AT21668B - Pendelmühle. - Google Patents

Pendelmühle.

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AT21668B
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AT
Austria
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grinding
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hood
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ring
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Edwin Colver Griffin
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Edwin Colver Griffin
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  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pendelmühle. 
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 bewirkt wird. welche durch die Wirkung der Fliehkraft gegen eine   ringförmige     Mahtbahn   gepresst werden und auf dieser abrollen. 



   Die rfindung bezieht sich auf eine besondere Anordnung der pendelnden Mahl- 
 EMI1.2 
   Mahigutteil'ben   in die Walzenlager verhindert, der von den   Mahlwatxon ausgeübte Last-   druck verringert und eine vorteilhafte, leicht lösbare Lagerung des Mahlringes erzielt wird. 



   Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar 
 EMI1.3 
 in Fig. 8 dargestellten Teile, Fig. 10 die Rückansicht eines Spindelkopfes, Fig. 11 einen Teilschnitt   nach   Linie L-M der Fig. 8, jedoch ohne Mahlwalzenspindel und deren Zubehörteile, Fig. 12 die Ansicht eines teilweise im Schnitt dargestellten Walzenspindelhalters. 
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 durch eine   Schraubenmutter 1 :5 festgehalten wird.   



     Hei   der dargestellten Ausführungsform der Erfindung dient die Scheibe 14 zugleich 
 EMI1.5 
 förmige Teil 19, welche das untere Ende der Walzenspindel 17 aufnehmen, sind mit Lager-   metall ausgegossen. Die Walzer @ndel 17   ist mit einem Bunde   20   versehen, dessen Unter- 
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 EMI2.2 
 geführt, während der gegenüberliegende Teil in gleicher Flucht mit dem tieferliegenden Flansche 36'der Tragscheibe liegt, wie Fig. 1, 6 und 7 zeigen. 



   Mit der Tragscheibe 14 sind Schaufeln 37 (Fig. 6) verbunden, die von aufrechten, in der Tragscheibe gelagerten und durch Bolzen 38 oder dgl. festgehaltenen Stangen 39 getragen werden. Diese Schaufeln dienen dazu, das   Mabigut   von dem   Mahlring 40   abzuschaben und in dem Mahlraum aufzurühren. Der nach oben durch die Tragscheibe 14 abgedckte Mahlraum wird seitlich von einem   Siobmantcl   begrenzt. Dieser wird von dem Gehäusemantel 42 umgeben, der zwischen sich und dem Siebmantel 41 einen ringförmigenZwischenraum43freilässt. 



   Die Wirkungsweise der   beschriebenen Pendeimühle   ist folgende :
Durch den Antrieb der Welle 11 wird die Tragscheibe 14 mit den daran auf- gehängten   Mahlwalzen   in Umdrehung versetzt. Durch die auf dem   Mahlring   40 abrollenden und durch die Fliehkraft dagegen gepressten Mahlwalzen 16 wird nicht nur eine Zer-   kleinerung   des   Mahlgutes   bewirkt, sondern auch die in dem Mahlraum eingeschlossene Luft unter der Einwirkung der Fliehkraft durch die Öffnungen des Siebmantels 41 nach   aussen   in den von dem äusseren   Gehäusemantel   42   umschlossenen   Ringraum 43 getrieben, so dass sie die aufgewirbelten staubförmigen Mahlgutteilchen mitreisst.

   Infolge des Luftaustritts durch den   Siebmantel 41   findet in dem Mahlraum eine   Luftverdünnung   statt, 
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 Luft nachgosaugt wird, so dass während des Umlaufs der Mahlwalzen durch die Schutzmäntel ein ständiger, nach unten gerichteter   Luftstrom hindurchgeht.   Infolgedessen   können   die in dem   Mahlraum   aufgewirbelten Staubteilchen nicht von unten in die Schutzmäntel 35 und in die darin liegenden Walzenlager eindringen. 



