AT164091B - Reibeisen - Google Patents

Reibeisen

Info

Publication number
AT164091B
AT164091B AT164091DA AT164091B AT 164091 B AT164091 B AT 164091B AT 164091D A AT164091D A AT 164091DA AT 164091 B AT164091 B AT 164091B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grating
webs
grater
edges
friction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Heilig
Original Assignee
Adolf Heilig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolf Heilig filed Critical Adolf Heilig
Application granted granted Critical
Publication of AT164091B publication Critical patent/AT164091B/de

Links

Landscapes

  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reibeisen 
Es sind Reibeisen bekannt geworden, die aus einer mit einem Blechbügel eingefassten Blechtafel hergestellt sind, aus der mittels eines Schnittwerkzeuges kleine quadratische Felder unter Bildung einer Gitterfläche ausgestanzt werden, deren Stege zu den Längskanten des Reibeisens parallel bzw. senkrecht verlaufen. Durch einen weiteren Arbeitsvorgang werden die senkrecht zu den Längskanten verlaufenden Stege mit wellenförmigen Einkerbungen versehen, deren Kämme aber abwechselnd nach entgegengesetzten Richtungen schräg zur   Gitterfläche   stehen, so dass ihre aus der Gitterfläche vorstehenden Ränder nach entgegengesetzten Richtungen wirkende Schneidkanten bilden. Die parallel zu den Längskanten des Reibeisens liegenden Stege dienen jedoch bloss zur Versteifung des Gitters. 



   Die Erfindung betrifft ein Reibeisen dieser Bauart und bezweckt, ihre Reibwirkung zu verbessern, indem den Gitterstäben sowie den Schneidkanten auf der Gitterfläche eine solche Lage gegeben wird, dass an Stelle des bisher drückenden Schnittes ein ziehender Schnitt zur Anwendung kommt, wie dies bei anderen Reibeisen bereits vorgeschlagen wurde. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass sämtliche schräg zu den Seiten des Reibeisens verlaufende Stege des Gitters mit nach beiden Richtungen wirkenden Reibzähnen versehen sind und die benachbarten Kämme zweier sich kreuzender Stege im Hinblick auf ihre Neigung zur Gitterfläche gleiche Richtung haben.

   Bei gleicher Grösse der Reibfläche wird die Anzahl der Reibzähne verdoppelt und damit die Reibwirkung wesentlich verbessert, gleichzeitig aber auch eine zwangsläufige Führung des Reibgutes auf der Reibfläche erzielt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Reibeisens in schematischer Darstellung, um bloss die Anordnung der Gitterstäbe zu verdeutlichen. Fig. 2 zeigt einen Teil der Reibfläche in grösserem Massstab mit der Anordnung der Schneidkanten. Die Fig. 3 bis 5 zeigen Schnitte nach den Linien   III   bis V der Fig. 2. 



   Das Reibeisen besteht aus einer Blechtafel 1, deren Schmalseiten einen umgebördelten Rand 2 aufweisen und deren Längskanten in die Nut eines Bügels 3 eingeschoben sind, der durch Einrollen eines Blechstreifens hergestellt ist. Zur Versteifung der Blechtafel sind deren Ränder längs der Kanten 4 schwach nach hinten geneigt. Aus der Blechtafel sind kleine quadratische
Felder 5 unter Bildung eines Gitters derart ausgestanzt, dass die verbleibenden Stege unter   45 0   gegen die Längskanten der Blechtafel geneigt sind. Sämtliche Stege sind mit wellenförmigen Einkerbungen versehen, u. zw. sind zwischen zwei Kreuzungsstellen jeweils zwei Kerben 6, 7 vorgesehen.

   Die Anordnung ist so getroffen, dass ihre Wellenkämme nach entgegengesetzten Richtungen schräg zur Gitterfläche gerichtet sind, wobei aber die benachbarten Kämme zweier sich kreuzender Stege im Hinblick auf ihre Neigung zur Gitterfläche gleiche Richtung haben. 



