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Pendelmühle.
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bewirkt wird. welche durch die Wirkung der Fliehkraft gegen eine ringförmige Mahtbahn gepresst werden und auf dieser abrollen.
Die rfindung bezieht sich auf eine besondere Anordnung der pendelnden Mahl-
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Mahigutteil'ben in die Walzenlager verhindert, der von den Mahlwatxon ausgeübte Last- druck verringert und eine vorteilhafte, leicht lösbare Lagerung des Mahlringes erzielt wird.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
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in Fig. 8 dargestellten Teile, Fig. 10 die Rückansicht eines Spindelkopfes, Fig. 11 einen Teilschnitt nach Linie L-M der Fig. 8, jedoch ohne Mahlwalzenspindel und deren Zubehörteile, Fig. 12 die Ansicht eines teilweise im Schnitt dargestellten Walzenspindelhalters.
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durch eine Schraubenmutter 1 :5 festgehalten wird.
Hei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung dient die Scheibe 14 zugleich
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förmige Teil 19, welche das untere Ende der Walzenspindel 17 aufnehmen, sind mit Lager- metall ausgegossen. Die Walzer @ndel 17 ist mit einem Bunde 20 versehen, dessen Unter-
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geführt, während der gegenüberliegende Teil in gleicher Flucht mit dem tieferliegenden Flansche 36'der Tragscheibe liegt, wie Fig. 1, 6 und 7 zeigen.
Mit der Tragscheibe 14 sind Schaufeln 37 (Fig. 6) verbunden, die von aufrechten, in der Tragscheibe gelagerten und durch Bolzen 38 oder dgl. festgehaltenen Stangen 39 getragen werden. Diese Schaufeln dienen dazu, das Mabigut von dem Mahlring 40 abzuschaben und in dem Mahlraum aufzurühren. Der nach oben durch die Tragscheibe 14 abgedckte Mahlraum wird seitlich von einem Siobmantcl begrenzt. Dieser wird von dem Gehäusemantel 42 umgeben, der zwischen sich und dem Siebmantel 41 einen ringförmigenZwischenraum43freilässt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Pendeimühle ist folgende :
Durch den Antrieb der Welle 11 wird die Tragscheibe 14 mit den daran auf- gehängten Mahlwalzen in Umdrehung versetzt. Durch die auf dem Mahlring 40 abrollenden und durch die Fliehkraft dagegen gepressten Mahlwalzen 16 wird nicht nur eine Zer- kleinerung des Mahlgutes bewirkt, sondern auch die in dem Mahlraum eingeschlossene Luft unter der Einwirkung der Fliehkraft durch die Öffnungen des Siebmantels 41 nach aussen in den von dem äusseren Gehäusemantel 42 umschlossenen Ringraum 43 getrieben, so dass sie die aufgewirbelten staubförmigen Mahlgutteilchen mitreisst.
Infolge des Luftaustritts durch den Siebmantel 41 findet in dem Mahlraum eine Luftverdünnung statt,
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Luft nachgosaugt wird, so dass während des Umlaufs der Mahlwalzen durch die Schutzmäntel ein ständiger, nach unten gerichteter Luftstrom hindurchgeht. Infolgedessen können die in dem Mahlraum aufgewirbelten Staubteilchen nicht von unten in die Schutzmäntel 35 und in die darin liegenden Walzenlager eindringen.
Zur Verstärkung der Luftströmung innerhalb der Schutzmantel 85 dient die in Fig. 8 bis 11 dargestellte Einrichtung.
Die Tragscheibe 14 ist mit einer Öffnung 44 (Fig. 11) versehen, in welcher der Spindelkopf 27 und der Schutzfhantel 35 liegen. Über der oberen Mündung eines jeden Schutzmantels 35 ist auf der Tragscheibe eine Windhaube angeordnet, die mit einer in der Drehungsrichtung liegenden Öffnung versehen ist. Die der Mitte der Mühle zugekehrte Wand der Haube wird durch den angrenzenden Teil des konzentrisch zur Antriebswelle 11 auf einem zylindrischen @usse 45 angeordneten Speisetrichters 46 gebildet. An der Aussenseite dieser Teile sitzt eine schräge, sich vom oberen Rande des Trichters 46 bis zur
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Schraube 49 der innere Rand der auf der Rippe 47 ruhenden Docke M der Haube bo- befestigt.
