AT207000B - Getrieberegeleinrichtung, insbesondere für hydraulische Getriebe von Kraftfahrzeugen, vorzugsweise Schienentriebfahrzeugen - Google Patents

Getrieberegeleinrichtung, insbesondere für hydraulische Getriebe von Kraftfahrzeugen, vorzugsweise Schienentriebfahrzeugen

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AT207000B
AT207000B AT680958A AT680958A AT207000B AT 207000 B AT207000 B AT 207000B AT 680958 A AT680958 A AT 680958A AT 680958 A AT680958 A AT 680958A AT 207000 B AT207000 B AT 207000B
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AT
Austria
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control device
transmission control
magnetic
magnetic amplifiers
sense
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AT680958A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Kraft
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Description


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  Getrieberegeleinrichtung, insbesondere für hydraulische Getriebe von Kraftfahrzeugen, vorzugsweise Schienentriebfahrzeugen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 eine vom Motor angetrieben wird, während das andere über die Getrieberäder 6 bzw. 7 mit den Antriebs- rädern 3 in Verbindung steht. Bei geöffneter Kupplung ist die die Schaufelräder umschliessende Kammer leer. Zum Schliessen der Kupplung wird die Kammer mit Öl gefüllt, das die Drehmomentübertragung zwischen den Schaufelrädern übernimmt. Für das Öl sind Behälter 8,9 vorgesehen, aus denen es bei
Bedarf durch Druckluft in die Kammern der Kupplungen 4,5 eingeführt wird. Zur Steuerung der Druck- luftzufuhr dienen die Ventile 10,11, deren Auslösespule 12,13 von Magnetverstärkern gespeist werden. 



   Die Magnetverstärker selbst und die für ihre Steuerung erforderliche Schaltung sind in Fig. 1 mit 14 bezeichnet. Für die Steuerung der Magnetregler ist eine der Fahrgeschwindigkeit proportionale Spannung erforderlich, die von einer mit dem Abtrieb des Getriebes 2 gekuppelten Wechselstrom-Tachometer- dynamomaschine    15 geliefert   wird. Ein weiteres Schaltelement der Reglerschaltung bildet eine Drossel- spule 16 mit variabler Induktivität, deren Einstellung in Abhängigkeit von der Einstellung der Betriebs- mittelzufuhr erfolgt. Die Induktivitätsänderung kann beispielsweise durch Verändern der Breite eines
Luftspaltes im Eisenkreis der. Drossel erfolgen oder durch Verändern ihrer Vormagnetisierung oder durch
Verändern ihrer Spulenstellung u. dgl.

   Die Betätigung der Verstellvorrichtung der Drosselspule 16 ist ge- koppelt mit der Betätigung der Verstellvorrichtung 17 für die Betriebsmittelzufuhr des Motors 1   (z.   B. Fahr- schalter, Fahrtregler, Gashebel, Einspritzpumpe   od. dgl.).   



   Die Getrieberegeleinrichtung hat die Aufgabe, mit Hilfe des Getriebes 2 jenes Verhältnis zwischen den Drehzahlen des Motors 1 und der Antriebsräder 3 herzustellen, das bei gegebener Betriebsmittelzufuhr und damit gegebenem Motordrehmoment und bei dem jeweiligen Fahrtwiderstand und damit dem jeweiligen Reaktionsmoment eine optimale Motordrehzahl ermöglicht. Hiezu eignet sich eine Getriebeeinstellung in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und der Betriebsmittelzufuhr. Diese Werte werden in der erfindungsgemässen Getrieberegeleinrichtung durch elektrische Grössen abgebildet, u. zw. mit Hilfe der Spannung der Wechselstrom-Tachometerdynamomaschine 15 und des von ihr gelieferten Stromes über die Drosselspule 16. 



