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Einrichtung zum Schalten von Getrieben, insbesondere Bereichswahler für automatische Getriebe von Kraftfahrzeugen
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Der Schaltknopf soll griffgerecht liegen. Hiefür kann er an der Lenksäule zentral oberhalb des Lenkrades angeordnet sein. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ihn ringförmig auszubilden und unterhalb des Lenkrades als Kranz um die Lenksäule drehbar anzuordnen ; schliesslich kann er auch am Armaturenbrett in griffbereiter Nähe zum Lenkrad angeordnet sein. Um eine bequeme Bedienung zu ermöglichen, muss der Schaltknopf gut in der Hand liegen, so dass er beim Anfassen möglichst ganz umfasst werden kann.
Eine kleinere Ausführung ist denkbar, insbesondere dann, wenn eine Hilfskraft in die Schaltbetätigung eingeschaltet oder ein automatisches Getriebe vorgesehen ist. Die Übertragung der Einstellungen des Knopfes auf das Schaltgetriebe kann beliebig, z. B. mechanisch erfolgen ; auch eine Hilfskraftbetätigung,
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Schloss, gegen unbefugte Betätigung zu sperren. Er kann dann gleichzeitig auch als alleinige oder zusätzliche Diebstahlsicherung dienen, wobei es besonders zweckmässig sein kann, ihn in jeder Stellung, d. h. auch bei eingeschalteten Gängen oder Gangbereichen, abschliessbar zu machen.
Wie die Erfindung im einzelnen ausgeführt werden kann, zeigen die Ausführungsbeispiele der Zeichnung, u. zw. zeigen : Fig. 1-3 verschiedene Anordnungen des Schaltknopfes in Ansicht und Fig. 4-6 verschiedene Schaltknopfausbildungen im Schnitt.
Nach Fig. 1 ist der Schaltknopf 7 zentral auf der Lenksäule 8 oberhalb des Lenkrades 9 angeordnet ; er ist als runder, etwas vorspringender Knopf ausgebildet und mit einer einseitigen konturverändernden Nase 10 versehen. In der Nase 10 ist ein Leuchtkörper 11 angeordnet, der die Stellung des Schaltknopfes zusätzlich optisch kenntlich machen soll. Die Nase 10 ermöglicht es jedoch dem Fahrer, auch ohne Leuchtkörper beim Zugreifen gefühlsmässig sofort die Stellung des Knopfes und damit die Schaltstellung zu erkennen.
Nach Fig. 2 ist kranzartig um die Lenksäule 8 unterhalb des (nicht mehr dargestellten) Lenkrades ein ringförmiger Schaltknopf 12 drehbar gelagert ; er ist als Markierung mit einer Einbuchtung 13 versehen. Auch hier könnte, falls erwünscht, ein zusätzlicher Leuchtkörper angeordnet sein. Als Leuchtkörper kann eine elektrische Glühlampe oder auch die Verwendung einer Reflexfarbe in Frage kommen.
Nach Fig. 3 ist am Armaturenbrett 14 ein Schaltknopf 7 drehbar angeordnet, der im Aufbau grundsätzlich dem nachFig. 1 entsprichtj er ist in griffbereiter Nähe zum Lenkrad angeordnet. Im Schaltknopf 7 ist zentral ein Schloss 15 vorgesehen, durch das der Schaltknopf 7 in einer bestimmten oder in allen Stellungen gegenüber unbefugtem Drehen gesichert werden kann. Eine Kombination mit dem Zündschloss wäre ebenfalls denkbar.
Die in Fig. 3 dargestellte Stellung kann beispielsweise dem Leerlauf des Getriebes entsprechen. Der kleine Gang würde dann in der Stellung 16 liegen, d. h. die Nase 10 wäre nach rechts gerichtet. Bei 17 kann dann der normale Fahrbereich des Getriebes mit de'1 automatisch geschalteten Gängen und bei 18 der Rückwärtsgang liegen. Die Festlegung des Schaltknopfes in den genannten Stellungen erfolgt durch eine (in den bisherigen Figuren nicht dargestellte) Rastvorri htung. Diese kann selbsttätig oder willkürlich zu betätigen sein. Bei letzterer Ausführung erscheint es zweckmässig, wenn dit als Markierung dienende Nase 10 gleichzeitig als Organ zumauslösen der Rastvorrichtung dient und hiefür z. B. drucktastenartig ausgebildet ist.
