AT211882B - Sperrschwingerschaltung zur Erzeugung von sägezahnförmigen Impulsen - Google Patents

Sperrschwingerschaltung zur Erzeugung von sägezahnförmigen Impulsen

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AT211882B
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capacitor
circuit
resistor
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AT898958A
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Guenter Poetzl
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Blechblas U Signal Instr Fabri
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sperrschwingerschaltung zur Erzeugung von sägezahnförmigen
Impulsen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Wicklung eines Schwingtransformators 4 an die   Anodenspannungszufi1hrung   8 angeschlossen. Zwischen einer Anzapfung der Wicklung des Schwingtransformators 4 und der Kathode 5 der Röhre 1 liegt ein Kon- densator 3. Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung ist folgende : Der Kondensator
3 wird nach Anlegen der Betriebsspannung über den Widerstand 2 und die untere Teilwicklung. des Schwingtransformators 4 aufgeladen ; die Ladezeit ist von der Zeitkonstante der RC-Kombination Widerstand   2 -   Kondensator 3 abhängig. Der durch den Widerstand 2 fliessende und expotentiell abnehmende Ladestrom des Kondensators 3 erzeugt im Widerstand 2 einen gegen Masse positiven Spannungsabfall.

   Da das Steuergitter 6 an Massepotential liegt, bewirkt das dem Spannungsabfall am Widerstand 2 direkt proportionale und somit gegenMassepotential positive Kathodenpotential   der Röhre l   eine völlige Sperrung des Anodenstroms. Mit zunehmender Aufladung des Kondensators 3 sinkt der durch Widerstand 2   fliessendeladestrom,   das gegen Massepotential positive Kathodenpotential der Röhre 1 sinkt bis auf einen entsprechend niedrigen Wert, bei dem Anodenstrom zu fliessen beginnt. In diesem Moment fängt die Schaltung an, als Oszillator inGitterbasisschwingschaltung zu arbeiten. Die Frequenz der hiebei erzeugten Schwingungen ist von der Eigenresonanz der Gesamtwicklung des Schwingtransformators 4 abhängig.

   Der Röhre 1 liegt der Kondensator 3 gleichstrommässig parallel, der jetzt für diese als Ladekondensator wirkt und spontan entladen wird, denn   der Innenwiderstand der Röhre l   ist infolge des niedrigen, gegenMassepotential positiven Kathodenpotentials klein. Nach der Entladung des Kondensators 3 beginnt der Anodenstrom der Röhre 1 über den Widerstand 2 zu fliessen. Das gegen Massepotential positive Kathodenpotential der Röhre 1 steigt dadurch plötzlich an und der Anodenstrom sinkt infolge des nun wieder hohen Innenwiderstandes der Röhre 1 auf einen Bruchteil des vorherigen Wertes ab, so dass der Kondensator 3 erneut aufgeladen werden kann. 



  Jetzt erhöht sich das gegen Massepotential positive Kathodenpotential der Röhre 1 infolge des über den Widerstand 2   fliessenden Kondensatorladestromes   weiter bis auf seinen Höchstwert. Die noch erregte Röhre 1 wird gesperrt, es fliesst kein. Anodenstrom mehr und die bisher in Gitterbasisschwingschaltung erzeugten Schwingungen reissen ab. Nun sinkt das gegen Massepotential positive Kathodenpotential wieder mit zunehmender Aufladung des Kondensators 3 durch den über Widerstand 2 fliessenden Ladestrom des Kondensators 3 expotentiell ab, der beschriebene Vorgang beginnt von vorn. 



   Vorteilhaft ist der Widerstand 2 als Regelwiderstand ausgebildet, um die Frequenz der sägezahnförmigen Impulse verändern zu können. Es ist natürlich auch möglich, einen mit einer Hilfsspannung steuerbaren Widerstand zu verwenden. Der Widerstand 2 kann auch ganz oder teilweise strom-oder spannungsabhängig sein. An Stelle der Röhre 1 ist sinngemäss ein Transistor einsetzbar. 



   Mehrere erfindungsgemässe Sperrschwingerschaltungen lassen sich leicht in Kaskadenschaltung als synchronisiertes Frequenzteilersystem verwenden, das gut als Frequenzgenerator in einem elektronischen Musikinstrument benutzbar ist. Selbstverständlich ist die Sperrschwingerschaltung auch in anderen Geräten einsetzbar, in denen sägezahnförmige Impulse benötigt werden, z. B. als Ablenkspannung bei Kathodenstrahlröhren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Sperrschwingerschaltung zur Erzeugung von sägezahnförmigen Impulsen, Insbesondere für Frequenzteiler elektronischer Musikinstrumente, mit einer einzigen, in überrückgekoppelter Oszillatorschaltung arbeitenden Elektronenröhre, deren Anodengleichstrom in Gitterbasisschaltung steuerbar ist, indem das Steuergitter gleichspannungsmässig und die Kathode über einen Widerstand an Massepotential liegt, und die sägezahnförmigenimpulse positiv gegen Massepotential am Widerstand nach Massgabe der periodischen Aufladung eines Kondensators abnehmbar sind, der zwischen Kathode und einer Anzapfung eines Schwingtransformators liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre während der Entladung des Kondensators in Gitterbasisschwingschaltung erregbar ist,
    indem das Gitter sowohl gleich- als auch wechselspannungsmä- ssig unmittelbar an Massepotential. liegt und der Schwingungstransformator in den Anodenkreis geschaltet ist.
AT898958A 1958-05-14 1958-12-29 Sperrschwingerschaltung zur Erzeugung von sägezahnförmigen Impulsen AT211882B (de)

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