<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zum kontinuierlichen Verstrecken von Filmen aus isotaktischem Polypropylen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontuinier1ichen Verstrecken von Filmen aus 1sotáktischem Polypropylen.
Die mechanischen Eigenschaften von Filmen aus synthe synthetischen Polymeren werden verbessert, wenn man die Filme unter ihren Schmelzpunkten streckt, wodurch ihre Moleküle orientiert werden. Filme aus isotaktischen Polymeren müssen auf eine erhöhte, dem Schmelzpunkt des Polymers benachbarte Temperatur erhitzt und in jeder Streckrichtung in hohem Grade gestreckt werden, damit sie einen orientierten Film einheitlicher Stärke bilden können. Wenn die Temperatur zu hoch ist, bewirkt das Strecken ein Fliessen des Polymers und sogar die Bildung von Löchern oder ein Reissen des Films ohne Orientierung der Polymermoleküle. Wenn die Temperatur dagegen zu niedrig ist, wird der Film ungleichmässig gestreckt und neigt zum Reissen.
Der erforderliche hohe Grad der Streckung bewirkt eine beträchtliche Verringerung der Stärke des Films, besonders wenn der Film in zwei Richtungen gleichzeitig gestreckt wird, und eine beträchtliche Zunahme der Geschwindigkeit des in einem kontinuierlichen Verfahren gestreckten Films.
Es ist wichtig, dass die Erhitzung des Films genau geregelt wird und die Molekularorientierung nm in einem kurzen Zeitraum erfolgt, da sonst Filme von ungleichmässiger Stärke erhalten werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Verstrecken von Filmen aus isotaktischem Polypropylen, die in zumindest einer Richtung in der Ebene des FUmes verstreckt und somit molekularorientiert werden, insbesondere von Filmbahnen oder schlauchförmigen Filmen, die durch Schmelzstrangpressen und anschliessendes Abschrecken hergestellt sind.
Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass die Filmbahn oder der schlauchförmige Film aus isotaktischem Polypropylen, erforderlichenfalls nach erfolgter Vorerwärmung, einem Erhitzungsabsch1Útt zugeführt wird, in dem er mittels Infrarotstrahlung auf eine Temperatur von 120 bis 1700 C, welche unter dem kristallinen Schmelzpunkt des Polypropylens liegt, erhitzt und in zumindest einer Richtung auf das Vier-bis Zehnfache seiner ursprünglichen linearen Dimension verstreckt wird.
EMI1.1
wendet werden, doch ist dies nicht notwendig, da auch bei Kühlung mit Leitungswasser gute Ergebnisse erzielt werden.
Eine Filmbahn kann auch auf festen Flächen zum Erstarren gebracht oder rasch gekühlt werden.
EMI1.2
kann kontinuierlich durchgeführt werden, indem der Film mit einer bestimmten Geschwindigkeit dem Bereich zugeführt wird, in dem er rasch erhitzt wird, worauf der Film Walzen zugeführt wird, die mit höherer Umfangsgeschwindigkeit umlaufen.
Beim Durchwandern des genannten schmalen Bereichs wird der Film gestreckt und kann dann auf einer gekühlten Walze gekühlt werden.
Schlauchförmiger Film kann in der Längsrichtung, in der Querrichtung oder gleichzeitig in der
<Desc/Clms Page number 2>
Längs- und Querrichtung gestreckt werden. In dem zuletzt genannten Fall erbält man einen schlauchförmigen Film mit der allgemeinsten Verwendbarkeit. Die zur Läagsstreclamg erforderliche Zugspannung
EMI2.1
schrift Nr. 198510 beschrieben. Durch gleichzeitige Einwirkung von Zugspannuagen in der Längs- und Querrichtung kann eine Streckung in der Längs- und Querrichtung bewirkt werden,
Die Erhitzung kann mit Hilfe von elektrischen Infrarot-Heizelementen erfolgen, die auf einer oder beiden Seiten des Films angeordnet werden können. Zur Erzeugung eines einheitlichen Films muss der Film bei einer Temperatur in dez Nähe seines Schmelzpunktes gestreckt und auf eine möglichst einheirliche Temperatur erhitzt werden.