Der äussere Seitenrand der Haubendecke ist zu einem abwärts gerichteten Flansch 51 umgebogen und durch Niete 52 mit dem oberen Rande der Seitenwandung 58 verbunden.
Die Windhaube 50,53 und der Spindelkopf sind so ausgebildet, dass der Spindel-
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wird, dass er an seiner Schwingbewegung nicht gehindert ist. Zu diesem Zweck ist der Spindelkopf 27 auf seiner Rückseite mit einer schrägen gekrümmten Fläche 54 (Fig. 10) versehen, welche nach Aufschrauben der Kappe 52 mit einer auf deren Rückseite angeordneten, in gleicher Richtung verlaufenden Fläche 55 in Verbindung tritt. Die beiden Flächen 54 und 55 sind ihrer ganzen Länge nach konzentrisch zur Drehachse 31 gebogen.
Die Haubendecke 50 erstreckt sich, wie-ans Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, bis zur senkrechten, neben der Fläche 55 liegenden Führungsflächo 56 der Kappe 32 und ist derartig ausgeschnitten, dass eine wagerechte, nach hinten verlaufende Kante 57 entsteht, welche in die hinten liegende Kante 58 des ausgeschnittenen Teiles übergeht. Die Kante 58 verläuft schräg nach unten und ist den gebogenen Flächen 54, 55 angepasst, ihr unteres Ende liegt auf der Oberfläche der Tragscheibe 14. Von dieser Stelle an geht die Haubendecke 50 in einen flachen, auf der Tragscheibe 14 durch eine Schraube 59 befestigten Teil 60 über (Fig. 8 und 11), dessen nach vorn verlaufende, gerade Kante 61 gegen die senkrechte Seitenfläche 62 des Spindelkopfes 27 anliegt.
Wie Fig. 11 zeigt, ist die Innenkante 68 der äusseren Haubenwand 53 senkrecht, und wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, ragen die oberen Teile des Spindelkopfes 27 und der Kappe 82 in den Ausschnitt der Haubendecke 50 hinein.
Wenn der Spindelkopf 27 um den Bolzen 31 schwingt, so streichen die senkrechten Seitenflächen 56, 62 über die Kanten 57, 61 der Haubendecke, während die schräge Kante 58 der Haubendecke mit den schrägen Flächen 54,55 des Spindclkopfes bezw. der Kappe in Berührung ist. Hiedurch wird ein dichter Abschluss der durch den Ausschnitt in dem hinteren Haubenende gebildeten Öffnung erzielt, ohne dass die radialen Schwingbewegungen der Spindel durch die Haube gehindert werden.
Die vordere Haubenmündung wird durch die Oberfläche der Tragscheibe 14, die vorderen Ränder der Seitenwandung 53 und der Haubendecko 50, sowie durch die Teile-. 5, 4 ' des Speistrichters begrenzt. Diese Mündung der Windhaubc liegt in der durch den Pfeil (i4 (Fig. R) angedeuteten Drehungsrichtung der Tragscheibe 14.
Hei der Drehung der Tragscheibe 14 durch die Antriebswelle 11 dringt in die vordere Mündung der Haube Luft ein, die nach dem Innern der Haube hin zusammengedrückt wird, dann durch die Öffnung 44 der Tragscheibe in den schutzmantel 35 dringt und durch diesen abwärts getrieben wird, und zwar mit einer im Verllältnis zur Umdrehungszahl der Antriebswelle11stehendenGeschwindigkeit.
Durch diesen verstärkten Luftzug werden die im Mahlraum herumwirbelnden Mahlgut- teilchen nicht nur sicher vom Walzenlager ferngehalten, sondern auch mit grösserer Kraft durch den Siebmantel nach aussen getrieben, wodurch die Leistungsfähigkeit der Pendelmühle wesentlich erhöht wird.
Die Lagerung und lösbare Befestigung des Mahiringes ist in folgender bewerkstelligt.
Auf der Oberseite der Grundplatte 4 ist ein nach oben gerichteter Kranz 65 angeordnet, der den unteren Teil der Seitenwandung der Mahlkammer bildet-Der Hodfn der Mahlkammer wird von einer Pfanne 66 gebildet, die beim dargestellten Beispiel mit der Grundplatte 4 aus einem Stlick besteht und von dieser nach unten durchhängt, so dass die Grundplatte in der Mitte eine Vertiefung besitzt, weiche von dem Kranze 6'5 umgeben wird. Der Kranz 65 ist von einem ebenfalls auf der Grundplatte 4 angeordneten, höheren kranz 6'7 umgeben, der an seinem oberen Aussenrande einen stufenförmigen Absatz 68 besitzt, auf weichem der zylindrische Gehäusemantel 42 ruht.
