AT165557B - - Google Patents

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AT165557B
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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Universalkupplung für Walzwerke u. dgl. 



   Zwischen den Walzen einer Walzenstrasse werden Universalkupplungen verwendet, die oft aus zwei Universalgelenken bestehen, die mittels einer Spindel miteinander verbunden sind. Die Spindel wird oft ganz oder teilweise als eine Platte ausgebildet, welche teilweise in die Universalgelenke eingeführt ist und deren ebene Flächen an entsprechenden Flächen des Gleitstückes des   Uniersalgelenkes   anliegen. Da bei den gebräuchlichen Kupplungen, die nach den gleichen Bewegungsgrundsätzen wie die Erfindung arbeiten, die Spindelplatte das Drehmoment überträgt, muss diese ziemlich dick sein, damit sie die entstehenden Beanspruchungen aushalten kann.

   Dies bringt mit sich, dass bei den genannten gebräuchlichen Kupplungen die ebenen Flächen der Gleitstücke in einem   verhältnismässig   grossen Abstand von der Mittellinie der Spindelplatte gelegen sind. 



   Der durchschnittliche spezifische Flächendruck p zwischen den Flächen der Gleitstücke unter der Spindelplatte kann (beim starren System) mathematisch mit dem Ausdruck 
 EMI1.1 
 wiedergegeben werden, wo Kl und   K2   Konstanten und x der Abstand der Gleitfläche von der Mittellinie sind. Hieraus ergibt sich, dass der spezifische Flächendruck stark abnimmt, wenn die Platte dunner ausgeführt wird. 



   Die Erfindung geht darauf hinaus, durch eine Verminderung der Dicke der Spindelplatte oder des damit vergleichbaren Organs den Flächendruck zwischen der Spindelplatte und den Gleitstücken zu vermindern, damit diese nicht einem so raschen Verschleiss unterliegen wie bei gewöhnlichen Kupplungen. Dies geschieht dadurch, dass die Spindel platte fest mit einem Organ verbunden, z. B. in ein Rohr eingeschwalbt wird, welches das Drehmoment aufnimmt, das die Kupplung zu übertragen hat. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung ver-   anschaulicht, u.   zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Kupplung und Fig. 2 einen Querschnitt   längs   der   Linie 11-1/in   Fig. 1. 



   Bei der gezeigten Ausführungsform sind mit 1 und 2 die Walzenzapfen bezeichnet, welche gekuppelt werden sollen. Auf jeden dieser Walzen- zapfen   1,   2 ist ein Kupplungskopf 3 fest montiert. 



  Die Kupplungsköpfe 3 sind mit querlaufenden zylindrischen Ausnehmungen versehen, in welchen zu den Ausnehmungen passende Gleitstücke 4 angebracht sind. Die Gleitstücke 4 haben ebene Flächen, die zu den Gleitflächen einer Spindelplatte 5 aus entsprechendem Werkstoff, z. B. gehärtetem Stahl, passen. Durch ein gegenseitiges Gleiten zwischen den ebenen Flächen der Spindelplatte 5 und der Gleitstücke 4 einerseits und den zylindrischen Flächen der Gleitstücke 4 und der Kupplungsköpfe 3 anderseits, werden'die Schiefstellungen und Axialverschiebungen ermöglicht, welche die Kupplung vermitteln. 



   Die Kupplungsköpfe 3 ragen in ein rohrförmiges Organ   6,   das auf geeignete Weise mit der Spindelplatte 5 längs deren Seitenkante verbunden ist. Die Verbindung der Spindelplatte 5 mit dem Organ 6 erfolgt beispielsweise dadurch, dass die Seitenkante der Spindel platte 5 in eine Längsnut des rohrformige. Organs 6' eingreift (Fig. 2). Die Spindelplatte 5 braucht zufolge ihres Eingriffes in die Nut des rohrförmigen Organs 6 nur so dick zu sein,   dass sie   den Schubbeanspruchungen an den Befestigungstellen am Rohr widerstehen kann, wahrend sie das auf sie ausgeübte Drehmoment unmittelbar auf das rohrförmige Organ   überträgt,   welches das Drehmoment in der gleichen Weise dem anderen Gelenkkopf mitteilt.

