AT139528B - Gleit- und schleuderfreie Bereifung für Kraftwagen und Motorräder. - Google Patents
Gleit- und schleuderfreie Bereifung für Kraftwagen und Motorräder.Info
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Description
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Gleit- und schleudedreie Bereifung für Kraftwagen und Motorräder.
Die Erfindung betrifft eine gleit-und sehleuderfreie Bereifung für Kraftfahrzeuge und Motorräder. Es sind bereits Versuche gemacht worden, auf die Lauffläche von Pneumatiks metallische Glieder aufzubringen oder in eine auf der Lauffläche ausgebildete Vertiefung entweder elastische oder metallische Laufringe einzulegen. Keine der bisherigen Lösungen konnte eine Befriedigung bringen, da metallische Glieder bzw. Laufringe auf Asphalt-u. dgl. Strassen die Fahrbahn zerschlagen, abgesehen von dem störenden Geräusch, und eingelegte Gummilaufbahnen nur zum Zwecke einer Reifenersparnis dienen, ebensowenig aber wie die Decken selbst eine Gleit-und Schleuderschutzwirkung hervorrufen können.
Gemäss der Erfindung wird eine ausgezeichnete Wirkung dadurch erreicht, dass in in der Lauffläche der Decke ausgebildete Abteile metallische Grundkörper so eingebettet werden, dass sie mit der Lauffläche gleich sind. Als Lauffläche selbst werden jedoch breite Schraubenstollen aus Gummi verwendet, die in die Grundlöcher eingeschraubt werden. Durch die auswechselbaren Laufkörper wird die
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Diese Stollen haben trotz ihrer Elastizität eine vorzügliche Greif-und Schleuderschutzwirkung, die noch durch in die Stollen schwimmend eingebettete Stahlkeile erhöht wird, die beim Zusammendrücken des Stollenkopfes ein wenig, jedoch so weit hervortreten, dass sie zwar den Wagen zuverlässig gegen jedes Verrutschen auf der Fahrbahn sichern, aber keine Zerstörung derselben herbeiführen.
Der Erfolg liegt in der Kombination einer nach der Felge zu bogenförmig ausprofilierten Decke, wodurch der Luftschlauch eine Ringmulde erhält, die ein weiches federndes Bett für das eingelegte Metallglied ergibt und den elastischen, leicht auswechselbaren Stollenkörpern als Lauffläche mit wiederum einem metallischen, nur beim Aufsetzen zufolge seiner schwimmenden Einbettung wenig vortretenden Stahlkern. Der Halt der Glieder wird dabei dadurch bewirkt, dass die ausgemuldete Lauffläche eine Einschnürung mit anschliessender Verbreiterung erhält, worin die gleichgeformten Gliederfüsse klemmend eingepresst oder einvulkanisiert werden, und ausserdem durch an sich bekannte Drahtseile, die in Nuten der Metallgrundkörper eingelegt sind.
Da die einfach eingelegten Drahtseile sich in kurzer Zeit bei dem ständigen Arbeiten der Glieder zerreiben würden, ist auch für den Erfolg die bei der Erfindung gewählte Lagerung und Verankerung der Drahtseile sehr ausschlaggebend. Die reibungslose und sichere Lagerung wird dadurch erzielt, dass den Drahtseilen Schuhe in Form von zweiteiligen Kloben fest aufgespannt werden, wobei die Schuhe in jeweils in der Mitte der Glieder ausgebildete Vertiefungen einliegen, so dass sie ein Wandern der Seile bzw. die geringste Längsverschiebung unmöglich machen. Der nötige Spielraum zum Freiliegen der Seile wird durch entsprechende Abschrägung der Nutenböden nach den Ausgängen zu erzielt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
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eine Ansicht.
Zunächst wird der Pneumatik besehrieben. In der Lauffläche der Decke 1 sind Abteile 2 ausgeformt, deren Stirnwände durch stehengelassen Dämme 3 gebildet und deren Seitenwände zunächst ein Stück 4 bogenförmig nach innen ausgeformt sind, wodurch auch im Schlauch 7 eine Ringmulde entsteht, so dass die in die Abteile 2 eingepressten bzw. einvulkanisierten metallischen Körper 8 eine nachgiebige, weiche Bettung erhalten. Bei der Decke sind noch die umlaufenden, seitlichen Wülste 9 und die in den Dämmen ausgebildeten kleinen Rinnen 10 zu erwähnen.
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Die Grundkörper 8 haben eine Gewindebohrung 11, eine Eindrehung 12 und zwei mit mittleren Vertiefungen 13 versehene Längskanäle 14, die nach den Stirnseiten zu Gefälle haben. Die Oberfläche der Körper 8 ist nach der Mitte zu etwas kegelig ansteigend.
