AT206035B - Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Gebrauches von Schwachstromapparaten - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Gebrauches von Schwachstromapparaten

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AT206035B
AT206035B AT189158A AT189158A AT206035B AT 206035 B AT206035 B AT 206035B AT 189158 A AT189158 A AT 189158A AT 189158 A AT189158 A AT 189158A AT 206035 B AT206035 B AT 206035B
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Roger Philippe Zogmal
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Roger Philippe Zogmal
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  Vorrichtung zum Verhindern des   unerlaubten   Gebrauches von Schwachstromapparaten   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Gebrauches von Schwachstromapparaten, beispielsweise Telephonapparaten, Empfänger und Sender für Rundfunk und Fernsehen od. dgl.. Die Vorrichtl1Ilg besitzt in den Stromkreis des Apparates geschaltete Kontakte, die einen Teil des Stromkreises unterbrechen oder kurzschliessen und mit einem mechanischen Riegel betätigt werden, um den Gebrauch des Apparates wenigstens teilweise zu gestatten oder zu verhindern. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, dass ein Träger für die Kontakte tragende Federn und ein Betätigungshebel des Riegels an einem gemeinsamen Kloben, angeordnet sind, der lösbar an einem Boden des Gehäuses befestigt ist. 



  Dadurch wird der Vorteil erzielt, dass eine Einheit gebildet ist, die für die genaue Funktion der erfindungsgemässen Vorrichtung von wesentlicher Bedeutung ist. Die so miteinander verbundenen Teile behalten ihre gegenseitige Lage auch im Dauerbetrieb bei, so dass Störungen vermieden erscheinen. 



  Die Zeichnung stellt ein Ausfuhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt Fig. 1 ein Schaubild der Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung bei abgehobenem Deckel, Fig. 3 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles I teilweise im Schnitt, Fig. 4 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles II und Fig. 5 einen Aufriss, teilweise im Schnitt. 



  Die als Beispiel gewählte Vorrichtung dient zum Verhindern des unerlaubten Gebrauches eines Telephonapparates durch Kurzschliessen der Geberkontakte, so dass das Anrufen eines fremden Apparates verhindert, aber das Empfangen eines Gespräches möglich ist. 



  Die Vorrichtung ist in einem aus Kunstharz bestehenden Gehäuse 1 eingeschlossen, das aus einem Boden 2 und einem Deckel 3 besteht. Die Vorrichtung besitzt ein Anschlusskabel 4, dessen beide Adern 5 und 6 nach einem bekannten Schema einerseits an zwei Klemmen eines Geberkreises, anderseits je an die Enden zweier Kontaktfedern 7 und 8 angeschlossen sind und die in einem aus Isoliermaterial bestehenden Träger 11 festgehalten sind und deren freie Enden Kontakte 9 und 10 tragen. Diese Kontakte müssen einen Abstand voneinander aufweisen, damit der Telephoaapparat durch Senden von ImDulsen mittels der Wählscheibe Rufe geben und auch empfangen kann. Der Träger 11 mit den Kontaktfedern 7,8 ist mittels der Schrauben 12 an einem Schenkel einesU-förmigen Klobens 13 befestigt, der seinerseits mittels der Schrauben 14 lösbar an dem Boden 2 befestigt ist.

   In den gegenüberliegenden Schenkel des Klobens 13 ist eine Schraube 15 eingeschraubt, deren Bolzen auf einem Teil seiner Länge kein Gewinde besitzt und mit diesem Teil einen Betätigungshebel 16 lagert. Dieser Hebel 16 steht unter der Wirkung einer Feder 17, die den Hebelarm 16a gegen einen Riegel 18 drückt, der in bekannter Weise mittels eines in das Schloss 19 einzuführenden Schlüssels betätigt werden kann. 



  In der in der Fig. 2 dargestellten Lage ist der Riegell8 offen und sein Kopf18a wirkt gegeneinenZap- fen 20 aus Isoliermaterial, der an der Kontaktfeder 7 befestigt ist und die Feder 8 in einer Ausnehmung frei durchsetzt und hält die Kontakte 9 und 10 offen. In dieser Stellung ist die Vorrichtung ausgeschaltet md der Telephonapparat kann in normaler Weise gebraucht werden. 



