AT140988B - Schmiervorrichtung für Erdbohrer. - Google Patents
Schmiervorrichtung für Erdbohrer.Info
- Publication number
- AT140988B AT140988B AT140988DA AT140988B AT 140988 B AT140988 B AT 140988B AT 140988D A AT140988D A AT 140988DA AT 140988 B AT140988 B AT 140988B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- pressure
- piston
- lubricating device
- lubricant
- clamping
- Prior art date
Links
- 230000001050 lubricating effect Effects 0.000 title claims description 15
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 claims description 14
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims description 12
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 claims description 11
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 3
- 239000011435 rock Substances 0.000 claims description 3
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 description 1
- 239000008237 rinsing water Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Earth Drilling (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Schmiervorrichtung für Erdbobrer. Bei Bohrern mit Rollen-oder Scheibenschneidern war eine dauernd ordnungsmässige Schmierung der Tragzapfen undurchführbar, da zwischen die Laufflächen der Zapfen und Schneidrollen bisher Sand und erdige Teile eindringen konnten. die in kurzer Zeit die Laufflächen unbrauchbar machten. Es kam sogar vor, dass die Tragzapfen vollkommen durchgeschliffen wurden, wodurch die Rollen beim Herausnehmen des Bohrers im Bohrloch blieben und erst nach umfangreichen Fangarbeiten heraufgeholt werden konnten. Es wurde daher vielfach die Schmierung der Schneidrollen ganz aufgegeben und die Rollen mit Spiel auf die Lagerzapfen aufgesetzt, um so die Gefahr von Anfressungen an den Laufstellen zu vermindern. Anderseits wurde versucht, unter Beibehaltung der bekannten Druckschmierung die Laufflächen durch Einklemmen einer Zinn- oder Kupferscheibe zwischen Stirnfläche und Träger der Schneidrolle gegen ein Eindringen von Fremdkörpern beim Einlassen des Bohrers abzudichten. Liefen die so abgedichteten Schneidrollen einige Zeit, so war trotz gut funktionierender Öldruckschmierung, wobei die Druckkolben vom Pumpendruck leicht vorwärts gedrückt werden konnten, wiederum Sand u. dgl. in den Lagerstellen vorhanden. Es wurde beim Rotieren des Bohrers auf der Bohrlochsohle die Dichtungsscheibe allmählich zerrieben, so dass das Schmiermittel langsam durch den unter Pumpendruck stehenden Druckschmierkolben in die zu schmierenden Laufstellen gedrückt wurde und damit während des Bohrens fremde Teile von aussen in die Laufstellen nicht eintreten konnten, da im Innern des Bohrers während des Betriebes ein Überdruck gegenüber dem Druck im Bohrloch besteht, welcher sich auf den Öldruckkolben und somit auf das Schmieröl fortsetzt. Musste jedoch früher oder später nach dem Bohrbeginn ein neuer Bohrgeständeabschnitt zugesetzt werden, so war zunächst die Pumpe abzustellen. In diesem Augenblick drückt aber das im Bohrloch befindliche Spülwasser zurück, da dies mit abgebohrtem Gebirge durchsetzt schwerer ist als die reine, von der Pumpe kommende Spülflüssigkeit innerhalb des Gestänges und Bohrkopfes. Auch das Fehlen des Pumpendruckes auf den Druckschmierkolben vermindert den Schmiermitteldruck in den Rollenschneidern, und die schwer äussere Spülung hat während der jeweils ungefähr zehn Minuten dauernden Einbringung der neuen Stange Gelegenheit, das Schmiermittel aus den Laufflächen teilweise zu verdrängen und einzudringen, wobei Bohrschlamm in die Laufflächen mitgeführt wird. Nach der Erfindung wird dieser Umstand und die damit verbundenen Nachteile vermieden, indem an dem Druckschmierkolben Klemmeinrichtungen vorgesehen werden, die beim Nachlassen oder Ausbleiben des Pumpendruckes der Spülung auf die Schmierkolben diese am Zurückweichen verhindern, wodurch die vor den Kolben befindliche Schmiermittelmenge dem Druck des verunreinigten Spülwassers im Bohrloch Widerstand leistet und vom Vordringen in die Laufstellen abhält. Hiefür können erfindungsgemäss an dem Kolben mittelbar oder unmittelbar angeordnete Klemmkeile, Riegel u. dgl. oder auch elektrische Vorrichtungen dienen, die gegenüber dem Bohrkopf bzw. dessen Innenwandung eine axiale Bewegung des Schmierdruckkolbens verhindern, sobald der Pumpendruck nachlässt oder aufhört. Bei Rollenkernbohrern mit beispielsweise aus dem Bohrkopf herausgearbeiteten Tragzapfen erfolgt die Schmierung der Schneidrollenzapfen und Rollenlager von je einer Bohrung aus, die durch den Tragzapfen Verbindung mit der Laufstelle der Schneidrolle hat. Diese Bohrungen werden mit einem <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 vorwärts treibt. Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise den Erfindungsgedanken an einem Bohrkopfausschnitt in Fig. 1 in mittelbarer Anordnung am Druckschmierkolben, in Fig. 2 in unmittelbarer Anord- EMI2.2 im Teillängsschnitt durch einen Kernbohrkopf. In Fig. 1 sind beispielsweise zwei Kolben 1 und 2 dargestellt, die in axialer Richtung in der Bohrung des Bohrkopfes 3 verschoben werden können. Der Kolben 1 steht hiebei unmittelbar als Druckkclben mit dem Schmiermittel in dem als Schmiermittelzylinder dienenden Abschnitt 4 in Verbindung, während durch den Kolben 2 der Spülpumpendruck im Abschnitt 5 auf den Kolben 1 übertragen wird. Hiezu sind die Kolben einerseits über eine Druckfeder 6 und anderseits durch einen in einer Führung 7 angeordneten Bolzen 8 mit Ansatz 9 miteinander gekuppelt. Der Oberteil 10 des Kolbens 2 ist konisch ausgebildet oder besitzt konische Flächen 11 mit dagegen anliegenden Klemmkeilen 12. Die Klemm- EMI2.3 gegen je nach der Konizität der Schrägflächen verschiebbar zueinander und stehen mit dem Kolben 2 durch eine gegen die Schraube 15 anliegende Druekfeder 16 in Verbindung, Hiedureh werden-die Klemm- keile ständig unter einer gewissen Vorspannung unter der Wirkung der konischen Flächen gegen die Wandung des Bohrkopfes 3 gedrückt. Unter Vermeidung des besonderen Arbeitskolbens} ist in Fig. 2 der konische Oberteil 10 mit der Klemmeinrichtung unmittelbar am Kolben 1 angeordnet. In Fig. 4 ist an einem Kernbobrkopf mit aus ihm herausgearbeiteten Tragzapfen 17 die Schmierung gezeigt. Hiebei sind mit 4 die Einfüllkanäle, für das Schmiermittel bezeichnet, das mittels des Spül- wasserdruck, es auf den Kolben 1 aus dem Ringquerschnitt 18 durch die Anschlussleitung 5 in die Naben der Schneidrollen 19 gelangt. Die Wirkungsweise ist folgende : Fig. 1 stellt die Vorrichtung in Schmierstellung dar. Der Pumpendruck hat den Kolben 2 zum Teil nach unten gedrückt und die bereits vorgespannte Feder 6 weiter gespannt, die ihrerseits einen Druck auf den Kolben 1 ausübt und diesen, dem Schmiermittelverbrauch entsprechend, vorwärts drückt. Verstärkt sich der Pumpendruck weiter, so legt sich der Ansatz 9 des Bolzens 8 gegen den Kolben 2 und erhöht damit noch den Druck auf das Schmiermittel durch den Kolben 1. Setzt nun aus irgendwelchen Gründen der Pumpendruck aus, sei es beim Einbau einer neuen Stange oder durch Versagen der Pumpe, so versucht die im Bohrloch vorhandene, mit abgebohrtem Gebirge beladene Spülung zurückzufluten und damit über das Schmiermittel den Kolben 1 zurückzudrücken. Dadurch klemmen aber die Klemmkeile 12 den Kolben 2 sofort an der Wand des Zylinders fest, womit eine Rückwärts- EMI2.4 Spannkraft der Feder 6 weiter unter Druck gehalten und erzeugt damit den nötigen Überdruck auf das Schmiermittel. Selbst wenn aber auch die Feder 6 gebrochen oder erlahmt wäre oder sich der Raum zwischen den beiden Kolben mit Flüssigkeit gefüllt hätte, könnte doch kein Spülschlamm in den Rollenschneider eintreten, sofern die beiden Kolben 1 und 2 in der-Arbeitsstellung aneinander anliegen oder der Raum zwischen den beiden Kolben sich mit Flüssigkeit gefüllt hätte, da der Kolben 1 auch in diesem Falle durch die Klemmvorrichtung des Kolbens 2 an einem Zurückdrängen durch die schwerere Spülung im Bohrloch gehindert wird. In Fig.-3 ist eine Klemmvorrichtung ohne elastisches Zwischenglied ver- anschaulicht.... Der-Druck für-die Schmierung der Schneidrollennaben in Fig. 4 wird dadurch erzeugt, dass das Spülwasser durch die : Kleineren Bohrungen 5 aus dem Ringquerschnitt 18 austreten kann, so dass innerhalb desselben ein Überdruck entsteht, der auf die Kolben 1 wirkt und diese vorwärts treibt. Das in den Bohrungen 4-vor den Kolben 1 befindliche Fett wird dadurch-zu den Laufstellen der Schneidrollen gepresst, schmier diese und verhindert ein Eintreten von Spülung in die Laufstellen, da das Rückschieben der Kolben unmöglich ist. Da durch Verwendung der oben beschriebenen Schmiervorrichtung ein Eindringen von Spülschlamm bzw. der in diesem enthaltenen sandigen und erdigen Bestandteile verhindert wird, können Rollen-und Scheibenbohrer mit weit grösserer Sicherheit und bei weit geringerem Verschleiss der teueren Bohrer in Anwendung gebracht werden. . PATENT-ANSPRÜCHE :.. