AT14816U2 - Bodenhilfsstoff - Google Patents

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AT14816U2
AT14816U2 ATGM9/2016U AT92016U AT14816U2 AT 14816 U2 AT14816 U2 AT 14816U2 AT 92016 U AT92016 U AT 92016U AT 14816 U2 AT14816 U2 AT 14816U2
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ATGM9/2016U
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Inventor
Markus Schmid
Original Assignee
W&P Baustoffe Gmbh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05DINORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C; FERTILISERS PRODUCING CARBON DIOXIDE
    • C05D9/00Other inorganic fertilisers
    • C05D9/02Other inorganic fertilisers containing trace elements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05GMIXTURES OF FERTILISERS COVERED INDIVIDUALLY BY DIFFERENT SUBCLASSES OF CLASS C05; MIXTURES OF ONE OR MORE FERTILISERS WITH MATERIALS NOT HAVING A SPECIFIC FERTILISING ACTIVITY, e.g. PESTICIDES, SOIL-CONDITIONERS, WETTING AGENTS; FERTILISERS CHARACTERISED BY THEIR FORM
    • C05G3/00Mixtures of one or more fertilisers with additives not having a specially fertilising activity

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Soil Conditioners And Soil-Stabilizing Materials (AREA)

Abstract

Ein Bodenhilfsstoff enthält neben Gesteinsmehl, insbesondere Gesteinsmehl auf Basis von Tonstein, zusätzlich Mikroorganismen, insbesondere Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und/oder Hefen in einer Menge von 2 Gew.-%. Der erfindungsgemäße Bodenhilfsstoff kann für den Garten, die Landwirtschaft, Obst- und Weinbau sowie für alle Grün- und Pflanzflächen verwendet werden. Der Bodenhilfsstoff ist auch zum Verbessern von Kompost geeignet. Das ganzjährig mögliche Ausbringen des Bodenhilfsstoffes kann von Hand aus oder mit Hilfe von Feinstreuern in Mengen von etwa 0,25 kg/m2 erfolgen.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Bodenhilfsstoff auf Basis von Gesteinsmehl.
[0002] Bodenhilfsstoffe auf Basis von Gesteinsmehl sind bekannt und werden vielfach, insbesondere im Bereich von Gärten, angewendet.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wirkung der bekannten Bodenhilfsstoffe zu verbessern.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Bodenhilfsstoff, der die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
[0005] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Da der erfindungsgemäße Bodenhilfsstoff zusätzlich zu dem Gesteinsmehl Mikroorganismen enthält, wird dessen Wirkung verbessert, da dem Boden nicht nur alle wichtigen mineralischen Nährstoffe geliefert, sondern auch positive Prozesse von im Boden enthaltenen Mikroorganismen verstärkt werden.
[0007] Vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoff ist es in einer Ausführungsform, dass durch die hohe Oberfläche aufgrund der Feinstvermahlung Nährstoffe und Spurenelemente optimal von allen Pflanzen aufgenommen werden können. So ist die Basis für ein gesundes und qualitatives, hochwertiges Pflanzenwachstum gegeben.
[0008] Dadurch, dass dem erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoff Mikroorganismen zugesetzt sind, wird die Wirkung von im Boden enthaltenen Mikroorganismen in vorteilhafter Weise unterstützt, sodass die positiven Prozesse von Mikroorganismen im Boden verstärkt werden, was bedeutet, dass die Aufnahme von Nährstoffen durch die Pflanzen verbessert ist.
[0009] Der erfindungsgemäße Bodenhilfsstoff ist ein natürlicher, mineralischer Bodenhilfsstoff aus slllkatischem Tonstein ("Urgestein") mit einer Kombination von bodenaktivierenden Mikroorganismen.
[0010] Der erfindungsgemäße Bodenhilfsstoff kann für alle Blüh- und Grünpflanzen im Garten, für Rasen, für Sträucher und für Stauden verwendet werden. Ebenso kann der erfindungsgemäße Bodenhilfsstoff zur Kompostierung sowie für alle Arten von Obst- und Gemüsepflanzen eingesetzt werden.
[0011] Der erfindungsgemäße Bodenhilfsstoff kann im Bereich Gartenbau, Hobbygartenbau und in der Landwirtschaft angewendet werden.
[0012] Die Anwendungsmenge des erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoffes kann bei der Erstgabe zur Bodenverbesserung 250 g/m^ betragen. Später empfiehlt sich eine jährliche Gabe für Grün- und Pflanzenflächen von 50 g/m^.
[0013] Innerhalb von zwei Jahren soll die maximale Aufwandmenge 300 g/m^ nicht übersteigen.
[0014] Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Bodenhilfsmittel in Mengen von etwa 0,25 kg/m^ ausgebracht werden.
[0015] Die grundsätzliche Zusammensetzung des erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoffes ist Gesteinsmehl, insbesondere Gesteinsmehl aus silikatischem Tonsteinmehl ("Urgesteinsmehl").
[0016] Die im erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoff enthaltenen Mikroorganismen sind beispielsweise Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und/oder Hefen.
