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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17061. VICTOR GELPKE UND PAUL KUGEL. IN ZÜRICH.
Hochdruck-Schleuderpumpe bezw. Ventilator.
Beim Gegenstand vorliegender Erfindung wird ein hoher Nutzeffekt dadurch erzielt, dass ein möglichst gesetzmässiger Verlauf, sowie eine langsame Änderung der Geschwindigkeiten des bewegten Fördermittel in Bezug auf Grösse und Richtung, und zwar sowohl für das Laufrad wie für das Leitrad, und ein möglichst geringer Spaltverlust zwischen Lauf-und Leitrad angestrebt werden. Fig. 1 der Zeichnung stellt eine mehrstufige Hoch- druck-Schleuderpumpe im Schnitt dar ; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 ; Fig. 3 ein Schnitt durch ein Leit-und Laufrad in grösserem Massstabe und die Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien C-D bezw. D-E der Fig. 3.
Die Pumpe besteht aus einer Reihe von Leiträdern b, d, f, h bezw. b', d', f', h' und einer Reihe von Laufrädern c, e, g, i bezw. c', e', g', i'. Jedes Leitrad mit Ausnahme des ersten b, b', ebenso wie jedes Laufrad mit Ausnahme des letzten i, i'besitzt einen s-förmig gekrümmten Kanäle we ! cher zur Aufnahme von Leit-bezw.
Laufradschaufeln dient.
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rades c bezw. c'in achsialer Richtung zu, nimmt mit diesen Schaufeln an der Rotation teil, erhält dadurch eine Pressung und verlässt die Schaufeln des Laufrades in achsialer Richtung, um wieder in achsialer Richtung in die Leitradschaufeln überzutreten. Diese führen die Richtung und Geschwindigkeit der Förderflüssigkeit gesetzmässig in eine solche über, wie sie für den Eintritt in das nächste Laufrad e und e'erforderlich ist u. s. w.
Aus den Fig. 2 bis 5 geht hervor, dass Lauf- und Leitradschaufeln sich durch den ganzen
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gewährleistet ist. Die Geschwindigkeitsänderungen gehen in den einzelnen Kanalquerschnitten stetig und ohne Stoss der bewegten Flüssigkeit vor sich, während die Entstehung von Wirbeln und die damit verbundenen Arbeitsverluste hintangehalten sind. Die Sc11aufelung kann an jenen Stellen m unterbrochen werden, in welchen die Flüssigkeit beim Durchströmen keine Richtungsänderung erfährt Für die Wirkungsweise der Maschine ist es gleichgiltig, oh die Schaufeln am Eintritt oder Austritt in geraden Linien beliebiger Richtung oder in Kurven endigen, sofern nur die Führung keine Unterbrechung erleidet.
Die Erstreckung der Schaufeln über die ganze Ausdehnung des Kanales hat eine möglichst langsame Änderung der Geschwindigkeit des Fördermittels und infolgedessen
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Schaufeln, sowie die schrägliegende S-form der Kanäle möglichst sanfte Krümmungen, was eine weitere Verminderung des Druckhöhcnverlustes herbeiführt.
Bei der vorliegenden Erfindung wird der Arbeitsverlust im Spalt dadurch verringert, dass ein- oder mehrfache zylindrische Eindrehungen der Leit-und Laufräder gegeneinander den Austritt des Fördermittels möglichst verhindern. Dabei können die Trennungsflächen zwischen den Leit- und Laufrädern in einer Ebene senkrecht zur Achse liegen oder sie stellen Kegelfliichen dar, deren Erzeugende zur genannten Ebene geneigt ist.
Da der Übertritt des Fördermittels vom Lauf-ins Leitrad in der Richtung der Achse erfolgt, so wird der Durchmesser des Laufrades nahezu gleich jenem des die Räder umschliessenden Gehäuses, wesshalb die Pumpe verhältnismässig leicht und kompendiös ausgeführt werden kann.