AT2010U1 - Gekapselte lenkrolle - Google Patents
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Abstract
Eine Lenkrolle (1) besitzt eine Rolle (6), die an zwei Hebelarmen (15), die im Inneren eines Gehäuses (2) angeordnet und gegenüber diesem Gehäuse (2) verschwenkbar gelagert sind, drehbar gelagert ist. Dem den Lagerpunkt (16, 17) der Hebelarme (15) gegenüberliegenden Enden (20) ist eine Federung (21) zugeordnet, die ebenfalls im Gehäuse (2), daß auch die Rolle (6) aufnimmt, untergebracht ist. Das Gehäuse (2) ist über ein in einem Lagertopf (7) aufgenommenes Kugellager (8) gegenüber einem Bolzen (9), der an dem mit der Lenkrolle 1 auszustattenden Fahrzeug zu befestigen ist, um eine zur Drehachse (18) der Rolle (6) senkrechte Achse, die in Gebrauchslage lotrecht steht, verschwenkbar.Dadurch, daß sowohl die Rolle (6), als auch ihre Aufhängung (15) und die ihr zugeordnete Federung (21) in einem Gehäuse (2) untergebracht sind, ergibt sich eine gekapselte, gefederte Lenkrolle 1, die für in Reinräumen zu verwendende Wagen geeignet ist.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Lenkrolle mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Anspruch 1. Lenkrollen für Wagen, die in sogenannten Reinräumen verwendet werden, müssen besonders gut gekapselt sein, damit sie den Anforderungen für die Verwendung in Reinräumen entsprechen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lenkrolle für Reinräume zur Verfügung zu stellen, die, obwohl sie gekapselt ist, gefedert ausgeführt sein kann. Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Lenkrolle sind Gegenstand der Unteransprüche. Dadurch, dass bei der erfindungsgemässen Lenkrolle nicht nur die Rolle, sondern auch ihre Federung im Inneren des die Rolle umgebenden Gehäuses angeordnet ist, ist nicht nur die Rolle selbst, sondern auch ihre Lagerung und die Federung gekapselt. Weitere Einzelheiten und Merkmale, sowie Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiels. Es zeigt : Fig. 1 teilweise im Vertikalschnitt eine gefederte Lenkrolle mit Gehäuse und Fig. 2 teilweise im Horizontalschnitt Einzelheiten der Lagerung der Rolle von Fig. 1. Die erfindungsgemässe Lenkrolle 1 besitzt ein Gehäuse 2, das aus einem im wesentlichen U-förmig gebogenen Mantel 3 und einen die beiden Schenkel 4 und den Bogen 48 des U nach oben abdeckenden Steg 5 zusammengesetzt ist. Beispielsweise ist das Gehäuse 2 aus rostfreiem Blech gefertigt. Durch das untere, offene Ende des Gehäuses 2 ragt eine Rolle 6 nach unten. Das Gehäuse 2 ist über ein in einem Lagergehäuse 7 aufgenommenes Lager 8, beispielsweise ein Kugellager, gegenüber einen an einem Fahrzeug zu befestigenden Bolzen 9 drehbar gelagert. Das Lagergehäuse 7 ist mit dem Steg 5 des Gehäuses 2 verbunden und durchsetzt mit einem an ihm angeformten Stutzen 10 eine im Steg 5 vorgesehene Öffnung 11, wobei der Stutzen 10 mit dem Rand der Öffnung 11 verbunden, z. B. verschweisst ist. Oberhalb des Lagers 8 ist ein in eine Nut an der Innenfläche des topfförmigen Lagergehäuses 7 eingesetzter Federring 12 vorgesehen, der den äusseren Ring des Kugellagers 8 im topfförmigen Lagergehäuse 7 festhält. Der Bolzen 9 ist über zwei Muttern 54 und zwei Druckscheiben 53 in Form von Nabenhälften mit dem Innenring des Ku- <Desc/Clms Page number 2> gellagers 8 verbunden. Die Rolle 6 selbst ist an zwei ein Hebelpaar bildenden Hebelarmen 15 gelagert, die mit einem Ende über einen Bolzen 16 in Lagerhülsen 17, die an den Schenkeln 4 des Mantels 3 des Gehäuses 2 befestigt sind, am Gehäuse 2 verschwenkbar gelagert sind. Zwischen den Hebelarmen 15 ist eine Hülse 47 befestigt, in der der Lagerbolzen 16 aufgenommen ist. Die Achse 18 der Rolle 6 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel in von den Hebelarmen 15 nach oben abstehenden Laschen 19 aufgenommen. Den vom Lagerpunkt 16,17 der Hebelarme 15 abgekehrten Enden 20 derselben ist eine Federung 21 zugeordnet. Die Federung 21 umfasst einen Bolzen 22, dessen oberes Ende 23 durch eine Öffnung 24 im Steg 5 des Gehäuses 2 ragt und an dem eine Rändelschraube 25 befestigt ist, so dass der Bolzen 22 um seine Achse 26 verdreht werden kann. Das untere, abgesetzte Ende 27 des Bolzens 22 ist mit einem Gewinde versehen, so dass über eine Stoppmutter 28 eine Kunststoffhülse 32, die bis zur unteren Schulter 30 des Bolzens 22 reicht, am Bolzen 22 befestigt werden kann. Der untere Endbereich 31 des Bolzens 22, der durch die Hülse 32 verkleidet ist, durchsetzt ein Loch 34 in einer die federungsseitigen Enden 20 der Hebelarme 15, welche die Rolle 6 tragen, verbindenden Platte 33. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass das Loch 34 in der Platte 33 wie in Fig. 1 gezeigt, abgerundete Ränder besitzt und gegenüber der Aussenfläche der Kunststoffhülse 32 Spiel aufweist. Auf ein am Bolzen 22 vorgesehenes Gewinde 35 ist eine Druckplatte 36 geschraubt, die im Gehäuse 2 unverdrehbar geführt ist. Beispielsweise ist die Druckplatte 36 dadurch unverdrehbar, dass sie der abgerundeten Form des Gehäuses 2 im Bereich der Federung 21 entsprechend geformt ist. Durch Verdrehen des Bolzens 22 mit Hilfe der Rändelmutter 25 kann die Lage der Druckplatte 36 verändert und damit die Vorspannung einer zwischen der Druckplatte 36 und der die freien Enden 20 der Hebelarme 15 miteinander verbindenden Platte 33 eingesetzten Druckfeder 40 verändert werden, so dass die Federung 21 an das Gewicht des Wagens bzw. der von ihm zu befördernden Last angepasst werden kann. An der Unterseite der Platte 33 kann über diese etwas vorstehend eine z. B. aus Kunststoff bestehende Führungsplatte 29 befestigt sein. Die Führungsplatte 29 hat eine der Innenkontur des Gehäuses 1 im Bereich der Federung 21 angepasste Aussenform, <Desc/Clms Page number 3> so dass die Hebelarme 15 an ihrem der Lagerung gegenüberliegenden Ende im Gehäuse 1 gut geführt sind. Die Platte 33 und die Druckplatte 36, zwischen denen die Feder 40, die beispielsweise eine Schraubenfeder ist, angespannt ist, haben-siehe Fig. 2 eine Umrissform, die der Innenkontur des Bereiches des Gehäuses 2, in dem die Federung 21 angeordnet ist, angepasst ist. Beispielsweise sind die Verbindungsplatte 33 und die Druckplatte 36 ebenso wie die Führungsplatte 29 entsprechend dem in Draufsicht kreisbogenförmigen Teil 48 des Mantels 3, der die Stege 4 verbindet, angepasst konturiert. Beim Einfedern, wenn also die Druckfeder 40 zusammengedrückt wird, verschwenken die Hebelarme 15 und ihre federungsseitigen Enden 20 bewegen sich nach oben, so dass die Rolle 6 weiter in das Gehäuse 2 eintaucht. Um unerwünschte elektrische Aufladungen der erfindungsgemä- ssen, gefederten Lenkrolle 1 zu vermeiden, kann, um einen Potentialausgleich zu erreichen, am Gehäuse 2 elektrisch leitend eine Feder 50 aus elektrisch leitendem Werkstoff befestigt sein, die unter Federkraft mit einem Ende 51 am Aussenumfang 46 der Rolle 6 und mit ihrem anderen Ende 52 am Bolzen 9 anliegt, so dass der gewünschte Potentialausgleich herbeigeführt und ein unerwünschtes elektrisches Aufladen des mit der erfindungsgemässen Lenkrolle 1 ausgestatteten Fahrzeuges vermieden wird. Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden : Eine Lenkrolle 1 besitzt eine Rolle 6, die an zwei Hebelarmen 15, die im Inneren eines Gehäuses 2 angeordnet und gegen- über diesem Gehäuse 2 verschwenkbar gelagert sind, drehbar gelagert ist. Dem den Lagerpunkt 16,17 der Hebelarme 15 gegenüberliegenden Enden 20 ist eine Federung 21 zugeordnet, die ebenfalls im Gehäuse 2, dass auch die Rolle 6 aufnimmt, untergebracht ist. Das Gehäuse 2 ist über ein in einem Lagertopf 7 aufgenommenes Kugellager 8 gegenüber einem Bolzen 9, der an dem mit der Lenkrolle 1 auszustattenden Fahrzeug zu befestigen ist, um eine zur Drehachse 18 der Rolle 6 senkrechte Achse, die in Gebrauchslage lotrecht steht, verschwenkbar. Dadurch, dass sowohl die Rolle 6, als auch ihre Aufhängung 15 und die ihr zugeordnete Federung 21 in einem Gehäuse 2 untergebracht sind, ergibt sich eine gekapselte, gefederte Lenkrolle 1, die für in Reinräumen zu verwendende Wagen geeignet ist.