   Zur Verstärkung der Luftströmung innerhalb der   Schutzmantel 85   dient die in Fig. 8 bis 11 dargestellte Einrichtung. 



   Die Tragscheibe 14 ist mit einer Öffnung 44 (Fig. 11) versehen, in welcher der Spindelkopf 27 und der   Schutzfhantel   35 liegen. Über der oberen Mündung eines jeden   Schutzmantels 35 ist   auf der Tragscheibe eine Windhaube angeordnet, die mit einer in der   Drehungsrichtung   liegenden Öffnung versehen ist. Die der Mitte der Mühle zugekehrte Wand der Haube wird durch den angrenzenden Teil des konzentrisch zur Antriebswelle 11 auf einem   zylindrischen @usse 45 angeordneten Speisetrichters 46 gebildet. An   der Aussenseite dieser Teile sitzt eine schräge, sich vom oberen Rande des Trichters 46 bis zur 

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 Schraube 49 der innere Rand der auf der Rippe 47 ruhenden   Docke M der Haube bo-   befestigt.

   Der äussere Seitenrand der Haubendecke ist zu einem abwärts   gerichteten   Flansch 51 umgebogen und durch Niete 52 mit dem oberen Rande der Seitenwandung   58   verbunden. 



   Die Windhaube 50,53 und der Spindelkopf sind so ausgebildet, dass der Spindel- 
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 wird, dass er an seiner Schwingbewegung nicht gehindert ist. Zu diesem Zweck ist der Spindelkopf 27 auf seiner Rückseite mit einer schrägen gekrümmten Fläche 54 (Fig. 10) versehen, welche nach Aufschrauben der   Kappe 52   mit einer auf deren   Rückseite   angeordneten, in gleicher Richtung verlaufenden Fläche 55 in Verbindung tritt. Die beiden Flächen 54 und 55 sind ihrer ganzen Länge nach konzentrisch zur Drehachse 31 gebogen. 



   Die Haubendecke 50 erstreckt sich, wie-ans Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, bis zur senkrechten, neben der Fläche 55 liegenden Führungsflächo 56 der Kappe 32 und ist derartig ausgeschnitten, dass eine wagerechte, nach hinten verlaufende Kante 57 entsteht, welche in die hinten liegende Kante 58 des ausgeschnittenen   Teiles übergeht.   Die Kante 58 verläuft schräg nach unten und ist den gebogenen Flächen 54, 55 angepasst, ihr unteres Ende liegt auf der Oberfläche der   Tragscheibe   14. Von dieser Stelle an geht die Haubendecke 50 in einen flachen, auf der Tragscheibe 14 durch eine Schraube 59 befestigten Teil 60   über   (Fig. 8 und 11), dessen nach vorn verlaufende, gerade Kante   61   gegen die senkrechte Seitenfläche 62 des   Spindelkopfes   27 anliegt.

   Wie Fig. 11 zeigt, ist die Innenkante   68 der äusseren Haubenwand 53   senkrecht, und wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, ragen die oberen Teile des Spindelkopfes 27 und der   Kappe 82   in den Ausschnitt der Haubendecke 50 hinein. 



   Wenn der Spindelkopf 27 um den Bolzen 31 schwingt, so streichen die senkrechten Seitenflächen 56, 62 über die Kanten 57, 61 der Haubendecke, während die schräge Kante 58 der Haubendecke mit den schrägen Flächen 54,55 des Spindclkopfes bezw. der Kappe in Berührung ist. Hiedurch wird ein dichter   Abschluss   der durch den Ausschnitt in dem hinteren Haubenende gebildeten Öffnung erzielt, ohne dass die radialen Schwingbewegungen der Spindel durch die Haube gehindert werden. 



   Die vordere   Haubenmündung   wird durch die   Oberfläche   der Tragscheibe 14, die vorderen Ränder der Seitenwandung 53 und der Haubendecko   50,   sowie   durch die Teile-. 5, 4 '   des Speistrichters begrenzt. Diese Mündung der Windhaubc liegt in der durch den Pfeil (i4 (Fig.   R)   angedeuteten Drehungsrichtung der Tragscheibe 14. 



