AT205827B - Verfahren zur Herstellung von Chromierungsschichten auf Metallen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chromierungsschichten auf Metallen

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AT205827B
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Plansee Metallwerk
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C10/00Solid state diffusion of only metal elements or silicon into metallic material surfaces
    • C23C10/18Solid state diffusion of only metal elements or silicon into metallic material surfaces using liquids, e.g. salt baths, liquid suspensions
    • C23C10/20Solid state diffusion of only metal elements or silicon into metallic material surfaces using liquids, e.g. salt baths, liquid suspensions only one element being diffused
    • C23C10/22Metal melt containing the element to be diffused

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Description


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  Verfahren zur Herstellung von Chromierungsschichten auf Metallen 
 EMI1.1 
 dationsbeständigkeit dieser Metalle und Metallegierungen bei höheren Temperaturen zu verbessern. 



   Solche Chromierungsschichten hat man auf Stahl und Eisen, auf Nickel und Nickellegierungen, auch hochschmelzenden Metallen, bereits aufgebracht. Die Chromierung wurde bisher meistens in der Form durchgeführt, dass Chrom auf die zu chromierenden metallischen Formteile galvanisch niedergeschlagen wurde. Bei der nachfolgenden thermischen Behandlung diffundiert es dann mehr oder weniger in die Oberflächenschicht ein. Nach einem andern bekannten Chromierungsverfahren werden die zu chromierenden Formteile in Chrompulver oder chromhaltige Einbettungspulver eingepackt und thermisch unter Schutzgas behandelt. Schliesslich können die zu chromierenden Formteile der Einwirkung von chromhaltigen Gasen (z. B.

   Chromchloriddämpfen) ausgesetzt werden, wobei es zu einer Reaktion der Chromsalze mit der Metalloberfläche unter Abscheidung von   Chrommetall   kommt, das in das Grundmetall hineindiffundiert und die Chromierungsschichten aufbaut. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung arbeitet prinzipiell so, dass die zu chromierenden metallischen Formstücke, z. B. von Stahl, Eisen, Nickel oder Nickellegierungen oder Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob oder deren Legierungen, der Einwirkung einer Kupferschmelze ausgesetzt werden, in der metallisches Chrom aufgelöst ist. Während des Einwirkens der chromhaltigen Kupferschmelze diffundiert das Chrom in die Oberfläche der zu chromierenden Formteile hinein und baut die an Chrom angereicherte Chromierungsschicht auf. Durch eine nachfolgende, vorzugsweise chemische, insbesondere elektrochemische Behandlung, wird die noch anhaftende Kupferschmelze und das nicht zum Aufbau der Chromierungsschicht verbrauchte Chrom entfernt. 



   Besonders   günstige Ergebnisse   lassen sich mit diesem Chromierungsverfahren an Metallen und Metalllegierungen erreichen, die mit dem Kupfer überhaupt nicht oder sehr wenig, metallurgisch gesehen, reagieren. Das Kupfer ist also bei diesem Verfahren Lösungsmittel für Chrom, wodurch es möglich ist, tiefere Chromierungstemperaturen anzuwenden und gleichzeitig sehr gleichmässige Chromierungsschichten zu erreichen. 



   Das erfindungsgemässe Chromierungsverfahren kann so durchgeführt werden, dass die zu   chromeren-   den Teile in die Chrom enthaltende Kupferschmelze eingetaucht werden und nach der Ausbildung der Chromierungsschicht die überschüssige, anhaftende Schmelze entfernt wird. Man kann ferner im Sinne der Erfindung chromhaltiges Kupfer auf die zu chromierenden Teile durch Aufspritzen, Auftragen der gepulvertenLegierung oder galvanisch auf   die Oberfläche   der zu chromierenden Teile auftragen und dann anschliessend bei Temperaturen' über dem, Schmelzpunkt des chromhaltigen Kupfers nieaerschmelzen, wobei sich die Chromierungsschicht ausbildet. Auch in diesem Falle wird die überschüssige, chromhaltige Kupferschmelze nach dem Abkühlen chemisch, elektrochemisch oder durch Verdampfen im Vakuum entfernt. 



   Durch dieses Chromierungsverfahren werden besonders zunderfest- Chromierungsschichten gleichmässiger Dicke und einwandfreier Haftfestigkeit mit Kupferschmelzen erhalten, die bei Arbeitstemperaturen von etwa 1100-14000 C etwa 0,   5-25'%, vorzugsweise 2-lO o   Chrom, gelöst enthielten. Um die Chromierungstemperatur, die über dem Schmelzpunkt   det chromhaltigen   Kupferschmelze liegt, zu erniedrigen, kann das Kupfer bis zu   50to   durch mindestens eines der Metalle Zinn, Silber, Zink, Kadmium, 

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 Aluminium, Blei oder Gold ersetzt werden.

   Eine Verbesserung der Qualität der Chromierungsschicht in bezug auf Dichtheit und Oxydationsbeständigkeit lässt sich dadurch erreichen, dass das Chrom bis zu etwa   3ff1/0   durch Silizium oder bis zu etwa 20% durch Bor bzw. bei   Cr-Si-B-haltigen Kupferschmelzen   bis   25%   durch Silizium und bis 15% durch Bor ersetzt wird. 



   Im Sinne einer weiteren Ausbildung der Erfindung können auf die Chromierungsschichten nach bekannten Diffusionsverfahren Schichten von Aluminium   odel   Beryllium aufgebracht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Chromierungs : chichten auf Stahl, Eisen, Nickel oder deren Legierungen oder hochschmelzenden Metallen wie Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und deren Legierungen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu chromierenden Metalle bzw. Metallegierungen der Einwirkung einer chromhaltiger Kupferschmelze ausgesetzt werden und nach Ausbildung der Chromierungsschicht die über-   schüssige   Kupferschmelze, vorzugsweise chemisch, insbesondere elektrochemisch, entfernt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zu chromierenden Formkörper in eine chromhaltige Kupferschmelze eingetaucht werden.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine chromhaltige Kupferlegierung auf die Formkörper aufgespritzt, in Pulverform aufgetragen oder galvanisch niedergeschlagen und anschlie- ssend durch eine thermische Nachbehandlung auf der Oberfläche der Formkörper medergeschmolzen wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kupferschmelze bis zu 50% des Kupfers durch mindestens eines der Metalle Silber, Zinn, Zink, Blei, Aluminium, Kadmium, oder Gold ersetzt wird. EMI2.1
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