   Zufolge der Verbindung der Wechselstrom-Tachometerdynamomaschine 15 mit den Antriebsrädern 3 ist sowohl ihre Spannung als auch ihre Frequenz der Fahrtgeschwindigkeit proportional. Zum Abgriff einer der Fahrtgeschwindigkeit proportionalen Gleichspannung dient ein Widerstand 18 mit einer nachgeschalteten Gleichrichterschaltung 19. Die Wechselstrom-Tachometerdynamomaschine 15 liefert auch den Strom durch die Drosselspule 16 und deren Serienwiderstand 20. Da einerseits der induktive Widerstand der Drossel 16 proportional mit der Frequenz und dadurch proportional mit der Fahrtgeschwindigkeit ansteigt, und anderseits auch die Spannung an der Drossel 16 proportional mit der Fahrtgeschwindigkeit zunimmt, ist der die Drossel 16 durchfliessende Strom von der Fahrtgeschwindigkeit weitgehend unabhängig und im wesentlichen nur durch die Induktivität der Drossel 16 bestimmt.

   Da die Induktivität der Drossel 16 in Abhängigkeit von der Betriebsmittelzufuhr geändert wird, kann am Widerstand 20 mit Hilfe einer Gleichrichterschaltung 21 eine den jeweiligen Wert der Betriebsmittelzufuhr abbildende Gleichspannung abgenommen werden. 



   Mit 22 und 23 sind zwei Magnetverstärker bezeichnet, deren Arbeitswicklungen über vorgeschaltete Gleichrichter 24 an die Wechselstrom-Tachometerdynamomaschine 15 geschaltet sind. In die Laststromkreise der Magnetverstärker 22 und 23 sind die Auslösespulen 12 und 13 der Ventile 10 bzw. 11 geschaltet. 



  Die Magnetverstärker 22 und 23 besitzen je eine Steuerwicklung 25 bzw. 26, die an der Gleichrichterschaltung 21 liegen und einen von der Betriebsmittelzufuhr beeinflussten Strom führen. 



   Beim Anfahren des Fahrzeuges wird der Magnetverstärker 22 in dem Sinn gesteuert, dass er das Ventil 10   offenhält,   wodurch die hydraulische Kupplung 4 gefüllt und die erste Getriebestufe eingeschaltet bleibt. Der Strom der Steuerwicklung 25 wirkt im Sinne einer Öffnung des Ventiles 10. Der Strom der Steuerwicklung 26 wirkt auf den Magnetverstärker 23 im Sinne einer Sperrung des Ventiles 11. Auch der Laststrom des Magnetverstärkers 22, der durch eine weitere Steuerwicklung 27 des Magnetverstärkers 23 fliesst, wirkt ebenfalls im Sinne einer   Spe'rung   des Ventiles 11. 



   Bei weiterer Steigerung der Fahrgeschwindigkeit erhöht sich die Spannung der Wechselstrom-Tachometerdynamomaschine 15 und damit die von der Gleichrichterschaltung 19 gelieferte Gleichspannung, die in einer weiteren Steuerwicklung 28 des Magnetverstärkers 23 einen Strom erzeugt, der im Sinne einer Öffnung des Ventiles 11 wirkt. Wenn nun diese Gleichspannung den durch die Betriebsmittelzufuhr bestimmten Sollwert der Gleichspannung der Gleichrichterschaltung 19 überschreitet, wird der Magnetverstärker 23 eingeschaltet und dieser öffnet das Ventil 11. Hiedurch wird die Füllung der hydraulischen Kupplung 5 eingeleitet und die zweite Getriebestufe eingeschaltet.

   Der Laststrom des Magnetverstärkers 23 durchfliesst eine Steuerwicklung 29 des   Magnetverstärkers 22   und bewirkt dort die Schliessung des Ventiles 10 und die Entleerung der hydraulischen Kupplung 4. 

