AT137944B - Dampferzeuger mit Zwangsdurchlauf des Arbeitsmittels. - Google Patents
Dampferzeuger mit Zwangsdurchlauf des Arbeitsmittels.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Dampferzeuger mit Zwangsdurchlauf des Arbeitsmittels. Beim Röhrendampferzeuger mit Zwangsdurchlauf des Arbeitsmittels entstehen die Hauptschwierigkeiten, wie zahlreiche Betriebserfahrungen beweisen, durch den Salzgehalt des zu verdampfenden Wassers. Um sich das klar zu machen, muss man zunächst einmal die Verhältnisse betrachten, die beim Trommelkessel, also dem Kessel mit natürlichem Umlauf, vorhanden sind. In der Trommel ist ein bestimmter Wasserinhalt vorhanden, der von Hand oder selbsttätig durch Speisewasserregler eingehalten wird. Das Speisewasser ist, selbst wenn es chemisch aufbereitet wird oder aus Verdampfern gewonnen wird, niemals ganz rein, sondern enthält gewisse chemische lösliche Verunreinigungen. Wenn derartiges Wasser verdampft, so bleiben die Verunreinigungen (Salze) in dem nicht verdampften Wasser zurück. Der Wasserinhalt des Kessels wird sich also langsam mit Salzbestandteilen anreichern. Es entsteht eine im Laufe der Zeit immer stärker werdende Lauge, die dann von Zeit zu Zeit oder auch fortlaufend abgelassen werden kann, um dadurch den Kesselinhalt auf einer bestimmten Laugenkonzentration zu halten. Beim Röhrendampferzeuger mit Zwangsdurchlauf des Arbeitsmittels fehlt die Trommel und damit die Möglichkeit der Selbstreinigung. Der Verdampfungsvorgang verläuft vielmehr in der Weise, dass das Wasser durch eine Pumpe an dem einen Rohrende in das System hineingedrückt wird und dieses als Dampf am andern Rohrende verlässt. Ein flüssiger Kesselinhalt, der sich nach und nach mit Lauge anreichern könnte und den man wie beim Trommelkessel ablassen könnte, fehlt daher. Die Folge davon ist, dass sich in der Zone, in der die inneren Rohrwände nicht mehr genügend von Wasser bespült werden, die Salze in Form einer Kruste absetzen, u. zw., wie Versuche zeigen, so lange, bis der Dampf einen gewissen Überhitzungsgrad erreicht hat. Solange die Wärmebelastung der Heizfläche, d. h. der Rohre, niedrig ist, kann der Salzabsatz eine erhebliche Stärke erlangen, ohne dass die Rohre durch Verbrennen gefährdet werden. Gänzlich anders liegen die Verhältnisse dagegen bei den hohen Wärmebelastungen der Heizfläche, wie sie z. B. bei neuzeitlichen Strahlungskesseln üblich sind. Bei diesen führt schon eine verhältnismässig geringe Salzablagerung zu einer Zerstörung der Rohre. Da es nun aus den erwähnten Gründen nicht möglich ist, die unvermeidlichen Verunreinigungen des Speisewassers aus diesen herauszubringen, so muss für Dampferzeuger mit Zwangsdurchlauf des Arbeitsmittels und hochbelasteter Heizfläche ein anderer Weg gesucht werden, um die Wirkungen der Salzablagerung unschädlich zu machen. Das lässt sich gemäss der Erfindung dadurch erreichen, dass die Heizfläche, in welcher die Verdampfung vor sich geht, in zwei Heizflächenteile verschiedener Wärmebelastung aufgeteilt wird, u. zw. in einen Heizflächenteil hoher Wärmebelastung, in welchem, auf die Gesamterstreckung des Heizflächenteiles berechnet, der Flüssigkeitsanteil den Dampfanteil des Arbeitsmittels überwiegt, und einen zweiten Heizflächenteil geringerer Belastung, in dem umgekehrt der Dampfanteil den Flüssigkeitsanteil überwiegt. Dabei hat es sich als zweckmässig erwiesen, zu dem Heizflächenteil geringerer Wärmebelastung auch noch den ersten Teil des Überhitzers hinzuzunehmen, u. zw. einmal deshalb, weil schwach überhitzter Dampf auch noch Wasser enthalten kann, und zweitens deshalb, um bei Änderungen der Belastung und der damit verbundenen Verschiebung der Verdampfungszone innerhalb des Rohrsystem eine Art Sicherheitsstrecke einzuschalten, welche die Verdampfungszone im Bereich der geringeren Wärme- belastung der Heizfläche hält. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>6. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfungsheizfläche ganz oder teilweise in einer Brennkammer untergebracht, aber durch Abschirmung der Einwirkung der strahlenden Wärme der Feuerung entzogen ist. EMI3.1
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1933
- 1933-06-06 AT AT137944D patent/AT137944B/de active
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