AT143785B - Dübel für Wände od. dgl. - Google Patents

Dübel für Wände od. dgl.

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AT143785B
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screw
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William Wilson Hamill
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William Wilson Hamill
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Description


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  Dübel für Wände od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Dübel zum Einbau in Bögen, Decken usw., welche dazu dienen. das Haften von zum Tragen oder Befestigen von Gegenständen dienende Stiften oder Schrauben zu sichern. 



   Die bekannten Wanddübel werden durch   Erschütterung gelockert, auch   haften sie nur an einzelnen
Stellen in der Höhlung, was ein Ausbrechen zur Folge hat. 



   Man hat daher versucht, Dübel herzustellen, welche sich der Form der Mauerhöhlung anpassen. 



   So hat man versucht, Dübel aus Metall herzustellen, die mit einer   nachgiebigen Metallhülle über-   zogen und durch einen entsprechenden Stift aufgetrieben wurden. 



   Man hat auch versucht, die metallenen Dübel zu schlitzen und sie auf diese Weise   aufzutreiben.   



   Schliesslich hat man durch Einkerbungen usw. versucht, eine Deformation durch den Treibstift ent- sprechend der Wandhöhlung herbeizuführen. 



   Es hat sich jedoch gezeigt, dass die metallene Hülse der Anpassung an Wandhöhlungen hinderlich ist, so dass die bisherigen Konstruktionen den Zweck nicht erfüllten. 



   Die Erfindung besteht nun darin, den Dübel aus homogenem elastischem Material herzustellen, welches den durch den Treibstift   ausgeübten   Druck unverändert weiter gibt und die Eigenschaft besitzt, sich der Form der   Mauerhöhlung   genau anzupassen. 



   Diese Wirkung wird unterstützt, wenn der Dübel entsprechende Formen aufweist. um durch den Treibstift mit zunehmender Entfernung von der   Wandoberfläche   erhöhten   Pressdruck   auszuüben. 



   Hiezu eignet sich in hervorragender Weise beispielsweise Guttapercha, welches Material erheblicher plastischer Verschiebungen fähig ist.   Hiedureh   wird ein Haften über die ganze Fläche der Höhlung und ein Verklammern in deren   Unregelmässigkeiten erreicht, welche   bisher als Nachteil empfunden wurden, da sie zu hohen örtlichen Pressungen auf kleinen Flächen Anlass gaben und das Lockern des Dübels schon bei kleinen Zugkräften nicht mehr verhindern   konnten.   



   Bei Verwendung sehr elastischen Materials verwandelt sich dieser Nachteil in einen Vorteil. Wird dem Dübel   äusserlich   oder seiner Bohrung eine entsprechende Form gegeben, so gelingt es den Pressdruck des Dübels gegen das Innere der Wandhöhlung hin zu vergrössern und gegen den äusseren Teil der Höhlung zu verringern sowie das Wegbrechen zu verhüten. 



   Wird ein Dübel verwendet, der an seinem inneren Ende einen grösseren   Aussendurchmesser   aufweist als an seinem äusseren, und wird die   Mauerhöhlung entsprechend ausgestemmt,   so wird dem aufgetriebenen Dübel durch seine konische Form neben dem erhöhten   Anpressdruck   eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen das Herausreissen verliehen. Hiedurch wird der Dübel zum Tragen von Lasten geeignet, die in seiner Achsrichtung angreifen, z.   B.   zum Tragen von an einer Decke angehängten Gegenständen. 



   Zur Verlegung von Leitungen über dem Verputz auch für andere elektrische Installationen zeigt sich der Gummidübel vermöge seiner hohen Dielektrizitätskonstante wertvoll, insbesondere weil er nicht hygroskopisch ist und in feuchten Wänden verlegt werden kann, ohne seine Isolationsfähigkeit zu verlieren. 



   Hiebei werden unter Guttapercha bzw. Gummi sowohl die   handelsüblichen   Produkte als auch sonstige verwandte Stoffe und Füllstoffe in den verschiedensten Graden der Härte und Elastizität verstanden. 



   In der Zeichnung zeigen Fig. 1 eine zylindrische Ausführungsform des Dübels im Schnitt, Fig. 2 und 3 Dübel mit abnehmender Bohrung, Fig. 4 und 5 Abänderungen der äusseren Form des Dübels, Fig. 6, 

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 7,8, 9 und 10 verschiedene Querschnitte von Dübeln, die gegen Verdrehung schützen sollen, und Fig. 11 die Anpassung des elastischen Dübels an die Form   der MauerhoHung,   Fig. 12 das Einbringen eines elastischen Dübels, Fig. 13 einen aus der Wand herausragenden und ein nachgiebiges Kissen bildenden Dübel, wie solcher beispielsweise für Spiegel usw. vorteilhaft Verwendung finden kann, Fig. 14 einen Dübel mit angeformtem   stärkerem Kopf.   Fig. 15 einen Dübel samt Treibstift, mit verstärkter Spitze.

