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Feuerbrücke mit Luftzuführung.
Um ausser der Menge auch die Richtung der in die Feuerung einzulassenden Sekundärluft bestimmen und verändern zu können, hat man bereits einen nach dem Feuerraum mündenden Drehschieber angeordnet. Allein diese Anordnung ist an Steile der Feuertür angebracht, so dass die Sekundärluft als Oberluft vorn zutritt und mit den Feuergasen strömt. Nach vorliegender Erfindung soll dagegen die Sekundärluftzuführung in an sich bekannter Weise durch die Feuerbrücke erfolgen und die Luft den Feuergasen entgegenströmen.
Use Regelung der Luftmenge Iönnte hiebei in längst bekannter Weise durch ein ausserhalb der Feuerbrücke an beliebiger Stelle des Sekundärtuftweges eingeschaltetes
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kann Zwischenstellungen derart wählen, dass die den nächstliegenden Hauptstellungen entsprechenden Schlitzreihen wirksam, die Querschnitte aber gedrosselt sind. Dasselbe würde man erreichen, wenn der Schieber mit gleichmässig verteilten Schlitzreihen, die Wandung der Feumbrücke mit den ungleichmässig angeordneten Schlitzen versehen würde. Der. Zutritt der Sekundärluft geschieht vom Aschenfall her durch die mittels Klappe h verschliessbare O ffnung i.
Die die zweite Ausführungsform darstellenden Fig. 4 und 5 entsprechen in ihrer Bedeutung den Fig. 2 und t, jedoch ist der in Fig. 4 dargestellt Schnitt aus Schnitten nach den Einien E-F, A-B und C-D der Fig. 5 zusammengesetzt. Hier hat die Feuerbrücke b nach vorn eine grosse einheitliche Öffnung k, der Drehschieber e in einem Teil gleichmässig angeordnete Schlitze im anderen Teil eine undurchbrochene Wandung.
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Ausführungsform gleichzeitig mit der Veränderung des Durchgangsquerschnittes eine Lagen- veranderahg desselben.
Gleichzeitig mit dem Schieber e wird hei der dargestellten Ausführungsform auch die Klappe m verstellt. Da aber die austretende Luftmenge durch die Grösse des kleinsten vorhandenen Querschnittes bestimmt wird, so hat die Anordnung dieser Klappe nur dann Bedeutung, wenn sich ihr Durchgangsquerschnitt bei der Verstellung schneller verkleinert als derjenige der Schlitze.
Bei der zweiten Ausführungsform ist ausser dem Sekundärluftweg durch den Aschenfall noch ein zweiter Sehundartuftweg n vorhanden, der nach Abschluss jenes Weges
Sekundärluft zuführen kann.
Der Drohschieber lässt sich durch einen Flachschieber ersetzen, wenn die durchbrochene Wand der Fcucrbrücke wenigstens auf ihrer Innenseite ebenflächig gestaltet wird, um dem Flachschieber als Spiegel zu dienen.
Wenn bisher nur von Sekundärluft gesprochen und darunter die durch die hohle Feuerbrücke einzulassende atmosphärische Luft verstanden wurde, so kann die beschriebene
Einrichtung der Feuerbrücke auch zur Zuführung von Dampf oder Pressluft dienen. Haupt- sächlieli kann die Zuführung von Pressluft in Betracht kommen, weil diese vermöge ihrer höheren Spannung @@gar dem Strom der Feuergase entgegengerichtet, also besser als atmosphärische Luft, die alsbald in die Richtung des Feuergasstromos abgelenkt wird, in gewollter Richtung ausgesendet werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Feuerbrücke mit Luftzuführung durch einen in der durchbrochenen, als Schieber- gehiusc ausgebildeten Feuerbrücke angeordneten Schieber, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Schieber (e) gesteuerten Durchbrechungen (1, 2, 3,4, 5 bezw. k) der Feuerbrticke (h)
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dass durch Veränderung der Schieberstellung nicht cur eine Vergrösserung oder Verkleinerung des Durchgangsquerschnittes, sondern auch die Eröffnung oder Verschliessung einzelner Durchgangsstellen zwecks Änderung der Richtung der aus der Feuerbrücke in die Feuerung übertrotendon Sekundärluft bewirkt wird.