Damit der Temperaturunterschied, um den der Film in dem erfindungs-
EMI2.2
in dem er rasch erhitzt wird, auf eine Temperatur vorerhitzt werden, die unter den einwirkenden Zugspannungen noch kein Strecken gestattet, beispielsweise auf 80-1100 C. Diese Voreshitzung ist besondem bei der Erzeugung von relativ dickem Film zweckmässig.
EMI2.3
in keiner Weise auf die dargestellten Verfahren beschränkt.
Fig. 1 erläutert die Anwendung der Erfindung auf die Herstellung eines längsgestreckten flächen Films. Fig. 2 erläutert die Anwendung der Erfindung auf schlauchförmigen Films
In Fig. 1 ist 1 eine Strangpressvorrichtung, aus der geschmolzenes isotaktisches Polypropylen durch einen Austrittsschlitz ausgespritzt wird. 2 ist ein Wasserbad von 40 C, in dem der gespritzte Film abgeschreckt wird. Die Pfeile deuten die Bewegungsrichtung des Films an. 3 stellt eine Reihe von Klemmwalzen dar, die mit einer Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, die der Geschwindigimi ! : entspricht, mit welcher der Film das Abschreckbad verlässt. Mit 7 ist eine auf 100 C erhitzte Wale lad mit 4 ein Infrarot-
EMI2.4
angeordnet ist.
Dieses Heizelement erhitzt den Film rasch auf eine Temperatur in dem Bereich von 120 bis 1700 C. Mit 8 ist eine auf 00 C gekühlte Walze bezeichnet, die den Zweck hat, ein Schrumpfen des Films nach dem Strecken zu verhindern. 5 bezeichnet eine Reihe von Klemmwalzen, die mit einer höheren Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden als die Walzen 3. Das bevorzugte Verhältnis zwischen den Umfangsgeschwindigkeiten der Walzen 5 und 3 ist von der TempeBattir abhängig, bei welcher der Film gestreckt wird, und liegt normalerweise zwischen 2 : 1 und 10 : 1. 6 ist eine Haspel zum Aufwickeln des orientierten Films.
In Fig. 2 ist mit 11 eine ringförmige Strangpressdüse bezeichnet, aus der ein schlauchförmiger Film
EMI2.5
bsseichset.Rohrsonde zur Einführung von Druckluft an den Walzen 12 vorbei in den Filmschlauch dar, wie es in der österr. Patentschrift Nr,'t. 98510 beschrieben ist. 14 ist ein in der UmfangsrichtHing angeordnetes InfrarotHeizelement, das den Film rasch auf eine Temperatur im Bereich von 120 bis 170 C erhitzt. Mit 15 sind
EMI2.6
der Rohrsonde 13 eingeführre Luft aufgeblasen und infolge der Erhitzung durch das Heizelement 14 gestreckt worden ist.
Mit 16 sind Walzen bezeichnet, die den Filmschlauch abgeflacht halten, wobei die beiden Seiten des Filmschlauches aber von der durch die Sonde 13 eingefü uten Luft noch in einem kleinen Abstand voneinander gehalten werden. Mit 17 sind Infrarot-Heizelemente bezeichnet, die den Film etwa auf die Temperatur erhitzen, bei der er gestreckt wird, so dass er eine abgeflachte Form annimmt. Bei 18 sind wassergekühlte Klemmwalzen dargestellt, die eine grössere Umfangsgeschwindigkeit haben als die Walzen 12.19 bezeichnet eine Haspel zum Aufwickeln des orientierten flachliegenden Filmschlauches. 20 ist eine kreisförmige Heizeinrichtung, welche den Bereich, in dem das Strecken erfolgt, mit erhitzter Luft versorgt und dadurch eine Abgabe von Wärme von dem Film an die Atmosphäre während des Streckens verhindert.