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   Bei Getrieben mit mehreren Schaltstufen ist eine gleiche Anzahl von hydraulischen Kupplungen er- forderlich, die durch ebensoviele Magnetverstärker gesteuert sind. Jeder dieser Magnetverstärker wird von dem mit der Betriebsmittelzufuhr veränderlichen Strom im Sinne einer Schliessung des ihm zugeordneten Ventiles beeinflusst. Eine zweite Steuerwicklung jedes Magnetverstärkers wird von dem der
Fahrgeschwindigkeit proportionalen Strom im Sinne einer Öffnung des ihm zugeordneten Ventiles beeinflusst. Schliesslich wird jeder Magnetverstärker durch je eine vom Laststrom des der vorangehenden und der nachfolgenden Getriebestufe zugeordneten Magnetverstärkers im Sinne einer Sperrung des ihm zugeordneten Ventiles beeinflusst.

   Hiedurch wird erzielt, dass jeweils nur eine Getriebestufe eingeschaltet ist, und die Verstärker der höheren Getriebestufen werden erst dann wirksam, wenn die Fahrgeschwindigkeit den der jeweiligen Brennstoffzufuhr zugeordneten Wert erreicht hat. 



   Zur Einstellung der erfindungsgemässen   Getileberegeleinrichtung   auf verschiedene Getriebe und   Betriebsverhältnisse   sind die Spannungsabgriffe an den Widerständen 18 und 20 für die Steuerstromkreise der Magnetverstärker veränderbar ausgebildet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Getrieberegeleinrichtung, insbesondere für hydraulische Getriebe von Kraftfahrzeugen, vorzugsweise Schienentriebfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einschaltung der verschiedenen Getriebestufen durch Ist- und Sollwertvergleich der Fahrgeschwindigkeit betätigte Schaltorgane (22,23) vorgesehen sind und dass weiters eine Ist- und Sollwert abbildende elektrische Grössen liefernde, mit dem Fahrzeugantrieb gekuppelte Wechselstrom-Tachometerdynamomaschine (15) vorgesehen ist, die mindestens zwei Steuerstromkreise speist, in deren einem in an sich bekannter Weise ein Wechselstromwiderstand (Drossel 16) eingeschaltet ist, und dass schliesslich dieser Wechselstromwiderstand (16) in Abhängigkeit von der Betriebsmittelzufuhr veränderbar ausgebildet ist, derart,

   dass eine Getrieberegelung in Abhängigkeit von einem von der Betriebsmittelzufuhr beeinflussten Sollwert und der Fahrgeschwindigkeit als Istwert erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. Getrieberegeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einschaltung der verschiedenen Getriebestufen dienenden Schaltorgane Magnetverstärker (22,23) sind, in deren Leistungsstromkreise die Auslösewicklungen (12,13) für die mechanischen Betätigungsvorrichtungen (Ventile 10,11) der verschiedenen Getriebestufen eingeschaltet sind.
    3. Getrieberegeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetverstärker (22,23) mit Steuerwicklungen (25,26) versehen sind, die von einem der Betriebsmittelzufuhr proportionalen Strom durchflossen sind, der die Magnetverstärker (22, 23) im Sinne einer Schliessung der ihnen zugeordneten Ventile (10,11) beeinflusst.
    4. Getrieberegeleinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetverstärker (23) mit je einer weiteren Steuerwicklung (28) versehen sind, die von einem der Fahrgeschwindigkeit proportionalen Strom durchflossen wird, der den betreffenden Magnetverstärker (23) im Sinne einer Öffnung des ihm zugeordneten Ventiles (11) beeinflusst.
    5. Getrieberegeleinrichtung nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetverstärker (22,23) mit weiteren Steuerwicklungen (29 bzw. 27) versehen sind, die vom Laststrom der der vorangehenden und der nachfolgenden Getriebestufe zugeordneten Magnetverstärker (23 bzw. 22) durchflossen sind und der die Magnetverstärker (22, 23) im Sinne einer Schliessung ihrer zugeordneten Ventile (10,11) beeinflusst.
    6. Getrieberegeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laststromkreise der Magnetverstärker (22, 23) von der Wechselstrom-Tachometerdynamomaschine (15) gespeist sind.
AT680958A 1958-09-29 1958-09-29 Getrieberegeleinrichtung, insbesondere für hydraulische Getriebe von Kraftfahrzeugen, vorzugsweise Schienentriebfahrzeugen AT207000B (de)

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