     Hei   der Drehung der Tragscheibe 14 durch die Antriebswelle 11 dringt in die vordere Mündung der Haube Luft ein, die nach dem Innern der Haube hin zusammengedrückt wird, dann durch die Öffnung 44 der Tragscheibe in den schutzmantel 35 dringt und durch diesen abwärts getrieben wird, und zwar mit einer im Verllältnis zur Umdrehungszahl der Antriebswelle11stehendenGeschwindigkeit. 



   Durch diesen verstärkten Luftzug werden die im Mahlraum herumwirbelnden   Mahlgut-   teilchen nicht nur sicher vom Walzenlager ferngehalten, sondern auch mit grösserer Kraft durch den   Siebmantel nach aussen   getrieben, wodurch die Leistungsfähigkeit der Pendelmühle wesentlich erhöht wird. 



   Die Lagerung und lösbare Befestigung des   Mahiringes   ist in   folgender   bewerkstelligt. 



   Auf der Oberseite der Grundplatte 4 ist ein nach oben gerichteter Kranz 65 angeordnet, der den unteren Teil der Seitenwandung der   Mahlkammer bildet-Der Hodfn   der Mahlkammer wird von einer Pfanne 66 gebildet, die beim dargestellten Beispiel mit der Grundplatte 4 aus einem   Stlick   besteht und von dieser nach unten durchhängt, so dass die   Grundplatte   in der Mitte eine Vertiefung besitzt, weiche von dem Kranze 6'5 umgeben wird.   Der Kranz 65 ist   von einem ebenfalls auf der Grundplatte 4 angeordneten, höheren kranz   6'7 umgeben, der   an seinem oberen   Aussenrande   einen   stufenförmigen     Absatz 68   besitzt, auf   weichem   der zylindrische Gehäusemantel 42 ruht.

   Das durch den Siebmantel 41 
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 und 42 eingeschlossenen Ringraumes 43 nieder und wird durch breite, in der Grundplatte 4 zwischen den   Kränzen   65 und 67 angeordnete, bogenförmige Kanäle 69 abgeführt. 



   Der innere Kranz 65 ist an seinem inneren Umfange 70 (Fig. 3) kegelförmig und   bihict das Lager   für den wahlring 40, dessen unterer teil 71 sich aussen entsprechend der kegelförmigen Gestaltung des Kranzes 65 nach unten verjüngt. Der obere Teil 72 des   Mahlringes   ist auf der   Aussenseite   nach oben verjüngt und trägt einen am inneren 
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   Zwischen dem Kranze 67 und dem klemmringe   78     @ ist eine Anzahl Keile 75 ein-   gesetzt, durch   welche holzes   76   hindurchgehen.   Diese   Hoben   sind mit ihren unteren Enden in der Grundplatte 4 verankert und an ihren oberen Enden mit schraubengewinde und Muttern 77 versehen, so dass durch Anziehen der letzteren die lieilo 76 kräftig nach unten getrieben worden und dadurch den   Klemmring 79 sowie don Mahlring   40 vollkommen sicher in der gegebenen Lage festhalten, ohne dass Biegungen und ungleichmässige Spannungen im   Mahiringe   auftreten. 



   Die Keile 75 sind aber den zwischen je zwei   bonachbarten   Entleerungsschlitzen 69 
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 folgender Weise darin verankert. Die Stege 78 sind mit   schwalbenschwanzförmigen   Einschnitten 79 versehen und die Bolzen 76 am unteren Ende entsprechend   schwalbenschwanz-   förmig verdickt, wie Fig. 4 zeigt. Vor der Einlegung des Mahlringes werden die Bolzen von der Innenseite des Kranzes 65 her in die   schwalbenschwanzförmigen   Einschnitte 79 eingesetzt und darauf werden nach Einlegen des Mahlringes 40 und des Klemmringes 73 die   Keile 7@   eingelegt und durch die Muttern 77 festgezogen. Am oberen Aussenrande besitzt der Klemmring 73 einen stufenförmigen Absatz 80, auf dem der Siebmantel 41 ruht. 