   Infolge der geringen Dicke der Spindelplatte wird,   stipe   oben erwäunt, der spezifische   FlächendrucK   vermindert. 



     Die Spindelplatte ist zweckmässig   mit einem Ölbehälter 8 versehen, von welchem den Gleitflächen durch in der Spindel platte 5 und in den Gleitstücken 4 vorgesehene Kanäle 9 Schmiermittel zugeführt wird. Dadurch, dass man die Ränder des rohrförmigen Organs 6 und die Kupplungsköpfe 3 durch ein Verschlussorgan 10 aus biegsamen Material, wie z. B Gummi oder Zeug, verbindet, gewinnt man den Vorteil, dass sich alle Gleitflächen der Umversalgelenke in einem   gcschIossenc25 ölgefiillten   Raum befinden.
Da alle axialen Bewegungen im Bereiche der oben genannten ebenen Gleitflächen der Spindelplatte und der Gleitstücke 4 stattfindet, kann die Befestigung der   Kuppiungsköpfe   3 an den Walzen bzw. Walzenzapfen 1 und 2 sehr einfach ausgeführt sein.

   Die Ausführungsform der wesent- 

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 EMI2.1 
 lich geändert werden, ohne dass dadurch von dem Grundsatz der Erfindung abgegangen werden braucht. Somit können unter anderem sowohl die Spindelplatte   5,   als auch das rohrförmige Organ 6 in anderer Weise ausgestaltet sein. 



  Die Dichtungsorgane 10 zwischen dem rohrförmigen Organ 6 und den Kupplungsköpfen 3 können, ohne selbst biegsam zu sein, auf andere Weise gelenkig sein. Die Spindelplatte   5   kann auch in zwei Teile geteilt sein, die voneinander getrennt sind und von denen je ein Teil einem Universalgelenk zugeordnet ist. Jeder der beiden Teile ist mit dem rohrförmigen Organ 6 fest verbunden, welches in diesem Falle das ganze Drehmoment der Kupplung von einem Gelenkkopf auf den anderen überträgt, wogegen die voneinander getrennten Teile der Spindelplatte in diesem Falle lediglich auf Abscherung be- ansprucht werden. Die Flächen der Spindelplattenteile brauchen dann nicht eben zu sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Universalkupplung für Walzwerke u. dgl., bestehend aus zwei Universalgelenken, die durch eine in die Gelenkteile eingreifende, das Dreh- moment übertragende Spindelplatte miteinander verbunden sind, welche in den Gelenkteilen gleitbar sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die
Spindelplatte   (5)   im Bereiche beider Universal- gelenke   (3)   mit einem Organ   (6)   kraftschlüssig verbunden ist, welches beide Universalgelenke   (3)   umgibt und das Drehmoment zur Entlastung der Spindelplatte   (5)   zum Teil oder zur Gänze überträgt.

Claims (1)

  1. 2. Universalkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelplatte (5) im Bereiche beider Universalgelenke (3) mit ihren Längskanten an einem röhrenförmigen Organ (6) starr befestigt ist, welches mit der Spindelplatte ein einheitliches Ganzes bildet und den Hauptteil der Drehmomentübertragung übernimmt.
    3. Universalkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das röhrenfömige Organ (6) diametral einander gegenüberliegende Längsnuten aufweist, in welchen die Spindelplatte (. 5) festsitzt.
    4. Universalkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel- EMI2.2 teilen besteht, von denen jeder Plattenteil mit dem röhrenförmigen Organ (6) fest verbunden ist, so dass dieses das Drehmoment zur Gänze übernimmt.
    5. Jniversalkupplung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das röhrenförmige Organ (6) und die Universalgelenkköpfe (3) durch biegsame Dichtungsorgane (10) überbrückt sind, durch welche der vom röhrenförmigen Organ (6) umschlossene Gelenkraum nach aussen hin abgedichtet ist und zur Aufnahme von Schmiermittel dient.
AT165557D AT165557B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2788861A (en) * 1950-11-17 1957-04-16 Loewy Eng Co Ltd Lubricating means for rolling mill coupling spindles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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