AT211402B - Gasdichtes Gehäuse für elektrische Geräte - Google Patents

Gasdichtes Gehäuse für elektrische Geräte

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AT211402B
AT211402B AT526859A AT526859A AT211402B AT 211402 B AT211402 B AT 211402B AT 526859 A AT526859 A AT 526859A AT 526859 A AT526859 A AT 526859A AT 211402 B AT211402 B AT 211402B
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AT
Austria
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gas
housing
tight
electrical devices
tight housing
Prior art date
Application number
AT526859A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Dipl Ing Petrasek
Original Assignee
Elektro App Werke Veb
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Description


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  Gasdichtes Gehäuse für elektrische Geräte 
Die Erfindung betrifft ein gasdichtes Gehäuse für elektrische Geräte mit gasdicht ausgeführten An- schlüssen und Anordnungen, die es gestatten, das Gehäuseinnere auf einfache Art zu evakuieren und bzw. oder mit Schutzgas zu füllen. 



   Es ist vielfach notwendig, elektrische Geräte gasdicht zu kapseln und danach die eingeschlossene
Luft zu evakuieren und bzw. oder mit Schutzgas zu füllen, um einen Geräteschutz vor den Einflüssen der umgebenden Atmosphäre zu schaffen. Ein einfaches gasdichtes Abschliessen des Gerätes gegen die äussere Atmosphäre genügt vielfach nicht, da der im Gerät verbleibende Luftsauerstoff bei auftretenden Schaltlichtbögen zur Bildung von Stickoxyden und damit zur Korrosion der Geräte führt. Derartige Zersetzungserscheinungen treten insbesondere an staubdicht gekapselten Relais mit hoher Schalthäufigkeit auf. 



   Bekannt sind Anordnungen, bei denen elektrische Geräte in Metallgehäuse gasdicht eingelötet sind. 



  Die isolierten   Stromdurchführungen   bestehen dabei meist aus Glas-Metall-Verschmelzungen. Derartige Geräte erfordern in ihrer Technologie einen verhältnismässig hohen Aufwand. 



   Auftretenden Schäden an den hermetisch gekapselten Geräten, die auf eine Veränderung des Zustandes der Gasfüllung beruhen, kann deshalb nicht entgegengewirkt werden, weil diese   Veränderungen vorher   nicht erkennbar sind. Die bekannten Anordnungen besitzen auch keine   Korrekturmöglichkeitenfür   die Gasfüllung, die mit einfachen Mitteln durchführbar sind. 



   Sowohl dasBedürfnis nach technologischer Vereinfachung, als auch nach besseren   Überwachungs- und   Veränderungsmöglichkeiten der Gasfüllung im abgeschlossenen   Gehäuseinnemaum,   führte zu einer neuartigen   Lösung,   bei der erfindungsgemäss durch die Anordnung einer weichen, gummielastischen Dichtung, eine nachträgliche Kontrolle und Messung sowie eine Beeinflussung des Zustandes der Gasfüllung oder des Unterdruckes des hermetisch abgeschlossenen   Gehäuseinnenraumes   mittels einer dünnen Kanüle gegeben ist. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Dichtung in einer Kammer zwischen   einer Gehäusewan-   dung und einer Druckplatte so angeordnet, dass sie alle Zugänge in das Innere des Gehäuses gasdicht verschliesst.

   Gegenüberliegende Durchbrüche in der Gehäusewandung und in der Druckplatte gestatten die 
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 Elastizität und deren Dicke mit dem Durchmesser der Kanüle so abgestimmt ist, dass nach der Entfernung derselben die Durchstichöffnung, ausreichend dicht verschlossen ist. Die Gehäusewandung und die Druckplatte können aus Isolierstoff bestehen und weitere zueinander passende Durchbrüche und Aussparungen aufweisen, die der Durchführung und Befestigung der vorzugsweise elektrischen Verbindungen zum hermetisch abgeschlossenen Gehäuseinnenraum dienen. Als weiche, gummielastische Dichtung, kann vorteilhaft Silikongummi mit hoher Isolations- und Temperaturfestigkeit und grosser Alterungsbeständigkeit Verwendung finden.

   Aus technologischen Gründen kann es besonders vorteilhaft sein, dass alle in das Gehäuseinnere führenden Verbindungen sowie die der Gasmessung und Gasbeeinflussung dienenden Durchbrüche in einer Grundplatte mit entsprechender Druckplatte angeordnet sind, zwischen denen die Dichtung, vorzugsweise eine weiche Silikongummiplatte eingespannt ist. Die Betriebsbedingungen des ge-   kapselen   Gehäuses, insbesondere dieZugängigkeit im   eingebautenzustand   können es anderseits erfordern, die Erfindung so auszubilden, dass die in das Gehäuseinnere führenden Verbindungen, wie elektrische An- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Gasdichtes Gehause nach denAnsprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) mit der Gehäusekappe (2) durch Kleben oder Verschweissen gasdicht verbunden ist.
    6. GasdichtesGehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in das Gehäuseinnere führenden Durchbrüche zur Gasmessung bzw. Gasbeeinflasaing an beliebigen Stellen des Gehäuses angeordnet sind. EMI3.1 gasdicht, z.B. durch Vulkanisierung, verbunden ist.
    9. Gasdichtes Gehäuse nach den Ansprüchen 1, 2 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass diewe che, gummielastische Dichtung (5) an der Innenwandung (2) des Gehäuses so angeordnet ist, dass sie gleichzeitig eine federnde Zwischenlage zwischen Gerät und Gehäusewandung ergibt, wobei dieBefestigungafläche des Gerätes mit den erforderlichen Ausnehmungen zur Durchführung der Kanüle und der Anschlüsse versehen Ist
AT526859A 1959-01-30 1959-07-20 Gasdichtes Gehäuse für elektrische Geräte AT211402B (de)

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AT211402B true AT211402B (de) 1960-10-10

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