AT17696B - Einrichtung zur Erhöhung der Meßgenauigkeit bei Geschwindigkeitsmessungen. - Google Patents

Einrichtung zur Erhöhung der Meßgenauigkeit bei Geschwindigkeitsmessungen.

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AT17696B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Ni 17696.   
 EMI1.1 
 



   Die durch Patent Nr. 17240 geschützte Einrichtung zur Messung von Geschwindigkeit,   Umdrehungszahl   u. s. w. bewegter Körper benutzt die durch einen Unterbrecher in einem Stromkreis mit Selbstinduktion veranlassten Stromimpulse, um vermittels eines Messinstrumentes die Häufigkeit derselben und somit die Geschwindigkeit des mit dem Unterbrecher direkt oder indirekt   verbundenen, bewegten Körpers   zu messen. 



   Bei Anwendung vorliegender Erfindung kann eine wesentliche Verbesserung der Messung   im Sekundärkreis dadurch erreicht werden, dass vor die Primärwicklung der Induktions-   spule ein Widerstand geschaltet wird, u. zw. wird dadurch eine   erheblich grössere Ab-   
 EMI1.2 
 schaltung von Widerstand. 



   Es folgt dies aus   nachstehender Überlegung. Dif Spannung   an der sekundären Wicklung der Induktionsspule ist der Spannung an der   Primärwicklung   proportional. Da nun diese letztere bei allen Touren bezw. Unterbrechungszahlen konstant bleibt, so ist auch die ihr proportionale Sekundärspannung fast unveränderlich. Schaltet man dagegen einen Widerstand vor die   Primärwicklung,   so wird   dieser bei geringer Tourenzahl,   also grosser Stromstärke, einen grossen Betrag der Spannung absorbieren. Mit wachsender   Geschwindigkeit   ergibt   sich dagegen   ein kleiner werdender   Spannungsabfall im Wi@@rstand und daher eine   
 EMI1.3 
 eine mit der Tourenzahl stark steigende Sekundärspannung.

   Diese kann jetzt zur   Ge-   schwindigkeitsmessung benutzt werden. Das Einschalten von Widerstand gestattet noch eine zweite Verbesserung des Geschwindigkeitsmessers. In vielen Fällen ist es   nämlich erwünscht.   eine   lori-aktion   der   Ablesungen   am Messinstrument vornehmen zu können, u. zw. tritt diese Notwendigkeit hänfig dann auf, wenn der bewegte Körper die   Stromunterbrcehung   mittelbar, also unter   Zwischenschaltung   eines weiteren Elementes, bewirkt. Wird beispielsweise der Geschwindigkeitsmesser bei Lokomotiven angebracht, so ist eine Korrektion wegen der an den Bandagen der Laufräder auftretenden Abnutzung notwendig.

   Man könnte nun die Korrektion in der Weise   vornehmen,   dass man die Windungszahl der Induktionsspule nach   Art des für d : c Spanuungsrogulierung bei   Transformatoren üblichen Verfahrens veränderlich macht, indem einzelne Windungen oder Windunsgruppen abschaltbar angeordnet werden. Diese Methode ist aber in mancher Hinsicht mit Ausführungsschwierigkeiten verknÜpft. 



  Unter Benutzung der oben angegebenen Vorschaltung von Widerstand kann nun diese Korrektion in anderer und einfacherer Weise erzielt werden.   Da nämlich der Widerstand   im Primärkreis den Ausschlag des im Sekundärkreis liegenden Messinstrumentes beeinflusst, so kann die Kompensation dadurch vorgenommen werden, dass man diesen in der Primär- 
 EMI1.4 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Erhöhung der Messgenauigkeit bei Geschwiudigkeitsmossungen nach Patent Nr. 17240, dadurch gekennzeichnet, dass vor die Primärwicklung der Induktionspule ein Widerstand geschaltet wird, zum Zwecke, eine grössere Abhängigkeit der Ablesung des im Sekundärkreis angeordneten Messinstrumentes. von der Geschwindigkeit zu erzielen.
    2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand regelbar ausgerührt wird, zum Zwecke, eine Korrektion der Angaben des Geschwindigkeitsmessers zu erreichen.
AT17696D 1902-07-26 1903-09-25 Einrichtung zur Erhöhung der Meßgenauigkeit bei Geschwindigkeitsmessungen. AT17696B (de)

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