AT215754B - - Google Patents
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Description
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Steuerung für einen stufenlosen Regelantrieb mit zwei oder mehr Gangbereichen
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für einen stufenlosen Regelantrieb mit mindestens zwei Strömungskupplungen und zwei oder mehr über je eine dieser Strömungskupplungen arbeitenden Gangbereichen.
Es sind bereits mehrstufige Übersetzungsanordnungen bekannt, bei denen die Zahnräder sich in dauerndem Eingriff befinden, und bei denen jeder Übersetzungsstufe je eine Flüssigkeitskupplung zugeordnet ist. Hiebei wurde der Schaltvorgang, d. h. der Übergang von einer Übersetzungsstufe auf die andere, so vorgenommen, dass sich der Füllvorgang und damit das Einrücken der einen Flüssigkeitskupplung zeitlich mit dem Entleerungsvorgang bzw. Ausrücken der andern Flüssigkeitskupplung überdeckt. Trotz dieser Überdeckung konnte eine starke Verminderung des Ubertragenen Abtriebsmomentes nicht vermieden werden.
Es ist auch schon ein Getriebe mit zwei ein-oder ausschaltbaren und in ihrer Füllung steuerbaren Strömungskupplung vorbekannt. Letztere sind jedoch abweichend von der Erfindung nicht für den gleichen Abtriebssinn bestimmt, sondern für einen Vorwärtsgang bzw. einen Rückwärtsgang. Das bedeutet somit auch, dass beim Umschalten auf die jeweils andere Drehrichtung das Abtriebsmoment zwangsläufig bis auf Null absinken muss.
Ferner fehlt dieser älteren Getriebeausfiihrung eine Steuervorrichtung, die beim Umschalten auf einen andern Gangbereich durch das Entleeren einer Kupplung und das gleichzeitige Füllen einer andern Kupplung einen stossfreien Gangbereichswechsel ergibt und dabei das Abtriebsmoment nur unwesentlich ändert,
Die gleichen Unterschiede bestehen auch gegenüber einem andern bekannten Getriebe mit ebenfalls zwei durch Füllen und Entleeren ein-und ausschaltbaren Strömungskupplungen für einen Vorwärts-bzw. einen Rückwärtsgang.
Auch bei diesem Getriebe sind keine Füllungsregelorgane vorhanden, welche die Strömungskupplungen zur stufenlosen Regelung sowohl der Entleerung als auch der Füllung steuern ; ausserdem fehlt bei dem bekannten Getriebe eine auf ein einziges Kommandoorgan ansprechende, für die Betätigung der Füllungsregelorgane aller Kupplungen vorgesehene Steuervorrichtung, die nach Art einer Programmsteuerung die Umschaltung vornimmt. Bei dem betreffenden Getriebe ist vielmehr nur ein voll-. ständiges Füllen oder aber Entleeren der Strömungskreisläufe zum Zwecke ihres Ein- oder Ausschaltens vorgesehen.
Die Beseitigung der Schwierigkeiten bei der Steuerung der bekannten Vorgänge, welche bislang verhältnismässig kompliziert gelöst wurden, und wobei auch die Anpassung an verschiedenartige Vorbedingungen äusserst schwierig war, hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt.
Die Erfindung überwindet die Nachteile der genannten und anderer Art und schafft eine in der Betätigung sehr einfache, in der Funktion sehr sichere Steuerung für stufenlosen Regelantrieb in Zwei-oder Mehrstufen-Übersetzungsanordnungen.
Die Erfindung geht aus von einer Steuerung für einen stufenlosen Regelantrieb mit mindestens zwei Strömungskupplungen und zwei oder mehr über je eine dieser Strömungskupplungen arbeitenden Gangbereichen.
Bei solchen Steuerungen schlägt die Erfindung eine Kombination der im folgenden beschriebenen Merkmale vor : Es sind Gangbereiche für den gleichen Antriebsdrehsinn und für verschiedene Übersetzungbereiche vorgesehen, wobei den aufeinanderfolgenden Gangbereichen je eine andere Strömungskupplung
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zugeordnet ist. Jede dieser Strömungskupplungen weist Füllungsregelorgane sowohl zur Entleerung als auch zur stufenlosen Füllungsregelung auf. Ferner ist eine auf ein einziges Kommandoorgan ansprechende Steuervorrichtung für die Betätigung der Füllungsregelorgane aller Kupplungen vorgesehen und nach Art einer Programmsteuerung ausgebildet.
