AT165920B - - Google Patents

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AT165920B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Augenprothese und Verfahren zu deren Herstellung   Man hat bereits vorgeschlagen, Augenprothesen aus einem die Sclera darstellenden Tragkörper aus Kunstharz, einer gleichfalls aus Kunstharz bestehendem Kalotte zur Darstellung der Cornea und einer dazwischen liegenden Nachbildung der Iris herzustellen, welche Teile fest miteinander verschweisst sind. Diese Augenprothesen aus Kunstharz zeichnen sich durch besonders gute Verträglichkeit gegenüber dem menschlichen Gewebe aus. Während aber bei der Irisdarstellung durch deren Einbettung beste Haltbarkeit erzielt wurde, liess die Naturtreue ihrer Darstellung viel zu wünschen übrig. Die Bindehautmerkmale waren bisher weder zufriedenstellend naturgetreu dargestellt noch in ausreichend haltbarer Weise angebracht. 



  Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Augenprothese der eingangs geschilderten Art, die eine vollkommen naturgetreue, absolut haltbare und medizinisch einwandfreie Nachbildung sowohl der Iris als auch der Bindehautmerkmale aufweist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Tragkörper aus zwei Kunstharzschichten besteht, zwischen welchen eine Nachbildung der Bindehautmerkmale eingeschlossen ist und die miteinander zu einem homogenen Körper verschweisst sind. Gleichzeitig kann mit der äusseren der beiden Schichten eine das natürliche Auge bestens nachahmende Unschärfe des Randes der Iris dadurch erzielt werden, dass die äussere Tragkörperschicht aus nicht voll durchsichtigem Kunstharz besteht und den Rand der die Iris abdeckenden Kalotte etwas übergreift. 



  In der Zeichnung ist eine solche in der Herstellung forum eingebettete Augenprothese stark vergrössert im Schnitt dargestellt. 



  Für die Nachbildung der Cornea dient eine Kugelkalotte 1, die in eine Ausnehmung des zur Darstellung der Sclera dienenden Tragkörpers 2 eingesetzt ist. Zwischen der ebenen Rückseite der Kalotte und dem Tragkörper liegt eine dünne Papierscheibe 4, die Iris und Pupille darstellt. 



  Der Tragkörper 2 besteht aus einer äusseren dünnen Schicht 7 und einer inneren stärkeren Schicht 8, zwischen denen die Bindehautmerkmale 6 angebracht sind. Die äussere Schicht 7 besteht aus nicht voll durchsichtigem Material und übergreift mit ihrem Rand 9 die Kalotte 1, so dass der Rand der Irisscheibe unscharf er-   scheint. Als Material für die Teile   1,   7 und 8 dient vorzugsweise ein Hamstoffkondensationsprodukt oder ein Polymerisationsprodukt von Acrylsäureester, z. B. Plexiglas, Palapont od. dgl. 



   Die beschriebene Augenprothese wird z. B. wie folgt hergestellt :
Man fertigt zuerst nach dem Auge des Patienten ein seinen besonderen anatomischen Gegebenheiten angepasstes Wachsmodell des Tragkörpers an, in das die die Cornea darstellende Kalotte eingesetzt wird. Danach wird eine zweiteilige Gipshohlform 10, 11 verfertigt. Nun wird der Wachstragkörper entfernt, während die Kalotte samt Irisnachbildung in der unteren Hälfte der Gipsform verbleibt. Darauf wird die äussere
Schicht 7 des Tragkörpers in die Gipsform mit zähflüssigem oder breiigem Material   einmodelliert.   



  Dann werden auf deren Innenseite die Bindehautmerkmale 6 durch Bemalung oder im Falle der Blutgefässe durch Auflegen roter Fasern, z. B. Wollfäserchen, genau nach dem zweiten
Auge nachgebildet. Dann wird die zweite
Tragkörperschicht 8 in gleicher Weise einmodel-   liert,   die Gipsform 10, 11 geschlossen, unter Druck gesetzt und erhitzt, z. B. in kochendes Wasser gebracht. Dabei erhärtet der Kunststoff durch
Polymerisation und verbinden sich seine drei
Teile   1,   7 und 8 zu einer homogenen festen Masse, in der die Nachbildungen der Iris und der Binde- hautmerkmale fest und unzerstörbar eingeschlos- sen sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Augenprothese, die aus   eÌ11em   die Sclera darstellenden Tragkörper aus Kunstharz, einer gleichfalls aus Kunstharz bestehenden Kalottt zur Darstellung der Cornea und einer zwischen beiden liegenden Nachbildung der Iris besteht, welche Teile fest miteinander verschweisst sind, dadurch   gekennzeichnet,   dass der Tragkörper   (2)   
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 schweiss sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Augenprothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Tragkörperschicht (7) aus nicht voll durchsichtigem Kunst- <Desc/Clms Page number 2> harz besteht und mit ihrem Rand (9) den Rand der die Iris abdeckenden Kalotte (1) etwas übergreift, derart, dass der Rand der Iris wie beim natürlichen Auge nicht scharf abgegrenzt) sondern verschwommen erscheint.
    3. Verfahren zur Herstellung von Augenprothesen nach einem der Ansprüche l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Darstellung EMI2.1 äussere Schicht (7) des Tragkörpers in zäh. flüssigem oder teigigem Zustande einmodelbert, dann auf der Innenseite dieser Schicht die Bindehautmerkmale (6) angebracht, dann. die innere Schicht (8) des Tragkörpers in zähflüssigem oder teigigem Zustande einmodelliert, dann die zweite ebenfalls vorher hergestellte Hälfte der Gipsform (11) aufgesetzt und das Ganze unter Hitze und Druck in an sich bekannter Weise zu einem homogenen Körper zusammengeschweisst und erhärtet wird
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