   Fig. 16 einen Treibstift mit verstärkter Spitze und teilweise konischem Schaft, Fig. 17 einen Treibstift mit   Sehraubengewinde,     schliesslich   Fig. 18-20 Varianten in der äusseren Formgebung des Dübels. 



   In Fig. 1 erscheint der   Gummidübel   zylindrisch und von konstanter Bohrung, sein äusserer Durchmesser ist zylindrisch wie in Fig. 6. Die Bohrung kann exzentrisch vorgesehen werden, um seine Verdrehung zu verhindern. Solehe Dübel werden vorteilhaft in Stangenform hergestellt und dann auf die   gewünschte Länge geschnitten.   Die axiale Bohrung im Dübel kann auch (nach   2)   in Fig. 2 konisch zu- laufend mit dem grösseren Durchmesser am äusseren Ende sein ; oder sie kann zweifach koniseh mit dem 
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 zylindrisch mit zwei Durchmessern nach 4 (gestrichelte Linie) in Fig. 1 ; schliesslich in Form der lutter einer Holzschraube   nach   in Fig. 3 ausgebildet sein. 



   Der Dübel selbst kann entweder an seinem inneren oder äusseren Ende verbreitert sein. Im ersteren
Falle kann der Dübel im zusammengequetschten Zustand in eine   untersehnittene Höhlung eingebracht   werden und im letzteren Falle lassen sich   trichterförmige   Löcher auch von ungeschickten Arbeitern füllen. In Fig. 4 weist der Dübel äusserlich zwei zylindrische Teile 6,7 auf. die durch einen konischen
Teil 8 verbunden sind ; in Fig. 5 enthält der Dübel einen zylindrischen Teil 9 und einen konischen Teil 10 ; in Fig. 18 zeigt ein   Einschnürdübel   konische Teile   27,     28   mit erweitertem Durchmesser aussen in vollen Linien und mit erweitertem Durchmesser innen in gestrichelten Linien ; Fig. 19 zeigt eine Tonnenform 29. 



   Die Bohrung in dem bzw. durch den Dübel liegt zentral, oder sie ist nach Fig. 6 exzentrisch zum Umfang, um eine Bewegung des getragenen Gegenstandes um die   Dübelaehse   herum zu verhüten. Die Bohrung kann, wie gezeigt, teilweise oder ganz durch den Dübel gehen, und wo eine   Gewindehöhlu   gebraucht wird, kann eine Holzschraube als Kern beim Formungsvorgang Verwendung finden. 



   Durch geeignete Verteilung zulaufender und paralleler Teile am Dübel in Beziehung zur Grösse der Wandhöhlung kann eine Zone höherer radialer Pressung im innern Teil der Höhlung erzielt werden. 



   Um einer Drehungstendenz des Dübels beim Einbau entgegenzuwirken, kann das Äussere des Dübels so geformt sein, dass es mehr oder weniger radial ausladende Ecken oder Kanten aufweist. Längsrippen 12 in Fig. 7 und 8 reichen nach aussen über den Hauptumriss hinaus und können leicht im Wege der Strangherstellung erzeugt werden. Da im allgemeinen Holzschrauben rechtsgängig sind, ist es vorteilhaft, eine Fläche jeder Rippe nach einer Radiallinie zu legen und ein ausgekehltes oder   abgeschrägtes   Ende 1. 3 (Fig. 2 und 12) auf der Eintrittsseite des Dübels vorzusehen, um den richtigen Weg beim Einbau zu weisen. Es können aber auch, wie dargestellt, die Rippen derart symmetrisch gegen die Radiallinie gestellt sein, dass der Dübel nach jeder Richtung hin eingebaut werden kann.

   Der verwendete Gummi hat genug   Elastizität und rormveränderungsvermögen,   um das Abplatten und in der Umfangfläche Aufgehen der Rippen zu gestatten, sobald die Schraube oder der Stift eingeführt wird ; es ist also auch in diesem Falle von der erfindungsgemässen Tendenz der   lückenlosen   Anpassung nicht abgewichen. Im allgemeinen hat der ringförmige Dübel einen zylindrischen Querschnitt, wiewohl auch die polygonale Form, etwa wie die quadratische nach 14 in Fig. 9 oder die sechseckige nach 15 in Fig. 10, verwendet werden kann, in Anpassung an ein korrespondierend geformtes Loch oder an ein Loch von annähernd kreisförmigem Querschnitt.

   Ein anderes Mittel, tangentialen Kräften zu widerstehen, besteht darin, den   Aussendurchmesser   des Dübels etwas grösser zu machen als den eigentlichen Sollwert, damit der Dübel durch den Druck gegen die Lochwand von Haus aus mit einer leichten Anfangsspannung festsitzt ; eine derartige Anordnung ist in Fig. 12 gezeigt. 