Diese Steuervorrichtung ist derart gestaltet, dass sie das Umschalten auf einen andern Gangbereich durch derartiges Entleeren einer Kupplung und gleichzeitiges Füllen einer andern Kupplung bewirkt, dass der Gangbereichswechsel stossfrei sowie ohne wesentliche Minderung des Abtriebsmoments erfolgt.
Die Erfindung schlägt ferner vor, dass die Mittel für die Programmsteuerung eine Steuerwelle aufweisen, die fest oder einstellbar mit ihr verbunden eine der Anzahl der Kupplungen entsprechende Anzahl von Kurven- oder Nockenscheiben od. dgl. trägt, die gegeneinander winkelversetzt, gegebenenfalls einstellbar winkelversetzt, angeordnet sind, wobei jeder Kurven- oder Nockenscheibe ein Steuerventil od. dgl. für Füllen bzw. Entleeren der zugehörigen Kupplung zugeordnet ist, und wobei die Steuerwelle eine Verbindung mit dem Kommandoorgan besitzt.
Ein weiterer Vorschlag der Erfindung besteht darin, dass jede Kurven-oder Nockenscheibe etwa über eine Rolle die Kolbenstange oder ein ähnliches Organ eines Steuerventils betätigt, wobei das Steuerventil den Zulauf und gegebenenfalls den Ablauf von Flüssigkeit in die zugehörige Kupplung oder aus dieser kontrolliert, und wobei vorzugsweise die genannte Kolbenstange über geeignete Übertragungs- oder Übersetzungsmittel die Lage eines Schöpfrohres zur Einstellung des jeweils geforderten Flüssigkeitsstandes in der zugehörigen Kupplung einstellt.
Die Erfindung sieht auch vor, dass die Steuerwelle ein weiteres kurven-oder nockenscheibenartiges Organ trägt, das etwa über eine Rolle od. dgl. den Kolben oder ein ähnliches Organ eines Vorsteuerventils od. dgl. betätigt, wobei letzteres das Steuerventil der jeweils zu füllenden und somit einzurückenden Kupplung für das Steuern des Füllorgans und gleichzeitig das Steuerventil oder die Steuerventile der andern Kupplung bzw. Kupplungen für das Entleeren betriebsbereit macht.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, dass das Vorsteuerventil mit einer SteuerdruckölSpeiseleitung, die mit einer etwa im Ölbehälter angeordneten Zahnradpumpe od. dgl. in Verbindung steht sowie mit einer Rückleitung zum Ölbehälter versehen ist und zu den Steuerventilen führende Steuerdrucköl-Leitungen besitzt, wobei das Vorsteuerventil jeweils die dem Steuerventil der augenblicklichzu füllenden Kupplung zugeordnete Steuerdrucköl-Leitung mit der Steuerdrucköl-Speiseleitung und die
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le gleichzeitig mit der Rückleitung verbindet.
Die Erfindung schlägt ferner vor, dass sich beim Drehen der Steuerwelle jeweils eine Kupplung über das zugehörige Schöpfrohr und gegebenenfalls auch über das zugehörige Steuerventil entleert und die andere Kupplung gleichzeitig über deren zugehöriges Steuerventil füllt, wobei die Nockengestalt und die Winkellage des kurven- oder nockenscheibenartigen Organs für das Vorsteuerventil gegenüber den Kurven- oder Nockenscheiben der Steuerventile so gewählt sind, dass beim bzw. unmittelbar vor dem Füllvorgang einer Kupplung das dieser Kupplung zugeordnete Steuerventil durch das Vorsteuerventil mit die Betriebsbereitschaft zum Füllen herstellendem Steuerdrucköl versorgt und gleichzeitig die Steuerdruckölversorgung des Steuerventils oder der Steuerventile der ändern Kupplung bzw. Kupplungen unterbrochen wird.