Die Erfindung wird weiter in den nachstehenden Beispielen beschrieben, welche die Erf1n. dung jedoch
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
l : PolypropylenR. T. Vanderbilt Company in New York erzeugt wird und in der brit. Patentschrift Nr. 687, 532 beschrie- ben ist, wurde durch ein Füllkörperfilter mit einem Durchmesser von 95, 25 mm gepresst, das 35 g Sand mit der Körnung 40/60 und 55 g Sand mit der Körnung 20/40 enthält, dann durch eine 203, 2 mm breite
Schlitzdüse, deren Schlitzränder 0, 2 mm voneinander entfernt waren. Die Schmelze wurde dann in Was ser von 40 C abgeschreckt, wie dies schematisch in Fig. 1 angedeutet ist. Das verwendete Polypropylen hat eine Schmelzviskosität von 7,7#105 Poise bei 1900 C, gemessen in einem Parallelplattenviskosimeter. 0, 81o des Polymers war in Diäthyläther löslich.
Die in die Schlitzdüse eintretende Schmelze hatte eine Temperatur von 2700 C, während die Schlitzränder auf 3000 C erhitzt wurden. Vor dem Strecken war der Filmez mm breit und 0, 15 mm stark. Dann wurde der. Film in der in Fig. 1 gezeigten Anlage längsgestreckt, wobei die langsamen Walzen 3 mit einer solchen Geschwindigkeit umliefen, dass der Film eine Geschwindigkeit von 61 cm/min hatte. Die Infrarot-Heizeinrichrung war ein drahtgewickelter kera- mischer Heizkörper von 1 kW. Dieser Heizkörper war etwa 25 mm oberhalb des Films montiert und seine
Temperatur wurde durch Änderung der an ihn angelegten Spannung geregelt. Dann lief der Film über die
Walze 8 zu den schnellen Walzen 5 und weiter zur Aufwickelwalze 6.
Die zur Herstellung eines einwandfreien Films an die Infrarot-Heizeinrichtung angelegte Spannung wurde durch Versuche ermittelt und ist in der nachstehenden Tabelle angegeben. Wenn sie zu niedrig war, wurde der Film ungleichmässig gestreckt, wobei Teile auf ein höheres Streckverhältnis gestreckt wurden, als dem Geschwindigkeitsverhältnis zwischen den langsamen und den schnellen Walzen entspxach, wäh- rend andere Teile fast ungestreckt verblieben. Selbst wenn der Film gleichmässig gestreckt wurde, erhielt er bei einer zu niedrigen Temperatur infolge von Poren ein silbriges Aussehen. Bei einer zu hohen Tem- peratur erfolgte entweder ein Schmelzen oder Reissen des Films oder die Festigkeit des gestreckten Films wurde nicht erhöht, sondern verringert.
Es wurde jene Mindesttemperatur angewendet, bei der noch ein einheitlich gestreckter Film ohne silbriges Aussehen erhalten wurde.
Die in der nachstehenden Tabelle angegebenen Streckverhältnisse wurden durch Messen der Längen- veränderung von Messmarken auf dem Film vor und nach dem Strecken ermittelt und waren etwas niedri- ger als das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen den schnellen und den langsamen Walzen. Bei Streckver- hältnissen über 10 : 1 wurden selbst beim Anlegen einer Spannung von 250 V an alle Heizkörper alle Filme silbrig.