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 1. Schmiervorrichtung für Erdbohrer mit unter dem Druck des Spülwassers stehenden Druckschmierkolben ; dadurch gekennzeichnet, dass am-Druckschmierkolben mittelbar oder unmittelbar Klemm-oder sonstige Eimichtungen vorgesehen sind, die beim Nachlassen oder Ausbleiben des Spülpumpendruckes ein Zurückweichen des Kolbens verhindern. <Desc/Clms Page number 3>2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Druckschmierkolben gegebenenfalls aus mehreren miteinander beweglich verbundenen Teilen besteht, von denen einer oder mehrere mit Klemmeinrichtungen versehen sind.3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung am Oberteile (10) des jeweils damit versehenen Kolbenteiles aus Klemmbacken besteht, die einerseits an der Rohrinnenwand und anderseits an konischen Flächen anliegen.4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass die am Oberteile (10) angeordneten Klemmbacken in Richtung des Schmiermittels unter Federdruck stehen.5. Schmiervorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung von mehreren Kolbenteile diese miteinander durch elastische Zwischenglieder, z. B. Druckfedern, gasförmige Druckmittel od. dgl., verbunden sind.6. Schmiervorrichtung nach den Ansprüchen 2'und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wandung des den Bolzen (8) mit Ansatz (9) führenden Zylinders (7) die Bewegung abbremsende Öffnungen yorgesehen sind.7. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwendung bei Gesteinsbohrern die aus dem vollen Werkstoff des Bohrkopfes herausgearbeiteten Tragzapfen (17) die Zuführungsleitungen (4) für das Schmiermittel enthalten.8. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bohrkopfkörper mit einer Anzahl das Schmiermittel aufnehmenden Öffnungen (4) versehen ist, in denen zur Förderung des Schmiermittels durch den Spülwasserdruck die Kolben (1 oder 2) gleiten. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE140988X | 1932-07-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT140988B true AT140988B (de) | 1935-03-11 |
Family
ID=5668460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT140988D AT140988B (de) | 1932-07-21 | 1933-07-14 | Schmiervorrichtung für Erdbohrer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT140988B (de) |
-
1933
- 1933-07-14 AT AT140988D patent/AT140988B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2822512C2 (de) | ||
| DE945321C (de) | Hydraulisches Verankerungs- und Haltewerkzeug, insbesondere zur Verwendung in OElbohrungen | |
| DE4480466C2 (de) | Kombination aus einem Meißelhalter und einer austreibbaren Verschleißbüchse für eine Schrämmaschine | |
| DE69101136T2 (de) | Dichtungsvorrichtung für Rollenbohrmeissel mit einem druckausgeglichenen Schmierungssystem. | |
| DE2919007C2 (de) | Kernbohreinrichtung für Gesteinsbohrlöcher | |
| DE1900210A1 (de) | Rotary-Bohrvorrichtung | |
| EP0324870B1 (de) | Selbststeuerndes Gestängerohr für rotierende Bohrgestänge von Gesteinsbohrmaschinen | |
| DE2210023A1 (de) | Lagerung, mit dieser ausgestatteter Erdbohrmeißel und Verfahren zur Her stellung der Lagerung | |
| DE1940836B2 (de) | Hydraulische Schlag- oder Drehschlagbohrmaschine | |
| DE2258367A1 (de) | Druckausgleichsvorrichtung fuer einen rollenmeissel | |
| DE2751447A1 (de) | Automatische schmiervorrichtung | |
| DE1215625B (de) | Rollenmeissel | |
| DE4432472C2 (de) | Adapterteil zum Verbinden eines Bohrantriebs mit einem selbstbohrenden Anker | |
| DE2834966A1 (de) | Hochdruck-kolbenpumpe | |
| DE2655664A1 (de) | Schmiersystem fuer drehgelenke an raupenkettengliedern | |
| AT140988B (de) | Schmiervorrichtung für Erdbohrer. | |
| DE2706290A1 (de) | Einrichtung zum schmieren der lager von schneidrollen eines rollenmeissels | |
| DE4037261C2 (de) | ||
| DE3127969A1 (de) | Abgedichtetes lagersystem fuer hydraulisch betaetigte vorrichtung | |
| DE4139894C2 (de) | Schmiereinrichtung für eine Gleitbahn-Führungseinheit | |
| DE608248C (de) | Schmiervorrichtung fuer Erdbohrer | |
| DE2132634A1 (de) | Hydraulischer Motor zum Antreiben eines Gesteinsbohrers,sowie Dichtung zum Abdichten zweier drehbarer Teile,insbesondere fuer einen solchen Motor | |
| DE522339C (de) | Wechselventil an der Verbindungsstelle zweier Pumpendruckleitungen | |
| DE2929568A1 (de) | Erdbohrdrehsteinmeissel und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE835259C (de) | Verfahren zur Foerderung einer stufenlos regelbaren Menge einer Fluessigkeit und Foerdereinrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens |