AT206001B - Antriebsanordnung für Gyrofahrzeuge - Google Patents

Antriebsanordnung für Gyrofahrzeuge

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AT206001B
AT206001B AT649058A AT649058A AT206001B AT 206001 B AT206001 B AT 206001B AT 649058 A AT649058 A AT 649058A AT 649058 A AT649058 A AT 649058A AT 206001 B AT206001 B AT 206001B
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gyro
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machine
housing
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AT649058A
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Licentia Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Antriebsanordnung für Gyrofahrzeuge 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    durch Zu- undeiner Feldwicklung 3'sowie   einen oder mehrere   Gleicmtromfahrmotoren   4 mit. Feldwicklungen 4'. Durch einen Pfeil ist angedeutet, dass der Fahrmotor mit den Achsen des Fahrzeuges verbunden ist. Zu der Anordnung gehören noch Feldregler 5 bzw. 6 im Erregerkreis des Generators bzw. Fahrmotor und eine Hilfsstromquelle 7 zur Fremderregung, beispielsweise eine Batterie. 



   Zwischen dem Kreisel 2 und dem Anker des Gleichstromgenerators 3 kann eine Kupplung 8 vorhanden sein, damit während der Aufladung des Kreisels die Schwungmasse des   Gsneratorankers   nicht mitgedreht zu werden braucht. Es empfiehlt sich, an dieser Stelle eine Kupplung vorzusehen, die ein stossfreies Einrücken ermöglicht, beispielsweise eine Magnetpulverkupplung, deren Erregung sich stufenlos ändern lässt. Der Anker des Drehstrommotors 1 dagegen kann ständig mit dem Kreisel 2 gekuppelt sein, weil sein Energieinhalt die Wirkung des Kreisels unterstützt. 



   Der Gleichstromgenerator 3 kann verhältnismässig klein gehalten werden, da er nur während der Fahrt Energie abzugeben hat. In einer Leonardschaltung kann, wie an sich bekannt, die Drehzahl des Fahrmotors beliebig eingestellt werden. Auch ist eine   Energierücklieferung   vom Fahrzeug zum Kreisel ohne Schwierigkeiten möglich. Ferner kann sowohl der Generator als auch der Fahrmotor mit einer Reihenschlusswicklung versehen werden, um die beim   Fahrbetrieb erwünschte   weiche Kennlinie des Antriebs zu erhalten. 



   Die Verwendung einer Gleichstrommaschine stösst aber auf andere Schwierigkeiten : Um nämlich einen hohen Energieinhalt des Kreisels zu erzielen, müssen hohe Umfangsgeschwindigkeiten von mehr als 200 m/sec verwendet werden. Dabei werden aber die Gasreibungsverluste des Kreisels sehr hoch. Man hat daher den Kreisel in einem Gehäuse untergebracht, das mit Wasserstoff bei einem Druck von 0,   5 ata ge-   füllt ist. Wird in einem solchen Fall eine Gleichstrommaschine verwendet, so besteht die Gefahr, dass Luft in das Gehäuse eindringt und dass das dann entstehende Knallgas durch   gelegentliches Bürstenfeuer   gezündet wird. 



   Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung wird die geschilderte Schwierigkeit dadurch vermieden, dass der Kreisel in einem Gehäuse mit Vakuum, eine mit ihm gekuppelte Gleichstrommaschine zur Speisung eines Gleichstromfahrmotors dagegen in der Atmosphäre läuft. Durch Herabsetzung des Luftdrucks in dem Kreiselgehäuse auf etwa   1/10ata   werden zwar die Gasreibungsverluste des Kreisels erheblich herabgesetzt. In einem solchen Vakuum kann aber eine Gleichstrommaschine nicht zufriedenstellend arbeiten, da die Kühlung nicht ausreicht und das Verhalten der Bürsten und des Kommutators im Vakuum schlecht sind. Auch sind Bürsten und Kommutator nicht   zugänglich, solange   das Vakuum besteht.

   Durch die Erfindung wird aber dafür gesorgt, dass die Gasreibungsverluste des Kreisels in dem Vakuum sehr niedrig gehalten werden, während die Gleichstrommaschine unter ihren normalen Betriebsbedingungen arbeitet. Zweckmässigerweise wird zwischen dem Kreisel und der Gleichstrommaschine eine Wellendurchführung angeordnet und der Unterdruck im Kreiselgehäuse durch eine Vakuumpumpe aufrechterhalten. Die Wellendurchführung soll möglichst wenig Luft zum Vakuum durchlassen. Sie kann daher eine plastische Wellenabdichtung oder ein Labyrinth enthalten. Eine Labyrinthdichtung lässt jedoch verhältnismässig viel Luft zum Kreiselgehäuse durch, so dass eine grosse Vakuumpumpe erforderlich wird.

   Um dies zu vermeiden, kann dem Labyrinth dauernd Öl zugeführt werden, von dem infolge seiner im Vergleich zu Luft hohen Dichte nur wenig durch das Labyrinth hindurchtritt, so dass es bequem mit einer kleinen Ölpumpe abgesaugt werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Antriebsanordnung für Gyrofahrzeuge mit einem Kreisel als Energiespeicher, dadurch gekennzeichnet, dass ausser einem Drehstrommotor zum Hochfahren des Kreisels ein Gleichstromgenerator vorhanden ist, der einen Gleichstromfahrmotor speist.

Claims (1)

  1. 2. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehstrommotor fest mit dem Kreisel verbunden ist, der Gleichstromgenerator dagegen abkuppelbar ist.
    3. Antriebsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kreisel und Gleichstromgenerator eine Kupplung vorhanden ist, die ein stossfreies Einkuppeln ermöglicht, insbesondere eine Magnetpulverkupplung.
    4. Antriebsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreisel in einem Gehäuse mit Vakuum, eine mit ihm gekuppelte Gleichstrommaschine zur Speisung eines Gleichstromfahrmotors dagegen in der Atmosphäre läuft.
    5. Antriebsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck im Kreiselgehäuse durch eine Vakuumpumpe dauernd aufrechterhalten wird. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Antriebsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kreiselgehäuse und Gleichstrommaschine eine plastische Wellenabdichtung vorgesehen ist.
    7. Antriebsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kreiselgehäuse und Gleichstrommaschine eine Labyrinthwellendichtung vorgesehen ist.
    8. Antriebsanordnung nach den Ansprüchen l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kreiselgehäuse und Gleichstrommaschine eine Labyrinthdichtung vorgesehen ist, der dauernd Öl zugeführt wird.
AT649058A 1958-09-16 1958-09-16 Antriebsanordnung für Gyrofahrzeuge AT206001B (de)

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