AT21323B - Einrichtung zur Erzielung hoher Temperaturen mittels elektrischer Widerstandsheizung. - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung hoher Temperaturen mittels elektrischer Widerstandsheizung.

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AT21323B
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   Bekanntlich lassen sich die höchsten bisher erreichten Temperaturen durch den   elek-   trischen Lichtbogen erzielen, während die mittels elektrischer Widerstandsheizung   erreicht-   baren   Hitzegrade ganz   bedeutend unter jenen liegen. Die Versuche, durch Widerstandsheizung ebenso hohe Temperaturen zu erzeugen, wie es mittels des elektrischen Lichtbogens möglich ist, scheiterten an dem   Umstande,   dass die die Heizmasse aufnehmenden Gefässe, Tiegel oder dgl. aus feuerbeständiger Masse bei den in Betracht kommenden   Hitzegraden   nicht mehr standhalten.

   Da sich jedoch die Lichtbogcnheizung zur gleichmässigen Erhitzung grösserer Flächen und Körper viel weniger eignet als die Widerstandsheizung, diese ausserdem sich viel besser regulieren und konstant halten lässt als die Lichthogenheizung, macht sich das   bestreben   geltend, die Widerstandsheizung auch für Arbeiten bei höheren Temperaturen anwendbar zu gestalten.

   Die vorliegende Anordnung bezweckt nun, die Heizwirkung der   kleinstückigen Widerstandsmasse (z.   B.   Kohlekörner)   dadurch zu steigern, dass dieselbe nicht mehr wie bisher, von dem zu erhitzenden Gegenstand durch eine Zwischenwand aus   nichtleitendem Material (Schamotte, Magnesit usw. ) sondern nur durch rostartig angebrachte   Stäbe. die auch aus leitenden oder halbleitenden Materialien sein können (Graphit, Kohle,   ]arborundum usw.),   welche den höchsten in Betracht kommenden Temperaturen standhalten, getrennt werden, so dass der zu erhitzende Gegenstand der strahlenden Hitze der kleinstückigen Masse selbst und nicht nur derjenigen der Zwischenwand ausgesetzt wird. 



   Fig. 1 der Zeichnung   veranschaulicht   als Ausführungsbeispiel einen ringförmigen   Erhitzungsofen   zur Erhitzung zylindrischer oder rohrförmiger Gegenstände. Die zweckmässig in Form runder oder   kantigen   Stäbe a ausgeführten Leiter oder Halbleiter bilden einen   kranzartigen   Rost und sind in der aus feuerbeständigem Material bestehenden Ofenwandung c befestigt. Das Widerstandsmaterial   b aus klemstückiger Kohie   ist in den Zwischenraum, der durch die Stäbe gebildet wird, untergebracht. Der zu erhitzende Körper d kommt hiebei mit der Widerstandsmasse b nicht in Berührung, sondern wird von der durch jene erzeugten Hitze unmittelbar bestrahlt.

   Die Körner der Widerstandsmasse müssen natürlich so gross gewählt werden, dass sie zwischen den Stäben nicht durchfallen können.
Der Anschluss der Elektroden an die Stromzuführungen erfolgt je nach der Spannung, mit welcher der Ofen betrieben werden soll, bei al a2 oder bei as   a4, wobei   die bezüglichen
Leiter durch Elektrodenplatten ersetzt werden. Die Stäbe werden, wie erwähnt, durch
Schamotteringe oder Zylinder c in ihrer Lage festgehalten, und zwar derart, dass die
Schamottewandungon möglichst von der heisseren Zone der Heizvorrichtung entfernt bleiben. 



   Dies lässt sich beispielsweise dadurch erreichen, dass die Stäbe die aus Fig   : 2   ersichtliche
Form erhalten, wobei sie mit ihren unter einem Winkel abgebogenen Enden in der
Schamottewandung c befestigt werden, wie in Fig. 3 links angedeutet ist. Soll jedoch ver- mieden werden, dass die Widerstandsmasse überhaupt mit   Schamottewandungen   in Berührung   kommt,   so werden die Stäbe in der aus Fig. 3 rechts ersichtlichen Weise in zwei kon- zentrischen   Kränzen   angeordnet und der von den letzteren gebildete Zwischenraum mit
Widerstandsmasse angefüllt. 

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   Der vorbeschriebene Apparat wird zweckmässig in einem   dichtschliessenden   Gehäuse untergebracht. Um die schnelle Abnutzung, Oxydation und sonstige den Apparat schädigende 
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 eine Atmosphäre eines inerten Gases zu erzeugen, wie beispielsweise Stickstoff,   Koblenoxyd,   Wasserstoff, Kohlenwasserstoff oder dgl. Dem Umstand, dass bei sehr hohen Temperaturen 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Einrichtung zur Erzielung hoher Temperaturen durch elektrische Erhitzung mittels kleinstückiger Widerstandsmasse, dadurch gekennzeichnet, dass die den zu erhitzenden Gegenstand umgebende Widerstandsmasse in einem Zwischenraum, der von in Form eines Rostes angebrachten Stäben begrenzt ist, untergebracht ist. EMI2.3
AT21323D 1904-02-18 1904-02-18 Einrichtung zur Erzielung hoher Temperaturen mittels elektrischer Widerstandsheizung. AT21323B (de)

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