[0017] Der Gehalt an Mikroorganismen beträgt bevorzugt etwa 2 Gew.-% bezogen auf den Bodenhilfsstoff und kann Im Allgemeinen im Bereich von 0,2 - 5 Gew.-% liegen.
[0018] Der Gehalt an Mikroorganismen kann beispielsweise in der Größenordnung von 2 % bezogen auf die Gesamtmenge an Bodenhilfsstoff liegen.
[0019] Das Ausbringen des erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoffes kann von Hand aus oder mit Hilfe von Feinstreuern erfolgen.
[0020] Der Einsatz des erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoffes ist je nach Anwendung ganzjährig möglich.
[0021] Die besonderen Vorteile des erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoffes liegen in Folgenden: [0022] - reines Naturprodukt, [0023] - optimales und gesundes Wachstum der Pflanzen, [0024] - enthält alle wesentlichen mineralischen Nährstoffe und Spurenelemente, [0025] - zusätzlich ist wertvoller mineralischer Schwefel enthalten, [0026] - zusätzlich Mikroorganismen.
[0027] Der Vermahlungsgrad kann beispielsweise 5000 cm^g betragen. 90% der Partikelgröße sind unter 70 pm.
[0028] Die Dichte des erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoffes beträgt beispielsweise 1,2 kg/l.
[0029] Nachstehend werden in Form einer Tabelle bevorzugte Zusammensetzungen von vier für den erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoff verwendbaren Gesteinsmehlen angegeben. TABELLE 1
[0030] In der nachstehenden Tabelle 2 sind pH-Werte der in Tabelle 1 genannten Gesteinsmehle A, B und C wiedergegeben. TABELLE 2_
[0031] *) Die pH-Wertbestimmung erfolgte unter Verwenden einer 10 g Probe, die in 100ml Wasser 1 Stunde gerührt und anschließend filtriert wurde. In der überstehenden Flüssigkeit (Filtrat) wurde der pH-Wert gemessen.
[0032] Ein weiteres Beispiel für ein im Rahmen der Erfindung für den Bodenhilfsstoff venwend-bares Gesteinsmehl ist nachstehend wiedergegeben: 48 % Kieselsäure berechnet als Si02 13 % Eisen berechnet als Fe203 5 % Kalzium berechnet als CaCOs 18 % Aluminium berechnet als AI2O3 4 % Magnesium berechnet als MgC03
3 % Kalium berechnet als K2O 3 % mineralischer Schwefel berechnet als SO3 1 % Natrium berechnet als Na20 [0033] Der erfindungsgemäße Bodenhilfsstoff liefert dem Boden alle wichtigen mineralischen Nährstoffe, die für ein gesundes Pflanzenwachstum benötigt werden. Zusätzlich fördern die im erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoff enthaltenen (effektive) Mikroorganismen die regenerativen Mikroorganismen im Boden. Die in dem erfindungsgemäßen Bodenhilfsmittel enthaltenen Mikroorganismen unterstützen das Umwandeln von organischem Material in von Pflanzen verwertbare Nährstoffe. Somit wird die Bodenfruchtbarkeit wesentlich verbessert. Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Bodenhilfsstoffes besteht weiters darin, dass keine Falschanwendung und keine Überdosierung möglich ist, da der Boden nur das aufnimmt, was er tatsächlich braucht.
[0034] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden:
Ein Bodenhilfsstoff enthält neben Gesteinsmehl, insbesondere Gesteinsmehl auf Basis von
Tonstein, zusätzlich Mikroorganismen, insbesondere Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und/oder Hefen in einer Menge von 2 Gew.-%. Der erfindungsgemäße Bodenhilfsstoff kann für den Garten, die Landwirtschaft, Obst- und Weinbau sowie für alle Grün- und Pflanzflächen verwendet werden. Der Bodenhilfsstoff ist auch zum Verbessern von Kompost geeignet. Das ganzjährig mögliche Ausbringen des Bodenhilfsstoffes kann von Hand aus oder mit Hilfe von Feinstreuern in Mengen von etwa 0,25 kg/m^ erfolgen.

Claims (8)

  1. Ansprüche
    1. Bodenhilfsstoff, enthaltend Gesteinsmehl, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenhilfsstoff zusätzlich zu dem Gesteinsmehl Mikroorganismen enthält.
  2. 2. Bodenhilfsstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesteinsmehl ein Gesteinsmehl auf Basis von Tonstein ist.
  3. 3. Bodenhilfsstoff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesteinsmehl ein Gesteinsmehl auf Basis von silikatischem Tonstein ist.
  4. 4. Bodenhilfsstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesteinsmehl auf 2000 bis 7000 cm^/g, vorzugsweise 5000 cm^/g, Vermahlungsgrad vermahlen ist.
  5. 5. Bodenhilfsstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesteinsmehl eine Korngrößenverteilung mit 90 % < 70 pm hat.
  6. 6. Bodenhilfsstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenhilfsstoff eine Dichte von 1,2 kg/l aufweist.
  7. 7. Bodenhilfsstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenhilfsstoff Mikroorganismen in einer Menge von 0,2 - 5 Gew.-%, insbesondere 2 Gew.-%, enthält.
  8. 8. Bodenhilfsstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Mikroorganismen wenigstens einer aus der Gruppe umfassend Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und Hefen ausgewählt ist.
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