   Ein vergrössertes   Quersehnittsbild   eines hypothetischen Loches in Fig. 11 zeigt die Art, in der sich der   erfindungsgemässe Dübel   den Unregelmässigkeiten des Loches lückenlos anpassen kann. 



   Übergrosse Pressungen, die sieh durch fortgesetztes Weiterdrehen der Schraube ergeben könnten, werden durch die   Fähigkeit   des Dübelmaterials, nach aussen auszuweichen und Wandvorsprünge zu bilden, vermieden ; ein solches hervorquellendes Material (s. Fig. 13) hat die Funktion eines naehgiebigen Kissens, was besonders vorteilhaft bei der Befestigung spröder und leicht zu beschädigender Gegenstände, wie Spiegel, Lichtinstallationsteile, Porzellan usw., ist. 



   Der Dübel kann aber auch bei der Herstellung von vornherein mit einem Kopf oder einer Ver- 
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 sonstigen Gestaltung des Dübels übereinstimmt, um zwischen den   zu befestigenden Gegenständen und   der Wand bzw. einer andern Fläche ein vorbestimmtes Kissen zu haben. 



   Dem Erweiterungswerkzeug kann die Form eines Treibstiftes oder einer Schraube gegeben werden, die mit einer, zwei oder mehr Verdickungen für das im inneren Teil der Höhlung erfolgende Ausweiten des Dübels (Futters) zu einem grösseren Umfang als im restlichen Teil der Höhlung versehen sind. Die Form eines solchen Stiftes ist in Fig. 15 und 16 dargestellt : er besitzt zwecks leichten Eindringens eine 
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 schliesst, an dessen Ende der Kopf   20   sitzt. Die Verdickung hat meistens Doppelkegelform mit grösserem Scheitelwinkel des zweiten Kegels, so dass die EinfÜhrung des Stiftes oder der Schraube eine Wider-   hakenwirkung   zur Folge hat. Der Eintrittswinkel 21 kann z. B. die Hälfte des Winkels 22 betragen.

   Eine Mehrzahl von Zonen höherer Pressung kann durch eine oder mehrere   zusätzliche Verdickungen   auf dem Mittelteil des Erweiterungsstiftes geschaffen werden, wie z. B. 23 in Fig. 16 oder 24 in Fig. 17 zwischen dem Schraubenkopf und der nächst dem Gewindeende liegenden Verdickung. Durch Variation der Grösse und der Lage der Verdickungen wird es möglich, die Druckverteilung entlang der Länge des Dübels nach einer Kurve zu gestalten, die einige Ähnlichkeit mit der Form des eingetriebenen Teils des Stiftes hat. Durch diese, bei Wanddübeln einzigartige, Eigenheit wird die Erzielung neuer technischer Wirkungen ermöglicht. Zur Erleichterung des Durchtrittes des Stiftes oder der Schraube durch die Bohrung des Dübels können sowohl Schmiermittel als auch Wasser verwendet werden.

   Statt äusserlicher Längsrippen können Auszackungen oder Knollenbildungen zur Vergrösserung der Anfangshaftung angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dübel für Wände od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass er als homogener Ring aus elastischem Material (vorzugsweise Gummi) ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Bohrung gegen das innere Dübelende hin abnimmt, zum Zwecke, bei Eintreiben des Nagels od. dgl. mit zunehmender Entfernung von der Mauerfläche erhöhten Druck zu erhalten.
    3. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er gegen sein inneres Ende hin eine Verdickung aufweist.
    4. Dübel nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei abnehmendem Durchmesser der Bohrung gegen das innere Dübelende hin gleichzeitig eine äussere Verdickung vorgesehen ist, zum Zwecke, einen erhöhten Anpressdruck gegen das Mauermaterial zu erhalten und dem Dübel gegen Herausgleiten erhöhte Sicherheit zu geben.
    5. Dübel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sein äusseres Ende mit einem Kopf versehen ist, der ein elastisches Kissen für den zu tragenden Gegenstand bildet.
    6. Dübel nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass er zwecks Vermeidens einer Drehung nach Anbringen in die Wandhöhlung mit deformationsfähigen Längsrippen versehen ist.
    7. Treibstift oder Schraube zum Einbringen in die Dübel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe an geeigneter Stelle Verdickungen zur Vergrösserung des Anpressdruckes des Dübels an das ihn umgebende Material aufweist.
    8. Treibstift oder Schraube nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft an seinem Ende schwach konisch, sodann stärker konisch ausgebildet und gegen den Kopf hin stufenförmig abgesetzt ist.
    9. Treibstift oder Schraube zum Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Spitze konisch ausgebildet und gegen den Kopf hin abgesetzt ist.
AT143785D 1934-06-19 1934-06-19 Dübel für Wände od. dgl. AT143785B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2529970A1 (fr) * 1982-07-12 1984-01-13 Hilti Ag Cheville expansible en matiere plastique

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