Ein weiterer Vorschlag der Erfindung besteht darin, dass die Kupplung einer Getriebestufe für die Spitzenlast bestimmt ist und dass diese Kupplungsstufe in einem Drehzahlbereich von z. B. etwa 80 % der Volldrehzahl bis zur Volldrehzahl (z. B. Abtriebsdrehzahl) wirksam ist, wogegen die Kupplung der andern Getriebestufe für die Normallast bestimmt ist und in einem Drehzahlbereich von der Mindestdrehzahl bis z. B. etwa 80 % der Volldrehzahl wirksam ist, wobei also ein die Steuerwelle beeinflussender Drehzahlregler so eingestellt ist, dass die stossfreie und zugkraftunterbrechungslose Umschaltung von einer Kupplung auf die andere z. B. bei etwa 80 % der Volldrehzahl stattfindet.
Die Erfindung sieht auch vor, dass gegebenenfalls auswechselbare Drosselplättchen oder andere einstellbare Drosselorgane in einer oder mehreren Leitungen vorgesehen sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, dass für die Steuerung gegebenenfalls zusätzlich angeordneter mechanischer Kupplungen des gegebenenfalls erweiteren Getriebes auf der Steuerwelle ein weiteres nockenartiges Organ vorgesehen ist, dem ein die mechanische Kupplung steuerndes Organ bzw. ein über ein besonderes Steuerventil mittelbar steuerndes Vorsteuerventil zugeordnet ist, wobei ein solches Steuerventil durch eine entsprechende weitere Kurven- oder Nockenscheibe der Steuerwelle gesteuert werden kann.
Erfindungsgemäss kann auch vorgesehen werden, dass die beweglichen Teile der Steuerventile derart
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einer Federkraft od. dgl. unterworfen sind, dass bei Ausbleiben des Steueröldrucks"Aus"-Stellung. des Steuerventils eintritt, wobei die"Aus"-Stellung vornehmlich der Stellung für Entleeren der Kupplung entspricht.
In den Zeichnungen sind zwei Ausfübrung : beispiele dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Ausführungbeispiel der Steuerung für eine zweistufige Ubersetzung, Fig. 2 eine Ausführungsform der Steuerung für eine dreistufige Übersetzung, Fig. 3 ein Schema für das zu der Steuerung nach Fig. 2 gehörende Dreistufengetriebe, Fig. 4a - c den Kraftverlauf des vorgenannten Dreistufengetriebes und Fig. 5 ein Diagramm für den Verlauf der Abtriebsdrehzahl des gleichen Getriebes in Abhängigkeit von seinem Abtriebsdrehmoment.
Mit der Steuerung gemäss der Erfindung soll bei einer bestimmten vom Regler geforderten Abtriebsdrehzahl von einer Kupplung auf die andere umgeschaltet werden können, ohne dass während des Schaltvorgangeswesentliche Drehzahlschwankungen auftreten. Durch entsprechende Gestaltung und Relativlage der Kurvenscheiben p gemäss dem gewählten Programm kann ein annähernd linearer Verlauf der Dreh zahlkennlinie in Abhängigkeit vom Weg des Regler-Servomotorkolbens erzielt werden.
Die Kupplung I ist z. B. bei der Ausführung gemäss Fig. 1 für die Spitzenlast bestimmt, der Drehzahl-
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last bestimmt. Ihr Drehzahlbereich geht von der Mindestdrehzahl bis etwa 80 % der Volldrehzahl.
Beim Anfahren des Kupplungsgetriebes werden zwangsläufig die auf einer gemeinsamen Welle sitzende Kreiselpumpe 1 und die Zahnradpumpe 2 von der Primärwelle 3 über ein Kegelradvorgelege 4 angetrieben. Die Kreiselpumpe 1 dient zur Füllung der Kupplungen, die Zahnradpumpe 2 liefert das Steueröl und das Öl für die Lager- und Zahnradschmierung. Das Öl von der Zahnradpumpe 2 geht über das Doppelfilter 5 (Rückschlagventil a soll das Leerlaufen der Leitungen nach dem Abstellen des Doppelkupplungsgetriebes verhindern) zum Vorsteuerventil 6. Mit dem Drosselplättchen b soll der erforderliche Steueröldruck eingestellt werden.