EMI3.2
EMI3.3
<tb>
<tb> der <SEP> Filme <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> britischen <SEP> Norm <SEP> 903, <SEP> Teil <SEP> A. <SEP> 2, <SEP> [1956],Streckverhältnis <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 6 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 7 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 10 <SEP> :
<SEP> 1
<tb> Spannung <SEP> (Volt) <SEP> 210 <SEP> 210 <SEP> 210 <SEP> 210 <SEP> 230 <SEP> 230 <SEP> 230
<tb> Reissfestigkeit <SEP> kg/c. <SEP> tn% <SEP> 1090 <SEP> 1410 <SEP> 1860 <SEP> 2250 <SEP> 2320 <SEP> 2880 <SEP> 3270
<tb>
Beispiel2 :IsotaktischesPolypropylenmiteinerSchmelzviskositätvon105Poisebei190 C,gemessen in einemParalleiplatten-Viskosimeter, wurde durch eine Ringdüse mit einemAussendurchmesser von 51,4mm und einerSpaltweite von 0,76 mm vertikal abwärts gegossen.Die Giessgeschwindigkeit betrug 8,62kg/Std.,
EMI3.4
152 cm/min vertikal abwärts zu Klemmwalzen (12 in der Zeichnung), deren Umfangsgeschwindigkeit ebenfalls 152cm/min betrug. Wie in Fig. 2 dargestellt, wurden die Strangpressdüse, der Kühlzylinder und die Walzenanordnung 12 von einem Luftzuführungsorgan 13 durchsetzt.
Dann wanderte der Filmschlauch durch drei kreisförmige drahtgewickelte elektrische Heizkörper von je lkW, die dicht nebeneinander angeordnet wares und über spannungsregelnde Transformatoren mit Strom versorgt wurden. Der Innendurch- messer des obersten Heizkörpers betrug 152mm, der der beiden unteren Heizkörper 229 mm.
Der oberste
Heizkörper erhielt Strom bis zu 67% seiner Kapazität, was einer Stromaufnahme von 5 3/4 A entsprach.
Der zweite Heizkörper wurde auf 79% seiner Kapazität erhitzt, was ebenfalls einer Stromaufnahme von
<Desc/Clms Page number 4>
5 3/4 A entsprach, und der dritte wurde auf 82% seiner Kapazität erhitzt. was einem Strom von 6 A entsprach. 191 mm unter dem dritten Heizkörper dieser Gruppe trat der Film durch einen weiteren drahtgewickelten elektrischen Heizkörper mit einem Innendurchmesser von 483 mm, der mit Strom im Ausmass von 601o seiner Kapazität beschickt wurde, was einem Strom von 6 A entsprach. Der Film lief dann durch eine Reihe von Abflachwalzenwiesie In Fig. 2 bei 15 dargestellt ist, zu den Klemmwalzen 18 in Pig. 2.
Zur Inbetriebnahme des Verfahrens wurde der Film durch denKuMzylinder und die Dusenschlitzräder stranggepresst, die so eingestellt waren, dass ein stranggepresster Schlauch von einheitlicher Wandstärke erhalten wurde. Dieser wurde dann durch die ändern Teile der Anlage geführt. wobei die Walzen 18 zunächst mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 152 cm/min umliefen. Die von einem regelbaren Getriebe angetriebenen Walzen 18 wurden dann beschleunigt und durch das Luftzuführungsorgan 13 wurde soviel Luft in den Schlauch eingeführt, dass dessen Durchmesser aufrechterhalten wade.
Nach Beschleunigung der Streckwalzen 18 auf eine Umfangsgeschwindigkeit von 10,06 m/min, wurde in den Schlauch so viel Luft eingeführt, dass er nach dem Durchtritt durch die drei dicht nebeneinander angeordneten Heizkörper von 1 kW (14 in Fig. 2) aufgeweitet wurde.
Nach dem Flachlegen wurde ein Film mit einer Breite von 508 mm und einer durchschnittlichen Stärke von 0, 015 mm erhalten, der eine einheitliche Molekularorientierl1ng besass.
EMI4.1
EMI4.2
<tb>
<tb> 6 <SEP> : <SEP> 1Maschinenrichtung: <SEP> Bruchspannung <SEP> 10.10 <SEP> kg/cm2
<tb> Bruchdehnung <SEP> 48 <SEP> % <SEP>
<tb> Querrichtung <SEP> : <SEP> Bruchspannung <SEP> 1590 <SEP> kg/cmS
<tb> Bruchdehnung <SEP> 52 <SEP> 0/0 <SEP>
<tb>
PATENTANSPRÜCHE :
1.
