AT200085B - Rußgewandhose für Rauchfangkehrer-Arbeitskleidung - Google Patents
Rußgewandhose für Rauchfangkehrer-ArbeitskleidungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Russgewandhose für Rauchfangkehrer-Arbeitskleidung Die althergebrachte Russgewandhose für Rauchfangkehrer hat den Nachteil, dass nach Erhärten und Anschwellen des Lederbesatzes die Schrittnähte der Grundhose gegen den Körper drücken. Auch die Nähte selbst erhärten bei längerem Tragen und können sogar zum Aufschürfen der Körperhaut an diesen Stellen Anlass geben. Bisher wurden die Besatzteile, d. i. der Gesässteil, der Kniefleck, der Bürstenfleck und der Aufstossfleck, getrennt ausgeführt und durch Nähte mit der Hose verbunden, welche die schon erwähnten Nachteile aufweisen und ausserdem verletzbar sind. Schliesslich verbleiben zwischen diesen Besatzteilen unbedeckte und ebenfalls verletzbare Stellen. Erfindungsgemäss werden diese Mängel zunächst dadurch behoben, dass von den vier üblichen Besatzteilen, u. zw. dem Gesässfleck, Kniefleck, Bürstenfleck und Aufstossfleck eines Hosenbeines, mindestens drei, vorzugsweise jedoch alle vier zu einem grösseren Besatzstück bzw. einem einzigen Vollbesatz vereinigt sind. Es fallen dadurch einzelne oder alle Teilungsnähte zwischen den Besatzstücken sowie die Schrittnaht weg, desgleichen das Reissen und Aufschwellen der betreffenden Nähte, so dass ein Aufschürfen der Körperhaut hintangehalten wird. Gegenstand der Erfindung ist weiters, dass der zu einem Besatz vereinigte Kniefleck, Bürstenfleck und Aufstossfleck eines Hosenbeines an einem, an sich bekannten, beiden Hosenbeinen gemeinsamen Gesässfleck lückenlos anschliesst. Die geteilten Besätze bzw. der Vollbesatz können die Seitennaht der Grundhose übergreifen, wobei EMI1.1 standes in der im Schneiderhandwerk üblichen Schnittdarstellung je eines Hosenbeines ersichtlich. Fig. 2 zeigt den Schnitt nur teilweise. Gemäss Fig. l wird auf die Hose (Grundhose) H der Vollbesatz V aufgenäht. Dieser ersetzt die vier bisherigen Besatzteile, nämlich den Gesässteil (Gesässfleck) I, den Kniefleck II, den Bürstenfleck III und den Aufstossfleck IV. Soweit der Umriss dieser vier Besatzteile von dem der Naht N folgenden Umriss des Vollbesatzes V abweicht, ist er in der Zeichnung mit unterbrochenen Linien angedeutet, welche zugleich die Nähte darstellen, mit denen diese Teile bisher auf der Grundhose befestigt wurden. Der Vollbesatz V ist so geschnitten, dass die Seitennaht S der Grundhose umgangen wird, um diese nicht zu verletzen. Die Treffpunkte a, b und c liegen so zu beiden Seiten der Seitennaht S, so dass sie von der dort getragenen Bürste kaum verletzt werden können. Die bisherige Schrittnaht n kann auch entfallen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Gesässfleck G in bezug auf die Linie x symmetrisch ausgebildet, um welche er gefaltet wird. Die zweite Hälfte wird in gleicher Weise mit dem andern Hosenbein verbunden. An die gebrochene Linie der Treffpunkte l, 2,3 schliesst der Besatz B an, der den bisherigen Kniefleck, Bürstenfleck und Aufstossfleck ersetzt. Durch Einfügen dieses Vollbesatzes in die Gesässnaht erhält die Hose einen tadellos geschmeidigen Sitz, der für den Rauchfangkehrer besonders vorteilhaft ist, da er bei seiner schweren Arbeit ausserordentliche Beweglichkeit haben muss. Als Grundmaterial für die Hose kann Fustian oder Hirsch- (Elchhirsch-) -leder dienen, während die Besätze vorteilhaft aus Hirschleder hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1 fleck (IV) eines Hosenbeines, mindestens drei, vorzugsweise jedoch alle vier zu einem grösseren Besatzstück bzw. einem einzigen Vollbesatz (V) vereinigt sind.2. Russgewandhose nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der zu einem Besatz (B) vereinigte Kniefleck (II), Bürstenfleck (ni) und Aufstossfleck (IV) eines Hosenbeines an einem, an sich bekannten, beiden Hosenbeinen gemeinsamen Gesässfleck (G) lückenlos anschliesst.3. Russgewandhose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die geteilten Besätze (B, G) bzw. der Vollbesatz (V) die Seitennaht (S) der Grundhose (H) übergreifen und ihre Anschlusspunkte (a, b, c) zu beiden Seiten der Seitennaht (S) gelegen sind.
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