Mit Hilfe des Vorsteuerventils 6 soll die jeweils einzuschaltende Kupplung mit Drucköl versorgt und zugleich die Steuerölleitung der jeweils abzuschaltenden Kupplung auf folgende Weise drucklos gemacht werden : Die Nockenscheibe c ist gemäss dem gewählten Programm z. B. so auf der Steuerwelle d befestigt, dass der Nocken bei etwa 80 % der Volldrehzahl den Steuerkolben e betätigt. In seiner untersten Lage gibt der Steuerkolben e die Steuerkante f frei, so dass das Drucköl durch die Bohrung g in den Raum h gelangt und den Zwischenkolben i unter Überwindung des Federdruckes der Feder k nach oben drückt. In dieser oberen Stellung des Zwischenkolbens i wird Kupplung I'mit Drucköl versorgt, während Kupplung II entlastet wird.
Wird der Steuerkolben e beim Auflaufen auf den kleineren Durchmesser der Nockenscheibe c durch Feder t nach oben bewegt, so schliesst die Steuerkante f die Druckölzufuhr ab und verbindet den Raum h mit dem Ablauf l, dadurch wird Raum h drucklos und der Zwischenkolben i wird durch die Federkraft der Feder k in seine untere Stellung gebracht. In dieser unteren Stellung des Zwischenkolbens i wird Kupplung II mit Drucköl versorgt, während Kupplung I entlastet wird.
Das Drucköl drückt beim Einschalten einer Kupplung in deren Steuerventil 7 bzw. 8 den Kolben n nach oben, bis die Rolle < an der Kurvenscheibe p anliegt. Der Kolben ist über das Zahnsegment q mit dem Schöpfrohr m verbunden, so dass nun der Regler die Schöpfrohrstellung diktiert und der Kolben n das von der Kreiselpumpe 1 durch die Leitung y, y' kommende Öl zum Füllen der Kupplung freigibt (s. die Stellung der Regelorgane für Kupplung I). Beim Wiederabschalten der Kupplung wird der Raum unter dem Steuerkolben n durch das Vorsteuerventil 6 drucklos gemacht. Der Kolben n wird durch den Federdruck der Feder r in seine unterste Lage und damit auch das Schöpfrohr m in seine äusserste Stellung gebracht, wodurch die Kupplung vollständig entleert wird (Steuerorgan-Stellung für Kupplung II).
Mit Hilfe des Drosselplättchens s soll der Entleervorgang so abgebremst werden, dass er zeitlich mit dem durch die Form der Nocken p bestimmten Füllvorgang der andern Kupplung übereinstimmt und das Umschalten ohne wesentliche Zugkraftminderung erfolgt.
Nach dem Anfahren des Doppelkupplungsgetriebes sind noch beide Kupplungen leer und somit beide Kolben n in der untersten Stellung ; dabei soll möglichst wenig Öl in die Kupplungen gelangen. Das gesamte von der Kreiselpumpe 1 geförderte Öl wird bei diesem Zustand über ein Überströmventil (hier nicht dargestellt) in den Ölbehälter zurückgefördert. Mit 9 ist der Ölsumpf des Getriebes und mit 10 ein Kühler zum Rückkühlen des heissen Kupplungsöles bezeichnet.
Der noch nicht erwähnte Bauteil s'ist eine Kolbenstange, die zwischen einer Kurven- oder Nockenscheibe p einerseits und einem Steuerventil n anderseits angeordnet ist, also vorzugsweise einerseits den Steuerkolben des Steuerventils und anderseits die Rolle 0 trägt. Die Kolbenstange s'trägt im Beispiel eine Verzahnung, die mit der Übersetzung q zusammenwirkt.
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Die Leitung v bzw. v'ist eine Steuerdrucköl-Leitung, wie sie zwischen dem Vorsteuerventil und jedem Steuerventil n vorgesehen ist.
Die Leitung w ist eine Rückleitung vom Vorsteuerventil 6 zum Ölbehälter 9 od. dgl.
