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Uhrgehäuse für Tisch-oder Wanduhren.
Die Erfindung betrifft ein Uhrgehäuse für Tisch-oder Wanduhren mit durchsichtigen Abdeckung des Zifferblattes mittels ebener oder schwach gewölbter, ganz oder teilweise in einen Rahmen gefasster Scheibe aus Glas, Kunstharz od. dgl. Die Erfindung bezweckt, ein Uhrgehäuse mit schattenfreiem Lichteinfall auf das Zifferblatt zu schaffen. Gemäss der Erfindung ist hiezu der die Deckscheibe ganz oder teilweise einfassende Rahmen in oder hinter die Zifferblattebene verlegt. Nach einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung sind die Ränder der Deekseheibe und des Zifferblattes auf der oder den Seiten des Lichteinfalls auf das Zifferblatt derart aus den Hauptebenen der Deckscheibe bzw. des Zifferblattes abgewölbt, dass diese Ränder sich hinter der die Uhrskala tragenden Zifferblattebene vereinigen.
Es ist bei Armbanduhren bekannt, die Ränder der durchsichtigen Abdeckung aus der Hauptebene der Deekseheibe nach rückwärts stark abzuwölben und die Ränder in einen Rahmen zu fassen.
Für diese Ausbildung der durchsichtigen Abdeckung bei Armbanduhren sind jedoch andere Gründe massgebend, als bei den Tisch-oder Wanduhren gemäss der Erfindung. Denn letztere nehmen eine feste Lage gegenüber dem von irgendeiner Seite einfallenden Licht ein, während bei Armbanduhren eine solche Lage nicht gegeben ist und die Uhr unwillkürlich in die jeweilige beste Ablesestellung gebracht wird.
Die Ausbildung der Uhr ist derart, dass die abgebogenen Ränder von Zifferblatt und Deckscheibe einander zunächst in dem über der Zifferblattebene bestehenden Abstand folgen und am Ende zusammenlaufen, verhindert, dass man von der Seite her hinter das Zifferblatt sehen kann.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einer kleinen Tisehuhr für schattenfreien Lichteinfall von oben dargestellt, u. zw. ist die Uhr in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
Bei der dargestellten Tischuhr ist der obere Rand b der Deckscheibe a und der obere Rand e des Zifferblattes il nach der Uhrwerksseite hin abgebogen und endet hinter der Zifferblattebene. Der untere Rand der Deckscheibe und ihre beiden Seitenränder sind im Rahmen j gefasst, während ihr oberer Rand b sich frei gegen die Vorderseite des oberen Zifferblattrandes legt. Diese Ausführungsform ermöglicht einen schattenfreien Lichteinfall von oben, beispielsweise von einer Decken-oder von einer Sehreibtisehleuehte her.
Bei den ortsfesten Wanduhren werden zweckmässig die beiden vertikal verlaufenden Randteile der Deekseheibe und des Zifferblattes nach hinten gegen das Uhrwerk abgebogen. Es ist demzufolge, ohne dass von der Seite hinter das Zifferblatt gesehen werden kann, ein schattenfreier Lichteinfall auf das Zifferblatt von der Seite, z. B. vom Fenster her, erreicht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Uhrgehäuse für Tisch-oder Wanduhren mit durchsichtiger Abdeckung des Zifferblattes mittels ebener oder schwach gewölbter, ganz oder teilweise in einem Rahmen gefasster Scheibe aus Glas, Kunstharz od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der die Deckscheibe ganz oder teilweise einfassende Rahmen in oder hinter der Zifferblattebene liegt.
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