AT17859U1 - Plaudernest zur virusfreien kommunikation - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Plaudernest, d. h. eine Einrichtung zum Plaudern zur virusfreien Kommunikation, bei welchem wenigstens zwei herkömmliche bzw. gebrauchte/wiederverwendete Telefonzellen (1A, 1B) verwendet werden, die miteinander neu Seite an Seite in Verbindung stehen und die je ein Zellengehäuse mit vertikaler Mittellinie und an einer Seite des Zellengehäuses eine Zellentür und an einer anderen Seite mit ursprünglich Fenstern versehen sind, wobei das Plaudernest (8) zur virusfreien Kommunikation ausgebildet ist und gegenseitig so angeordnet sind, dass zwischen den beiden Telefonzellen im Bereich wenigstens eines deren Fenster durch einen entsprechenden Ersatz des jeweils betreffenden Fensters jeder der beiden Telefonzellen (1A, 1B) eine Sichtübertragung (wie bisher) und neu durch Entfernung des Fensterglases aus den Fenstern auch eine Schallübertragung möglich ist, jedoch durch zusätzliche an sich bekannte Massnahmen eine Virusübertragung ausgeschlossen ist.
Description
PLAUDERNEST ZUR VIRUSFREIEN KOMMUNIKATION
[0001] Die Erfindung betrifft ein Plaudernest zur virusfreien Kommunikation, insbesondere ein „Klatschnest“, welches eine Wirkung zur Verhinderung von Epidemien hat.
[0002] Wie bekannt, werden herkömmliche öffentliche Telefonzellen aufgrund der Entwicklung der Kommunikationstechnologie immer weniger verwendet. Die Menschen müssen heutzutage keine Öffentlichen Telefone mehr benutzen, weil sie mit einem Mobiltelefon jederzeit Ferngespräche führen können. So die herkömmlichen Telefonzellen fast verschwinden als beliebte DesignElemente der Straßen, obwohl der Nostalgiefaktor ziemlich groß ist.
[0003] Im Stand der Technik, wie beispielsweise bei der Telefonzelle nach dem chinesischen Gebrauchsmuster Nr. CN-212671320-U wird eine herkömmliche Telefonzelle in einen multifunktionalen Kommunikationskiosk umgewandelt. Obwohl diese Telefonzelle in einen Kommunikationskiosk umgewandelt wird, hat sie jedoch keine Wirkung zur Verhinderung von Epidemien. Es ist leicht, dass Viren oder Bakterien im Kommunikationskiosk verbleiben, was zu einer Verletzung der Epidemievorschriften führt. Noch grösser ist jedoch das Problem, dass wenn zwei Personen miteinander unmittelbar reden wollen, müssen sie in die eine Zelle gehen und dann können sie den Abstand nicht wahren. Dieses Problem ist heutzutage von größter Bedeutung in aller Welt. Es gibt bisher keine befriedigende Lösung für die Aufgabe, ausrangierte Telefonkabinen zur bestmöglichen Beibehaltung ihrer ursprünglichen Funktion der Kommunikation zwischen Menschen weiter zu nutzen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine innovative Lösung zu schaffen, durch welche eine virenfreie Kommunikation zwischen Personen gesichert und auch die Wiederverwendung von herkömmlichen Telefonzellen - zur bestmöglichen Beibehaltung ihrer ursprünglichen Funktion - mit relativ wenig Aufwand ermöglicht wird.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Figuren, in der Beschreibung und in den abhängigen Patentansprüchen dargelegt.
[0006] Das Wesen der Erfindung liegt darin, dass das Plaudernest zur virusfreien Kommunikation aus mindestens zwei herkömmlichen Telefonzellen ausgebildet ist, wobei die Telefonzellen miteinander in Verbindung stehen und durch schalldurchlässige, jedoch virensperrende, Membrane verbunden sind oder dass sie gegenseitig so angeordnet sind, dass sich deren vertikalen Mittellinien voneinander in einem sicheren Mindestabstand von z. B. einem oder zwei Metern befinden.