   Durch die beschriebene Lagerung und Befestigung des Mahlringes 40 wird dieser ohne schädliche Spannungen sicher    und - doch   leicht lösbar auf der Grundplatte 4 gehalten. 



  Der   Mahlring lässt sich   nach Lösen der Keile 75 leicht herausnehmen, wobei gleichzeitig die Keile und Bolzen im Bedarfsfälle ausgewechselt werden können. Der Mahlring 40 und der Klemmring   79   können entweder je aus einem einzigen Stück oder auch aus mehreren Einzelteilen bestehen. 



   Die Art der Aufhängung der Walzenspindeln der beschriebenen   Pendelmühle   ist folgende :
Wie Fig. 9 und 12 zeigen, ist die Walzenspindel 17 nicht parallel zu ihrer Schwingungsebene aufgehängt, sondern schräg dazu, so dass ihre Achse die Schwingungsebene schneidet, und zwar ist die Schräglage so gewählt. dass das untere Ende der Spindel gegenüber dem 
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   Die Schräglage der Spindel kann entweder durch schräge Lagerung der Hülse 28 oder, wie in Fig. 12 besonders dargestellt ist, dadurch erzielt worden, dass der eigentliche Spindelkopf 27 nicht im   rechten Winlwl zu   der mit ihm verbundenen   Lagerhülse 28 steht,   sondern gegenüber letzterer etwas verdreht ist. Hiedurch erhält die Achse    ', x eino ent-   sprechende Neigung zur Schwingungsebene y, z. 



   Infolge dieser Lage der Spindel 17 erhält die von ihr getragene Mahlwalze 16 eine in der Umlaufrichtung liegende   Schräglago   nach oben, so dass sie beim Abrollen auf der Mahlbahn 40 bestrebt ist, auf letzterer anzusteigen, wie Fig. 9 veranschaulicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. sind, die nach unten in die Schutzmäntel münden.
    4. Eine Ausführungsform der Pendelmühle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die haubenartigen Windfänge (50, 53) zur teilweisen Aufnahme der schwingbaren Spindelköpfe (27) und deren Kappen (32) mit Ausschnitten, und die mit den zur schwingungsebene nicht parallel liegenden Kanten der Ausschnitte in Berührung stehenden Teile der Spindelköpfe und Kappen mit konzentrisch zur Schwingungsachso gebogenuen Dichtungsflächen (54, 55) versehen sind, die während der Schwingung der in die haubenartigen Windfänge hineinragenden Spindelköpfe die Dichtung zwischen beiden Teilen aufrecht erhalten.
    . Eine Ausführungsform der Pendelmühle nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gPkennzeichnet, dass der doppelkegelförmige, mit seinem unteren riegelteil in einem ent- EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 Grundplatte eingesetzte Keile (75) gehalten wird.
    6. Eine Ausführungsform der Pendelmühle nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der die Keile (75) haltenden, um unteren Ende schwalben- schwanzförmigen Befestigungsbolzen (76) in den zwischen den Entleorungsschlitzen (69) bofindlichen Stegen (78) der Grundplatte (4) schwalbenschwanzförmige Einschnitte (79) angeordnet sind, die an der Innenseite des den Mahlring (40) aufnehmenden Kranzes (65) münden.
    7. Eine Ausführungsform der Pendelmühle nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenspindeln (17) mit ihren unteren, die Mahlwalzen (16) tragenden Enden in der Umlaufrichtung schräg nach vorn angehoben sind, wodurch die auf der Mahlbahn (40) abrollenden Mahlwalzen (16) das Bestreben erhalten, auf der Mahlbahn anzusteigen und infolgedessen den Lastdruck der Walzen verringern.
AT21668D 1904-08-10 1904-08-10 Pendelmühle. AT21668B (de)

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