE3212222A1 (de) Geregelte stromversorgungsschaltung mit einem niederspannungs-ferroresonanztransformator, der mit einem hochspannungsaufwaertstransformator gekoppelt ist, fuer einen fernsehempfaenger