[0007] Anders ausgedrückt kann der Kern der Erfindung auch so dargestellt werden:
[0008] Die Erfindung betrifft ein Plaudernest, d. h. eine Einrichtung zum Plaudern zur virusfreien Kommunikation, bei welchem wenigstens zwei herkömmliche bzw. gebrauchte/wiederverwendete Telefonzellen verwendet werden, die miteinander neu Seite an Seite in Verbindung stehen und die je ein Zellengehäuse mit vertikaler Mittellinie und an einer Seite des Zellengehäuses eine Zellentür und an einer anderen Seite mit ursprünglich Fenstern versehen sind, wobei das Plaudernest zur virusfreien Kommunikation ausgebildet ist und gegenseitig so angeordnet sind, dass zwischen den beiden Telefonzellen im Bereich wenigstens eines deren Fenster durch einen entsprechenden Ersatz des jeweils betreffenden Fensters jeder der beiden Telefonzellen eine Sichtübertragung (wie bisher) und neu durch Entfernung des Fensterglases aus den Fenstern auch eine Schallübertragung möglich ist, jedoch durch zusätzliche an sich bekannte Maßnahmen eine Virusübertragung ausgeschlossen ist.
[0009] Bei einer einfachsten Ausführungsform des Plaudernestes sind die Telefongeräte der beiden Telefonzellen - außerhalb eines Telefonnetzes - miteinander direkt verbunden. Bei einer solchen Variante können die Telefonkabinen wie existierend unmittelbar aneinander gestellt werden, so dass sich die Personen gut sehen können. Eine Membran kann entfallen, weil die Schallwellen via Telefon übertragen werden. Das Telefon übernimmt somit die Membranfunktion.
[0010] Es ist aber auch eine solche Ausführung möglich, bei welcher die Telefongeräte aus den Telefonzellen entfernt, und Scheiben von einander gegenüberliegenden benachbarten Fenstern der Zellengehäuse durch schalldurchlässige und virenhemmende Folie, vorzugsweise Kunststofffolie ersetzt sind. Dadurch ist ein virensicheres Gesprächs-Fenster zwischen den Telefonzellen ausgebildet.
[0011] Dritte werden aus der Kommunikation voll ausgeschlossen, wenn zwischen den einander gegenüberliegenden benachbarten Gesprächs-Fenstern der beiden Zellengehäuse ein schalldämmender Kragen als eine äußere Schalldichtung beim Gesprächs-Fenster angeordnet ist.
[0012] Ferner ist es bei Bedarf zweckmäßig, wenn durch Entfernung der originalen Scheiben von den einander gegenüberliegenden benachbarten Fenstern der beiden Zellengehäuse ein Greiffenster mit Durchgrifföffnung ausgebildet wird, welche vorzugsweise mittels Gummihandschuhe beidseitig virendicht zugänglich ist. So können sich Personen z. B. die Hand schütteln, ohne sich gegenseitig mit Viren zu belasten. Ein Beispiel solcher Durchgreiföffnungen kann in Sterileinheiten gefunden werden. Z. B: in dieser Publikation:
vw. stanna avVitems/uploads/Milemanager/ Poster Elternedukation. nat.
[0013] Außerdem vorteilhaft kann vorgesehen werden, wenn jedes Zellengehäuse mit mindestens einer desinfizierenden und sterilisierenden Lampe, vorzugsweise mit einer UltraviolettLampe versehen ist, die mit einer elektrischen Steuereinheit elektrisch verbunden ist, welche innerhalb des einen Zellengehäuses angeordnet ist. Derart kann jeweils beim Verlassen der Telefonzelle automatisch für eine bestimmte Zeit oder bis zum Wiederöffnen der Tür UV auf den Innenraum wirken. Die Glasscheiben sollen bevorzugt UV - z. B. mit einer Folie - undurchlässig beschichtet werden, um zu verhindern, dass UV-Strahlung unkontrolliert ins Freie dringt.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend näher anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert, welche ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Gesprächsnestes illustrieren. Es zeigt:
[0015] + Fig. 1 perspektivische Darstellung einer herkömmlichen Telefonzelle;
[0016] + Fig. 2 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Plaudernestes mit zwei schematisch dargestellten Telefonzellen nach Fig. 1;
[0017] ° Fig. 3 eine Draufsicht der Lösung nach Fig. 2.
