AT138231B - Rückschlagventil, insbesondere für die Brennstoffleitung von Einspritz-Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Rückschlagventil, insbesondere für die Brennstoffleitung von Einspritz-Brennkraftmaschinen.

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AT138231B
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Knut Jonas Elias Hesselman
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Knut Jonas Elias Hesselman
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   Unter den Vorgängen in Einspritz-Brennkraftmasehinen, vor allem solchen mit Selbstzündung oder regelbarer Fremdzündung, kommt der Zuführung des Brennstoffs in den Brennraum besondere Bedeutung zu, weil mit der jeweils eingespritzten Brennstoffmenge der Gang der Maschine geregelt wird. 



   Es ist nun bekannt, bei   Brennstoffeinspritzvorrichtungen   einfache, federbelastete Rückschlagventile zu verwenden. Da diese Ventile die Brennstoffleitungen selbsttätig öffnen und   schliessen,   so wird häufig mit ihnen allein die Bemessung der Brennstoffmenge durchgeführt. Diese Anwendung müsste zur Voraussetzung haben, dass die Ventile nicht nur in Bezug auf die Selbsttätigkeit ihres Arbeitens befriedigen, sondern auch eine sehr genaue Bestimmung aller Brennstoffmengen zulassen, die jeweils in den von einem solchen Ventil abgeschlossenen Teil der Brennstoffeinspritzvorrichtung gelangen sollen.

   Hiezu würde gehören, dass durch ihre Gestaltung auf die Zusammendrüekbarkeit des Brennstoffs   Rücksicht   genommen würde und dass man ferner darauf bedacht wäre, die Zahl der   Dichtungsflächen   zu vermindern, den Einbau an der geeignetsten Stelle, sowie besonders schnellen und genauen   Ventilschluss   zu ermöglichen. 



  Bisher jedoch stellte man an diese Ventile nicht sehr hohe Anforderungen und versuchte daher, auf Umwegen ihre Nachteile zu überwinden. So wurde bereits die Zahl der   Dichtungsflächen   durch Anwendung einteiliger Ventilgehäuse begrenzt und man benutzte besondere Einrichtungen im Ventilgehäuse um die Belastungsfeder zu zentrieren ; jedoch ergaben sich mit diesen, stets nur einzeln angewandten Anordnungen keine einfach gestalteten, zuverlässig arbeitenden, leicht austauschbaren Ventile. Es war die Aufgabe der Erfindung, ein Ventil für Brennstoffleitungen von Brennkraftmaschinen zu schaffen, das die gewünschten Eigenschaften besitzt. 



   Die Erfindung besteht darin, dass bei   Rückschlagventilen   mit einteiligem Ventilgehäuse, in dessen Achse Zu-und Ablauföffnung liegen, und mit einem durch eine zylindrische Schraubenfeder belasteten Ventilkörper die Ventilfeder, die von einem Aussendurchmesser gleich dem grössten Ventilkörperdurchmesser ist, an ihrem Ende von dem auf diesen Durchmesser eingezogenen, die Ablauföffnung bildenden Ende der Gehäusewand umschlossen wird. 



   Ein derart gestaltetes Ventil bringt viele Vorteile. Durch die Einteiligkeit des Ventilgehäuses fallen   Dichtungsflächen   fort. Die Verwendung der zylindrischen Belastungsfeder und das Einsetzen dieser Feder in die Ablauföffnung vermindern sowohl die Länge des Ventilraumes als auch seinen Durchmesser und den Durchmesser der Ablauföffnung, denn für gleiche Kräfte kann die zylindrische Feder kürzer als die konisehe Feder ausgeführt werden. Infolgedessen sammelt sich im Ventilraum nur eine so kleine Brennstoffmenge an, dass ihre Zusammendrückbarkeit praktisch belanglos ist. Ausserdem sichert das Einsetzen in die Ablauföffnung eine zum Ventilkörpersitz genau zentrische Führung der Belastungsfeder. Die äussere Gestalt, die einem solchen Ventil gegeben werden kann, macht seinen Einbau überall möglich, z.

   B. auch in unmittelbarer Nähe oder zusammen mit der Brennstoffeinspritzdüse in der Brennraumwand, wodurch die Länge der freien Leitung zwischen Ventil und Brennraum auf das Mindestmass herabgedrückt wird. 



   Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Ventils, das auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt ist. 



   Es bezeichnet 1 eine Hülse mit zylindrischem Hohlraum, in der eine Anzahl kolbenähnlicher Körper 2, die Ventile nach der Erfindung, eingeschoben und durch den Sehraubendeekel 3 festgehalten sind. 



   Die Ventile bestehen aus dem einteiligen Ventilgehäuse 2 mit der Einlauföffnung 8, der Ablauf- öffnung 10,   dem-Ventilkörpersitz   6 und dem eigentlichen Ventilraum 9. Im Ventilraum 9 sind der 

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 beispielsweise als Kugel ? ausgebildete Ventilkörper und dessen zylindrische Belastungsfeder 11 eingesetzt. Entsprechend der Wahl einer Kugel als Ventilkörper ist die   Sitzfläche   6 kegelig gestaltet ; sie erweitert sich allmählich zum Durchmesser des Ventilraum, der nur so gross ist, dass der notwendige Durchtrittsquerschnitt für den Brennstoff gewährleistet ist. Die Länge des Ventilraums bestimmt sich aus der notwendigen freien Länge der Belastungsfeder 11.

   An seinem dem Zulauf abgekehrten Ende geht der Ventilraum 9 in die zylindrische, zum Kugelsitz 6 zentrische   Ablauföffnung   10 über, die-eine lichte Weite vom Durchmesser der Kugel 7 besitzt.

Claims (1)

  1. Die Feder 11 hat den gleichen Aussendurchmesser und ist in die Ablauföffnung eingesetzt, deren Wand etwa eine Federwindung umfasst. Dadurch erhält die Feder eine genügende Führung und für den geführten Teil der Feder braucht der Ventilraum 9 nicht in Anspruch genommen werden. Als Widerlager für die Belastungsfeder dient das folgende Ventilgehäuse 2, für die Feder des letzten Ventils der Schraubendeckel 3. Die Berührungsfläche der Feder mit dem Ventilkörper ist durch Ausdrehen oder Ausschleifen, der Oberfläche des hier verwendeten Ventilkörpers entsprechend, kugelig gestaltet, so dass die Kugel 7 stets zentrisch zum Sitz 6 geführt wird.
    Die Hülse 1 besitzt die Zulauföffnung 4 und der Schraubendeekel 3 die Ablauföffnung 5. Der Teil des Gehäuses 2, welcher die Sitzfläche 6 enthält, kann ein besonderes Stück bilden, das aber in das Gehäuse 2 eingepresst wird, wodurch zur Vermeidung von Dichtungen die Einteiligkeit gewahrt bleibt.
    Eine solche Massnahme ist vorteilhaft, wenn die Herstellung der Sitzfläche 6 eine besondere Bearbeitung, z. B. Härten, erfordert.
    Die gesamte hier dargestellte Ventilanordnung kann als Doppeldruckventil für die Druckleitung von der Brennstoffpumpe zur Einspritzdüse gedacht werden. In diesem Fall könnte der Kopf des Sehraubendeckels 3 als Einspritzdüse gestaltet sein.
    Es lassen sich beliebig viele Ventile gemäss der Erfindung hintereinander schalten. Als Ventilkörper braucht nicht eine Kugel, sondern kann jeder geeignete Körper Verwendung finden. Das Ventil ist ebenso gut auch als Saugventil benutzbar.
    PATENT-ANSPRUCH : Rückschlagventil, insbesondere für die Brennstoffleitung von Einspritz-Brennkraftmaschinen, mit einem einteiligen Ventilgehäuse, in dessen Achse die Zu- und Ablauföffnung liegt, und einem durch eine zylindrische Schraubenfeder belasteten Ventilkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilfeder, deren Aussendurchmesser gleich dem grössten Durchmesser des Ventilkörpers ist, an ihrem Ende von dem auf diesen Durchmesser eingezogenen Ende der Gehäusewand umschlossen wird.
AT138231D 1929-04-22 1930-04-19 Rückschlagventil, insbesondere für die Brennstoffleitung von Einspritz-Brennkraftmaschinen. AT138231B (de)

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