AT155846B - Durchschußrahmen für Einrichtungen zur Bestimmung der Geschoßgeschwindigkeiten und Streuungsbilder. - Google Patents

Durchschußrahmen für Einrichtungen zur Bestimmung der Geschoßgeschwindigkeiten und Streuungsbilder.

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AT155846B
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Max Dr Maurer
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Max Dr Maurer
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    Durchschussrahmen   für Einrichtungen zur Bestimmung der   Gesehossgeseliwindiglielten und     Streuungsbitder.   



   Bekanntlich werden die   Geschossgeschwindigkeiten,   abgesehen von photographischen Methoden, dadurch bestimmt, dass in der Schusslinie in gewissen Abständen voneinander Rahmen aufgestellt werden, die mit stromführenden parallelen oder gitterförmig sich kreuzenden Drahtlagen bespannt sind. Beim   Durchschuss   der einzelnen hintereinanderstehenden Rahmen werden Stromunterbrechungen bewirkt, die zur Aufzeichnung der Zeitpunkte der einzelnen Rahmendurchschüsse bestimmt sind. 



   Durch die Registrierung der Zeitdifferenzen zwischen den Durchschüssen zweier benachbarter Rahmen, die einen bekannten Abstand besitzen, wird die mittlere   Geschossgesehwindigkeit   zwischen den beiden
Rahmen ermittelt. 



   Diese mit   stromführendem Draht bespannten   Rahmen haben jedoch den Nachteil, dass nach jedem   Durchschuss   die zerschossene Drähte an den   Durchschussstellen   wieder leitend verknüpft werden müssen. Demnach ist es nach dieser bekannten Methode nicht möglich, sämtliche im Reihenfeuer einer automatischen Waffe abgegebenen Schüsse einzeln zu vermessen, d. h. nicht nur die einzelnen
Geschossgeschwindigkeiten, sondern auch gleichzeitig mit derselben Einrichtung die Treffpunktsverteilung, also die Streuungsbilder für die verschiedenen Schussweiten sowie die Zeitintervalle zwischen den aufeinanderfolgenden   Geschoss-oder Gesehosssplitterdurchgängen durch   einen Rahmen zu bestimmen. 



   Um diese Bestimmungen einzeln oder gemeinsam   durchzuführen,   sind die einzelnen Durch-   schussrahmen   erfindungsgemäss derartig ausgebildet, dass sowohl die   Vorderfläche   als auch die von ihr elektrisch isolierte parallele   Rückfläche   des Rahmens mindestens   einen Metallbelag aufweist,   dessen Abstand vom andern etwas grösser, gleich oder kleiner ist als die Länge der verwendeten Geschosse, wobei der Belag der Vorderfläche mit einem Pol und der Belag der   Rückfläche   mit dem   andern Pol einer Batterie über ein den Stromverlauf zeichnendes Gerät (Oszillograph od. dgl.

   ) ver-   bunden ist, so dass beim Durchschuss des Rahmens das den vorderen   Belag etwas einbordelnde Geschoss   im Augenblick der Überbrückung des aus diesem Grunde die   Geschosslänge   auch etwas übertreffenden Abstandes der beiden Metallbeläge den Stromschluss bewirkt, der in bekannter Weise gleichzeitig mit einer Zeitmarkierung auf einem mit gegebenener konstanter Geschwindigkeit ablaufenden Registrerband verzeichnet werden kann. 



   Zur Messung der   Geschossgeschwindigkeit   genügt für jeden Rahmen die Bespannung der Vorderund Rückfläche mit je einer dünnen elastischen Blechplatte, die nach dem Durchschuss keine störende Durchbiegung aufweist, damit die Stromleitung nach dem Durchschuss sicher unterbrochen wird. 



  Selbstverständlich kann man auch zwischen die beiden leitenden Flächen eine isolierende Schicht, z. B. eine   Pappendeckel-oder Weiehgummiplatte,   einlegen, dann kann deren Vorderfläche etwa mit Aluminiumfolie belegt sein, dagegen müsste der   rückwärtige   Metallbelag so fest sein, dass er nicht durch die beim Durchschuss auftretende Stauchung der Isolationsmasse schon reisst, bevor er noch mit der Geschossspitze in Berührung kommt. 