[0018] In Fig. 1 ist eine herkömmliche Telefonzelle 1 perspektisch dargestellt. Die Telefonzelle 1 weist ein Zellengehäuse 2, und an einer Seite des Zellengehäuses 2 eine Zellentür 3, sowie ein Telefongerät 4 auf. Die vertikale Mittellinie des Zellengehäuses 2 ist mit 5 bezeichnet. Die drei Seiten des Zellengehäuses 2 und auch die Zellentür 3 sind - in bekannter Weise - übereinander mit je drei Fenstern 6 versehen, deren Scheiben aus Glas oder Plexiglas mit 7 bezeichnet ist.
[0019] In Fig. 2 ist eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Plaudernestes 8 mit zwei schematisch dargestellten Telefonzellen 1A, 1B zu sehen, welches zur virusfreien Kommunikation von zwei Personen, insbesondere zur Verhinderung von Epidemien geeignet ist. Das Wesen der Erfindung liegt darin, dass das erfindungsgemäße Plaudernest 8 aus mindestens zwei herkömmlichen Telefonzellen 1A, 1B ausgebildet ist, wobei die Telefonzellen 1A und 1B miteinander verbunden und gegenseitig so angeordnet sind, dass zwischen den Zellen Schallwellen ausgetauscht werden können, dass jedoch keine Luftzirkulation zwischen den Zellen bewegen kann. Eine Variante zeigt, dass sich die beiden Zellen entlang deren vertikalen Mittellinien 5 voneinander in einem Mindestabstand 9 von zwei Metern befinden. Die Telefonzellen 1A und 1B sind miteinander durch einen Hohlraum speziell verbunden, dies wird aber unten näher beschrieben.
[0020] Die alten Telefonzellen 1 werden also erfindungsgemäß zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Plaudernestes 8 wieder verwendet, um virusfreie Gespräche zwischen zwei Personen zu ermöglichen. In Fig. 3 ist das erfindungsgemäße Plaudernest 8 in Draufsicht dargestellt. Die ehemaligen und wiederverwendeten Telefonzellen 1A, 1B (Figs. 2-3) dienen also neu als erfindungsgemäßes Plaudernest 8, welches eine problemlose, virenaustauschfreie, jedoch optisch ungehinderte Kommunikation zwischen zwei Gesprächspartnern ermöglicht. Bei der einfachsten Ausführungsform sind die Telefongeräte 4 der beiden Telefonzellen 1A, 1B miteinander elektrisch
unmittelbar verbunden, vorzugsweise außerhalb eines Telefonnetzes. Dies erlaubt zudem ein hohes Maß an Abhörsicherheit.
[0021] Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 wurden die Telefongeräte 4 (Fig. 1) aus den Telefonzellen 1A, 1B entfernt. Die Scheiben 7 von einander gegenüberliegenden benachbarten oberen Fenstern 6 der Zellengehäuse 2 wurden auch entfernt und durch eine schalldurchlässige, jedoch vierenhemmende Folie 10, vorzugsweise Kunststofffolie ersetzt, und wird dadurch ein virensicheres Gesprächs-Fenster 11 ausgebildet (Fig. 3).