Verfahren zum kontinuierlichen Verstrecken von Filmen ans isomktischem Polypropylen, die in zumindest einer Richtung in der Ebene des Films verstreckt und somit molekularorlentien werden, insbesondere von Filmbahnen oder schlauchförmigen Filmen, die durch Schmelzstra. ngptessen und anschliessendes Abschrecken hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmbahn oder der schlauchförmige Film aus isotaktischem Polypropylen,erforderlichenfalls nach erfolgter Vorerwärmung, einem Erhitzungsabschnitt zugeführt wird, in dem er mittels Infrarotstrahlung auf eine Temperatur von 120 bis 1700 C, welche unter dem kristallinen Schmelzpunkt des Polypropylens liegt, erhitzt und in zumindest einer Richtung auf das Vier-bis Zehnfache seiner ursprünglichen linearen Dimension verstrecio :
wird.
<Desc / Clms Page number 1>
Process for the continuous stretching of films made of isotactic polypropylene
The invention relates to a process for the continuous stretching of films made of isotactic polypropylene.
The mechanical properties of synthetic synthetic polymer films are improved when the films are stretched below their melting points, thereby orienting their molecules. Isotactic polymer films must be heated to an elevated temperature close to the melting point of the polymer and highly stretched in each direction of stretch in order for them to form an oriented film of uniform thickness. If the temperature is too high, the stretching causes the polymer to flow and even cause holes to be formed or the film to tear without orienting the polymer molecules. On the other hand, if the temperature is too low, the film is unevenly stretched and tends to tear.
The high degree of stretching required causes a significant decrease in the strength of the film, especially when the film is being stretched in two directions simultaneously, and a significant increase in the speed of the film being stretched in a continuous process.
It is important that the heating of the film is precisely controlled and that the molecular orientation nm takes place in a short period of time, otherwise films of uneven thickness are obtained.
The invention relates to a process for the continuous stretching of films made of isotactic polypropylene, which are stretched in at least one direction in the plane of the foot and are thus molecularly oriented, in particular of film webs or tubular films which are produced by melt extrusion and subsequent quenching.
The method according to the invention consists in that the film web or the tubular film made of isotactic polypropylene, if necessary after preheating, is fed to a heating section in which it is heated to a temperature of 120 to 1700 C, which is below the crystalline melting point of the polypropylene, by means of infrared radiation, heated and stretched in at least one direction to four to ten times its original linear dimension.
EMI1.1
However, this is not necessary as good results are also achieved when cooling with tap water.
A web of film can also be solidified or rapidly cooled on solid surfaces.
EMI1.2
can be carried out continuously by feeding the film at a certain speed to the area in which it is heated rapidly, and then feeding the film to rollers rotating at a higher peripheral speed.
When wandering through said narrow area, the film is stretched and can then be cooled on a chilled roller.
Tubular film can be in the longitudinal direction, in the transverse direction or simultaneously in the
<Desc / Clms Page number 2>
Be stretched lengthways and crossways. In the latter case, a tubular film with the most general utility is obtained. The tension required for läagsstreclamg
EMI2.1
Document No. 198510. The simultaneous action of tensile stresses in the longitudinal and transverse direction can cause elongation in the longitudinal and transverse direction,
The heating can be done with the help of electric infrared heating elements which can be placed on one or both sides of the film. To produce a uniform film, the film must be stretched at a temperature close to its melting point and heated to a temperature that is as uniform as possible.
So that the temperature difference by which the film in the invention
EMI2.2
by heating it quickly, it can be preheated to a temperature which does not allow stretching under the tensile stresses acting, for example to 80-1100 C. This preheating is particularly useful when producing a relatively thick film.
EMI2.3
in no way limited to the procedures presented.
Fig. 1 illustrates the application of the invention to the manufacture of elongated sheet-like film. Figure 2 illustrates the application of the invention to tubular film
In Fig. 1, 1 is an extruder from which molten isotactic polypropylene is ejected through an exit slit. 2 is a 40 C water bath in which the sprayed film is quenched. The arrows indicate the direction of movement of the film. 3 shows a series of pinch rollers that rotate at a peripheral speed that the Geschwindigimi! : corresponds with which the film leaves the quenching bath. With 7 a whale heated to 100 C, with 4 an infrared
EMI2.4
is arranged.