K'ist das eigentliche Kommando-Organ, welches beispielsweise auf der Steuerwelle d als Drehhebel sitzt und mittels der Stange 11 mit einem hier nicht dargestellten Regler in Verbindung steht. Dieser Regler erhält seine Regelimpulse von der anzutreibenden Maschine in Abhängigkeit einer ihrer Betriebsgrö - ssen, z. B. in Abhängigkeit des etwa konstant zu haltenden Förderdruckes eines Ventilators oder einer Kesselspeisepumpe.
Die Leitung x ist die Schöpfrohrableitung. Die Leitung y ist die Speiseleitung zwischen der Kreiselpumpe und dem zugehörigen Steuerventil ; die Leitung y'korrespondiert mit der Leitung y und führt in die Kupplung, ist also eine Füll-Leitung.
Fig. 2 zeigt eine der vorbeschriebenen Einrichtung ähnliche Steuerung mit zum grossen Teil gleichen Bauelementen jedoch für ein dreistufiges Übersetzungsgetriebe mit zwei Strömungskupplungen. In Fig. 3 ist ausserdem das Schema dieses Getriebes dargestellt. Hiebei sind mit I und II wiederum die beiden regelbaren Strömungskupplungen bezeichnet, wogegen mit 20 der Antriebsmotor und mit 21 - 26 je paarweise miteinander kämmende Stirnzahnräder beziffert worden sind. Die beiden Zahnräder 24 und 26 sitzen auf je einer Hohlwelle 27 bzw. 28 und sind mittels der mechanischen Doppelschaltkupplung 29, 30 (die hier hydraulisch durch den Schaltzylinder 31 betätigbar ist) wahlweise mit der Vorgelegewelle 32 kuppelbar.
Die Schaltweise und der Kraftverlauf dieses Getriebes sind aus den Fig. 4a-4c ersichtlich. Hienach wird im ersten, untersten Gang das Drehmoment über die Getriebeeingangswelle 33 die regelbare Strömungskupplung I, die Zahnräder 21, 22, Vorgelegewelle 32, die mechanische Schaltkupplung 29 und die Zahnräder 26, 25 auf die. Abtriebswelle 34 übertragen (Fig. 4a). Im zweiten Gang ist die Strömungskupplung I entleert und statt deren die Strömungskupplung II gefüllt, so dass nunmehr die Zugkraft über die Elemente 33, II, 34 weitergeleitet wird (Fig. 4b). Im dritten Gang ist die Strömungskupplung II geleert und wiederum die Strömungskupplung I gefüllt und ausserdem die mechanische Schaltkupplung 30 eingerückt. Der Kraftverlauf geht hiebei über 33, 1, 21, 22, 32, 30, 24, 23, 34 (Fig. 4c).
Das Umschalten zwischen diesen Gängen erfolgt auch hier durch zeitlich entsprechend abgestimmtes Füllen der einen und Entleeren der andern Strömungskupplung stossfrei und ohne merkliche Zugkraftmindeiung. Das Umschalten der mechanischen Doppelschaltkupplung 29, 30 geschieht im unbelasteten Zustand zu einem Zeitpunkt nach dem Ausschalten des ersten und vor dem Einschalten des zweiten Ganges.
Fig. 5 zeigt schliesslich in Diagrammform den Zusammenhang zwischen dem Abtriebsmoment Ma und der Abtriebsdrehzahl na des Getriebes. Hienach können im untersten Gang Abtriebsdrehzahlen und Ausgangsdrehmomente bis zu dem Betriebspunkt A erzielt werden, im zweiten Gang bis zu dem Betriebspunkt B und im dritten Gang bis zu dem Betriebspunkt C. Letztere. entspricht der vollen Drehzahl und dem maximalen Abtriebsdrehmoment des Antriebs.
In Fig. 2 sind alle jene Teile, die mit denen der Einrichtung nach Fig. l übereinstimmen, mit gleichen Bezugszeichen wie dort vorgesehen oder unbezeichnet gelassen. Ein Unterschied besteht. allerdings darin, dass nach Fig. 2 die Kurvenscheibe p'nunmehr zwei Höcker 40 und 41 aufweist, wobei der erste (40) im ersten Gang und der zweite (41) im dritten Gang mit der Rolle 0 in Berührung steht. Dadurch wird bewirkt, dass die Strömungskupplung I durch Verdrehen der Steuerwelle d für zwei verschiedene Gänge, nämlich für den ersten und dritten Gang, eingeschaltet wird und somit in zwei verschiedenen Gängen als Regelkupplung arbeitet.