[0022] Natürlich gibt es Kunststofftrennwände als unmittelbaren Virenschutz in der Praxis [es gibt auch Kunststofffolien, die an Schaltern montiert sind, um zwischen Schalterbeamten und Kunden eine Virentrennung zu erreichen.] Es gibt jedoch keine befriedigende Lösung für die Aufgabe, ausrangierte Telefonkabinen zur bestmöglichen Beibehaltung ihrer ursprünglichen Funktion weiter zu nutzen. Das ist eigentlich die vorliegende Erfindung. Durch kleine bauliche Umbaumaßnahmen gemäß der vorliegenden Erfindung können die alten Telefonzellen weiterhin dem Zweck dienen, eine virusfreie Kommunikation zwischen Menschen zu verbessern.
[0023] Dabei werden Dritte eher aus der Kommunikation voll ausgeschlossen, wenn die - mit Stoff oder Kunststofffolien 10 versehenen - Gesprächs-Fenster 11 zwischen den Telefonzellen 1A, 1B zusätzlich durch einen Kragen 12 schalldicht nach außen abgedichtet sind (Fig. 3).
[0024] Es ist auch eine solche Ausführung möglich, bei welcher nach Entfernung der originalen Scheiben 7 aus den einander gegenüberliegenden benachbarten Fenstern 6 der Zellengehäuse (2) - z. B. in Bauchhöhe der mittleren Fenstern 6 - ein Greiff-Fenster 14 mit einer DurchgriffOffnung ausgebildet wird (Fig. 3), welche vorzugsweise mittels Gummihandschuhe (nicht gezeigt, jedoch wie an sich bekannt aus Sterileinheiten oder aus Chemieversuchstischen) beidseitig virendicht zugänglich ist.
[0025] Alternativ könnte man die Durchgriff-Öffnung des Greiff-Fensters 14 mit einer Schiebetür oder Klappe (nicht gezeigt) versehen, sodass die miteinander kommunizierenden Personen durch diese Durchgriff-Offnung 14 hindurch Unterlagen oder andere Objekte austauschen können. Als relativer Virenschutz dient dabei der luftumspülte vorbestimmte Mindestabstand 9 (Luftspalt) (z. B. 10 cm bis 30 cm) zwischen den Telefonzellen 1A, 1B, der bei Bedarf vergrößert ausgeführt sein kann.
[0026] Bei einer weiterentwickelten Ausführungsfom des Plaudernestes 8 (nicht gezeigt) könnte jedes Zellengehäuse 2 mit mindestens einer desinfizierenden und sterilisierenden Lampe 13, vorzugsweise einer Ultraviolett-Lampe, versehen sein. Die bakterientötenden Lampen 13 sind innerhalb der Zellengehäuse 2 angeordnet. Bei dieser Ausführung könnte eine elektrische Steuereinheit 15 innerhalb eines Zellengehäuses 2 angeordnet sein (Fig. 2), welche elektrisch mit den bakterientötenden Lampen 13 verbunden ist. Die Steuereinheit 15 wird verwendet, um das Einund Ausschalten der bakterientötenden Lampen 13 zu steuern. Beispielsweise werden die bakterientötenden Lampen 13 einige Minuten lang ein- und dann automatisch ausgeschaltet.