  Bei sämtlichen Kämmen der in den Schnittlinien IV liegenden Kerben 6 bilden daher die aus der Reibfläche vorstehenden oberen Ränder 8 Schneidkanten, die beim Abwärtsführen des Reibgutes wirksam werden, während die in den Linien V liegenden Kämme mit ihren unteren Rändern 9 Schneidkanten bilden, die beim Aufwärtsführen des Reibgutes zur Wirkung kommen. Beim Führen des Reibgutes parallel zu den Längskanten des Reibeisens kommt jede Schneidkante schräg zur Bewegungsrichtung allmählich zur Wirkung, so dass ein ziehender Schnitt erzielt wird. Das geriebene Gut wird dabei an jeder Kreuzungsstelle der Stege in der Richtung der Pfeile 10 bzw. 11 gegenläufig abgeführt, wodurch eine zwangsläufige Führung des Reibgutes an der Reibfläche erzielt und das gefürchtete Abgleiten, das häufig zu Verletzungen der Hand führt, vermieden wird.

   Gegenüber der bekannten Anordnung der Gitterstäbe parallel bzw. senkrecht zu den Längskanten, bei welcher bloss diesenrecht zu den Längskanten angeordneten Gitterstäbe Reibzähne aufweisen, ist durch die erfindungsgemässe Anordnung eine Verdoppelung der Reibzähne bei gleicher Grössenanordnung gegeben, da sämtliche Stege Reibzähne tragen. Dieser Vorteil wird ohne Mehraufwand an Material oder an Arbeit erzielt, wobei aber durch die Wellung sämtlicher Stege auch die Festigkeit der Reibfläche erhöht wird, so dass auch sehr hartes und zähes Reibgut, ohne Beschädigungen des Reibeisens befürchten zu müssen, behandelt werden kann. Die. Neigung der (iitterstäbe zu den Längskanten der Reibfläche ist nicht auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt.

   Diese 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schneidkanten aufeinanderfolgender Kreuzungsstellen nicht in parallel, sondern schräg zu den Längskanten der Reibfläche gerichteten Geraden liegen, wodurch eine Rillenbildung im Reibgut vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Reibeisen mit einer Gitterfläche aus Blech mit wellenförmigen Einkerbungen versehenen Gitter- stäben, deren Reibzähne bildende Kämme abwechselnd nach entgegengesetzten Richtungen schräg zur Gitterfläche gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche schräg zu den Seiten des Reibeisens verlaufende Stege des Gitters mit nach beiden Richtungen wirkenden Reibzähnen versehen sind und die benachbarten Kämme zweier sich kreuzender Stege im Hinblick auf ihre Neigung zur Gitterfläche gleiche Richtung haben.
AT164091D 1946-10-05 1946-10-05 Reibeisen AT164091B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT164091T 1946-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT164091B true AT164091B (de) 1949-09-26

Family

ID=3652830

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT164091D AT164091B (de) 1946-10-05 1946-10-05 Reibeisen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT164091B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3700322C1 (de) Heftklammer aus Kunststoff
DE3940552A1 (de) Saegeblatt
DE2246065C3 (de) Lattenrost
DE3036453C2 (de)
EP1030763B1 (de) Band- oder gattermesser
DE3733528A1 (de) Saegeblatt fuer motorisch betriebene saegen
DE3022021C2 (de) Küchengerät zum Schneiden von Obst, Gemüse o.dgl. in Streifen
DE2206973C3 (de) Räumliches Bauelement zur Bildung von Trag- und Stützwerken
DE2811640A1 (de) Nietnagel
AT164091B (de) Reibeisen
DE2432973A1 (de) Einteiliger polster-abheftknopf
DE879818C (de) Anordnung zum Gleichrichten von Tabakteilen
DE2820958A1 (de) Gedrueckte gabelnadel
DE102019000412B4 (de) Küchenreibe
EP1204505B1 (de) Sägeblatt mit gruppen von zähnen unterschiedlicher breiten oder höhen
CH621839A5 (de)
DE2741533C2 (de) Zum Verbinden von Holzbauteilen bestimmte Krallenplatte
DE2508722A1 (de) Rieselkoerper
DE1153390B (de) Waermeaustauschplatten fuer einen Stapelplattenwaermetauscher mit einer Wellung von gleichfoermiger Wellenlaenge
DE202012100736U1 (de) Sägeblatt mit Öffnungen im Schaft
DE207717C (de)
DE700850C (de) hieden weiter Grundhiebe
AT143324B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Zahnlücken in Kämme.
AT288465B (de) Bandartige Klammer zum Sichern von Holzteilen
DE3346468A1 (de) Rohr- und plattenrippen-waermetauscher