This heating element quickly heats the film to a temperature in the range from 120 to 1700 C. Denoted at 8 is a roller cooled to 00 C, the purpose of which is to prevent the film from shrinking after stretching. 5 denotes a series of pinch rollers which are driven at a higher peripheral speed than rollers 3. The preferred ratio between the peripheral speeds of rollers 5 and 3 depends on the tempeBattir at which the film is stretched and is normally between 2: 1 and 10: 1.6 is a reel for winding the oriented film.
In Fig. 2, 11 denotes an annular extrusion die, from which a tubular film
EMI2.5
bsseichset.Rohrsonde for introducing compressed air past the rollers 12 into the film tube, as it is in the Austrian patent no, 't. 98510 is described. 14 is a circumferential infrared heating element that rapidly heats the film to a temperature in the range of 120 to 170 ° C. At 15 are
EMI2.6
The air introduced into the tubular probe 13 has been inflated and stretched as a result of the heating by the heating element 14.
With 16 rollers are designated, which keep the film tube flattened, but the two sides of the film tube are still held at a small distance from one another by the air introduced through the probe 13. Indicated at 17 are infrared heating elements which heat the film to approximately the temperature at which it is stretched so that it assumes a flattened shape. At 18 water-cooled pinch rollers are shown, which have a higher peripheral speed than the rollers 12.19 denotes a reel for winding up the oriented flat film tube. 20 is a circular heater that supplies heated air to the stretching area, thereby preventing heat from the film from being released to the atmosphere during stretching.
The invention is further described in the following examples, which the invent. however
<Desc / Clms Page number 3>
EMI3.1
l: polypropylene R. T. Vanderbilt Company in New York and described in British Pat. No. 687,532, was forced through a packed filter with a diameter of 95.25 mm containing 35 g of 40/60 grit and Contains 55 g of sand with a grain size of 20/40, then through a 203.2 mm wide
Slot nozzle, the slot edges of which were 0.2 mm apart. The melt was then quenched in what water at 40 C, as indicated schematically in FIG. The polypropylene used has a melt viscosity of 7.7 # 105 poise at 1900 C, measured in a parallel plate viscometer. 0.81o of the polymer was soluble in diethyl ether.
The melt entering the slot nozzle had a temperature of 2700 C, while the slot edges were heated to 3000 C. Before stretching, the film was z mm wide and 0.15 mm thick. Then the. Film stretched longitudinally in the installation shown in FIG. 1, the slow rollers 3 rotating at such a speed that the film had a speed of 61 cm / min. The infrared heating device was a wire-wound ceramic heating element of 1 kW. This radiator was mounted about 25 mm above the film and his
Temperature was controlled by changing the voltage applied to it. Then the film ran on them
Roll 8 to the fast rolls 5 and on to the take-up roll 6.
The voltage applied to the infrared heater to produce a proper film was experimentally determined and is shown in the table below. If it was too low, the film was stretched unevenly, with parts being stretched to a higher stretch ratio than the speed ratio between the slow and fast rollers, while other parts were left almost unstretched. Even if the film was stretched evenly, if the temperature was too low, it would appear silvery due to pores. If the temperature was too high, either the film melted or ruptured, or the strength of the stretched film was not increased but decreased.
The minimum temperature used was used at which a uniformly stretched film without a silvery appearance was obtained.
The stretch ratios given in the table below were determined by measuring the change in length of measuring marks on the film before and after stretching and were somewhat lower than the speed ratio between the fast and slow rollers. At stretch ratios above 10: 1, even when a voltage of 250 V was applied to all radiators, all films became silvery.