   Zwecks Feststellung der zeitlichen Aufeinanderfolge der durch die einzelnen Felder eines rechteckig unterteilten Rahmens hindurchgehenden   Schüsse,   also zur Ermittlung eines räumlich-zeitlichen Streuungsbildes automatisch feuernder Schusswaffen ist sowohl die Vorder-als auch die   Rückfläehe   des Rahmens mit einer Anzahl paralleler sich gegenseitig nicht berührender elastischer Bleehstreifen bespannt, wobei sich die   Richtungen   der vorderen und hinteren Streifen gegenseitig rechtwinkelig kreuzen.

   Jeder einzelne dieser Streifen der   Vorderfläche   ist mit dem einen Pol und jeder Streifen der 

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   einer Stromkurve geeignetes Instrument (Oszillograph od. dgl. ) verbunden, so dass jeder Durchschuss   der beiden hintereinander sich kreuzenden Streifen einen Stromstoss bedingt, der gleichzeitig von zwei Stromindikatoren auf dem laufenden Registrierband aufgezeichnet wird. Ist z.

   B. der rechteckige Schussrahmen auf der   Vorderfläche   mit drei vertikalen und auf der   Rüekfläehe   mit vier horizontalen 
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 Teilfelder ergeben, so bedingt jeder   Durchschuss   eines Teilfeldes durch das stromsehliessende   Geschoss   einen Stromstoss, der gleichzeitig die beiden angeschlossenen Stromindikatoren in Aktion setzt, so dass man aus den zwei genau übereinanderstehenden Zacken der von den sieben verwendeten Strom- 
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 stellen kann. 



   Sollen nur vertikale oder horizontale Streuungen festgestellt werden, so erhält der   Durehsehuss-   rahmen auf einer, z. B. der   Vorderfläche   einen den ganzen Rahmen ausfüllenden Belag, während die andere Fläche parallele horizontale oder vertikale Belagstreifen erhält, von denen jeder einzelne iiber ein den Stromverlauf aufzeichnendes Gerät mit einem und der gegenüberstehende   Vollfläehenbelag   mit dem andern Pol verbunden ist. 



   Ein solcher Rahmen mit vertikalen Streifen unmittelbar hinter einem solchen Rahmen mit horizontalen Streifen gibt eine Verbindung von gleicher Wirkung wie der vorbesehriebene Rahmen mit parallelen Belagstreifen der Vorderfläche, die sich mit den parallelen Belagstreifen der   Rückfläche   senkrecht kreuzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Durchschussrahmen   für Einrichtungen zur Bestimmung der   Gesehossgesehwindigkeiten und   Streuungsbilder, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die   Vorderfläehe   als auch die von ihr elektrisch isolierte, parallele   Rückfläche   des Rahmens mindestens einen Metallbelag aufweist, dessen Abstand vom andern etwas grösser, gleich oder kleiner ist als die Länge der verwendeten Geschosse, wobei der   Belag der Vorderfläche   mit dem einen Pol, der Belag der   Rückfläche   mit dem andern Pol einer Batterie   über ein den Stromverlauf aufzeichnendes Gerät (Oszillograph od. dgl.

   ) verbunden ist, so dass bei jedem     Durchschuss   des Rahmens das Geschoss selbst im Augenblick der   Überbrückung   des Abstandes zwischen den beiden Metallbelägen den Stromschluss und die Aufzeichnung des Stromstosses bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Durchsehussrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Metallbelägen eine Platte aus Isolationsmaterial (Pappendeckel, Gummi od. dgl. ) angeordnet ist.
    3. Durchschussrahmen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Metallbelag in Form einer Metallfolie an der Isolierplatte angebracht ist.
    4. Durchschussrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallbelag auf einer oder beiden Seiten aus einer Anzahl von parallelen, sieh gegenseitig nicht berührenden Streifen besteht, wobei sich die Richtungen der vorderen und der hinteren Streifen kreuzen und jeder Streifen der Vorderfläche mit dem einen Pol und jeder Streifen der Rückfläche mit dem andern Pol der Batterie in Parallelschaltung über je ein den Stromverlauf aufzeichnendes Gerät verbunden ist.
AT155846D 1937-03-02 1937-03-02 Durchschußrahmen für Einrichtungen zur Bestimmung der Geschoßgeschwindigkeiten und Streuungsbilder. AT155846B (de)

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