Der Halt der Körper 8 erfolgt durch Drahtseile 15, deren besondere Ausbildung darin besteht, dass in gewissen Abständen zweiteilige und mit Schrauben zusammenschraubbare, ausgemuldete Kloben 16 aufgespannt sind. Diese Kolben werden mit dem keilförmigen Unterteil 11 in die Vertiefungen eingesetzt und liegen selbst versenkt in den Kanälen M, so dass zwischen den einzelnen Gliedern einerseits ein gegenseitiger Halt erzielt wird und die freien Seilstücke nirgends einer Reibung unterliegen.
Die Lauffläche wird aus Gummistollen gebildet, die aus dem Kopf 19, dem Hals 20 und dem Gewindezapfen 21 bestehen. In den Stollen ist bis in den Gewindezapfen hinein ein Stahlkern 22 eingeformt, so dass er völlig in elastischem Material schwimmend eingebettet liegt.
Dem Eindringen des Kernes in den Stollen wird wirksam Widerstand geleistet durch die Ausbildung der schulterähnlichen Anlagen 23 und der Löcher 24. Die Unterfläche des Stollenkopfes ist zu der kegeligen Ausbildung der Oberfläche des Körpers 8 gegenprofiliert. Die Stollen werden in die Gewindebohrungen 11 eingeschraubt, wobei der Hals 20 in die Eindrehung 12 eintritt und der Kopf auf der Körperfläche aufsitzt. Der Kopf überdeckt die Kanäle und zum Teil die Dämme. Am Kopf ist eine Bucht 25 und gegenüberliegend eine Zunge 26 ausgebildet, die an der Unterseite eine Kehle 27 besitzt.
Beim Einschrauben werden die Zungen hochgehalten und kommen nach dem Einschrauben in die Buchten des nächstliegenden Stollenkopfes zu liegen, wodurch eine geschlossene Laufbahn gebildet wird und die Stollen gegen Drehung gesichert sind.
Bei unprofilierten Decken werden flache, dem'Reifenprofil entsprechende Auflagekörper gewählt, die dann mit mehreren der erwähnten Stollen in kleineren Abmessungen armiert werden. Die Befestigung durch die Drahtseile bleibt die gleiche.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gleit-und sehleuderfreie Bereifung für Kraftwagen und Motorräder, gekennzeichnet durch in die Deckenlauffläche eingeformte Abteile, darin klemmend-eingelegte bzw. einvulkanisierte Metallgrundkörper mit Einschraubstollen aus elastischem Material als auswechselbare Lauffläche, in denen bis in den Schraubzapfen hineinreichende Stahlkerne schwimmend eingebettet sind.
Claims (1)
- 2. Bereifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwände der Abteile von den stehenbleibenden Dämmen (3) gebildet sind und die Seitenwände zunächst ein Stück bogenförmig nach innen verlaufen, woran sich eine unterschnittene Rinne (5) anschliesst, und dass die innere Scheitelfläche (6) bogenförmig nach innen und dadurch zwangsläufig auch der Schlauch ringmuldenförmig ausgeformt ist, zwecks Erzielung einer weichen, nachgiebigen Bettung der Grundkörper.3. Bereifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körper bündig in den Abteilen einliegen und eine kegelige Oberfläche, eine Gewindebohrung (11), eine Ausdrehung (12), zwei seitliche Kanäle (14) mit Gefälle nach den Stirnseiten und mit je einer mittleren Vertiefung (13) besitzen.4. Bereifung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Haltemittel für die Grundkörper neben der Klemmung in der unterschnittenen Rinne (5) an sich bekannte Drahtseile verwendet sind, auf die fest zweiteilige. Kloben aufgespannt sind, die mit ihren Teilen (17) in die Vertiefungen (13) und selbst in die Kanäle (14) eingesetzt sind, so dass ein Wandern der Seile ausgeschlossen ist und die Seilstücke zwischen den Kloben frei im Kanal ausser Berührung mit den Grundkörpern liegen.5. Bereifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterfläche des Stollenkopfes konisch unterschnitten ist und an den Stollenkopf ein Hals (20) anschliesst.6. Bereifung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch am Stahlkern ausgebildete, schulterähnliche Anlagen (23) und mit Gummimasse ausgefüllte Durchbrechungen (24).7. Bereifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als seitliche Stollenanlagen auf dem Mantel seitlich Ringwülste (9) ausgeformt sind.8. Bereifung nach den Ansprüchen 1 und 5, gekennzeichnet durch am Stollenkopf ausgebildete Buchten (25) und gegenüberliegende Zungen (26) mit Kehlen (21).'
Applications Claiming Priority (1)
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