  Der Arm 16b des Hebels 16 kann vermittels eines aus dem Deckel 3 des Gehäuses 1 herausragenden Drückers 21 entgegen der Wirkung der Feder 17 verschwenkt werden. Dabei hebt sich der Arm 16a des Hebels 16 und gibt den Kopf 18a des Riegels 18 frei, der seinerseits unter der Wirkung einer sich an der Innenwand des Klobens 13 abstützenden Feder 22 in das Innere des Schlosses 19 geschoben wird und den Zap-   

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 fen 20 zur Schliessung der Kontakte 9 und 10 freigibt. Die Vorrichtung ist   nu'1   in Wirkungsstellung und der Telephonapparat kann nicht mehr zum Anrufen eines fremden Apparates benützt werden. Durch Einführen eines Schlüssels in das Schloss 19 kann der Riegel 18 in die in Fig. 2 dargestellte Lage gebracht und die Vorrichtung wieder ausser Betrieb gesetzt werden. 



   Der Drücker 21 ist vorteilhafterweise so eingestellt, dass der Hebel 16 nur dann ausgeschaltet werden kann, wenn seine obere Fläche unter den Rand 23 einer den Drücker 21 im Deckel 3 führenden Bohrung gebracht wird. Dadurch wird verhindert, dass ein unabsichtlich auf den Drucker 21 gelegter Gegenstand die Sperrvorrichtung ausschaltet. Damit der Hebel 16 den Riegel 18 freigibt,   rruss   er z. B. mit einer Fingerspitze in das Innere der Bohrung eingedrückt werden. Mit einem   grösseren   Gegenstand ist dies nicht möglich. 



   In der in Fig. 2 dargestellten Stellung ist die Feder   7 ap'3erdem   durch einen Bolzen 24 im Abstand von der Feder 8 gehalten. Für der normalen Gebrauch der Vorrichtung wird der Bolzen 24 durch einer Draht entgegen der Wirkung einer Feder 25 in zurückgezogener Lage gehalten ; das äussere Ende dieses Drah- 
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 lösbar auf dem Boden 2 befestigt ist. Bei blockiertem Telephonapparat ermöglicht es die   Entriegelungvor-   richtung 24,25, 27, nach Abreissen der Plombe 26 die Blockierung oder Sperrung des Telephonapparates durch Öffnen der Kontakte 9,10 ohne Zuhilfenahme des Schlüssels   aufzuheben,   um so einen dringenden Ruf zu gestatten. Die Klinke 27 legt sich bei   gehobenem   Jolzen 24 vor den zurückgezogenen Riegel 18 und verhindert seine Betätigung.

   Die Vorrichtung kann nur nach Öffnung des Gehäuses   l,   Zurückziehung und Sicherung des Bolzens 24 mit einer neuen Plombe wieder in Wirkungslage gebracht werden. 



   Das Anschlusskabel 4 ist durch eine Öffnung im Deckel 3 in das Gehäuse 1 eingeführt. Die Schutz- 
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 tels Schrauben 33 und einer Platte festgehalten (vgl. Fig. 5). 



   Dadurch, dass der Betitigungshebel 16 und das Kontaktfederpaket 7, 8 gemeinsam von einem Kloben 13 getragen sind, werden Ungenauigkeiten in der Wirkungsweise der Vorrichtung durch Abnutzungserschernungen oder ähnliche Ursachen vermieden und es werden auch gleichzeitig die Montage und Demontage sowie ein genaues Einstellen der einzelnen Teile erleichtert. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Gebrauches von   Schwachstromapparaten   mit in den Stromkreis des Apparates geschalteten Kontakten, die einen Teil des Stromkreises unterbrechen oder kurzschliessen und mit einem mechanischen Riegel betätigt werden, um den Gebrauch des Apparates wenigstens teilweise zu gestatten oder zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Träger (11) für die Kontakte (9, 10) tragende Federn (7, 8) und ein Betätigungshebel (16) des Riegels (18) an einem gemeinsamen Kloben (13) angeordnet sind, der lösbar an einem Boden (2) des Gehäuses befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Betätigen des Hebels (16) fur den Riegel (18) ein Drücker (21) vorgesehen ist, der so eingestellt ist, dass eine Schaltbewegung des Hebels (16) nur dann bewirkt wird, wenn die obere Fläche des Drückers (21) unter den Rand (23) einer den Drükker (21) im Gehäusedeckel führenden Bohrung eindringt.
AT189158A 1957-10-04 1958-03-14 Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Gebrauches von Schwachstromapparaten AT206035B (de)

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