AT137608B - Regelung für Flügelradturbinen mit verstellbaren Laufrad- und Leitschaufeln. - Google Patents
Regelung für Flügelradturbinen mit verstellbaren Laufrad- und Leitschaufeln.Info
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Description
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Regelung für Fliigelradturbinen mit verstellbaren Laufrad-und Leitschaufeln.
Bei Flügelradturbinen muss zwischen den Bewegungen der Laufradschaufeln und des Leitapparates eine gewisse Gesetzmässigkeit bestehen, wenn bei jeder Beaufschlagung der bestmögliche Wirkunggrad erreicht werden soll. Um dieses Bewegungsgesetz zu verwirklichen, kann man bekanntermassen entweder in das Steuergestänge oder in das Rückführgestänge der Laufradregelung ein Kurvengetriebe einschalten. Durch ein derartiges Kurvengetriebe lässt sich das richtige Schliessgesetz auf einfachere Art einhalten als durch Kniehebel und verstellbare Hebel.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist die bisher gebräuchliche Anordnung schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung, Fig. 2 ein Schema mit der Kurve im Steuergestänge und Fig. 3 ein solches mit der Kurve im Rückführgestänge.
In den Figuren bedeutet A die Regelwelle des Leitapparates, B das Kurvengetriebe, C das Steuerventil des Laufradservomotors und D die Rüekführstange der Laufradregelung.
Mit einer solchen Vorrichtung lässt sich aber naturgemäss nur ein einziges Bewegungsgesetz von Lei-und Laufrad verwirklichen. Bei stark wechselnden Gefällen ist es jedoch erwünscht, für jedes Gefälle nach einem besonderen Bewegungsgesetz zu regeln, um stets den besten Wirkungsgrad zu erhalten.
In Fig. 4 sind vier Bewegungsgesetze für die Gefälle H1, H2, H3, H4 dargestellt. Um diese Bewegungsgesetze zu erhalten, genügt es nicht, eine einzige der Kurven auszubilden und das Steuer-oder Rückführgestänge etwa zu verlängern oder zu verkürzen, denn dadurch erreicht man nur eine Parallelverschiebung der Kurven. Es muss vielmehr jedem Gefälle eine eigene Kurvenbahn zugeordnet werden.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, statt einer einzigen linearen Kurve eine Kurvenfläche zu verwenden, die in der einen Richtung durch das Steuer-oder Rückführgestänge und in der anderen Richtung von einer vom Gefälle abhängigen Vorrichtung, z. B. einer Schwimmervorrichtung bewegt wird In den Fig. 5 und 6 sind zwei erfindungsgemässe Anordnungen schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 5 eine Vorrichtung mit einer Kurvenfläche für zwei aufeinander senkrecht stehende geradlinige Bewegungskoordinaten und Fig. 6 eine ähnliche mit einer Kurvenfläche, die in einer Richtung,
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Die Wirkungsweise ist folgende : Durch das Regelgetriebe A des Leitapparates wird die Kurven- fläche B in einer Richtung bewegt. Auf der Kurvenfläche läuft die Rolle Bl, die die Steuerbewegung auf das Steuerventil C des Laufradservomotors überträgt. Sobald der Laufradservomotor der Steuerung folgt, bringt die Rückführstange . F, die unmittelbar mit dem Kolben des Laufradservomotors verbunden ist, das Steuerventil C in seine Mittellage zurück, also genau wie bei einer normalen Steuerung nach Fig. 1 und 2. Die Kurvenfläche D ist aus einem Körper herausgearbeitet, der sich auf einem Support B2 in der erwähnten Richtung bewegen kann.
Der Support B2 seinerseits ist quer zu dieser Richtung verschiebbar, u. zw. unter Wirkung des Gefälles durch einen Schwimmer B vermittels des Gestänges E.
Nach einer Verschiebung des Supports B2 und der damit verbundenen Kurvenfläche bei Änderung des Gefälles steht also die Rolle Bl mit einer anderen Schnittkurve der Kurvenfläche B in Eingriff und stellt dadurch das dem betreffenden Gefälle zugeordnete Bewegungsgesetz von Lei-und Laufrad her.
Für den Fall, dass die gewünschte Veränderlichkeit des Bewegungsgesetzes sich aus einer hinund hergehenden und einer Drehbewegung ergibt, wird die Kurvenfläche aus einer drehbaren Walze
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herausgearbeitet. Der Leitapparat oder die Laufradrückführung erzeugt dann beispielsweise die Drehbewegung und die vom Gefälle abhängige Schwimmervorrichtung die axiale Bewegung der Kurvenwalze. Diese in Fig. 6 dargestellte Anordnung hat sinngemäss dieselbe Wirkungsweise wie die nach Fig. 5, die Bezugszeichen haben in beiden Figuren dieselbe Bedeutung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regelung für Flügelradturbinen mit verstellbaren Laufrad-und Leitschaufeln, bei welchen die richtige gegenseitige Abhängigkeit der Bewegung der Laufrad-und der Leitschaufeln durch eine Kurvensteueruhg oder Kurvenrückführung erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine eine Kurvenschar darstellende Fläche vorgesehen ist, die von einem von der Beaufschlagung abhängigen Glied in einer Richtung und von einem vom Gefälle abhängigen Glied in einer anderen Richtung verstellt wird.
Claims (1)
- 2. Regelung für Flügelradturbinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenfläche auf einem Support angeordnet ist, der durch das von der Beaufschlagung abhängige Regelgetriebe des Leitapparates oder der Laufradrückführung geradlinig in einer Richtung und durch einen vom Gefälle abhängigen Schwimmer geradlinig in einer anderen Richtung verstellt wird (Fig. 5).Regelung für Flügelradturbinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenfläche auf einer drehbaren Walze angeordnet ist, die durch ein von der Beaufschlagung abhängiges Regelgetriebe des Leitapparates oder der Laufradrüekführung gedreht und durch eine vom Gefälle abhängige Schwimmervorrichtung axial verschoben wird (Fig. 6). EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE137608X | 1932-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT137608B true AT137608B (de) | 1934-05-25 |
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ID=5666918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT137608D AT137608B (de) | 1932-08-17 | 1933-08-17 | Regelung für Flügelradturbinen mit verstellbaren Laufrad- und Leitschaufeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT137608B (de) |
-
1933
- 1933-08-17 AT AT137608D patent/AT137608B/de active
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