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Österreichische PATENTSCHRIFT Nix 16396. WILLY ZIMMERMANN IN DÜREN (RHEINLAND).
Zugluftschützer für Türen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche bezweckt, die bei geschlossener Tür zwischen dem Türflügel und der Schwelle oder dem Fussboden befindlichen Fugen zu schliessen. Bekannt sind Vorrichtungen für den gleichen Zweck, bei welchen eine am unteren Teile des 1'tirholzos in einer Rinne gelagerte Dichtungsleiste durch das Schliessen der Tür mittels Hebelwerkes aus dieser Rinne herausgeschoben und auf den Fussboden bc/. w. die Schwelle gepresst wird.
Solche Vorrichtungen sind wegen ihrer nicht einfachen Bauart teuet. und versagen oft, indem Teile sich verbiegen oder brechen oder sich infolge Rostf, iis oder Eckons festsetzen ; ausserdem bedürfen solche Vorrichtungen, um wirklich dichten Schluss zu bewirken, eines vollkommen ebenen Fussbodens oder einer vollständig geraden Schwelle. Hat sich die Tür gesenkt oder ist der Fussboden uneben geworden, so schliessen die erwähnten Dichtungsleisten nicht mehr ab oder sie werden verbogen. Selbst durch Anwendung der bekannten, aus gelenkig verbundenen Teilen bestehenden Leisten werden die genannten Cbelstando nicht behoben.
Durch die im nachstehenden beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Einrichtung werden nun diese Nachteile vermieden.
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Die bekannte, abschliessende, aus einem elastischen Material, z B. Filz, Gummi oder dgl. bestehende Leiste a ist im Gegensatze zu den besagten Zugluftschiltzern, bei
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einzelnen, voneinander unabhängigen, kurzen, federnden Kiammern b gefasst und von letzteren mittels Fähnchen c unregelmässig hoch, entsprechend den Unebenheiten des Fussbodens oder der Schwelle festgehalten.
Die Klammern, deren Schenkel in ihrem unteren Teile parallel sind, erweitern sich keilförmig nach oben und tragen an der oberen, ebenen Abschlussfläche flache Federn d. Diese Klammern b mit der von ihnen gefassten Leiste Cl sind in eine hohle, festgelagerte, starre Führungsleiste e eingeschoben, deren Seitenflächen ebenfalls im unteren Teile parallel und im oberen Teile, entsprechend der Form der Klammern b, gegeneinender geneigt sind.
Diese konische Gestalt des Querschnittes im oberen Teile der Leiste und die ähnliche Ausbildung der in ihr auf den schräggestellten Flächen lagernden Klammern bewirkt, dass durch das geringste Anheben der Klammern sich die Seitennächen dersotben von jenen der Führungsleiste entfernen und infolgedessen die Klammern sich nicht in der Führungsleiste e festsetzen können. Letztere, zweckmässig aus Blech hergestellt, ist von einer Holzleiste f mit parallelen Aussenflächen eingefasst, welche in einer entsprechenden Nut zu der Tür befestigt ist.
Die Federn d pressen die Klammern stets nach abwärts, und zwar jede für sich, so dass der elastische Streifen a den Unebenheiten des Fussbodens unter der Tür sich anschliessen kann und hiedurch tatsächlich ein dichter Abschluss erzielt wird. Auch ein Verziehen oder eine Senkung der Tür verhindert die Wirkung der Vorrichtung nicht, da die kurzen Klammern durch eine Biegung der Führungsleiste e nicht beeinflusst werden, indem sich dieselben heim geringsten Anheben des elastischen Streifens a in lotrechter Richtung frei bewegen können. Die Vorrichtung kann nicht nur zur Abdichtung der unteren, sondern auch der seitlichen oder mittleren Fugen bei Pendeltilren angewendet werden.
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Austrian PATENT NIX 16396. WILLY ZIMMERMANN IN DÜREN (RHINELAND).
Draft guards for doors.
The present invention relates to a device which is intended to close the joints between the door leaf and the threshold or the floor when the door is closed. Devices are known for the same purpose, in which a sealing strip mounted on the lower part of the 1'tirholzos in a channel is pushed out of this channel by closing the door by means of levers and onto the floor bc /. w. the threshold is pressed.
Such devices are expensive because of their not simple construction. and often fail as parts bend or break or become stuck as a result of rust, iis, or eckons; In addition, in order to produce a really tight seal, such devices require a perfectly level floor or a completely straight threshold. If the door has lowered or the floor has become uneven, the sealing strips mentioned no longer close or they are bent. Even by using the known strips consisting of articulated parts, the mentioned cbelstando are not eliminated.
These disadvantages are now avoided by the device described below and shown in the drawing.
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The known, final, made of an elastic material, for example felt, rubber or the like. Existing strip a is in contrast to the said draft shields at
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individual, independent, short, springy chambers b and held by the latter irregularly high by means of flags c, corresponding to the unevenness of the floor or the threshold.
The brackets, the legs of which are parallel in their lower part, widen upwards in a wedge shape and have flat springs d on the upper, flat end surface. These brackets b with the bar Cl grasped by them are inserted into a hollow, fixed, rigid guide bar e, the side surfaces of which are also parallel in the lower part and inclined towards one another in the upper part, corresponding to the shape of the brackets b.
This conical shape of the cross-section in the upper part of the bar and the similar design of the brackets resting in it on the inclined surfaces have the effect that the slightest lifting of the brackets causes the side surfaces to move away from those of the guide bar and, as a result, the brackets are not in the guide bar e can fix. The latter, expediently made of sheet metal, is framed by a wooden strip f with parallel outer surfaces, which is attached to the door in a corresponding groove.
The springs d always press the clamps downwards, each for itself, so that the elastic strip a can join the unevenness of the floor under the door and thereby actually achieve a tight seal. Warping or lowering the door does not prevent the device from working either, since the short brackets are not influenced by a bend in the guide strip e, as they can move freely in a vertical direction after the slightest lifting of the elastic strip a. The device can be used not only to seal the bottom, but also the side or middle joints in pendulum joints.