EMI3.2
EMI3.3
<tb>
<tb> of the <SEP> films <SEP> according to <SEP> the <SEP> British <SEP> standard <SEP> 903, <SEP> part <SEP> A. <SEP> 2, <SEP> [1956], Stretching ratio <SEP> 4 <SEP>: <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP>: <SEP> 1 <SEP> 6 <SEP>: <SEP> 1 <SEP> 7 <SEP>: <SEP> 1 < SEP> 8 <SEP>: <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP>: <SEP> 1 <SEP> 10 <SEP>:
<SEP> 1
<tb> Voltage <SEP> (Volt) <SEP> 210 <SEP> 210 <SEP> 210 <SEP> 210 <SEP> 230 <SEP> 230 <SEP> 230
<tb> tensile strength <SEP> kg / c. <SEP> tn% <SEP> 1090 <SEP> 1410 <SEP> 1860 <SEP> 2250 <SEP> 2320 <SEP> 2880 <SEP> 3270
<tb>
Example 2: Isotactic polypropylene with a melt viscosity of 105 Poise at 190 C, measured in a parallel plate viscometer, was poured vertically downwards through an annular nozzle with an outer diameter of 51.4 mm and a gap width of 0.76 mm. The pouring speed was 8.62 kg / hour,
EMI3.4
152 cm / min vertically downwards to pinch rollers (12 in the drawing), whose peripheral speed was also 152 cm / min. As shown in FIG. 2, an air supply element 13 passes through the extrusion die, the cooling cylinder and the roller arrangement 12.
Then the film tube went through three circular wire-wound electrical heating elements, each with a capacity of 1 kW, which were arranged close to one another and were supplied with electricity via voltage-regulating transformers. The inner diameter of the uppermost radiator was 152mm, that of the two lower radiators 229mm.
The top one
Radiators received electricity up to 67% of their capacity, which corresponded to a current consumption of 5 3/4 A.
The second radiator was heated to 79% of its capacity, which also consumes
<Desc / Clms Page number 4>
5 3/4 A, and the third was heated to 82% of its capacity. which corresponded to a current of 6 A. 191 mm below the third heating element of this group, the film passed through a further wire-wound electrical heating element with an internal diameter of 483 mm, which was supplied with current to the extent of 6010 of its capacity, which corresponded to a current of 6 A. The film then passed through a series of flattening rollers, as shown at 15 in Figure 2, to pinch rollers 18 in Pig. 2.
To start the process, the film was extruded through the cylinder and the nozzle slotted wheels, which were set to produce an extruded tube of uniform wall thickness. This was then led through the other parts of the facility. the rollers 18 initially rotating at a peripheral speed of 152 cm / min. The rollers 18, which were driven by a controllable transmission, were then accelerated and the air supply element 13 introduced enough air into the hose that its diameter was maintained.
After the stretching rollers 18 were accelerated to a circumferential speed of 10.06 m / min, so much air was introduced into the hose that it was widened after passing through the three heaters of 1 kW (14 in FIG. 2) arranged close to one another.
After laying flat, a film having a width of 508 mm and an average thickness of 0.015 mm, which had a uniform molecular orientation, was obtained.
EMI4.1
EMI4.2
<tb>
<tb> 6 <SEP>: <SEP> 1Machine direction: <SEP> Breaking stress <SEP> 10.10 <SEP> kg / cm2
<tb> Elongation at break <SEP> 48 <SEP>% <SEP>
<tb> transverse direction <SEP>: <SEP> breaking stress <SEP> 1590 <SEP> kg / cmS
<tb> Elongation at break <SEP> 52 <SEP> 0/0 <SEP>
<tb>
PATENT CLAIMS:
1.
Process for the continuous stretching of films on isomctic polypropylene, which are stretched in at least one direction in the plane of the film and thus molecular organs, in particular of film webs or tubular films that are melted through melt lines. ngptessen and subsequent quenching are produced, characterized in that the film web or the tubular film made of isotactic polypropylene, if necessary after preheating, is fed to a heating section in which it is heated by means of infrared radiation to a temperature of 120 to 1700 C, which is below the crystalline melting point of the polypropylene lies, heated and in at least one direction to four to ten times its original linear dimension Verstrecio:
becomes.