Das durch den Siebmantel 41
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und 42 eingeschlossenen Ringraumes 43 nieder und wird durch breite, in der Grundplatte 4 zwischen den Kränzen 65 und 67 angeordnete, bogenförmige Kanäle 69 abgeführt.
Der innere Kranz 65 ist an seinem inneren Umfange 70 (Fig. 3) kegelförmig und bihict das Lager für den wahlring 40, dessen unterer teil 71 sich aussen entsprechend der kegelförmigen Gestaltung des Kranzes 65 nach unten verjüngt. Der obere Teil 72 des Mahlringes ist auf der Aussenseite nach oben verjüngt und trägt einen am inneren
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Zwischen dem Kranze 67 und dem klemmringe 78 @ ist eine Anzahl Keile 75 ein- gesetzt, durch welche holzes 76 hindurchgehen. Diese Hoben sind mit ihren unteren Enden in der Grundplatte 4 verankert und an ihren oberen Enden mit schraubengewinde und Muttern 77 versehen, so dass durch Anziehen der letzteren die lieilo 76 kräftig nach unten getrieben worden und dadurch den Klemmring 79 sowie don Mahlring 40 vollkommen sicher in der gegebenen Lage festhalten, ohne dass Biegungen und ungleichmässige Spannungen im Mahiringe auftreten.
Die Keile 75 sind aber den zwischen je zwei bonachbarten Entleerungsschlitzen 69
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folgender Weise darin verankert. Die Stege 78 sind mit schwalbenschwanzförmigen Einschnitten 79 versehen und die Bolzen 76 am unteren Ende entsprechend schwalbenschwanz- förmig verdickt, wie Fig. 4 zeigt. Vor der Einlegung des Mahlringes werden die Bolzen von der Innenseite des Kranzes 65 her in die schwalbenschwanzförmigen Einschnitte 79 eingesetzt und darauf werden nach Einlegen des Mahlringes 40 und des Klemmringes 73 die Keile 7@ eingelegt und durch die Muttern 77 festgezogen. Am oberen Aussenrande besitzt der Klemmring 73 einen stufenförmigen Absatz 80, auf dem der Siebmantel 41 ruht.
Durch die beschriebene Lagerung und Befestigung des Mahlringes 40 wird dieser ohne schädliche Spannungen sicher und - doch leicht lösbar auf der Grundplatte 4 gehalten.
Der Mahlring lässt sich nach Lösen der Keile 75 leicht herausnehmen, wobei gleichzeitig die Keile und Bolzen im Bedarfsfälle ausgewechselt werden können. Der Mahlring 40 und der Klemmring 79 können entweder je aus einem einzigen Stück oder auch aus mehreren Einzelteilen bestehen.
Die Art der Aufhängung der Walzenspindeln der beschriebenen Pendelmühle ist folgende :
Wie Fig. 9 und 12 zeigen, ist die Walzenspindel 17 nicht parallel zu ihrer Schwingungsebene aufgehängt, sondern schräg dazu, so dass ihre Achse die Schwingungsebene schneidet, und zwar ist die Schräglage so gewählt. dass das untere Ende der Spindel gegenüber dem
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Die Schräglage der Spindel kann entweder durch schräge Lagerung der Hülse 28 oder, wie in Fig. 12 besonders dargestellt ist, dadurch erzielt worden, dass der eigentliche Spindelkopf 27 nicht im rechten Winlwl zu der mit ihm verbundenen Lagerhülse 28 steht, sondern gegenüber letzterer etwas verdreht ist. Hiedurch erhält die Achse ', x eino ent- sprechende Neigung zur Schwingungsebene y, z.
Infolge dieser Lage der Spindel 17 erhält die von ihr getragene Mahlwalze 16 eine in der Umlaufrichtung liegende Schräglago nach oben, so dass sie beim Abrollen auf der Mahlbahn 40 bestrebt ist, auf letzterer anzusteigen, wie Fig. 9 veranschaulicht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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