AT149779B - Elektroakustische Einrichtung für medizinisch diagnostische Zwecke. - Google Patents

Elektroakustische Einrichtung für medizinisch diagnostische Zwecke.

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AT149779B
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Austria
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medical diagnostic
microphone
electroacoustic equipment
electroacoustic
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Georg Dr Altenhaus
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Georg Dr Altenhaus
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  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektroakustische Einrichtung für medizinisch diagnostische Zwecke. 



   Der Gedanke, die im menschlichen Körper vom Herzen und von den Blutgefässen, von fötalen
Herzen und auch von der Lunge verursachten typischen Geräusche über ein Elektronenröhrengerät auf ein Vielfaches zu verstärken, ist bekannt. Im allgemeinen sind solche eigens entwickelte und recht umfangreiche Geräte dazu bestimmt, um beispielsweise die Herztöne eines Kranken einem grossen
Kreise von Zuhörern durch Lautsprecher zu vermitteln. Solche Geräte sind also meist in grossen
Lehranstalten oder in Krankenhäusern zu finden. Es entsteht jedoch, da nun einmal die technische
Lösung des beschriebenen Problems als möglich erwiesen ist, der Bedarf, leichttransportable Geräte geringsten Kosten-und Betriebsaufwandes zu schaffen. 



   Die Erfindung hat nun zum Ziele, ein solches Gerät zu entwickeln, das jeder Arzt auch weit draussen in entlegensten Provinzorten ohne   besondere Vorkenntnisse in Verwendung   nehmen kann. 



   Die Erfindung geht davon aus, dass jetzt schon überall in den bewohnten Gebieten Radioapparate in Verwendung stehen, deren Niederfrequenzteil z. B. über die Schallplattenanschlüsse als Verstärker herangezogen werden kann. Als gegeben wird weiters angenommen, dass jeder Arzt bei der Unter- suchung eines Kranken ein Stethoskop bei sich führt. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, zwischen das am menschlichen Körper angelegte Stethoskop und   den Verstärkerteil   des gerade verfügbaren Radioapparates ein Gerät zu schalten, welches die akustischen Schwingungen in elektrische verwandelt. Dieses Gerät besteht aus einer Mikrophonkapsel, von der zwei Leitungen in ein Kästchen führen, in welchem der Mikrophontransformator sowie die dazugehörige Batterie enthalten ist und von wo eine weitere Leitung in einem   Steckeranschluss   endet. 



  Dieser kommt an die   Anschlüsse   des Radioapparates, welche für gewöhnlich zur Schallplattenwiedergabe dienen. Die Anordnung ist in der Figur schematisch dargestellt. Es   bedeutet : 1   das Stethoskop, 2 das Mikrophon, 3 den Mikrophontransformator, 4 die zugehörige Batterie, 5 den Schalter, 6 ein Lämpchen, 7 einen   Lautstärkeregler   und 8 die Ausgangsklemmen zum Verstärker. 



   Die Wirkungsweise ist die folgende : Das Stethoskop wird an den menschlichen Körper an jener Stelle angelegt, die abgehört werden soll ; jene Öffnung des Hörrohres, die sonst am Ohr des Arztes liegt, wird mit der Mikrophonkapsel des Gerätes nach der Erfindung verschlossen. Der Herzschlag des Herzens dringt also durch das Hörrohr zum Mikrophon, wird von hier über den Transformator auf die Eingangsklemmen des Radioapparates geführt, von dessen Niederfrequenzteil verstärkt und beispielsweise im Lautsprecher wiedergegeben oder betätigt ein Relais, das mittels Hilfsstrom ein elektromagnetisches Signal steuert   (Registriervorrichtung).-Damit   die Mikrophonbatterie nicht unnötig verbraucht wird, ist am Gerät nach der Erfindung ein Schalter angebracht.

   Als Signal für die Bedienungsperson leuchtet überdies beim Einschalten der Batterie ein   Lämpchen   auf. 



   Das beschriebene Gerät ist billig, leicht transportabel und die Betriebskosten beinahe Null. 



  Es liegt auf der Hand, dass ein so einfach zu bedienendes Gerät dem praktischen Arzt, dem Internisten, Geburtshelfer und Chirurgen grosse Dienste zu leisten imstande ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektroakustische Einrichtung für medizinisch diagnostische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass sie die zur Umwandlung von Schallwellen in elektrische Ströme. sowie die zu deren Übertragung notwendigen Elemente, wie Mikrophon, Transformator, Batterie, Lautstärkeregler und einen Schalter <Desc/Clms Page number 2> enthält, durch dessen Betätigung eine Anzeigevorrichtung die Betriebsbereitschaft der Einrichtung erkennen lässt, und dass sie-vorzugsweise als Einheit ausgebildet-zwischen das angelegte Hörrohr und einen Verstärker, z. B. ein schon vorhandenes Radiogerät mit Lautsprecher einschaltbar ist. EMI2.1
AT149779D 1936-06-16 1936-06-16 Elektroakustische Einrichtung für medizinisch diagnostische Zwecke. AT149779B (de)

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