Claims (21)
- Ansprüche : 1. Lenkrolle (1), mit einem Gehäuse (2) und einer Rolle (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (6) an einem Hebelpaar (15), das im Gehäuse (2) verschwenkbar gelagert ist, frei drehbar gelagert ist und dass dem dem Lagerpunkt (16,17) des Hebelpaares (15) gegenüberliegenden Ende (20) des Hebelpaares (15) eine innerhalb des Gehäuses (2) angeordnete Federung (21) zugeordnet ist.
- 2. Lenkrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem freien Ende (20) der Hebelarme (15) und einem gehäusefesten Punkt eine Feder (40) vorgesehen ist.
- 3. Lenkrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (2) ein Bolzen (22) angeordnet ist, der mit seinem freien Ende (27) dem freien Ende (20) der Hebelarme (15) zugeordnet ist, um den herum die Feder (40) angeordnet ist.
- 4. Lenkrolle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Bolzen (22) eine verstellbare Druckplatte (36) zugeordnet ist, an der sich die Feder (40) abstützt.
- 5. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den freien Enden (20) der Hebelarme (15) eine diese verbindende Platte (33) befestigt ist, an der sich die Feder (40) unten abstützt.
- 6. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende (27) des Bolzens (22), der mit seinem oberen Ende (23) in einer Öffnung (24) des Gehäuses (2) aufgenommen ist, durch eine in der Verbindungsplatte (33) vorgesehene Öffnung (34) greift.
- 7. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem unteren Endbereich (31) des Bolzens (22) eine Kunststoffhülse (32) zugeordnet ist.
- 8. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Verbindungsplatte (33) eine Kunststoffplatte (29) befestigt ist, die seitlich wenigstens bereichsweise über die Verbindungsplatte (33) vorsteht.
- 9. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (36) eine Gewindebohrung aufweist, die auf ein Aussengewinde (35) des Bolzens (22) geschraubt ist und dass die Druckplatte (36) im Gehäuse (2) um die Achse (26) des Bolzens (22) unverdrehbar geführt ist und dass der <Desc/Clms Page number 5> Bolzen (22) im Gehäuse (2) um seine Achse (26) verdrehbar gelagert ist.
- 10. Lenkrolle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem über das Gehäuse (2) vorstehende Ende (33) des Bolzens (22) eine Handhabe (25) zum Verdrehen des Bolzens (22), z. B. eine Rändelmutter, befestigt ist.
- 11. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) über ein Lager (8), vorzugsweise ein Kugellager, gegenüber einem die Lenkrolle (1) haltenden Bolzen (9) verdrehbar gelagert ist.
- 12. Lenkrolle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (8) in einem Lagertopf (7) aufgenommen ist, der mit dem Gehäuse (2) verbunden ist.
- 13. Lenkrolle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagertopf (7) mit einem Ansatz (10) durch ein Loch (11) in der oberen Begrenzungsfläche (5) des Gehäuses (2) greift und über seinen Ansatz (10) mit den Rändern des Loches (11) verbunden ist.
- 14. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Lagers (8) im Lagertopf (7) ein Federring (12) vorgesehen ist.
- 15. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (9) mit Muttern (54) und Druckscheiben (53) in Form von Nabenhälften mit dem Lager (8), insbesondere dem inneren Ring eines Kugellagers verbunden ist.
- 16. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelpaar aus zwei Hebelarmen (15) besteht, die an ihrem der Federung (21) gegenüberliegenden Enden im Gehäuse (2) gelagert wird.
- 17. Lenkrolle nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Hebelarme (15) einen Lagerbolzen (16) umfasst, der in Lagerhülsen (17) eingreift, die an den Seitenwänden (4) des Gehäuses (2) befestigt sind.
- 18. Lenkrolle nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbolzen (16) in einer zwischen den Hebelarmen (15) befestigten Hülse (47) aufgenommen ist.
- 19. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus einem im wesentlichen Uförmigen Mantel (3) und einem die Schenkel (4) des Mantels (3) verbindenden Steg (5) besteht. <Desc/Clms Page number 6>
- 20. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine längliche Feder (50) aus elektrisch leitendem Werkstoff am Gehäuse (1) befestigt ist und sowohl an der Rolle (6) als auch am Bolzen (9) der am Fahrzeug befestigt ist, anliegt.
- 21. Lenkrolle nach einem der Ansprüche 4,5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (36), die Verbindungsplatte (33) und/oder die Kunststoffplatte (29) eine der Innenform des Gehäuses (1) im Bereich der Federung (21) entsprechende Umrissform aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0018597U AT2010U1 (de) | 1997-03-26 | 1997-03-26 | Gekapselte lenkrolle |
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| AT0018597U AT2010U1 (de) | 1997-03-26 | 1997-03-26 | Gekapselte lenkrolle |
Publications (1)
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|---|---|
| AT2010U1 true AT2010U1 (de) | 1998-03-25 |
Family
ID=3483745
Family Applications (1)
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| AT0018597U AT2010U1 (de) | 1997-03-26 | 1997-03-26 | Gekapselte lenkrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT2010U1 (de) |
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1997
- 1997-03-26 AT AT0018597U patent/AT2010U1/de not_active IP Right Cessation
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