Die Anordnung der Getriebestellungen und gegebenenfalls auch die Rastvorrichtung ist bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnungen sinngemäss die gleiche wie bei Fig. 3.
Nach Fig. 4 ist auf einem hülsenförmigen, undrehbar festgelegten Tragrohr 19 der Schaltknopf 7 angeordnet ; er ist zweiteilig ausgeführt und besteht aus dem Kopfstück 20 und dem Gegenring 21. Der Gegenring 21 ist durch die Schrauben 22 oder in anderer geeigneter Weise mit dem Kopfstück 20 verbunden.
Zwischen dem Kopfstück 20 und dem Gegenring 21 ist ein Flansch 23 des Tragrohres 19 eingeschlossen und damit der Schaltknopf 7 in axialer Richtung fixiert. Als Markierung ist am Kopfstück 20 und am Gegenring 21 eine seitliche Nase 10 angeformt. In der Nase 10 befindet sich im Kopfstück 20 eine Bohrung 24, die durch eine durchsichtige Scheibe 25 abgedeckt ist. An der entsprechenden Stelle ist im Gegenring 21 eine Fassung 26 für eine Glühlampe 27 eingepresst. An den Lötfahnen 28 kann die Verbindungsleitung zur Stromquelle angeschlossen werden.
Die Übertragung der Einstellungen des Schaltknopfes 7 auf das Getriebe erfolgt in diesem Fall mechanisch. Hiefür befindet sich am Kopfstück 20 ein zentraler Ansatz 29, an den eine drehbare Welle sich innerhalb des Tragrohres 19 anschliessen kann. Diese drehbare Welle kann gegebenenfalls noch in eine biegsame Welle übergehen. Im Oberteil des Ansatzes 29 befindet sich eine querliegende Bohrung 30. In der über einer Feder 31 eine Kugel 32 als Rastkörper angeordnet ist. Die Kugel 32 rastet in die Bohrungen 33 des Tragrohres 19 ein und fixiert so den Schaltknopf 7 in seinen einzelnen Stellungen.
Fig. 5 zeigt einen Schaltknopf 7, in dessen Nase 10 jedoch kein Beleuchtungskörper angeordnet ist.
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Am zentralen Ansatz 29 ist ein mit Steilgewinde versehener Zapfen 34 vorgesehen. Dieser grsiftineine entsprechende Mutter 35, die aus Leisten 36 des Tragrohres 19 undrehbar, aber längsverschiebbar geführt ist. An der Mutter p5 ist eine Zugstange 37 befestigt, die zur mechanischen Übertragung der Schaltbewe- gungen auf das Getriebe dient. An Stelle der Zugstange 37 kann auch ein Bowdenzug oder ein anderes geeignetes Gestänge mit der Mutter 35 verbunden sein.
Fig. 6 zeigt eine grundsätzlich gleiche Anordnung und Ausbildung des Schaltknopfes selbst, dessen seitliche Nase diesmal flügelartig ausgebildet ist. Zur mechanischen Übertragung der Schaltbewegung dient diesmal ein am Ansatz 29 befestigtes Kegelrad 40. Der Schaltknopf 7 ist auf einer Grundplatte 38, die das Armaturenbrett sein kann, mit einem kurzen Tragflansch 89 gelagert. Das Kegelrad 40 greift in ein weiteres Kegelrad 41 auf einer Welle 42 ein. Die Welle 42 ist in den beiden Lagerböcken 43 hinter der Grundplatte 38 angeordnet. Auf ihr ist ein Hebel 44 befestigt, dessen Bewegungen dann Über ein (nicht mehr dargestelltes) Gestänge auf das Getriebe übertragen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Schalten von Getrieben, insbesondere Bereichswähler für automatische Getriebe von Kraftfahrzeugen mit einem Bedienungsglied zum Einstellen der Schaltstellungen und anschliessenden Organen zur Übertragung der Einstellungen des Bedienungsgliedes auf das Schaltgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass als Bedienungsglied ein in nur einer Ebene in die einzelnen Schaltstellungen drehbarer und in den Schaltstellungen durch eine Rastvorrichtung einrastbarer Schaltknopf (7,12) vorgesehen und zur Anzeige der Einstellungen mit einer einseitigen fühlbaren Markierung in Form einer Nase (10), einer Einbuchtung (13) od. dgl. versehen ist.