Als weitere Abweichung weist die Steuerung nach Fig. 2 noch eine zweite Nockenscheibe c'auf, die ein zweites Vorsteuerventil 42 beeinflusst. Dieses steuert seinerseits den Zufluss des Steuerdrucköls von der Zahnradpumpe 2 und den Leitungen u, u', zu dem Schaltzylinder 31 für die mechanischen Schaltkupplungen 29 und 30 (s. auch Fig. 3), u. zw. derart, dass diese Schaltkupplungen in der richtigen Zuordnung zu den Betriebszuständen der Strömungskupplungen und dem jeweils gewünschten Gang betätigt werden.
Ansonsten sind der Aufbau und die Funktion des Vorsteuerventils 42 gleich wie bei dem früher beschriebenen Vorsteuerventil 6. Desgleichen stimmt auch die Arbeitsweise der Kupplungsregelorgane mit der Ausführung nach Fig. l überein.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Steuerung für einen stufenlosen Regelantrieb mit mindestens zwei Strömungskupplungen und zwei oder mehr über je eine dieser Strömungskupplungen arbeitenden Gangbereichen, gekennzeichnet durch <Desc/Clms Page number 5> die Kombination der Merkmale, a) dass die Gangbereiche für den gleichen Abtriebsdrehsinn und für verschiedene Übersetzungsberei- che vorgesehen sind, by dass aufeinanderfolgenden Gangbereichen je eine andere Strömungskupplung zugeordnet ist, c) dass jede Strömungskupplung Füllungsregelorgane sowohl zur Entleerung als auch zur stufenlosen Füllungsregelung aufweist, d)dass eine auf ein einziges Kommandoorgan ansprechende Steuervorrichtung für die Betätigung der Fullungsregelorgane aller Kupplungen vorgesehen und nach Art einer Programmsteuerung ausgebildet ist, und e) dass diese Steuervorrichtung ferner derart ausgebildet ist, dass sie das Umschalten auf einen andern Gangbereich durch derartiges Entleeren einer Kupplung und gleichzeitiges Füllen einer andern Kupplung bewirkt, dass der Gangbereichwechsel stossfrei sowie ohne wesentliche Minderung des Abtriebsmoments erfolgt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Programmsteuerung eine Steuerwelle (d) vorgesehen ist, die fest oder einstellbar mit ihr verbunden, eine der Anzahl der Kupp- lungen entsprechende Anzahl von Kurven- oder Nockenscheiben (p) od. dgl. trägt, die gegeneinander winkelversetzt, gegebenenfalls einstellbar winkelversetzt angeordnet sind, wobei jeder Kurven- oder Nokkenscheibe (p) ein Steuerventil (n) od. dgl. zum Füllen bzw. Entleeren der zugehörigen Kupplung zugeordnet ist und die Steuerwelle (d) eine Verbindung mit dem Kommando-Organ (K') besitzt.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kurven- oder Nokkenscheibe (p) etwa über eine Rolle o die Kolbenstange (s') oder ein ähnliches Organ eines Steuerventils (n) betätigt, wobei das Steuerventil den Zulauf und gegebenenfalls den Ablauf von Flüssigkeit in die zugehörige Kupplung oder aus dieser kontrolliert und wobei vorzugsweise die Kolbenstange (s') über entsprechende übertragungs-oder Übersetzungsmittel (q) die Lage eines Schöpfrohres (M) zur Einstellung des jeweils geforderten Flüssigkeitsstandes in der zugehörigen Kupplung einstellt.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerwelle (d) ein weiteres kurven-oder nockenscheibenartiges Organ (c) trägt, das z. B. über eine Rolle, den Kolben oder ein ähnliches Organ eines Vorsteuerventils od. dgl. betätigt, wobei letzteres das Steuerventil der jeweils zu füllenden und somit einzurückenden Kupplung für das Steuern des Füllorgans und gleichzeitig das Steuerventil oder die Steuerventile der andern Kupplung bzw. Kupplungen für das Entleeren betriebsbereit macht.