AT135953B - Flüssigkeitsschalter. - Google Patents
Flüssigkeitsschalter.Info
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Description
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Flüssigkeitsschalter.
Es ist bei Flüssigkeitsschaltern bekannt, eine Löschkammer mit dem festen Kontakt in einer zweiten grösseren Kammer anzuordnen, die zum Auffangen der beim Schalten entstehenden Gase und Dämpfe dient. Namentlich Schalter, deren Kontakte in einer leitenden Flüssigkeit voneinander getrennt werden, pflegen in dieser Weise ausgebildet zu sein. Die zweite Kammer, kurz Vorkammer genannt, muss dabei ein möglichst grosses Volumen erhalten, um hohe Drücke zu vermeiden, die starken Flüssigkeitsauswurf und störende Geräusche zur Folge haben. Bei den bekannten Bauarten solcher Schalter sind die beiden
Kammern so angeordnet, dass bei genügend grossem Volumen der Vorkammer der Phasenabstand weit grösser als nötig wird.
Wenn der Schaltstift, wie bei den meisten Flüssigkeitssehaltern, auch aus der
Vorkammer herausgezogen wird, dann erfordert die bekannte Bauweise auch unnötig grosse Schalthübe.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung dadurch vermieden, dass die Löschkammer und die
Vorkammer derart zueinander angeordnet werden, dass die Vorkammer vorzugsweise nach den Rich- tungen ausgedehnt ist, in denen die Vergrösserung ihres Raumes nicht gleichzeitig eine Vergrösserung der Phasenabstände und des Schalthubes bedeutet. Erreicht wird dies dadurch, dass Löschkammer und
Vorkammer in einem Winkel zueinander angeordnet werden. Die durch die Achsen der beiden Kammern gelegte Ebene wird dabei zweckmässig senkrecht zu der Verbindungslinie der nebeneinanderliegenden
Schaltstellen verlaufen.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. 1 befindet sich auf dem freistehenden Isolator a die aus der Löschkammer b und aus der Vorkammer c bestehende Doppel- kammer. Die mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildete Vorkammer c steht senkrecht, während die Löschkammer, welche den festen Kontakt d enthält, sowie der bewegliche Kontakt e unter einem Winkel zur Vertikalen angeordnet sind. Die Löschkammer b besitzt eine Öffnung f und die Vorkammer c eine Öffnung y. Die Mantelfläche der Löschkammerbohrung fist so ausgebildet, dass sie im wesentlichen parallel mit der Achse der Vorkammer c verläuft.
Hiedurch wird erreicht, dass die Schaltgase beim Austritt des beweglichen Kontaktes e aus der Löschkammer b in der Hauptsache in Richtung der Achse der Vorkammer c abströmen. Man kann aber auch den Austrittskanal für den Sehaltstift normal ausbilden und ihn mit einer oder mehreren Querbohrungen h versehen, wie im einzelnen aus Fig. 2 hervorgeht. Die Querbohrung h ist bei geschlossenem Schalter verschlossen und wird beim Ausschalten geöffnet, bevor der bewegliche
Kontakt den Durchtrittskanal y der Löschkammer verlässt. Die Achse der Querbohrung liegt im wesentlichen in Richtung der Vorkammer c.
Vor die triehterförmig erweiterte Mündung der Querbohrung A lassen sich als Zerstäuber wirkende Einrichtungen, beispielsweise in Gestalt eines Querstabes, anbringen.
Im übrigen ist in der Fig. 2 noch gezeigt, wie man den Flüssigkeitsinhalt der Kammer durch Anbau einer
Seitentasche i weiter vergrössern kann.
In Fig. 3 stehen die Löschkammer b und der bewegliche Kontakt e vertikal, während die Achse der Vorkammer c schräg verläuft. Auch bei dieser Anordnung ist es zweckmässig, die Öffnung der Löschkammer so auszubilden, dass die Schaltgase in Richtung der Achse der Vorkammer c ausströmen.
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völlig unterhalb des Flüssigkeitsspiegels. Alsdann lässt sich ohne besondere Seitenlaschen in der Anordnung nach Fig. 3 mehr Flüssigkeit unterbringen als nach Fig. 1, was an und für sich durchaus erwünscht ist. Die Öffnung g stellt hiebei die äusserste Grenze für den Flüssigkeitsspiegel dar.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist anderseits der Luftraum über dem Flüssigkeitsspiegel bei sonst gleichem Inhalt der Vorkammer c grösser als bei der Anordnung nach Fig. 3, wenn man als äusserste Grenze für den Flüssigkeitstand wiederum die Bohrung g zugrunde legt. Im übrigen sind unter Umständen mit Rücksicht auf die besonderen Raumverhältnisse auch Zwisehenstellungen zwischen den Ausführungen gemäss Fig. 1 und 3 zweckmässig.
Damit die Dämpfe und Flüssigkeitsteilchen, die aus der Löschkammer nach aussen gelangen, in der Vorkammer zurückgehalten werden, ist es zweckmässig, in der Vorkammer vor der Austrittsöffnung für den Schaltstift eine gegen die Achse der Löschkammer geneigte, mit einer Durchtrittsöffnung für den Schaltstift versehene Zwischenwand anzuordnen. Die Zwischenwand wird hiebei gegen die Achse der Löschkammer und der Vorkammer so geneigt, dass die auftretenden Wasserteilchen und Dämpfe im wesentlichen in Richtung der Vorkammerachse reflektiert werden.'
Ein Ausführungsbeispiel hiefür zeigt Fig. 4.
Darin ist b die Löschkammer, e die Vorkammer, deren Achse in diesem Falle um 900 gegen die Achse der Löschkammer geneigt ist, e ist der Schaltstift, der eine Bewegung in Richtung der Lösehkammeraehse ausführt und dabei durch die Öffnung g der Vorkammer hindurchtritt. Zwischen dieser Öffnung und der Löschkammer ist eine um etwa 450 geneigte Zwischenwand k eingebaut, welche eine Öffnung I zu dem Durchtritt des Schaltstiftes e besitzt. Befindet sich der Schaltstift in der gezeichneten Stellung, so hat der aus der Löschkammer austretende Gasstrahl etwa die in der Abbildung angedeutete Form, er prallt gegen die schräge Wand k und wird von dieser in die Längsrichtung der Vorkammer abgelenkt.
Bewegt sich der Sehaltstift weiter nach oben, so gibt er zwar die Öffnung I frei und der Kern des Gasstrahles könnte durch diese Öffnung l in den Raum eindringen, aber in der Zwischenzeit ist der weitaus grösste Teil der Sehaltgase aus der Löschkammer entwichen und ausserdem hat der Strahl so starke Streuung, dass nur ein geringer Teil des Gesamtstrahles durch die Öffnung z hindurchtreten kann, so dass erhebliche Mengen der aus der Löschkammer austretenden Gase nicht in den Raum m gelangen.
Gibt der Schaltstift e bei seiner Weiterbewegung schliess-
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ist die folgende : In der Zeit, die der Schaltstift benötigt, um von der Öffnung l bis zur Öffnung g überzugehen, steigt im Raumm der Druck an, u. zw., da er unmittelbar im Zuge des Gasstrahles liegt und im Verhältnis zum Raum der Vorkammer sehr klein ist, trotz der kürzeren Zeit, die zu seiner Anfüllung zur Verfügung steht, auf einen höheren Wert als in der Vorkammer e, wenn, wie in Fig. 4, die Öffnung'n nicht vorhanden ist. Die in den Raum rit eingetretenen Gase müssten schliesslich durch die Öffnung ins Freie treten. Durch die Öffnungen n können sie jedoch zum grössten Teil in die Vorkammer entweichen, bevor der Schaltstift die Öffnung freigegeben hat.
Um das Entweichen der Gase und Flüssigkeitsteilchen aus der Öffnung g zu vermeiden, könnte man ebenso wie bei einer bekannten Schalterausführung die Öffnung in der Vorkammer für den Durchtritt des Schaltstiftes mittels Klappen verschliessen, nachdem der Schaltstift die Öffnung verlassen hat.
Beim Einschalten trifft dann der Schaltstift auf die Klappe auf und öffnet diese. Es hat sich jedoch gezeigt, dass derartige Klappen leicht zerstört werden, da der Schaltstift sehr schnell bewegt werden muss und daher mit grosser Wucht auf die Klappe aufschlägt.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es vorteilhaft, die vorzugsweise nach einer Seite hin ausladende Vorkammer durch eine vorzugsweise in Richtung der Schaltbewegung verlaufende Zwischenwand in zwei Räume zu teilen, von denen der eine oberhalb der Schaltkammer liegt. In der Zwischenwand soll weiterhin ein Rückschlagventil angeordnet werden, welches den Durchgang von Flüssigkeit und Gasen nur nach dem nicht oberhalb der Schaltkammer gelegenen Raum gestattet. Solange der Schaltstift die Durchtrittsöffnung noch verschliesst, tritt der grösste Teil der erzeugten Dämpfe durch das Ventil hindurch in den nicht oberhalb der Schaltkammer liegenden Raum der Vorkammer, aus dem er durch die Wirkung des Rückschlagventils nicht mehr entweichen kann. Das Ventil ist dabei keinerlei mechanischen Beanspruchungen unterworfen.
In Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Schaltkammer b und die Vorkammer e, die ein Schauglas an ihrem linken Ende besitzt, sind wie bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis o ausgebildet. Durch eine Zwischenwand o ist nun die Vorkammer c in zwei Teile geteilt, in einen Raum Ci, der oberhalb der Schaltkammer sich befindet und einen Raum e2, der durch den übrigen Teil der Vorkammer gebildet ist. In der Zwischenwand befindet sich eine Öffnung, die durch eine Klappe p verschlossen ist.
Bei Überdruck im Raum el öffnet sich die Klappe p, während sie nach Verschwinden dieses Überdruckes, d. h. nach dem Eindringen von Dampf und Flüssigkeit in den Raum e2 sich unter dem Einfluss ihres Gewichtes oder einer Feder verschliesst. Mit e ist der Schaltstift bezeichnet, der bei der Schaltbewegung
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : 1. Mehrphasiger Flüssigkeitsschalter, bei welchem in jeder Phase einen den feststehenden Kontakt und die Löschflüssigkeit enthaltende Löschkammer in einer geschlossenen, im wesentlichen mit Luft gefüllten Vorkammer von einem solchen Volumen, das das Auftreten grösserer Überdrucke vermeidet, angeordnet ist, aus welcher der bewegliche Kontakt während der Schaltbewegung völlig herausgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltstift die Vorkammer auf einer Strecke durchläuft, welche kleiner ist als die Längsabmessung der Vorkammer und unter einem bis zu 900 betragenden Winkel zu einer durch die Hauptachsen der Vorkammern der verschiedenen Phasen gedachten Ebene steht.2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorkammer (e) senkrecht steht, während die Löschkammer (b) und der bewegliche Kontakt (e) schräg dazu angeordnet sind (Fig. l).3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschkammer (b) und der bewegliche Kontakt (e) senkrecht angeordnet sind, während die Vorkammer (c) schräg dazu steht (Fig. 3).4. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche der Löschkammerbohrung (f) im wesentlichen parallel zur Achse der Vorkammer liegt (Fig. 1).5. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittskanal für den Schaltstift in der Löschkammer in an sich bekannter Weise mit einer oder mehreren, vorzugsweise in Richtung der Vorkammer verlaufenden Querbohrungen versehen ist, die von dem Schaltstift bei EMI3.1 geöffnet werden (Fig. 2).6. Flüssigkeitssehalter nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorkammer (e) vor der Austrittsöffnung fü rden Schaltstift (e) eine gegen die Achse der Löschkammer (b) geneigte, mit einer Durchtrittsöffnung (f) für den Schaltstift versehene Zwischenwand (lc) vorgesehen ist (Fig. 4,5).7. Flüssigkeitsschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand gegen die Achsen der Löschkammer (b) und der Vorkammer (c) so geneigt ist, dass die auftreffenden Wasser- teilchen und Dämpfe im wesentlichen in Richtung der Vorkammerachse reflektiert werden (Fig. 4, 5).8. Flüssigkeitssehalter nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Zwischenwand von der Vorkammer (e) abgetrennte Raum (m) durch besondere Öffnungen mit der Vorkammer (e) verbunden ist und dass diese Öffnungen C so angeordnet sind, dass der aus der Löschkammer (b) austretende Gasstrahl nicht unmittelbar in sie eindringen kann (Fig. 4, 5).9. Flüssigkeitsschalter nach den Ansprüchen G bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrischen EMI3.2 einen Winkel von etwa 45 zur Löschkammerachse bilden (Fig. 4, 5).10. Flüssigkeitssehalter nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise nach einer Seite hin ausladende Vorkammer (c) durch eine vorzugsweise in Richtung der Schaltbewegung verlaufende Zwischenwand (0) in zwei Räume geteilt ist, von denen der eine (c) oberhalb der Schaltkammer liegt und dass in der Zwischenwand (o) ein Rückschlagventil (p) angeordnet ist, welches den Durchgang von Flüssigkeit und Gasen nur nach dem nicht oberhalb der Schaltkammer gelegenen Raum (e gestattet (Fig. 6).11. Flüssigkeitsschalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kammerab- teilungen (Ci, c) als getrennte Gefässe ausgebildet und zusammengesetzt sind, wobei die Trennungs- wand (o) mit dem Rückschlagventil (p) zwschen beide Teile eingelegt ist (Fig. 6).
Applications Claiming Priority (1)
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1932
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