[0027] Es ist ferner vorteilhaft, wenn ein drahtloses Netzwerkmodul 17 innerhalb des einen Zellengehäuses 2 des Plaudernestes 8 (Fig. 2) angeordnet ist. Es wird verwendet, um drahtlose Netzwerkdienste bereitzustellen. Das drahtlose Netzwerkmodul 17 kann beispielsweise ein drahtloser Router sein. Der drahtlose Router kann über ein Kabel mit dem Internet verbunden werden und drahtlose Signale für Computer, Mobiltelefone und Tablet-Computer aussenden. Sie werden dann über den drahtlosen Router mit dem Internet verbunden. Dadurch können für das Innere und die Umgebung des Plaudernestes 8 drahtlose Netzwerkdienste bereitgestellt werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
1A, 1B - Telefonzelle;
2 - Zellengehäuse;
3 - Zellentür;
4 - Telefongerät;
5 - vertikale Mittellinie der Telefonzelle/ Zellengehäuse; 6 - Fenster;
7 - Scheibe;
8 - Plaudernest;
9 - Mindestabstand von 2 Metern;
10 - schalldurchlässige und virenhemmende Folie; 11 - Gesprächsfenster;
12 - Kragen;
13 - desinfizierende und sterilisierende Lampe;
14 - Greiff-Fenster mit Durchgriff-Öffnung;
15 - elektrische Steuereinheit;
16 - drahtloses Netzwerkmodul
Claims (11)
1. Plaudernest zur virusfreien Kommunikation, bei welchem wenigstens zwei Telefonzellen verwendet werden, welche ein Zellengehäuse mit vertikaler Mittellinie und an einer Seite des Zellengehäuses eine Zellentür und an einer anderen Seite mit Fenstern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Plaudernest (8) zur virusfreien Kommunikation aus mindestens zwei herkömmlichen bzw. gebrauchten/wiederverwendeten Telefonzellen (1A, 1B) ausgebildet ist, wobei die Telefonzellen (1A, 1B) miteinander in Verbindung stehen und gegenseitig so angeordnet sind, dass zwischen den beiden Telefonzellen eine Sichtübertragung und eine Schallübertragung möglich ist, jedoch eine Virusübertragung ausgeschlossen ist.
2. Plaudernest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Telefongeräte (4) der beiden Telefonzellen (1A, 1B) - außerhalb eines Telefonnetzes - miteinander direkt elektrisch verbunden sind und derat die telefongestützte Kommunikation zwischen den beiden Telefonzellen erlauben.
3. Plaudernest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Telefongeräte (4) aus den beiden Telefonzellen (1A, 1B) entfernt sind, und Scheiben (7) von einander gegenüberliegenden benachbarten Fenstern (6) der Zellengehäuse (2) durch schalldurchlässige und virenhemmende Folien (10), vorzugsweise Kunststofffolien ersetzt sind und dadurch ein virensicheres Gesprächs-Fenster (11) zwischen den Telefonzellen (1A, 1B) ausgebildet ist.
4. Plaudernest nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einander gegenüberliegenden benachbarten Gesprächs-Fenstern (11) der beiden Zellengehäuse (2) ein Kragen (12) als eine äußere Schalldichtung beim Gesprächs-Fenster (11) angeordnet ist, so dass der durch die folienbewährten Fensterlöcher den Schall nicht an die Umwelt abgeben können.
5. Plaudernest nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch Entfernung der originalen Scheiben (7) von den einander gegenüberliegenden benachbarten Fenstern (6) der beiden Zellengehäuse (2) ein Greiffenster (14) mit Durchgriff-Offnung ausgebildet ist, welches vorzugsweise mittels Gummihandschuhe, wie in einer Sterileinheit, beidseitig virendicht zugänglich ist.
6. Plaudernest nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zellengehäuse (2) mit mindestens einer desinfizierenden und sterilisierenden Lampe (13), vorzugsweise Ultraviolett-Lampe, versehen ist, die mit einer elektrischen Steuereinheit (15) elektrisch verbunden ist, welche innerhalb des einen Zellengehäuses (2) angeordnet ist.
7. Plaudernest nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Telefonzelle ein Telefongerät aufweist.
8. Plaudernest nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten des Zellengehäuses mit den Zellentüren nebeneinander in einer Flucht angeordnet sind, oder dass die Zellentüren jeweils auf der gegenüberliegenden Seite der beiden Telefonzellen angeordnet sind.
9. Plaudernest nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Telefonzellen in einem geringen Abstand oder sich berührend aufgestellt sind, oder dass sich deren vertikale Mittellinien (5) voneinander in einem Mindestabstand (9) von ca. zwei Metern befinden.
10. Plaudernest nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei Telefonzellen miteinander zu einem Plaudernest aufgebaut sind.
11. Verwendung gebrauchter Telefonzellen als Plaudernest indem sie Seite an Seite aufgestellt und schalltechnisch, jedoch virenhemmend untereinander, verbunden werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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