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsteuerventil mit einer Steuerdrucköl-Speiseleitung (u), die mit einer etwa im Ölbehälter angeordneten Zahnradpumpe od. dgl. in Verbindung steht sowie mit einer Rückleitung (w) zum Ölbehälter versehen ist und zu den Steuerventilen führende Steuerdrucköl-Leitungen (v) besitzt, wobei das Vorsteuerventil jeweils die dem Steuerventil der augenblicklich zu füllenden Kupplung zugeordneten Steuerdrucköl-Leitung (v) mit der Steuerdrucköl-Speiseleitung (u) und die Steuerdrucköl-Leitung des andern Steuerventils bzw. die Steuerdrucköl-Leitungen der andern Steuerventile gleichzeitig mit der Rückleitung (w) verbindet.6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich beim Drehen der Steuerwelle (d) jeweils eine Kupplung über das zugehörige Schöpfrohr (m) und gegebenenfalls auch über das zugehörige Steuerventil entleert und die andere Kupplung gleichzeitig über deren zugehöriges Steuerventil füllt, wobei die Nockengestalt und die Winkellage des kurven-odernocken- scheibenartigen Organs (c) für das Vorsteuerventil gegenüber den Kurven-oder Nockenscheiben (p) der Steuerventile so gewählt sind, dass beim bzw.unmittelbar vor dem Füllvorgang einer Kupplung das dieser Kupplung zugeordnete Steuerventil durch das Vorsteuerventil mit die Betriebsbereitschaft zum Füllen herstellendem Steuerdrucköl versorgt und gleichzeitig die Steuerdruckölversorgung des Steuerventils oder der Steuerventile der andern Kupplung bzw. Kupplungen unterbrochen wird.7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, für ein zweistufiges Schaltgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung einer Getriebestufe für die Spitzenlast bestimmt und diese Kupplungsstufe in einem Drehzahlbereich von z. B. etwa 80 % der Volldrehzahl bis zur Volldrehzahl (z. B. Abtriebsdrehzahl) wirksam ist, wogegen die Kupplung der andern Getriebestute für die Normallast bestimmt und in einem Drehzahlbereich von der Mindestdrehzahl bis z. B. etwa 80 der Volldrehzahl wirksam ist, wobei ein die Steuerwelle (d) beeinflussender Drehzahlregler zur Umschaltung von einer Kupplung auf die andere bei z. B. etwa 80 ufo der Volldrehzahl vorgesehen ist.8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass gegebenenfalls auswechselbare Drosselplättchenoder andere einstellbare Drosselorgane in einer oder mehreren Leitungen vorgesehen sind. <Desc/Clms Page number 6>9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung gegebenenfalls zusätzlich angeordneter mechanischer Kupplungen des gegebenenfalls erweiterten Getriebes auf der Steuerwelle (d) ein weiteres nockenartiges Organ (c*) vorgesehen ist, dem ein die mechanische Kupplung steuerndes Organ bzw. ein über ein besonderes Steuerventil mittelbar steuerndes Vorsteuerventil zugeordnet ist, wobei ein solches Steuerventil durch eine entsprechende weitere Kurven- oder Nockenscheibe (p) der Steuerwelle (d) gesteuert werden kann.10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Teile der Steuerventile einer Federkraft od. dgl. unterworfen sind, die bei Ausbleiben des Steueröldrucks die"Aus"-Stellung des Steuerventils herbeiführt, wobei die"Aus"-Stellung vornehmlich der Stellung für Entleeren der Kupplung entspricht.11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, für Regelantrlebe mit drei oder mehr Übersetzungsstufen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Strömungskupplungen je mehreren, nicht unmittelbar aufeinanderfolgenden Gängen (z. B. dem ersten und dritten Gang) zugeordnet ist (Fig. 2 - 5).
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Cited By (1)
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| DE102010021093A1 (de) * | 2010-05-14 | 2011-11-17 | Reiner Mario Maßlich | Differential - Synchron - Erregermaschinen Generator |
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1959
- 1959-11-21 AT AT844559A patent/AT215754B/de active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010021093A1 (de) * | 2010-05-14 | 2011-11-17 | Reiner Mario Maßlich | Differential - Synchron - Erregermaschinen Generator |
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