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Österreichische PATENTSCHRIFT N"16745. CARL SCHAEUFFELEN IN HEILBRONN A. N. (WÜRTTEMBERG).
Eiserne Holländerschale mit Zementverkleidung als Ersatz für den Kupferbelag.
Zur Herstellung feiner Papiere müssen bekanntlich die eisernen Holländerschalen mit starkem Kupferblech vollständig ausgeschlagen werden. Dieser BIechbelag ist zunächst äusserst kostspielig und hat ferner den Nachteil, dass, wenn er, was häufig vorkommt, aus irgend- welchen Gründen an einer Stelle schadhaft wird, das Papierzeug sofort verunreinigt und meist unbrauchbar wird, weil sich zwischen Kupferblech und Gussschale eine Menge oxydiertes Eisen etc. mit der Zeit ansetzt.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Zementverkleidung eiserner Ho) l : indcrschalen, wobei letztere auf ihrer Innenseite entweder gerauht gegossen oder mit Vorsprüngeu oder Vertiefungen verschen sind und dann mit einem, über die vorragenden Endstellungen noch zirka 3 4 mm vorstehenden, feinen Zomentanstrich vorsehen werden. Der hicbei verwendete Zement muss bester Sorte und ebenso der verwendete Sand äusserst sorgfältig von Schlamm u. dgl. gereinigt sein.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine, mit vorbenannter Zementverkleidung versehene, eiserne Holländerschale in Fig. 1 und 2 in Vertikal-und Draufansicht und in den grösser gezeichneten Fig. 3 bis 5 je in einem Vertikalqlerschnitt und einer Ansicht eines Teiles
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Zum Zwecke festeren Anhaftens der Zementverkleidung c an der Eisenwand a ist letztere mit kurzen, am geeignetsten prismatischen, senkrecht stehenden Ansätzen (Warzen) (Fig. 3) oder mit schräg stehenden Ansätzen b2 (Fig. 5) versehen. Selbstverständlich kann die eiserne Holländerschale auch in beliebig anderer Weise gerauht oder mit irgendeiner sonstigen geeigneten Vorrichtung zum besseren Festhalten des Zements versehen sein.
Beispielsweise sind in Fig. 4 anstatt Erhöhungen b Vertiefungen b1 vorgesehen, die senkrecht oder schräg sein können und welche bei Bekleidung von älteren Holländerschalen mit einem Zementbelag durch Bohren von Löchern hergestellt werden. Die Zementvcr- kleidung c erhält einen vollständigen Glattstrich, welcher durch den sich bewegenden Hadernoder Papierstoff immer glatter wird. Eine Abnützung findet also nur in äusserst minimaler Weise statt.
Jedoch auch, wenn z. B. durch unvorsichtige mechanische Einwirkung an irgendeiner Stelle der Holländerschale die Zementverkleidung beschädigt wird, kann solche durch Rauhmachen der noch vorhandenen Verkleidung und Aufstreichen einer dünnen neuen Zementschicht die Zementverlileidung rasch und billig wieder repariert werden.
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Austrian PATENT WRITING N "16745. CARL SCHAEUFFELEN IN HEILBRONN A. N. (WÜRTTEMBERG).
Iron Dutch bowl with cement cladding as a replacement for the copper lining.
It is well known that in order to produce fine paper, the iron Dutch bowls must be completely lined with strong copper sheet. This sheet covering is extremely expensive at first and also has the disadvantage that if it becomes damaged in one place for whatever reason, which often happens, the paper stuff is immediately contaminated and usually unusable because there is a lot of oxidation between the copper sheet and the casting shell Iron etc. sets in over time.
The subject of the present invention is a cement cladding of iron ho) l: indcrshells, the latter being either poured roughened on their inside or given away with projections or depressions and then provided with a fine temporary paint projecting about 3 4 mm above the projecting end positions . The cement used must be of the best quality and the sand used must be carefully removed from mud and the like. like. be cleaned.
In the drawing, for example, an iron Dutchman bowl provided with the aforesaid cement cladding is shown in FIGS. 1 and 2 in vertical and top views and in FIGS. 3 to 5, which are drawn larger, each in a vertical section and a view of a part
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For the purpose of more firmly adhering the cement cladding c to the iron wall a, the latter is provided with short, most suitable prismatic, perpendicular projections (warts) (FIG. 3) or with inclined projections b2 (FIG. 5). Of course, the iron Dutchman bowl can also be roughened in any other way or provided with any other suitable device for better holding the cement.
For example, instead of elevations b, depressions b1 are provided in FIG. 4, which can be vertical or inclined and which are produced by drilling holes when cladding older Dutch shells with a cement covering. The cement cladding c is given a complete smooth coat, which becomes smoother and smoother as the rag or paper stock moves. There is therefore only minimal wear and tear.
However, also if z. B. the cement lining is damaged by careless mechanical action at any point of the Dutchman shell, the cement lining can be repaired quickly and cheaply by roughening the remaining lining and painting a thin new layer of cement.
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