AT205320B - Feinvermusungsmaschine - Google Patents

Feinvermusungsmaschine

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AT205320B
AT205320B AT494157A AT494157A AT205320B AT 205320 B AT205320 B AT 205320B AT 494157 A AT494157 A AT 494157A AT 494157 A AT494157 A AT 494157A AT 205320 B AT205320 B AT 205320B
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AT
Austria
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friction
disk
disc
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feinvermusungsmaschine
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AT494157A
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Josef Richter
Original Assignee
Josef Richter
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Feinvermusungsmaschine 
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Feinvermusungsmaschine, die es ermöglicht, feinsten und stärkereichsten Musbrei aus Kartoffeln herzustellen. Durch Versuche konnte festgestellt werden, dass man beim Zerschleifen von Kartoffeln mittels einer Reibscheibe feinsten und stärkereichsten Kartoffelmusbrei erzeugen kann. Hiebei zeigt sich aber der Nachteil, dass die Reibfläche der Reibscheibe bei längerem Betrieb so heiss wird, dass das Kartoffelwasser zu verdampfen beginnt. Teile der Stärke werden durch die Reibungswärme in Dextrin umgewandelt, das wieder zur Verschmierung und Verklebung der   Reibscheibenfläche   und damit zur Leistungsverminderung der Maschine führt.

   Unter Verwendung einer in einem Gehäuse horizontal gelagerten und von einer vertikalen Welle angetriebenen Reibscheibe, der das zu vermusende Gut von oben zugeführt und der auf ihr erzeugte Musbrei seitlich über einen über dem äusseren Rand der Reibscheibe liegenden Ringschlitz und mit Hilfe von umfangseitig angeordneten Förderrippen zu einer Auslassgosse abgeführt wird, wird dieser Nachteil erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass durch Anordnung von Windflügeln unterhalb der Reibscheibe letztere luftgekühlt wird. Wenn die Reibscheibe in weiterer Ausgestaltung der Erfindung aus Schmirgel hergestellt ist, wird die Reibungswärme durch das   ständige Durchblasen   der Luft durch die Schmirgelscheibe abgeleitet. Die Reibfläche kann nicht mehr so heiss werden, dass Stärke in Dextrin umgewandelt wird.

   Zweckmässig wird die Schmirgelscheibe in eine Tellerscheibe eingebettet, wobei letztere als Windflügelrad ausgebildet ist. Beim Lauf einer solchen Tellerscheibe wird die Luft über   Gehäuseöffnungen   von unten angesaugt und zur Kühlung der Reibfläche durch die Schmirgelscheibe gedrückt. 



   In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Vermusungsmaschine beispielsweise dargestellt,   u. zw.   zeigen : Fig.   l   einen Längsschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht, u. zw. auf ein Teilstück des Obergehäuses im Querschnitt, auf ein Teilstück der Schmirgelscheibe, auf ein Teilstück einer Tellerscheibe mit Windflügeln, in der die Schmirgelscheibe eingebettet ist, und schliesslich auf ein Teilstück des Bodens des unteren Gehäuseteiles mit   Lufteinlasslöchem.   



   Die Maschine besteht aus einem durch drei Füsse 3 abgestützte und den Elektromotor 2 tragenden Untergehäuse   l,   auf dem über ein Gewinde 5 ein Obergehäuse 4 aufschraubbar ist. Dieses Obergehäuse 4 weist eine Einschüttgosse 6 und zwei mittels Schrauben 8 befestigte Halterippen 7 auf. Mit der Vertikalwelle des Motors 2 ist eine Tellerscheibe 10 verbunden, in der eine Schmirgelscheibe 9 eingebettet liegt. 



  Mit 11 sind Tellerscheibenausnehmungen bezeichnet, in denen schräge Windflügel 12 vorgesehen sind, die in Fig.   l   im Schnitt und in Fig. 2 in Draufsicht ersichtlich sind. Der Luftzutritt zu den Windflügeln erfolgt über Öffnungen 13 des Untergehäuses 1. Durch Abstufung der Unterkante des Obergehäuses 4 werden über den Rändern der Schmirgelscheibe 9 und der Tellerscheibe 10 zwei Ringspalte 16,17 erhalten, die durch Verdrehung des Obergehäuses 4 verstellbar sind. Der Rand der Tellerscheibe weist Rippen 18 auf, die den über die Ringspalten 16,17 austretenden Musbrei zu den Auslassgossen 19 fördern. 



  Die Fixierung des Obergehäuses 4 erfolgt jeweils mittels Schrauben 20, die in Senklöcher 21 des Untergehäuses eingreifen. Mit 14 sind die auf der Motorwelle sitzenden Schlageisen bezeichnet. Um zu erreichen, dass die Kartoffeln auf der Schmirgelscheibe besser aufliegen, ist das   Obergehause   4 nach unten zu erweitert. Ein Anlegen der Kartoffeln wird durch die Halterippen 7 verhindert. Die Schlageisen 14 haben den Zweck, ein Aufliegen der Kartoffeln in der Mitte der Schleifscheibe hintanzuhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Feinvermusungsmaschine unter Verwendung einer in einem Gehäuse horizontal gelagerten und von einer vertikalen Welle angetriebenen Reibscheibe, der das zu vermusende Gut von oben zugeführt und der auf ihr erzeugte Musbrei seitlich über einen über dem äusseren Rand der Reibscheibe liegenden Ringschlitz und mit Hilfe von umfangseitig angeordneten Förderrippen zu einer Auslassgosse abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Reibscheibe (9) Windflügel (12) zur Luftkühlung der Reibscheibe (9) vorgesehen sind.
    2. Feinvermusungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (9) aus Schmirgel besteht.
    3. Feinvermusungsmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2 unter Verwendung einer die Reibscheibe tragenden Tellerscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Tellerscheibe (10) als Windflttgelrad ausgebildet ist, das während des Laufes über Gehäuseöffnungen (13) Luft von unten ansaugt und zur Kühlung der Reibfläche durch die Schmirgelscheibe drückt.
AT494157A 1957-07-26 1957-07-26 Feinvermusungsmaschine AT205320B (de)

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