AT155884B - Kontaktanordnung für Schaltgeräte hoher Schalthäufigkeit, insbesondere für Aufzugschütze. - Google Patents

Kontaktanordnung für Schaltgeräte hoher Schalthäufigkeit, insbesondere für Aufzugschütze.

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AT155884B
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contactors
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silver
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Paul Donath
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Siemens Ag
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   in Berührung und beim Ausschalten zuletzt ausser Berührung mit dem Gegenkontakt kommt, aus abbrandfestem,. nicht schweissendem Stoff, der andere Teil dagegen aus einem elektrisch gut leitendem Stoff besteht. 



  Durch Verwendung einer solchen Kontaktordnung mit einem in der gekennzeichneten Weise izusammengesetzten Sehaltstüek lässt sich die Gefahr des Schweissens der Kontakte eines Schützes mit Sicherheit ausschliessen, da es durch die erfindungsgemässe Zusammensetzung des einen Schaltstückes in Verbindung mit einer gegenseitigen Wälzbewegung der zusammenarbeitenden Schaltstücke ohne weiteres zu erreichen ist, dass verringerter Kontaktdruck und Berührung von Metall und Metall niemals gleichzeitig zusammentreffen können. Gerade bei Schützen ist dies besonders wichtig, weil hier betriebsmässig kein gewaltsames Trennen der Schaltstücke beim Ausschalten, wie z. B. bei Kontrollschaltern, stattfindet, so dass bereits ein beginnende Verschweissen der Kontakte ein Hängenbleiben des Schützes und damit schwerwiegende Betriebsstörungen und Unfälle verursachen kann.

   Erfindung-   
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   schweissendes   Material wird vorzugsweise Graphitkohle verwendet ; es kann aber beispielsweise auch Wolfram oder eine Wolframlegierung verwendet werden. Elektrisch gut leitende Baustoffe, die nicht schweissen und für die Dauerstrom führenden Teile der zusammengesetzten   Schaltstücke   nach der Erfindung besonders gut brauchbar sind, sind insbesondere Kupferkohlen. 
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 beispiel dienen. 



   11 ist der aus Kupfer oder einem sonstigen   üblichen   Kontaktwerkstcff bestehende bewegliche 
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 der unteren Kante des aus gut leitendem, nicht schweissendem Stoff bestehenden unteren   Teils 7. 3 des   festen Kontaktes. Beim Ausschalten wälzt sich der bewegliche Kontakt 11 unter der Einwirkung der Feder 15 auf dem festen Kontakt ab und berührt zuletzt bei der Kontakttrennung den abbrandfesten Teil 12 des festen Kontaktes ; beim Einschalten berührt er diesen Teil zuerst, indem er die gleichen Bewegungen wie beim Ausschalten in umgekehrter Reihenfolge vollführt. 



   Dadurch, dass der bewegliche Kontakt 11 der Erfindung entsprechend aus Kupfer, dagegen der 
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Kontaktes aus Kupferkohle besteht, lässt sich die Betriebssicherheit und die Haltbarkeit gegenüber den bisher verwendeten Ausbildungsformen für   Schaltgeräte,   wie   Aufzugsschützen,   wesentlich verbessern. 



   Bei besonders hoher Stromstärke bzw. längerer Einschaltdauer können sieh jedoch, wie gefunden wurde, an der Auflagestelle zwischen festem und beweglichem Kontakt im   Einsehaltzustand   mit der Zeit Fremdschichten aus Kupferoxydul bilden, die die Kontakterwärmung stark anwachsen lassen. 



  Sogar Silber gegen Kupferkohle kann unter derart verschärften Betriebsbedingungen noch, wie bei Versuchen festgestellt wurde, hohe Kontakttemperaturen unter   Fremdschiehtbildung   ergeben. 



   Es wurde jedoch gefunden, dass die Kontakttemperatur auch bei langer Einschaltzeit und erhöhtem Strom verhältnismässig niedrig gehalten werden kann, wenn gemäss der weiteren Erfindung an der im Einschaltzustand durch Dauerstrom beanspruchten Auflagestelle zwischen dem festen und dem beweglichen Kontakt Silber-und Silberkohle aufeinanderliegen. Eine schädliche   Fremdsehicht-   bildung findet hiebei nicht statt. 



   Es ist dabei nicht erforderlich, den ganzen   beweglichen Kontakt 77 aus Silber herzustellen,   sondern es genügt, in ihm, wie in Fig. 2 gezeigt, ein kleines   Stück   Silber 24 einzusetzen. 



   Auch kann der gut leitende, nicht schweissende Teil   13   des festen Kontaktes   im wesentlichen   nach wie vor aus Kupferkohle bestehen, während   lediglieh   an der   Auflpgestelle zwischen festem   und beweglichem Kontakt, wie es im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 gezeigt ist, ein Stück   2.   5 aus Silberkohle eingesetzt ist. 



   Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern überall da anwendbar, wo Kontaktwerkstoffe benötigt werden, die einerseits abbrandfest, anderseits aber auch auf die Dauer, einen nur geringen Übergangswiderstand gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kontaktanerdnung für Schütze, bei dersieh ein bewegliches Schaltstück auf einem festen Schaltstück abwälzt, wobei in an sich bekannter Weise für das eine der beiden Schaltstücke ein aus zwei Teilen verschiedenen Baustoffes bestehender Kontaktkörper verwendet ist, dessen beim Einschalten mit dem Gegenkontakt zuerst in Berührung kommender Teil aus abbrandfestem nicht schweissendem Stoff und dessen anderer Teil aus einem elektrisch gut leitenden Stoff besteht, dadurch gekennzeichnet, dass als abbrandfester Teil des, wie an sich bekannt, aus unmittelbar aneinandergefügten Teilen bestehenden Kontaktkörpers vorzugsweise Elektrographitkohle, als gut leitender Stoff für den im Einschaltzustand durch Dauerstrom beanspruchten Teil kupferhaltige Kohle verwendet ist.
    2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der im Einschaltzustand durch Dauerstrom beanspruchten Auflagestelle zwischen festem und beweglichem Kontakt Silber und Silberkohle aufeinanderliegen. EMI3.1
AT155884D 1937-01-20 1937-01-20 Kontaktanordnung für Schaltgeräte hoher Schalthäufigkeit, insbesondere für Aufzugschütze. AT155884B (de)

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